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Posts Tagged ‘Vergangenheit’

Gestern wieder eine schöne Taufe erlebt in Closewitz. Das Kirchlein war sehr gut besucht. Neues Kirchenfenster bestaunt, vom ortsansässigen Glasermeister Tilman Lambrecht gefertigt. Gelbes Kreuz auf bläulichen Untergrund. Hinterher wurde zur Feier des Tages ein Wildapfel ( Baum des Jahres) vor die Kirche gepflanzt. Sekt, Saft, belegte Brote. Hoffentlich wächst die kleine Friederike in Liebe auf. Ein Zitat heißt: “ Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben, Sterne, Blumen und Kinder.“

Ein Appell an alle Eltern ihren Kindern eine liebevolle Kinderstube zu gewähren. Schlimm ist es wenn Angst und Gewalt regiert. Sei es wegen Überforderung, Jähzornsanfällen + sonstigem. Hab es am eigenem Leibe erfahren wie furchtbar so etwas sein kann als Kind. Immer leicht gesagt: „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.“ Bei meinem Sohn zuviel durch gehen lassen. Zwar nicht die gleichen Fehler gemacht aber dafür andere….

Manchmal stößt die Vergangenheit auf. Nimmt gefangen. Einen so schönen Vormittag erlebt, sich eingebracht mit Gedicht, Liedern und trotzdem flaues Gefühl im Bauch mit dem alten Kram heimwärts. Zum Glück bin ich diese Beklemmung losgeworden. Fotokarten gebastelt für Kirchspiel + Klinikseelsorge. Wer weiß, was im Unterbewußtsein alles spukt….

Ein Pfarrer hat mir den Aronitischen Segen geschickt. Wirkt Wunder für mich diesen zu verinnerlichen bei Bedarf. Kleine Formel um zur Ruhe zu kommen.

Der Herr segne Dich und behüte Dich.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf Dich und gebe dir Frieden. Amen.

Seid alle behütet von den Engeln des Herrn liebe Closewitzer, liebe Leser in Nah und Fern. Herzliche Grüße von Musesuse

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Da sitze ich nun in meinem wilden Garten und sinniere. Irgendwie bewegt mich das Thema Fleischverzehr. Diese vielen Tiere, die ihr Leben für uns lassen müssen. Und wer weiß unter welchen Umständen. Wenn es eine gläserne Produktion im Schlachthof gäbe mitten im Stadtzentrum..
Wesentlich weniger Menschen hätten dann überhaupt noch Appetit auf Wurst+ Schnitzel. In den Kaufhallen liegt alles so griffbereit. Die Hühnerschenkel lachen. Das töten geschieht am Stadtrand.

Zur DDR Zeit hatte ich selbst Kaninchen. Ihr glaubt nicht, wie diese Tiere in Todesangst schreien können. Das war in den Achziger Jahren. Selbstversorger sein, die Familie ernähren. Bin auch einige Jahre zur Jagd gegangen. Unfallwild wie Hasen und Wildkaninchen hab ich mitgenommen, wenn sie noch gut aussahen. Fell abgezogen, ausgenommen, ab in die Pfanne. Manchmal spuken mir meine Kaninchen von damals heute noch im Kopf herum. Vergangenheit mit Fragezeichen. Mein früherer Gärtnermeister war Jäger und dazu noch meine erste große Liebe….

Eine Kollegin hat heute erzählt, die größeren Nutztiere wie Schweine, Rinder, Schafe würden narkotisiert vor dem Schlachten. Hab mal gehört das da Leute vom Tierschutz aufpassen bzw. das sterben so angenehm wie möglich gemacht wird. Hoffentlich! Was passiert in den Geflügelschlachthöfen? Zum anderen ganz ohne Fleisch könnte ich mir die Ernährung nicht vorstellen. Wenigsten einmal die Woche etwas auf den Tisch. Gesunde Ernährung in Richtung Vegetarier auch den Tieren zuliebe. Bitte wundert euch nicht über mein heutiges Thema. Da muss man mal drüber nachdenken……Nicht nur während der Passionszeit.

Herzliche Grüße von Musesuse

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