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Posts Tagged ‘wind’

Mann draußen pfeift der Wind. Regen peitscht in Intervallen…Wolkenvorhang auf und zu. Huh machts, beugt die Bäume, zerrt an den Büschen. Aber wenn die Sonne scheint, herrliche Wolkengebilde. Vor`m Mittag mal ums Grundstück getigert Landschaftsaufnahmen tätigen. Ganzheit festhalten. Schönheit von Himmel, Feld + Flur. Hoffentlich wird was davon.

Geburtstagskind Corinna Kreßmann, hatte ich gestern einen Stapel Fotokarten geschenkt für jeden Anlaß. Motive aus der Gegend. Das war nette Runde. Fein getafelt. Bäckertorte erblaßte zwischen den selbstgemachten Torten. Mmm lecker. Tochter Jasmin hatte eine Marzipantorte gezaubert. Und so schlank das Mädel. Wie sie es nur machen? Gute Sachen auf den Tisch stellen, dabei schlank bleiben. Ein wenig gesungen, Gedichte dosiert gesprochen. Geburtstagsgäste wollen sich doch auch unterhalten.

Die 90 jährige Omi von Corinna hat wacker mitgeträllert. Vor allem bei " Wo de Ostseewellen trecken an de Strand…" Ihr Platt ist natürlich besser als mein Thüringer Plattdeutsch…Abends köstlicher Hackbraten, Bockwurst, Salate, Brotaufstriche. Hab`m mir noch was eingepackt für heute Mittag.

Ja gut gelebt. Zuhause gibt`s dann wieder Schmalhans. Mal sehen, das nicht noch mehr Pfunde drauf kommen. Eigene Wohl unterstützen. Sonst grüßt wieder die Kurzatmigkeit…Sport treiben der nichts kostet, nur Lust+ Laune…

Werd jetzt noch meine Abschiedsrunde drehen. Vom Wind angeblasen, gerupft, zerzaust..Bleibt schön gesund, munter, behütet bis hoffentlich nächstes Jahr. Liebe Grüße von Musesuse.

6.9.2015 im Quartier geschrieben in Prätenow von Musesuse.

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Mann ich fühle mich wie eine bleierne Ente beim schwimmen…Nach bestimmt zwei Jahren Abwesenheit wiedermal am Jenaer Schleichersee. Ist doch wohltuend das hier auch FKK erlaubt ist. Gute Idee gleich früh zu gehen. Bei den warmen Temperaturen ist es Nachmittags bestimmt ganz schön voll. Hab in der Gärtnerei gestern zwei Stunden länger getopft, den heutigen Tag somit frei. Entweder zum wandern oder…

Ja dieser Gedanke mal wieder ins Südbad zu gehen, kam mir gestern beim Genuß köstlicher Kirschen hinter Hermstedt. Stellt euch vor, hat da einer zu mir gesagt " Na schöne Frau, wohin des Weges?" Diese Musik vernahm mein Ohr schon lange nicht mehr….Nettes Gespräch, das neueste Sommergedicht…Poesie am Wegesrand. Doch gut alles abrufbar im Kopf zu haben…

Schön war auch das abendliche Glockengeläut in Krippendorf. Wanderlust überkommt mich bei dem Geruch der Natur, den Klängen, Farben, Bildern+ natürlich rotes Kirschgold…An der Scheunenbühne in Cospeda Bier getrunken. Hat sich gut vertragen mit den Kirschen trotz Unkenrufen. Das Stück sagenhaftes Cospeda als Hörspiel vernommen draußen, dank der dünnen Wände.

Und heute Freikörperkultur. Bruder Wind streichelt, schmeichelt, hat etwas erotisches auf nackter Haut. Vor allem, wenn man aus dem Wasser steigt…Alles für nur 2 € ermäßigt. Hab eine Bank ergattert. Seit dem Kniescheibenbruch gehts nicht mehr mit Liegewiese. Blauer Himmel, Vogelgesang, Stimmen..Nebenan in der Sportanlage der Rasenmäher…

Die FKKaler sind so eine richtige kleine Gemeinschaft. Viele kennen sich. Na bis zum Mittag werd ich bleiben. Schön nackt zu sein….Da kann es ruhig eine Wiederholung geben. Hauptsache die Sonne setzt nicht so zu, sprich Sonnenbrand…Nun aber rein ins kühle Naß… Oh dieser Blick, schwimmen, genießen, Panorama Jenaer Kernberge…

