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Posts Tagged ‘Wanderung’

Könnt ihr euch einen See vorstellen am Bergsattel? Glasklares Wasser, leichte Wellenbewegung. Der Ramsgrubensee über Schmirn. Bestimmt in ca 2300- 400 m Höhe. Aber der Weg hier hoch…Hätt ich das eher gewußt, die Wanderroute wäre heute eine andere gewesen. Nur immer Bergan über Wiesen, manchmal steile, ausgetretene Passagen, tiefe Rinnen und Löcher daneben. Gleichgewichtstest.

Sirenen klingen aus den Tälern. Mittag. Inzwischen ist auch eine Familie mit Kindern hier oben angekommen. Ja heut ist Sonnabend. Mario hat den Sekt kalt gestellt. Sabines Geburtstagstour. Na meine gleich mit. Im März hat`s nicht geklappt.

Gelber Enzian+ kleiner blauer. Die Leut hier sagen Schusternägel dazu. Andere Blumen, gelb, blau, rot….Erinnert mich an unsere Karpatenwanderungen. Waren auch solche Wege. Mein Taschengebaumel hab ich beizeiten im Rucksack verstaut. Das Gebammel…Auf allen vieren geht es Stückweise. Hochziehen, Steine sind zu hoch. Hätt mehr Treppe steigen müssen zu Hause. Kann ja heiter werden abwärts.

Nun mal die Akustik testen. Gesang schallt bestimmt schön. Freude schöner Götterfunken…Europahymne. Seefestspiele im Märchentheater. Mario holt den Sekt. Wir stoßen an. Als nächstes nackt mit Gitarre vom Gebirgswind umspielt, singend. Sabine macht Fotos. Wieder ein Wunsch erfüllt. Freiheit pur.

Allerdings so mutig wie Marjo bin ich nicht, einige Runden zu schwimmen. Steiniger Boden. Fußbad reicht mir. Wer hätte das gedacht…Hauptsache wir kommen wieder gut hinunter. Und runterwärts Blicke zurück. Da bist du hoch gestiegen…Verrücktes Mensch. Aber nochmal nicht. Mir zittern die Knie, schleiche zum Auto. Jetzt haben wir uns ein Bier verdient. Gasthof Kasern wir kommen…Abschiedsessen mit Bergblick….

Geschrieben am Ramsgrubensee, Rest Gasthof Kasern 3. August 2013.

Urlaubsimpressionen von Musesuse

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Mm das Weinchen schmeckt. Draußen zucken Blitze, erhellen die Nacht. Donner krachen. Ja das war heute abzusehen, das sich die Himmelschleusen öffnen. Die Wärme. Wolkenformationen schoben hin und her. Meine Singerunde hat es nicht erwischt. Kann euch sagen diese Beleuchtung, gelber Raps, Maiengrün und Gewitterschwerer Himmel über dem Gönnatal Abends.

Hab doch versucht einem Tief entgegenzuwirken. Ja zu viel Schlaf, kein rechter Antrieb aber schließlich doch losgezogen. Draußen herum singen hilft immer. Pfingsten steht vor der Tür. Familienfeier, Mühlentag in Krippendorf+ weiteres. Das Seelische Gleichgewicht will erhalten sein.

Letzten Sonntag bin ich 33 km gewandert als kleine Vorübung für den ersten Juni, die 35 km Wanderung Horizontale Jena. Ging ganz gut. Auf dem letzten Stück meldete sich mein linkes Knie. 1996 mal unterhalb eine Fraktur gehabt. Ein wenig Problemzone. Na man ist auch keine 20 mehr….Aber diese Landschaft…Wonnemonat Mai.

Am Sonntag war fast Handschuhwetter, kalt regnerisch. Wie eben das Leben auch sein kann. Also nichts wie durch. Kilometer schrubben….Dazwischen einen schönen Gottesdienst in Hainichen besucht mit anschließender Verköstigung. Danach lief es sich besonders gut. Hatte Wechselsocken eingepackt. Die Füße quellen auf in den Stiefeln. Na eben Schweißfuß. Aber keine Blasen gelaufen.

