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Posts Tagged ‘Träume’

Gestern etwas anrührendes erlebt im Gemeindezentrum Rödigen zum Seniorenfrühstück. Eingeladen war die Musikerin Catherine Elibariki Mushi aus Arusha/ Tansania. Der Pfarrer hatte geschrieben, eine Kleinigkeit mitzubringen, was zu einem besonders schönen Frühstück gehört um den Gast kosten zu lassen….Diese feinen Schnittchen, Fleischbällchen, Käsespieße aber auch Marmelade, Honig, Kuchen, Salate. Die Frauen haben sich mächtig ins Zeug gelegt….

Nach der Andacht erzählte Catherine aus ihrem Leben, wie sie zum singen gekommen ist, über Tansania. Konnten Fragen stellen, die dann Pfarrer Tilman Krause ins Englische übersetzte und andersherum die Antworten vom Englischen ins Deutsche. Ihre Botschaft am Ende.“ Halten sie ihre Träume fest.“ Gratuliere liebe Musenschwester, du hast es geschafft trotz aller Traditionen, Gegebenheiten, Bräuchen deinen Weg zu gehen, selbstbestimmt und frei…..

Hatte die Gitarre mit weil anschließend noch eine Mugge war im Singerheim. Hab mit unserem Gast einige Lieder gesungen. Sowas rührt besonders an gemeinsam Kirchenlieder und anderes Liedgut zu singen, jedes in der eignen Muttersprache. Es gibt doch einige Lieder, die um die Welt gehen…..Sehr erstaunt hat uns auch das sie die Melodie von unserem Jenaer Studentenlied, in Jene lebt sich`s beene, kannte. Ganz erfüllt von diesen schönen Erlebnissen ging ich in den Tag….

Dir lieben Schwester Catherine Elibariki Mushi alles, alles Liebe auf Deinem weiteren Weg durch Musik und Leben+ Gottes reicher Segen.

Uns allen der Wunsch, mögen wir an unseren guten Träumen festhalten. Vieles verwirklicht sich, alles hat und braucht seine Zeit…Liebe Grüße von Musesuse

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Die Tür ist offen. Wohnung gewischt, empfangsbereit..Neues Jahr, geheimnisvolles Wesen wie zeigst du dich? Was liegt alles im Verborgenen deiner Rockfalten? Heut kann ich dir sagen aufatmen. Gespenstische Ruhe über Lobeda. Die Knallerrei dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Und das hallt zwischen den Häuserwänden. Jetzt gehört der Himmel wieder den Vögeln. Gestern Abend waren Familien mit Lampions unterwegs. Schöne Alternative zum lauten kostspieligen Feuerwerk. Im dunklen sah`s schon chaotisch aus. Aber nun erst am Tage. Da wird die Straßenreinigung wieder eine Weile zu tun haben.

Ja zum letzten Tag des Jahres war noch ein Halbmarathon angesagt. Von der Papiermühle über Cospeda, Krippendorf nach Neuengönna zum Gottesdienst. Ca 19 km gewandert in 3 Stunden und 15 Minuten. Hat gut getan. Auch sehr schön der Nerkewitzer Grund. Dort weideten Schafe, wie ich sie in den Rumänischen Karpaten gesehen habe. Weitere 5 km kamen noch am Abend dazu beim Gang durch Lobeda zu meinen lieben Musenschwestern. Mm sie hatten fein aufgetafelt. Aber nun ist Schluss. Träume doch von 80- 90 kg Gewicht. Sport, Abstinenz und Enthaltsamkeit stehen wieder auf meiner Fahne. Ja halten wir unsere guten Träume fest.

Uns allen Gesundheit alles andere findet sich…
„Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen
das Gott dich behüte, das wünsche ich dir!“ ( Kanon)

Liebe Grüße von Musesuse

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Sonnenduft mit Vogelgezwitscher…..Ein strahlender Sonntag in Cospeda. Zweiter Tag an der Lebenswegmarkierung 51. Begonnen im Kirchlein, meiner kleinen Freundin. So viele Besucher. Pfarrer Tilman Krause gestaltete sehr lebendig. Schön wenn die Theologie nicht nur trocken herüber gebracht wird, sondern farbig transparent leuchtet.

