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Posts Tagged ‘Wein’

Vor einiger Zeit noch gesungen: Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün. Ja dies Wunder ist geschehen. Kompositionen von Grüntönen, Vogelgesang umwebt. Wind läuft über Getreidefelder. Sichtbare Bewegungen, wellenähnlich. Sonne meint es gut mit uns, warmer Windhauch.

In Jenaer Stadtzentrum pulsiert Frühlingsmarkt. Biergartenwetter, fröhliches Getümmel, laute Musik, Bier fließt…Nicht mein Ding. Laß mir lieber vom Wind was vorsingen. Pferdeglück auf der Koppel. Stuten vom alten Pfarrhof Cospeda. Kleines Fohlen springt lustig herum, begleitet von wachsamer Mutter.

Mensch, Musik von der Marktbühne schwappt bis hier hoch…Da wird heut zum Sonntag Gedränge sein. Rummel daneben. Die Anwohner können einem leid tun… Gesundheitlich geht`s wieder besser. Weiß aber trotzdem nicht, ob ein Auslöser für starkes Sodbrennen der Alkohol war? Hab ich doch früher auch vertragen und nichts am Magen gehabt. Muß mal beobachten…

Natürlich bei letzteren Kräfteproblemen ein paar Becher Wein nur im Moment nützlich. Nächsten Tag noch weniger Kraft als so schon…Ehrlich, ganz und gar möchte ich nicht vom Weine lassen müssen…Aber jetzt erst mal Pause, bis es wieder ohne Tabletten geht. Künstler+ Prozentiges. Trank schon seit alter Zeit, Weinkultur.

Dienstag Darmspiegelung, Krebsfrüherkennung. Frauenärztin hat mich dahin delegiert. Großer Aufwand….Hoffentlich bekomme ich die Abführmittel rein+ „Eimer“, 5 l Wasser über den Tag verteilt. Woche geht gut los. In unserer Verwandtschaft mütterlicher Seite, sind einige Krebsfälle. Gesund gelebt, sportlich, kulturell engagiert…Langes Leben nicht planbar. Liegt vielleicht doch in den Genen, wie Musenschwester Ruth sagt.

Hausärztin sprach nach letzten Untersuchungsergebnissen von geringer Möglichkeit, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen, in nächsten 10 Jahren, wenn meine Blutfettwerte so gering bleiben…Noch etwas Gewicht runter…Frommer Wunsch. Da fehlt`s wieder an Kraft. Na wenigstens auch körperlich mobil bleiben, nicht nur Gehirnjogging…Zur Zeit Ringelnatz und Maiidylle. Es geht voran…

Lassen wir uns alle vom Mai umarmen. Liebe Grüße von Musesuse.

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Hoch die Tassen! Seit einem Jahr wird der gute Tavernello aus der schönen Siebenbürgischen Keramik gebechert. Soll denn alles nur in der Vitrine stehen? Gebrauchsgeschirr, so hatte ich mir es eigentlich vorgestellt beim Kauf auf dem Hermannstädter Markt, damals nach unseren erlebnisreichen Karpatenwanderungen mit Onkel Orge und Freunde.

Nun heut die Seniorenrunde beglückt in Rödigen mit Heinz Erhardt. Als Zugabe noch von Otto Reutter den Blusenkauf. Gelernt letztens bei der Zahnsache. 80 Zeilen, 8 Strophen, das nunmehr längste Gedicht.

Mensch bin ich auch froh, den 16. Februar hinter mir zu haben. Irgendwie komischer Tag. So viel bewegt noch im Nachhinein…. Und irgendwie quält da immer noch was. Diese ganze familiäre Scheiße…Ist schon alles belastend.

War ich froh, am letzten Dienstag noch die Senioren im Kollwitzheim mit Heinz Erhardt erfreuen zu dürfen. Mikro war aufgebaut. Zwischen den Gedichtblöcken fröhliche Lieder. 20 € gab`s+ Kaffee und Wasser. Gleich die Boockchen Kalender finanziert für liebe Freunde. Eine Tüte Wein war auch dabei….

