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Posts Tagged ‘Zwiebelkuchen’

Eine blühende Kastanie auf dem Jenaer Marktplatz. Rote Blütenkerzen über frischen grünen Laub. Daneben ihre herbstlich geflaggten Schwestern. Aufleben, feiern, neben Vergänglichkeit. Wie das Leben gestrickt ist.

Mich hat`s seit dem letzten Sonntag leicht erkältungsmäßig erwischt. Na wenigstens nur beim Schnupfen geblieben. Mein geldliches Budget in Medikamente angelegt. Zahlt die Kasse nicht. Hausärztin hat mich auch nicht gesehen. Soviel Muggen jetzt. Zum Glück geht`s singen und sprechen. Gott sei Dank!!!

Vaters Festlichkeiten ausgelassen. Möge er mir verzeihen. Am Ende gedacht wer weiß, wozu es gut war? Familientheater oft aufreibend. Von meinem Sohn Johannes nur am Telefon gehört, das es ihm gut geht. Kämpfe jeder an seinem Platz. Sohni meinte früher immer gern“ Das Leben ist kein Ponnyhof .“ Ja Johannes, angekommen. Viel Glück auf deinem Weg. Uns geht`s oft wie der blühenden Kastanie auf dem Markt. Wechsel von Freuden und Traurigkeit. Mensch sein in allen Schattierungen…

O Leute, schöne Muggen erlebt. Singen mit meinen Lieben am Dienstag in der Altenburgerstraße. Frau Härtel, Berliner Urgestein sang olle Kamellen, Zickenschulzes aus Bernau…Wir haben fast flach gelegen vor lachen. Und alles ohne Prozentiges.

Mittwoch Herbstprogramm in Eisenberg beim Bund der Vertriebenen. Gleich kleine Vorübung für gestrige Veranstaltung in Lützerodaer Kirche. Sehr gut angekommen. Stimmige Gedichte zum gemeinsamen singen oder Harmoniumspiel. Liebe Kräuterfee hatte Kirche wunderbar dekoriert mit allem, was der Garten her gab. Schmaus für Seele, Augen, Ohr, Zunge. Ursel hatte köstlichen Zwiebelkuchen gebacken. Mm lecker, Blech ist alle geworden. Lob der Bäckerin…

Mittwoch frug mich eine Frau, ob ich meine Veranstaltungen als Arbeit sehe? Nein als Seelentherapie. Gestern war ja auch der Tag der Seelischen Gesundheit. Zur Woche der Seelischen Gesundheit in Jena, am 22.10.15 um 15 Uhr in der Neugasse 13, gestalte ich eine Lesung zum Thema bunt sind schon die Wälder. Eigene Texte, gemeinsames singen, passende Lyrik. Damit am Freitag das Literaturfrühstück gefüllt in Winzerla, bei der Volkssolidarität. Zuhörer waren ganz Ohr…

Nun nutze ich die Morgensonne zum schreiben neben Cospedaer Kirche. Etwas Wärme in einer kühlen zugigen Ecke. Gemeinde strömt…Orgeleinweihung. Das für unmöglich gehaltene ist Wirklichkeit. Gleicht einem Wunder. Ca. 76 Tausend Euro teuere Projekt dank vieler Spenden, Eigeninitiativen vom Freundeskreis Cospedaer Kirche, Förderern…Dran bleiben, Visionen haben, hat sich gelohnt. Das ist ein Fest…. Uns allen einen erfüllten Sonntag…

Ja leben wir unsere Träume. Allen eine gute Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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