Diese Landschaft im Gönnatal, Bilder unterwegs im Herzen festgehalten, Durststrecke 33 km absolviert. So etwas ist ganz gut zu meistern. Was steckt noch alles in der alten Kiste? Neuauflage von vergangenen Sportlichen Ehrgeiz. Und die Pfunde purzeln. Beim Hausarzt waren es heute früh 105,300 kg auf der Waage. Dies ist auch dem wanderreichen Sonntag zu verdanken.

Am Sonnabend möchte ich nach Beulbar wandern über die Wöllmisse. Familienfeier. Na uns allen ein schönes Pfingstfest. Genießen wir die Natur, das Miteinander….

Liebe Grüße von Musesuse

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Ja Ernte Dank….Vor dem Altar der Drackendorfer Kirche waren liebevoll Gaben dargebracht. Kartoffeln, Möhren, Trauben, Äpfel, Konserven umduftet von herrlichen Gartenblumen. Diese Spenden kommen der Jenaer Tafel zu gute. Schön anzusehen, in unseren doch schlicht gehaltenen Evangelischen Kirchen Körbe voll Obst, Gemüse, Brot, Wein, Ähren….Je nach dem für wen gesammelt wird. Aktive Nächstenliebe.

Ernte Dank…auch bei mir am Nachmittag. Wanderung verbunden damit, an alt bekannter Stelle bei Vierzehnheiligen Fallobst aufzulesen. Nicht nur einen vollen Beutel, sondern auch Aus und Einblicke geerntet in der Umgebung. Reizvolle Ansicht von der Landstraße auf Krippendorfer Flur. Überhaupt diese ganzen Dörfer oft in wenigen km. Abstand, nett anzusehen. Ums Kirchlein stehen versammelt Gehöfte umgeben von Gärten und Äckern. Wie Nester aber jetzt nicht abfällig gemeint.

Gestern war zum Abschluss der interkulturellen Woche in der Jenaer Friedenskirche ein Friedensgebet. Mit geistlichen Vertretern aus verschiedenen Konfessionen. Ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, ein Moslemischer Bruder, der Katholische Pfarrer und von unserer Kirche. Ja Zeichen setzen der Verständigung. Eigentlich müßte so etwas weltumspannend greifen. Wie die Kinder gleich miteinander spielen, Kontakte knüpfen, gemeinsames finden, neugierig sind, aufeinander zu gehen…..Der Schillerische Gedanke, „Alle Menschen werden Brüder wo dein sanfter Flügel weilt….“ Ich füge noch „Geschwister“ hinzu….

Ausklang dieser Begegnungen nach dem Gebet im Katholischen Gemeindehaus. Gemeinsames Essen, Gespräche, Gemütlichkeit…Werd mal am 3. Oktober 2012 zum Tag der offenen Tür, die Moschee besuchen bzw Räumlichkeiten ansehen in der Wagnergasse. Blick in andere Glaubenswelten. Auf meinen Reisen in der Türkei und Ägypten hab ich auch Moscheen angeschaut mit kundiger Führung in der Reisegruppe. Von den Minaretten erklangen die Rufe zum Gebet fünfmal am Tag…..Erinnerungen…..Danke allen, die diese Kirchenveranstaltung vorbereitet haben. Es war ein zu Herzen gehendes inniges Erleben….

Uns allen Frieden im Herzen, in der Seele, im Miteinander…
Grüße von Musesuse

Hevenu schalom alejchem….Wir wünschen Frieden euch allen, Frieden aller Welt. ( Kanon)

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Freiflug….

Dahin fliegen durch die laue Nacht. Ein Gefühl der Leichtigkeit. Meine Füße berühren sanft das Pflaster. Leute ich hab mich wieder…..Die alte Kondition pulsiert…..Was doch so ein wenig Training bewirkt. Langstrecken winken….Vergangenheit grüßt hinter dem Schleier….All die Läufe, Wanderungen flüßtern mir Mut zu…..Ja es wird….. Und Meister Reineke sprang im Cospedaer Grund vor mir her im Laternenlicht.