Kerzenschein, Wein bechern, in mich hineinlauschen….Musik im Kopf und wenn es nur der Organismus ist der rauscht. Nachbars Uhr schlägt neune. Lerne gerade mal wieder geistliche Lieder. Lang nicht getan. Angetrieben von ich will…Braucht alles Zeit aber es wird. Und der freundliche Nikolaus, Geschenk vom Pfarrer 6.12.15 Lützeroda lächelt mir zu.

Uns allen hoffentlich eine Zeit ohne Enge…Fastenzeit nichts für mich. Muß schon als Gebißträger auf so vieles verzichten. Leben muß noch schön sein…. Liebe Grüße von Musesuse.

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Oh Leute bin hin und weg. Spontane Mugge mit Theologie Professor am Ende des Ehrenamtsabends in Altengönna. Der totale Wahnsinn, wie er sich mit der Geige auf meine Lieder eingelassen hat….

Also diese Stunden ein Geschenk. Danke lieber Pfarrer Tilman Krause+ Vorbereitungsteam. Feines Abendbrot gab`s. Bilder, Impressionen, fröhliche Runde…Lasse die Nacht mich einhüllen beim Weine..Sehe den Saal, höre Klänge, Worte…

Bin dankbar eine Frau gefunden zu haben, die uns am 1. April 2016 zu unserer Geburtstagsmatinee in Rödigen hilft. Dankbar über gute Gespräche, Angebot uns armen Künstlern köstliche Kuchen zu backen. Gedanken, Ideen…Dank auch der Küche. Wurden kulinarisch verwöhnt. Spätzle, Putengeschnetzeltes, Hochzeitsüppchen, Kompott.

Ja Leute in dieser Gemeinde erlebe ich viel und lebe mich als bunter Vogel…Freu mich schon am Sonntag über Land zu ziehen. Aber dieses spontane Geigenspiel…Darauf muß gleich noch der Becher, Siebenbürgische Keramik, gefüllt werden. Auf den Flügeln der Musik….

Nachbars Uhr schlägt zwölfe. Wein mundet. Der Vogel fliegt wieder….Fastenaktion bei der Evangelischen Kirche. 7 Wochen ohne Enge…Mögen die Wege uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein…

Uns allen eine gute Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

PS. Versuche gerade mal wieder ein schönes modernes Kirchenlied zu lernen. Ins Wasser fällt ein Stein…Auch angespornt durch dieses spontane Musizieren…Außerdem interessant, das mir schon allein die Melodie Andacht ist, Schutz vor Belastendem…

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Endlich geht’s wieder auf große Fahrt. Komisch da fiebert man schon auf das Wecker klingeln…springt leichtfűßig von der Matte….Lieber eine frűhere Straßenbahn nehmen zum Bahnhof. Die Fahrkarte ist Zuggebunden….Alles klappte und nun gleite ich mit dem Noble ICE 1105 durch’s Saaletal gen Műnchen. Vor mir Kaffee mit feiner Sahne von Dallmayer. Fűrstliches reisen…auf Ledersitzen….

Leuchtend gelbe Rapsfelder, frisches Maiengrűn in allen Tőnungen, Farbnuancen, Fliederumtráumt, Blűtengekűßt….Es gibt schon liebliche Ecken wie hier hinter Saalfeld. Werd wieder Gedichte leise durchsprechen. Hab genug Zeit bis Budapest. Von Mascha Kaléko hatte ich ein ganz tiefsinniges gelernt űber das Leben. „Rezept“

Es gibt eine Idee fűr ein Benefizkonzert zu gunsten eines Kolumbianischen Jugendorchesters, das bei uns Station macht. Nur zu, bin dabei mit Rezitation. Etwas űber den Sommer und die Musik heiter- besinnlich…..

In Műnchen fállt mir doch ein den Reisepass vergessen zu haben. Der freundliche Schaffner meinte Personalausweis reicht auch. Also ruhig bleiben Suse….Mal sehen wann das Bistrowágelchen vorbei geschoben kommt? Ah da ist es. Blauer Zweigelt 0,25 l…Welch Labsal….im ŐBB Railjet 67. Ja Tradition den Becher zu heben im Anblick der Alpen. Heute verregnet. Aber dann auf die Reise……

Da seid ihr wieder liebe Berge. Herrlich Maischeckig. Helles Grűn zwischem dunklem Tann. Oberhalb der Baumgrenze Schneedurchzogen…..Mm der Wein mundet…. es riecht nach Kaffee….Sieh da, das Wágelchen, geschoben von dem freundlich, schlanken Rehlein (Stewardes) náhert sich. Bitte einen doppelten Espresso. “ Sehr gern und etwas dazu?“ Waffeln….