Ja das Leben….Im eigenen Dasein gesehen wie ein Meer. Ebbe, Flut, Wellenbewegungen…..ruhig bis aufgewühlt. Meist macht man es sich selbst schwer. Dieses ganze Gepäck an Gedanken, die oft herunter ziehen. Die vielen Fragezeichen. Hab mal gelesen: Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. Nämlich so wie man ist. In der diesjährigen Fastenaktion bei der Evangelischen Kirche geht es darum. Gut genug… 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz.

Holunderbusch schiebt grüne Blättchen und der Flieder lässt die Knospen aufspringen. Ja die Kraft der Frühlingssonne….Gestern hatten wir Kaiserwetter bei unserer Geburtstagstour, Rosa und ich. Ihr habt richtig gelesen. Wir haben beide am 24. März Geburtstag. Zwar waren wir nur in kleiner Runde aber schön war es trotzdem. Viel gesungen unterwegs, auch einen Kanon geübt von Telemann, der`s in sich hat. Krippendorfer Windmühle, Europaweg, Picknick in lauschiger Natur…..Meine lieben Schwestern hatten etwas gutes vorbereitet. Leider konnten sie nicht mitwandern.

Diese feinkrümmlige Erde auf den vorbereiteten Äckern…..Mutter Erde, jungfräulich, braun, wartend…Was wird da wohl in ein paar Wochen sprießen? …..Auch Neugier wie es im neuen Lebensjahr weiter geht. Eigentlich konnen wir anknüpfen am vergangenen. Manches versuchen besser zu gestalten….Jeder Tag ist ein Neuanfang….Zur Obstblüte werd ich wieder nach den Kirschbäumen sehen am Europaweg. Singend flanieren in blühender Aue. Kleine Träume in greifbarer Nähe….Ostersamstag auf dem Jenaer Markt singen und rezitieren wie schon in den vergangenen Jahren.

Mein Hauptwunsch seit einiger Zeit ist in Bewegung zu bleiben körperlich und geistig….Hoffentlich spielt die Gesundheit mit. Mein Lebensspruch seit dem 40. Wiegenfeste:
" Dies sei mein Wappen, ein grünender Baum und eine schimmernde Straße im unendlichen Raum. Wandern und Werden."
HILDEGARD JAHN REINKE
Das könnte auch für Musenschwester Rosa passen und für einige andere, die den schönen Künsten fröhnen.

Alles Liebe und Gute uns allen die wir unterwegs sind…..
Herzliche Grüße von Musesuse

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Im Ofen lodert das Feuer…..Für ein Neubaukind etwas besonderes. Eingekehrt im Gasthaus zur Linde in Cospeda. Mm der Obstler mundet. Gelbe echte Rosen lächeln mir zu. Die Sonne hat mich hinaus gelockt. Frisch gefallener Schnee, blauer Himmel…

Gestern noch der Verzweiflung nahe nach einem Diavortrag über Hawaii. Reisen in wärmere Gefilde….Vielleicht Türkei…Mittelmeer, Antike, kann auch mit Teppichfabrik sein. Solche Pauschalreisen waren bisher immer besonders preisgünstig. Nur hinaus ins grüne….Meine Verzweiflung spülte ich mit viel Rotwein weg. Geht aber gerade nicht davon zu fliegen. Termine, Veranstaltungen…..

So bleibt mir den Rucksack zu packen mit Ideen, wie zum Beispiel Freiluftsingereien in unserer schönen Jenaer Umgebung im Frühling." Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…." singen an der Krippendorfer Windmühle. Das wäre ein Traum. Oder diverse Dorflinden besingen…Manchmal gibt es da auch ein nettes Bänkchen zum verweilen. Dorfkirchen, Ausblicke und, und…Lieder klingen lassen…Meine Träume…Hauptsache die Gesundheit macht mir kein Strich durch die Rechnung….

Mm das Essen hat geschmeckt. Leber mit Kartoffelbrei, lecker. Dazu ein Bierchen…. Nett war es auch hier hoch zu wandern im Schnee. Eigentlich wäre heute nochmal Reinigung dran gewesen in der Gärtnerei. Na ja meine Kollegen werden mir bestimmt nicht gleich die Ohren deswegen abreißen. Sie sind froh, das ich mich auch diesen niederen aber doch wichtigen Arbeiten verschrieben habe. Zum Glück sind mir die Gedichte und Lieder ein guter, erfüllender Ausgleich….Und wo findet man schon eine rezitierende Klofrau?

