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Posts Tagged ‘weihnachten’

Heute ist der 2. Weihnachtsfeiertag. Im Radio Glockengeläut, einstimmen in die Heiligkeit dieses Tages mit einem Gottesdienst. Mein Blick durch die Balkontür offenbart mir Helligkeit, Himmelblau und ein Versprechen. Carpe diem, nutze den Tag. Meine Gedanken sind noch auf Omis 111. Geburtstag. Wie saßen wir doch alle fröhlich vereint an der Kaffeetafel bei Onkel Orje in Beulbar. Und ganz im Sinne von der Omi Margarete kam die Kultur nicht zu kurz. Was haben wir früher, wo sie noch hier wohnte für schöne Zeiten erlebt? Die Familienwanderungen in die Waldecker Buchen mit Hund Waldi, immer die Gitarre dabei. Unsere Margarete hatte 8 Kinder davon leben jetzt noch 3. Aber man kann sich vorstellen, wenn alle zusammen kommen füllt sich die Stube. So wie gestern ein Teil da war, erzählte oder sang. Ganz großes Hallo galt Onkel Helmut mit Enkelchen, Sohn und Schwiegertochter. Sie alle hatten wir Jahre nich gesehen bei unsesen Familien Treffen in Beulbar. Mal griff der Orje in die Saiten der Gitarre, mal ich. Orje spielt besser, er gilt als Original des Holzlandes, in der Ecke wo er wohnt. Das AM VIEH THEATER zu BEULBAR ist sein Lebenswerk mit interessanten Veranstaltungen und Künstlersymposien über die Jahre. Nun zurück zu Helmuts Schwiegertochter. Sie stammt aus Brasilien. Ich glaube wir konnten ihr gestern doch ein Stück Familie sein, Heimat geben. Für dieses schöne Kind haben wir gesungen auch Melodien aus Südamerika, was meiner Mutter etwas mißviel, sie wollte es traditionell weihnachtlich haben. Da Onkel Helmuts Besuch ein ganz seltener war, brachten wir die vier zum Auto mit Gesang. Ja stille Nacht, heilige Nacht eine Zeit wo sich hoffentlich auch die Familien, die Menschen näher kommen…..
Der Tag winkt mir zu mit seinem Licht und seiner Klarheit….

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Wer kennt sie nicht die gut gefüllten Kirchen in der Advents- und Weihnachtszeit? Unser Kantor hatte mit uns eine schöne festliche Weihnachtsmusik einstudiert. Und wo vor ich mich bis her immer gedrückt ,hatte im Quartett zu singen an dem 4. Advent, gleich mehrere Male. Zu erst diese Anspannung, ein zittern am ganzen Körper, die Stimme mit und der Gedanke:“Hoffentlich komme ich durch das Lied hin durch“. Bei jedem Chorsatz wurde es besser, das zittern ließ nach, ich hatte alles vorher geübt zu Hause. Es war mir als müsste ich durch dieses Nadelöhr gehen. Sich stellen den Ängsten, etwas wagen. Sonst singe ich immer mal auf dem Marktplatz zur Gitarre und außer einer kleinen Anspannung über meinen Wagemut ist nichts zu merken. Nun ist auch dieses Eis gebrochen im Quartett in der Kirche zu singen vor vollen Bänken. Wie bin ich glücklich darüber. Um 23. Uhr in der Christnacht war es wunderschön. Meine Suche nach dem Stern und dem Stall von Bethlehem hatte sich gelohnt. Hier ist es gewesen der Zauber der heiligen Nacht. Auch auf Bildern die auf eine Leinwand projiziert wurden, eingerahmt von Stimmungsvollen Liedern und Texten. Ein Teil davon unser kleines Quartett. Der Geist meiner Omi Margarete mit ihren 111 Jahren hat auf der rechten langen Spitze des Adventsstern gesessen, mit den Beinen gebaumelt und uns angelächelt. Unsere Muse Großmutter. Heute feiern wir ihren Geburtstag. Zum Wohl liebe Großmutter Margarete, zum Wohl liebe Maria und Josef, auf die Geburt Jesu, unser Leben, das schöne Singen und auf diese besondere Zeit.

Danke lieber Gott für dieses wunderbare Geschenk. Halleluja!

Frohe Weihnachten euch allen wünscht von Herzen Musesuse

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Dieses Bild basiert auf dem Bild Schwibbogen Fenster aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Devilsanddust.
Dieses Bild basiert auf dem Bild Schwibbogen Fenster aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Devilsanddust.

