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Posts Tagged ‘unterwegs’

Reisefieber

Mann bin ich aufgeregt. Das erste mal seit zwei Jahren wieder längere Strecke mit dem Zug fahren. Hab mir schon Cappuccino schmecken lassen, der vorbei gebracht wurde. Heut früh noch ein paar Anrufe. Entschuldigt bei Frau vom Chef für mein Austicker am Freitag. Nicht gut drauf gewesen, kleines Tief….Aber dieses Warten, das es endlich los geht. Schier endlos…Wie vor Auftritten. Kann`s kaum erwarten.

Na Naumburg liegt schon hinter uns. Kopfkino schickt Inselimpressionen. Muttern war ganz aufgeregt am Telefon, das mein Geld auch reichen möge. Wenig mitgenommen. Könnte ja singen gehen in Heringsdorf, Strandpromenade…Leute freu mich , Insel winkt von Ferne. Hauptsache geht alles gut. Hu, hu Berliner Fernsehturm. 1. Etappe geschafft.

Sitze im Zug Richtung Stralsund. Haltemelodie." Jetzt kommen die lustigen Tage.." Hoffentlich. Regionalbahn überfüllt. Hab noch zwei Plätze für meine sieben Sachen. Hauptstadt Berlin hinter uns lassend, fährt jeder zu seinem Wunschziel. Erwartungen, Sehnsüchte, Ängste, Freuden…Unterwegs sein Fahrt Richtung Nord- Ost. Blicke verirren sich in der Fensteraussicht auf vorbeifliegende Landschaften. Noch zwei Stunden, dann Bahnhof Anklam…

Tücke des Objekt`s, Schließmechanismus vom WC. Da half kein rütteln, war gefangen. Liebe Frauen haben mich befreit. Hatte grünleuchtenden Knopf an der Seite übersehen. Zum Dank sang ich dann einige Volkslieder mit meinen Befreierinnen. Puh, nochmal gut gegangen. Da kann`s einem aber anders werden…

Uwe wollte mich abholen. Fährt kein Bus mehr auf die Insel. Der letzte 15.10 Uhr. Werd erwartet. Eigentlich schön erwartet zu werden. Da bin ich. Bringe mich ein. Wird bestimmt eine nette Woche auf meiner Insel…

Geschrieben am 31. August 2015 in den Zügen von Musesuse. Fahrt in den Urlaub zur Insel Usedom.

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Losgehen, eins, zwei, Wind, Blätterrauschen, Sonnenschein, Training, mein muß, Felder, Ährengold, Wolkenflug, Windgeflüßter, gleichmäßig atmen, Busshardruf, Feldweg, Arme schwingen, zu den Kirschen, Windmühle, weiterziehen, Lobe den Herren, Glockenklang, Momente, Bilder wie in Stolpe, Ährengold, Himmelsblau, Wolkenflug, Sehnsucht, Lerchengesang, Wind, Blätterrauschen, tanzende Bäume, Landstraße, freundliche Blicke, winken, Arme schwingen, Hungergefühl, vorwärts in den Abend, Erfüllung, Ziel, geschafft, ca. 18 km, Wurstbrot….und der Wind hat mir ein Lied erzählt…Losgehen!

Losgehen in die Ferien, auf die Reise, in ein neues Lebensjahr wie Sohni Johannes am 10.Juli, losgehen…Viel Freude dabei wünscht von Herzen Musesuse.

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Gedankensplitter

Unterwegs sein. Wer ist das nicht? Unterwegs sein durch den Tag, über den Markt, auf dem Bahnhof…Warten. Wie so oft warten auf Dies und Das….Warten auf den Zug, auf die Post, das die Erkältung weggeht…Warten…Warte nicht alleine… Wartende mit kleinen, großen Gepäck, Freud, Leid, Liebende, Trauernde..Heut schreib ich vom Paradiesbahnhof…Saale fließt vorbei, fließt dem Meere entgegen…Will nach Neuengönna. Fließe ein Stück mit. Unterwegs sein. Wochenende…Auf dem Weg…

!4.50 Uhr auf dem Bahnhofsgeländer verfasst. Liebe Grüße und Guten Weg an uns alle von Musesuse.

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Diese herrlichen Frühlingstage inspirieren. Gehts euch auch so? Die Gitarre nehmen und in die Natur…Für diesen Zweck übe ich gerade ein schönes geistliches Lied. Ja diese Lieder sind mir wichtig unterwegs in Kirchen, Kapellen auf Almen zum Lobe Gottes zu singen. Sie verbinden wie zum Beispiel: Großer Gott wir loben dich, lobet den Herren, Geh aus mein Herz….Eine Freundschaft ist durch das Lied laudate omnes gentes entstanden in den Alpen. Andacht, Lob und Dankbarkeit. Ach ich freue mich auf schöne Begegnungen, Aussichten, Mitsänger…Das Jahr ist noch lang. Im Evangelischen Gesangbuch die Nummer 455 ein Ohrwurm und Kraftgeber, Morgenlicht leuchtet. Und bekannt über Grenzen hinaus. Sein Text ist so lebensbejahend, naturalistisch. Auch ein Muselied.

Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!
Dank überschwenglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

Uns allen eine gesegnete Woche und genießen wir diesen Zauber, Frühlingssonate….
Liebe Grüße von Musesuse

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