Die Sonne neigt sich. Es soll sehr kalt werden heute Nacht. Nun etwas wärmendes für uns alle:

" Schon der Gedanke an den Frühling wärmt die Seele."

Ein schönes Wochenende….
Liebe Grüße von Musesuse

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Der Sommeranfang bietet Abwechslung. Schwülwarme Perioden wechseln mit ergiebigen Regengüssen. Feste feiern, die langen Abende nutzen. Universitätssommerfest in Jena gestern zum Johannestag. Ja nur eines geht. Für mich war der Abiball meines Sohnes wichtig in Mühlhausen, mit vorherigen Zeugnisausgabe. Johannes ist der zweitbeste Junge dieses Jahrganges, Durchschnitt 1,6. Heu, heu. Außerdem noch drei Zertifikate abgeschlossen. Wirtschaftsenglisch, Kniggekurs und noch eines.

Die jungen Leute hättet ihr mal sehen müssen….Aufs feinste gekleidet, frisiert, erwartungsvoll, harrend der Dinge die da kommen. Ich glaube den Eltern ging es ähnlich. Festliches Rahmenprogramm, Beifall in dieser Aula des Beruflichen Gymnasiums. Gruppenfoto….Abends Tanz, Danksagungen, Buffett.

2001 war ich das letzte Mal auf einem Ball. Zum Glück fand sich etwas passendes in meinem Kleiderschrank. Goldene Bluse zu schwarzen Kleid. Mein Sohn war zufrieden. Und stellt euch vor als lautstarke Einlage 11 Trommler in Formation. Tinetus lässt grüßen. Die Lehrer verließen fluchtartig den Saal. Mir ging es auch so. Schade, hatte doch die Band so schön musiziert….Tänzchen…..Na auf jeden Fall hab ich den Lehrern danke gesagt. Ein Herzenswunsch! Vier Jahre in Mühlhausen….wichtige Jahre im Reifeprozess von Johannes…..Jetzt baut er seine Zelte ab….

Mögen diese jungen Menschen alle ihre machbaren Träume verwirklichen….Ja das Leben ist ein ewiges lernen. Wie sagte doch Franz von Assisi:

" Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst
du das Unmögliche."

Drücken wir auch den Fussballdamen die Daumen+ jedem Zeitgeist in allen Lebenslagen….

Liebe Grüße von Musesuse

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" Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele!" Peter Rossegger.
Ja genau das haben wir heute getan, meine Musenschwester Rosa und ich. Premiere für die Gedichte, die 13 Monate von Erich Kästner in der Öffentlichkeit. Als erster Aufführungsort hatte ich das Zentrum für Seelische Gesundheit von der Diakonie gewählt. Lustig zum 13.2.2011, im Kaffee 13, Neugasse 13 um 3 bzw. 15 Uhr, die 13 Monate…Hier ist ein sehr dankbares Publikum. Einmal im Monat findet das Sonntagskaffee statt. Erst zusammen sitzen bei Getränken und Kuchen im vertrauten Miteinander. Dann eine Lesung oder ein Diavortrag oder gemeinsames singen und sonstiges kulturelles.

Es ist gut, das die Besucher Ansprechmöglichkeiten haben, sich treffen, basteln, Karten spielen und anderes von Montag bis Freitag. Viele leben am Rand der Gesellschaft oft auch von Vorurteilen, Spott, Unwissenheit gedemütigt. Dabei sollten wir nicht vergessen, das jeder eine psychische Erkrankung bekommen kann. Gut das es solch rührige kirchlichen Einrichtungen gibt….Ein Netz das auffängt, trägt, schützt…

Rosa spielte phantastisch Altblockflöte. Sie ist im Blindenverband. Wie sie ihr Leben meistert fast blind…? Für uns Sehende kaum vorstellbar…Wir beide harmonieren gut zusammen. Das freie Sprechen ohne Buch der 13 Monate, ist ein Geschenk zu meinem 50. Geburtstag dieses Jahr. Halte deine Träume fest…Probieren geht über Studieren. Meine halbe Familie war heute unter den Zuhörern. Die fünf besorgten Kästner Bücher wurden gern mitgenommen. So hatte ich richtig gedacht, wem diese Gedichte gefallen, der kann ein Buch mitnehmen. Wird doch gleich mein Buchhändler von der Jenaer Bücherstube mit unterstützt.