So langsam nähern wir uns Seiffen vorbei an Olbernhau.Schneebedeckte Landschaft, alles scheint trist, mein Magen meldet sich schon. Nun geht es durch ein enges bewaldetes Tal. Die ersten Häuser von Seiffen sind in Sicht. An den Fenstern Engel, Bergleute, Schwibbögen, ein Wichtelmanngeschäft nach dem anderen. Dazwischen Weihnachtsmarktbuden. Alles wartet auf zahlende, volkskunstkaufende Touristen. Der von Freunden uns angekündigte Massenbetrieb hält sich in Grenzen. Am Wochenende ist bestimmt mehr los. Nach einem köstlichen erzgebirgischen Gulasch mit Knödel, haben wir etwas Freizeit. Unser Weg führt uns in die Seiffener Kirche. Der hiesige Pfarrer in Bergmannstracht erzählt einiges über diese. Bunte Laternen mit erzgebirgischen Weihnachtsmotiven schmücken die Emporen zum Teil in den Schriftzügen „Stille Nacht“ und „Ehre sei Gott“. Sogar die Orgel erklingt für uns von dem freundlichen Pfarrer gespielt. Vielleicht komme ich dazu ein Lied zur Gitarre zu singen. Ein Gemeindeglied  erzählt das Seiffen fast nur in der Winterzeit besucht wird. Pfarrer und Kantor wechseln sich ab in den Kirchenführungen und dabei kommt auch die Botschaft nicht zu kurz von Christi Geburt. Außerdem füllt sich der Klingelbeutel mit Spenden der Besucher zur Erhaltung des Gotteshauses. Mein Herzenswunsch wird wahr und ich singe Maria durch ein Dornwald ging. An der Hauptstraße flanieren die Kurgäste. Kleine Imbisshäuschen locken mit Glühwein, Schnäpsen und anderen guten Dingen. Ein Hoch auf diesen Ausflug mit der Volkssolidarität. Der Vogelbeerschnaps wärmt durch bei minus fünf Grad Lufttemperatur. Das alte Schwibbogenhaus interessiert mich. Wunderbares Fachwerk und diese Pracht in den Fenstern und Verkaufsräumen. Außerdem ist es schön warm drinnen. Die Preise sind heftig, wir nehmen im Herzen diese Bilder alle mit. Hinter der Wirtschaft, wo es Stollen und Kaffee gibt, hat der Winter alles verzaubert. Ich freue mich diesen Ort im Dunklen beleuchtet zu sehen. Die vielen Fenster, dieses Tal in dem das ganze Jahr Weihnachten ist. Heimwärts geht es an Orten vorbei, die vom adventlichen Lichterschein erfüllt sind links und rechts der Straße bis zur Autobahn.

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Feierliche Momente

Die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach laufen schon das zweite mal in meinem CD-Player. Im Radio war neue konzertante Musik zu hören, wie an jedem Donnerstagabend. Nur heute wollte bei der Disharmonie nicht die richtige Schreiblust aufkommen. Endlich kann ich auch  meinen 8. Kalender fertig beschrieben weglegen. „Nur gut schon den November dafür genutzt zu haben“ denke ich “ So etwas braucht Zeit“. Sollte es doch wieder etwas besonderes sein für die Lieben. Hinten eigene Texte und vorn Fotos mit meiner alten Spiegelreflexkamera EXA aufgenommen. Außer unserer Kalenderverschenkaktion wollen wir uns in der Familie nichts schenken, jedenfalls nichts Konsummäßiges. Den Heilig Abend bitten meine Eltern zu sich nach Hause, ganz den familiären Traditionen entsprechend. Die Betonung liegt auf familiären Traditionen. Gemeinsam singen, essen, zuhören. Früher ist in der Schlacht des Geschenkeauspackens viel untergegangen von der eigentlichen Besinnlichkeit des Heiligen Abends. Diesen Abend könnte ich mir auch draußen vorstellen. Ein Bäumchen geschmückt in der freien Natur, heiße Getränke mit genommen oben die Weite des Sternenhimmels. Da fallen mir Impressionen eines 24. Dezembers ein vor einigen Jahren. Mit der Gitarre sang ich Weihnachtslieder auf der Wagnergasse in Jena. Um 18 Uhr läuteten die Glocken der Stadtkirche und mit dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ umgab mich ein feierliches tiefes inniges Gefühl erlebt in diesem Moment, später nie wieder nur das eine Mal. Meine Angehörigen waren traurig, das ich nicht gleich da war wie sonst immer. Aber solche außergewöhnlichen Momente wünsche ich jedem mal….