War zum Gottesdienst in Closewitz. Danach noch Programm geübt am Cospedaer Feldrain. Aber dieses schweben.…..sagenhaft. Früher bin ich 6-7 Kilometer pro Stunde marschiert, kürzere und längere Stecken. 55 km das weiteste….Heute sind es 4-5 km pro Stunde. Lässt sich bestimmt steigern. Hach freue mich, dieses Erlebnis. Stadteinwärts, beleuchtetes Jena, nächtliche Geborgenheit, Wärme…..einer zärtlichen Umarmung gleich….dahinfliegen zur Straßenbahn. 11 km sportliche Runde am Abend…

Uns allen einen wunderschönen, gesegneten Sonntag + guten Wochenanfang
Liebe Grüße von Musesuse

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Mittagszeit in Cospeda. Die emsige Kellnerin wischt Bänke und Tische trocken. Ja endlich mal wieder nasser Segen von oben….Hab am Feldrain mein Programm geübt für Hannelores 70. Geburtstag am Sonntag. Wünsche erfüllen….“ Machste das mit der alten Schraube….?“ so die Chorschwester. Natürlich gerne. Werden zwischendurch auch was singen. 35 Minuten Gedichte aufgelockert mit bekannten Liedern. Mal sehen wie die Leute drauf sind….

Heute ist es wettermäßig ganz putzig. Kurze sonnige Momente, Regen und Nebel durchwachsen. Die Natur dampft…Mm das Radlerchen tut gut. Lecker Leber mit Stampfkartoffeln….Preiswerte Gerichte hier im Gasthaus zur Linde. Vogelgezwitscher, ländliche Ruhe…Ab und an fährt ein Auto vorbei….Kurzurlaub in Cospeda….Fein…Sparsamkeit in Ehren aber muss mir auch mal etwas gutes tun. Nach Lobeda ist es noch ein Stück….

Der Wind flüßtert in den Blättern der Linde….Freue mich schon auf die Wanderung hinunter ins Stadtzentrum…Die Stiefel machen sich hervorragend. Am Mittwoch insgesamt 14 km gelaufen von der Haltestelle Mühltal bis Rödigen und Retour. Ich sage euch richtig zügig marschiert hinten am Holze lang. Bald werden auch die Birnen reif sein am Wege….(Jäger und Sammler…) So langsam kommt die alte Kondition wieder…..Nachher werd ich sehen, was die Waage spricht in der Goetheapoteke. War jetzt immer weniger an Gewicht beim wiegen. Na ist recht dunkel, huh und kühl. Möglicherweise gibt`s gleich wieder ein Schauer. Werd weiter ziehen…..131.900 kg. Wieder ein kleiner Erfolg…

Seid alle ganz lieb gegrüßt+ ein gutes Wochenende.
Musesuse

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Wind umspielt mich, tanzt mit den Gräsern, treibt die Wolkenherde wie ein Hirt. Mittag an der Sommerlinde….Jetzt zwitschern die Vögel in einem vielstimmigen Konzert. Ausruhen, träumen, ins Weite schauen. Wieder einmal hier oben sein, in unserer schönen Jenaer Umgebung. Habe schon früh um 7 Uhr am Start einer 35 km Wanderung gesungen. Vielleicht kennt jemand diese Veranstaltung Horizontale Jena. Strecken von 100 km und 35 km werden bewältigt in einem anspruchsvollen Profil. Das eine geht über Nacht rund um Jena. Eine Herausforderung für Wagemutige verschiedener Altersgruppen.

Wenn man sich überlegt, die ersten Langstreckenwanderer leichten Schrittes am km 88 getroffen zu haben…Na meines ist das Marathonsingen. Erst früh eine Stunde und jetzt noch am letzten Verpflegungsstand der langen Strecke einige Zeit mit singen verbracht. So ein bisschen Mut machen für die letzten 12 km. Für manche ist die selbst auferlegte Leistung eine sichtbare Qual…..Aber trotzdem gehen sie weiter. Aus sich herauswachsen. Sehen was in einem steckt an Reserven. Dabei sein…..

Früher vor ca 25 Jahren und 50 kg leichter, hat mich das Leistungswandern auch fasziniert. Alle Läufe mitgewandert im Umkreis. Die Zeiten ändern sich. Heute bin ich froh noch beweglich zu sein mit meinem großen Gewicht….Ja ein Abstecher in die Alpen, dahin, dorthin, wandern, schauen, genießen, singen. Hauptsache in Bewegung bleiben körperlich und geistig. Wer Psychopharmaka bekommt weiß wovon ich schreibe. Natürlich lässt sich nicht alles darauf schieben. Aber man muss ganz viel Eigendisziplin entwickeln….Zauberwort Strukturen…

Der Tag ist so schön….Und die Wolken…. Wiesen, Schmetterlinge. Bald wird sie blühen die Sommerlinde….Du liebe Schwester….Mein mitgebrachter Wein mundet. Ein Prosit auf diesen Tag, die Wanderer, meine Unternehmungslust und auf den, der uns alle erhält.