Im April werden wir mit dem Kirchenchor und meiner Rezitation, zum Thema Jahreslauf in der Drackendorfer Kirche brillieren. Schön mal etwas anderes als Leidensgeschichte Christi musikalisch aufführen. Wie sonst üblich in der Passionszeit. Dieser Leidensweg zieht mich oft nach unten, macht traurig….Dieses Jahr nun Lyrik und Chormusik im sakralen Raum…..vermutlich zu Palmarum, eine Woche vor Ostern. Wird bestimmt ein Erlebnis für alle.

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Fröstelnd sitze ich in meinem Wohnzimmer bei heißen Kaffee. Nach dem Straßenzeitungsverkauf, wird es mir nur schwer innerlich warm am Abend. Wie mag es erst den Markthändlern gehen, die den ganzen Tag draußen stehen? Heute reichte der Erlös wieder für Schätze. Gänsefett, Eier, Wurst, Obst. Auf dem grünen Markt unterstützt mich ein lieber Gemüsehändler. Ananas, Birnen, Kohlrabi hat er in den Beutel gepackt gegen einen geringen Beitrag von mir. Wir helfen uns gegenseitig. Manches hält nicht lange bei der Witterung. Bananen die weg mussten, sind in Gläser eingekocht und bilden eine gute Bereicherung für Quarkspeisen. Aus überreifen Aprikosen wurden 18 Gläser Marmelade vor einiger Zeit. In diesen, nicht ganz einfachen Zeiten, kann man sich glücklich schätzen Leute zu kennen, die im Christlichen Sinne helfen so das es jedem gut tut.

Kennt ihr das auch mit den Erwartungen? Obwohl meine schon recht gering sind, war ich doch am Mittwoch Abend etwas frustriert, nach einer Feier in einer Selbsthilfegruppe. Hatte man mich ausgenutzt oder nur vergessen mir eine kleine Spende zu geben? Über ein paar Euro freue ich mich schon nach gewünschten Auftritten. Stattdessen eine Tüte Weihnachtsgebäck. Davon aber mal abgesehen, die Örtlichkeit der Veranstaltung war im Schillerhaus gegenüber des Jenaer Theaters. Diese Kerzen erhellte Tafel in der Veranda, der Blick in den verschneiten Garten…Zu Schillers Zeiten waren Felder hinter diesem Grundstück. Heute kaum noch vorstellbar. Trotzdem bietet dieses Anwesen etwas Inselhaftes. In den anderen Jahreszeiten laden Bänke zum verweilen ein. Blühende Beete erfreuen das Auge. Es Schillert, ein Hauch aus vergangener Zeit.

Gestern habe ich mit Musenschwester Rosi musiziert, in der Altenburger Straße 3 bei Senioren. Sie hat sehr gut Altflöte geblasen mit wundervollen Eingebungen zu meinen angestimmten Liedern. Ein Profi ihres Faches Kirchenmusik. Stellt euch vor, wir saßen in der Ecke neben dem Weihnachtsbaum und haben unser bestes gegeben. Die Leute saßen beim Festmahle, Besteckklappern, Gespräche…Irgendwann wurde es aber ruhiger und Otto Reuter, den ich vorlas, hatte das Wort. Das war genau das richtige zur Unterhaltung. Schön, wenn das Publikum mitgeht. Gemeinsames singen der alten Lieder erfreute die Herzen aller. Am Ende meinte ein Herr zu mir," Das war so eine schöne Weihnachtsfeier. Wer weiß ob die Feier, wo ich nächste Woche eingeladen bin auch so schön wird?"

Lustig ist, das die Leiterin dieses Begegnungszentrums und wir beiden Musenschwestern zur gleichen Zeit Geburtstag haben. Rosi ist ein richtiger Gewinn für mich. Könnte ich mir doch Lyrikveranstaltungen vorstellen mit passender Musikalischer Begleitung. Wie heißt es doch: Halte deine Träume fest!! Das Jahr 2011 ist nicht mehr fern.

Uns allen einen schönen ruhigen 4. Advent.
Liebe Grüße von Musesuse

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