Sonst buntes Leben im Großraumwagen. Aufgeklappte Laptops, lesende Fahrgáste, Kinderlachen, Volksgemurmel….schrág hinter mir eine Katze in der Box. Zum Glűck gab es kein Bellkonzert als ein Hund vorbei gefűhrt wurde. Der Tag ist lang, ein grűner Veltiner passt auch noch rein fűr 2,90€. Bei der Deutschen Bundesbahn kostet Wein fast das doppelte. Großzűgig wird das freundliche Rehlein belohnt. Hoffentlich bekommt sie etwas von den Trinkgeldern.

Wir sind in Ungarn. Blűhende Robinien grűßen+ diese typischen Háuser im Lándlichen. Mir wird’s richtig warm um’s Herz neben Ungarischen Schőnheiten….Ja das Veltinerchen….Eine Stunde noch….Julia ich freue mich auf dich und deine lieben…..

Herzliche Grűße von unterwegs.
Musesuse

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" Und die dunklen Wege gehen wie im Traum aus der Enge in ein weites Land hinaus….." So heißt es in einem Gedicht, was ich vor kurzen gelernt habe. Die Enge des Winters, manchen Tagen, Momenten….Hinaus, meinen Traum leben…50. Geburtstag. Blick in die Ferne über flimmernde Landschaft, lieblich gezeichnet….Bewegung auf den Straßen unten im Tale. Gelb blühende Kornelkirschen auf dem Johannisberg, Kieferngrün, Vogelgezwitscher im Himmelsblau. Geburtstag! In den guten Römern, ja ihr habt richtig gelesen, heute mal nicht Wein aus Plastikbechern, sondern in den guten Glaspokalen ein fantastischer Rebensaft aus Chile, der Herz und Gaumen erfreut. Dank dem lieben Erhardt für den Reserva Elemental von der Rebsorte Carmenere, die nur in Südamerika angebaut wird. Neben Brot, Wurst und Käse zu zweien mit Lothar, der mich die letzten 20 Jahre begleitet hat.

Ja die Zeit….Jahreszeiten geben sich die Klinke in die Hand, auf und ab, Wellen. Alles fließt, gestern, heute, morgen?! Vor dreißig Jahren habe ich davon geträumt, was ich heute bin. Alles braucht seine Zeit. Wie lange? Was wird? Zukunft eine Wundertüte, geheimnisvoll….Neue Ideen bringen immer wieder Bewegungen…Vorwärts rollt das Rad…..Stagnation bedeutet Enge. Deshalb ging es gerade heute auf den Berg. Sehen was vor mir liegt. Auch dem Himmel ein Stück näher. In dieser Führung liegt meine Zuversicht.

Bimm! Die Gläser klingen. Sonne malt im Glas rubinfarbenes leuchten auf grünen Fuß. Leben, Grün, Rot, Gelb, Blau, Weiß, Braun…Erde, lieber Planet, wie kannst du auch schön sein…..Hoffnungen sprießen, an Menschen, Regierungen, an die Welt….An mein eigenes Dasein. Hauptsache halbwegs gesund, Licht in der Dunkelheit, Kreativität, Freude, Bewegungen….mein Lied singen….

Die Sonne meint es gut mit uns. Insekten fliegen, Wärme und das am 24. März 2011, 50. Geburtstag mit Traumwetter." Und die dunklen Wege gehen wie im Traum in ein weites Land hinaus…." ( Aus dem Gedicht Frühlingsnacht von Hildegard Jahn- Reinke)

Am 24. März 2011 auf dem Johannisberg geschrieben, mit Blick auf Ortsteile von Jena und Umgebung.
Jetzt erhebe ich das Glas auf uns alle, auf unsere Träume, die Gesundheit, gute Ideen, Glück,….auf das Leben.
Alles Liebe wünscht Musesuse

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