Einen schönen Sonntag und guten Start in den Juni wünscht Musesuse.

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Gestern war ja ein Wetter, den ganzen Tag Regen in Variationen. Ein rauschen unaufhörlich, die Wege aufgeweicht, nasses Laub, glatte Wurzeln…Normalerweise traut sich bei solchem Wetter kaum einer in den Wald. Aber gestern war der 34. Kernberglauf. Strecken von 15 und 27 km mussten bewältigt werden Bergauf und Bergab. Dieser Lauf gehört mit zu den schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Über 1000 Teilnehmer.

Diesmal bin ich munter von Lobeda zum Steinkreuz ca. 5 km gewandert, die Gitarre dabei um für alle zu singen. Da oben war ein Verpflegungsstand. Alles gut durchorganisiert vom Veranstalter. Jedenfalls sang ich zwei Stunden im Regen. Erst rannte einer vorbei und dann wie eine Perlenkette bunt gemischt. Bekannte sind dabei. Viele freuten sich über die willkommene Abwechslung einige km. vor dem Ziel. Mit Musik begrüßt zu werden am Imbiss. Ja da steht man da und singt, greift in die Saiten, es regnet, Freude wärmt, vorbeirennende winken….Meine gute Quelle Wetterjacke erweist sich als nützlich. Am Freitag gab es fünf Zehen Knoblauch zum Abendbrot. Das musste sein, wieder etwas für die Gesundheit getan. Manche Läufer fotografierten mich. Den wilden Gesellen aus dem gleichnamigen Wandervogellied, sah ich bestimmt ähnlich. Klatschnasse Haare, das Wasser lief ins Gesicht aber die Lieder klangen weiter. Marathonsingen…Aber kalt war es mir nicht. Meine Gitarre ist schon einiges gewöhnt aber als der Regen stärker wurde, verlor sie an Klang. Da kam auch schon der Schlussläufer angerannt. Für ihn noch bunt sind schon die Wälder…

Dann ein Dankeschön an mich vom Verpflegungsstand+Tüten voll mit übrig gebliebenen Apfelstücken, Brot, Müsliriegeln und Bananen. Mit diesem Schatz im Rucksack lief ich einen Umweg über das Luftschiff, in Richtung Schöngleina. Der Weg war wenigstens ordentlich. Außerdem besitze ich kein Handy. Wenn was wäre….Auf so einem Hauptweg kommt eher mal einer vorbei. Und es regnete, Geräuschkulisse pur. Obwohl meine Jacke total nass war und die Feuchtigkeit durch die Sachen zog, fror ich nicht. Frisch gewandert mit der Aussicht dieses Jahr nochmal das Luftschiff bzw. Burgrabis zu sehen. Hier ein mitgebrachtes Schnäpschen getrunken und von den Schätzen gekostet. Ah das Bierchen mundete vorzüglich hinterher. Stellt euch vor, da war noch ein einsames Paar mit Hund unterwegs.

An dieser Raststelle hat früher eine Gastwirtschaft gestanden mit dem Namen Luftschiff. Unsere Vorfahren kannten diesen Ort noch als Tanz und Ausflugslokal. Jetzt stehen zwei einsame Gehöfte am Weg. Zum Männertag räumt dann ein Bewohner von hier oben Stühle und Tische vor das Haus. Bratwürste, Bier, Eigeninitiative die gerne angenommen wird. Im Winter ist viel Betrieb auf der Wöllmisse. Bei guten Schneeverhältnissen vor allem Skilanglauf….

Gestern war ich ungefähr acht Stunden im Regen unterwegs. Zuhause gab es heißen Kakao und noch einige Zehen Knoblauch. Das war ein Wetterchen, mein lieber Scholli….Aber Freude hatten wir alle zusammen. Meine Gitarre erholte sich schnell. sie klingt wieder. Solche Mutproben müssen auch mal sein .Wie sagte doch Friedrich Nietzsche " Was uns nicht umbringt macht uns stärker."

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