Grüße von Herzen von Musesuse

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(c) Ulrich van Stipriaan
(c) Ulrich van Stipriaan

Es ist Abend und kurz vor dem 2. Advent.In den Scheiben meiner Balkontür sehe ich mein Spiegelbild mit dem Wohnzimmerinnenleben. Mein Blick fällt auf zwei Fenster, die im warmen gelb herüber leuchten. Sonst das kühle Licht der Fahrstuhl Etagen im Haus gegenüber. Was werden die Leute dort jetzt wohl machen? Jena- Lobeda eine Neubaustadt mit ca 24000 Einwohnern. Ein Stern leuchtet aufgehängt am Fenster im 7. Stock. Ja, ja die Sterne……An der Stadtkirche über dem Eingang hängt so ein Pracht Exemplar. Er ist mein Freund. Heute habe ich ab 15.45 Uhr den Kirchplatz besungen mit den guten alten Advents- und einigen Weihnachtsliedern. Es dämmerte langsam und mein Freund begann zu leuchten, immer mehr und mehr. Bis die Dunkelheit alles ummantelte und da hing er nun in seiner strahlenden Schönheit. Viele Menschen liefen vorbei, große, kleine, manche lächelten, andere schauten flüchtig. Ich stand da und sang, der Platz war erfüllt von meinen Liedern. Ach, Maria durch ein Dornwald ging, das singe ich so gern. Bei dem Lied „laßt uns froh und munter sein“ sangen zwei Kinder und die Mutti mit. Am Sonntag ist ja auch Nikolaus. Besonders das kleine Mädchen gefiel mir in seiner munteren Art. Habe gemeinsam mit den dreien bekannte Adventslieder gesungen und von meinem Freund dem Stern erzählt. Dem folgten dann noch einige Gedichte. Kinder kann man so schön begeistern. Zum Abschluß gab mir das Mädchen die Hand und sagte „Ich singe gern. na bis zum nächsten Mal und das du nicht frierst.“ Zufrieden packte ich die Gitarre in die Hülle und zählte die Spenden. Immerhin 8 €. Es reichte für 5 Liter Apfelsaft und Brot. Noch einen Blick zu meinem Stern….Er zwinkerte mir zu.

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Knoblauch (c) Donovan Govan
Knoblauch (c) Donovan Govan

Nach diesem verregneten gestrigen Tag, ließ die lockere Wolkendecke von heute Vormittag himmelblau hervor schimmern. Meine Straßenzeitungen geschnappt und auf die sonnige Johannisstraße gegangen. Unterwegs in der Straßenbahn machten die Leute freiwillig Platz, hielten Abstand. Kein Wunder bei meiner Knoblauchfahne. Ab und zu sollte man sich solch gesunden Sachen nicht enthalten, auch wenn der Geruch, der von einem ausgeht vielleicht nicht so schön ist. Hält der Knoblauch doch das Blut flüssig, verhindert Arterienverkalkung, sogar liebesfördernd, wird ihm nach gesagt. Leute esst mehr Knoblauch! Der Chinesische Knoblauch, er wird angeboten in kleinen Maisstroh Körbchen, soll in seinem Geruch nicht ganz so intensiv aber genauso wirksam wie der normale gängige sein. Auf der Straße stimmten mir die Leute zu, besser nach Knoblauch zu riechen als nach Alkohol.   Mit meiner roten Weihnachtsmannmütze fiel ich wieder auf. Jungs riefen mir zu: „Bist du der Weihnachtsmann?“. Meine Antwort darauf:“ Ja, ich beschenke euch mit Gedichten“. Sogar drei Zeitungen los geworden an liebe Leute und für sie Gedichte rezitiert. Mit dem Erlös versuchte ich nunmehr im zweiten Anlauf Türkischen Honig zu bekommen und zwar diesen, der mich in Halle so begeistert hat. Wieder wurden meine Erwartungen entäuscht. Na einen Versuch wage ich noch. Dafür hat mich ein Mohrenkopf der Art Latte Macchiato begeistert. Das war eine feine Leckerei. Probiert ihn auch mal!

Grüße von Musesuse

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