Kann Leute verstehen, die hier Urlaub machen, wie mir eine junge Mutti erzählte. Baumgruppen, Strandcaffee, Spielplatz, Planschbecken, Wiese, Sanitäre Anlagen…Dank der Jenaer Bädergesellschaft, die den Bürgern solch bezahlbares Ambiente zur Verfügung stellt. Mal abtauchen…

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Sonne ist untergegangen. Frischer Abendwind weht, bewegt die Bäume, bläst den Tagesstaub aus den Ohren…Vollmond, oh Du schöner. Dir werd ich nachher etwas singen. Sitze wieder am Cospedaer Feldrand und sehe Jena leuchten. Hunderte blinzelnde Lichter. Vor mir glückliche Pferde aus dem alten Pfarrhof…

Die letzten Tage waren von Höhen und Tiefen geprägt. Sehr hilfreich, das es die kleine Soforttherapie gibt, Fotokarten basteln für den guten Zweck. Klinikseelsorge dankbarer Abnehmer. Fertigung nicht in kommerzieller Absicht…Die Gesundung steht im Vordergrund. Gerad ein Packen für Weimar abgeliefert. Gestern und heute gebastelt.

Mein Vater hatte zum Sonntag Geburtstag. Fazit, man ( Frau) läßt sich volllaufen… Jeder stellt sich dar. Vieles ist nicht erwünscht. Also viel zu gut gegessen und einen mächtigen gehoben. Aber vor dem Nachhauseweg noch die verblüffte Familie gesegnet mit dem Aronitischen Segen…

Aber jetzt, das müßtet ihr seh`n den abgestorbenen Baum im Mondlicht. Skulptur geformt von der Natur. Der Wind hat mir ein Lied erzählt…Flugzeugsummen am Nachthimmel. Ein reisender Stern, an, aus…Eisenbahngeräusch im Tale, schnaubende Pferde vor mir auf der Weide. Singt mit mir, stimmt in mein Gesang ein, lauft nicht fort. Ich tue euch nichts. Du schöner Vollmond…

Cospedaer Feldrand am 6. Oktober 2014, um 19.15 Uhr verfasst von Musesuse. Uns allen schöne Erlebnisse.

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Zs, kr fegt der Wind die Blätter auf der Straße. Wirbelt sie in der Luft herum wie Vogelschwärme. Kz, kr, hui Blätterballett.. Heut ein warmer Ewigkeitssonntag. Hui, fauch orgelt der Wind in der Stromleitung. Bss..Novembermusik….Sitze auf meiner Bank in Cospeda, gerad die Brotbüchse leer gefuttert. Wurstbrot, Mispeln, saure Gurken zum Mittag. Um mich herum spielt das Leben…

In der Straßenbahn schminkten sich jüngere Mädchen…Ausgehen…Party, Tanz, Caffee, Liebster….? Wobei zu bemerken wäre ohne Schminke sehen sie auch reizend aus. Na wer weiß, wem sie gefallen wollen? Schwarze Augen, roter Kussmund….In froher Erwartung…Lebensfacetten. Trauer um Verstorbene und da pralle Fröhlichkeit….Der Weihnachtsmarkt scharrt schon mit den Hufen. Ab morgen ist`s vorbei mit der Städtischen Ruhe bis zum 23. Dezember….

Geh noch in die Closewitzer Kirche, wo auch den, in diesem Jahr Entschlafenden gedacht wird im Gottesdienst. Und ein Kerzlein entzündet wird für jeden von ihnen. Hinterher fragte mich der Pfarrer, was wohl hängen geblieben wäre…Ja die schönen Lieder, einzelne Fragmente der Predigt. Dies ist ein Themenreicher gebündelter Vortrag. Man müßte sich Stichpunkte notieren….So fließen die Worte durch einen durch. Lebensnahe Gebete vom Pfarrer stellvertretend für alle formuliert.

Eine gute besinnliche Stunde…Gemeinsames erleben, hören, singen, Brot und Wein teilen. Wir sind fast alle beladen mit Dingen, die uns gerade beschäftigen. Aber ich denke, die anderen haben auch was mit genommen, sei es nur Bilder, Begegnungen mit den Nachbarn, ruhige Momente, wieder einmal im Kirchlein gewesen zu sein, den Segen….Ewigkeitssonntag, noch ein wenig innehalten….Ja das Leben…Nun noch mal dieses tolle Gedicht von Rilke, heut auch in Lobedaer Peterskirche gesprochen:

ICH LEBE MEIN LEBEN

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

RAINER MARIA RILKE

Uns allen einen guten Start in die Woche…
Liebe Grüße von Musesuse

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Wind, Wind, Wind, Wind
fröhlicher Gesell, bläst um alle Ecken
willst uns alle necken.
Wind, Wind, Wind, Wind
fröhlicher Gesell.

Dieses kleine Kinderlied kam mir heute wieder in den Sinn. Ein unglaublicher Wind ist hier. Mutet schon herbstlich an. Lothar hält seinen Hut fest. Welch Kraft mögen erst die Herbst und Winterstürme haben? Naturgewalten….Bei unserer Gastgeberin ist während eines Sturmes die Scheune zusammengestürzt.

Sonst leben wir ohne Auto und Supermärkte auch ganz gut hier. Usedom liegt 7 km entfernt. Der Bäcker in Stolpe führt das Grundsortiment. Brot, Butter, Milch, Honig…..Und der herrliche Kuchen. Kullinarische Gedichte….Oder darf es ein Stück Torte sein? Obst, Sahne, Nougat…Ihr seht, uns gehts gut. An einem kleinen Imbiss am Weg mit Blick auf eine Straußenfamilie, aßen wir gestern eine schöne Linsensuppe mit Bockwurst. Dazu n Bierchen…

Auf Helgas Grundstück liegt Fallobst unter den Bäumen. Ja warum Äpfel teuer kaufen? Beutel auf und hinein mit der Birnen und Apfelpracht………Herbst grüßt hörbar, rauscht, beugt, zaust, fruchtet….Wind, Wind…..Lothar friert. " Nur gut das ich noch die Weste angezogen habe." Sein Kommentar. Meine Wetterjacke erweist mir auch in diesem Urlaub treue Dienste…Mensch der Wind….Da muss man richtig aufpassen, kein Ast auf den Kopf zu bekommen unterwegs…..

Geschrieben am 14. September 2011 an der Gummliner Badestelle von Musesuse.

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Gerade habe ich lieben Freunden einen Brief geschrieben. Gedanken fließen lassen, Bilder die sich verwandelten, fühlbar, hörbar, Erlebtes – ein sich treiben lassen an diesem grauen Tag. Mein gutes altes DDR Radio „Rema  Andante“ begleitet mich dabei. Der erste Advent ist noch fühlbar wie ein schöner Stoff. Dieses Kaffee trinken bei Christians Omi und Opi in Halle. Gemeinschaftliches singen der guten alten Lieder. Zur Feier des Nachmittags gab es eine Flasche Sekt für alle.Dieser Zauber, der uns umwehte. Beim Abschiedslied, guten Abend, gute Nacht die beiden Großeltern sich die Hände reichten und nicht mehr los ließen, bis wir Lebet wohl wünschten. Und nun lasse ich mich treiben durch den Tag.

Mal sehen, wo er mich hinträgt. Treiben lassen, ein Wort mit so verschiedener Bedeutung. Holz sein auf dem Wasser, selbst vergessen ohne Ziel, einfach nur dasein. Oder Blatt vom Wind sanft getragen, segelnd durch die Lüfte, Feder sein. Treiben lassen durch die Adventszeit, mit ihrem Lichterschein, den Klängen, Bildern in Ruhe.

Ganz anders der Sturm die Bätter treibt, das sie im Kreise herum wirbeln. Wer kennt diese Geräusche nicht? Das getrieben sein, das Boot von den Stromschnellen des Flußes erfaßt wird und irgentwo strandet.  Ich hoffe für alle diese besondere Zeit doch in Ruhe zu begehen und erleben. Kein Hasten und Rennen nach Diesem und Jenem getrieben von Unruhe…..Nein, wenn wir es können, die Ruhe haben, genießen wir diese lichterfüllte Zeit im Kreise unserer Lieben und woanders.

Allen eine gesegnete Zeit, wünscht von Herzen Musesuse.

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