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Posts Tagged ‘Strukturen’

Vorhin schon die Uhren zurück gestellt auf Normalzeit. In den letzten Tagen gedacht, na Abends wieder zeitig dunkel. Umstellung. Man gewöhnt sich dran. Bei Boock- Gartenkultur gibt`s ab November für mich kaum noch Arbeit. Dienstag und Freitag dann nur, halt auslaufende Saison. Muss ich mir andere Ziele am Morgen stecken, Strukturen…Zahnarzt eines. Wieder wichtiger Zahn überempfindlich. Weder süß noch sauer, noch kalt geht jetzt. Neutrale Kost. Hoffentlich kommt der Gute, immerhin der letzt verbliebene oben zur Ruhe, durch ärztliche Kunst.

Da bin ich in meiner Selbstfindungsphase, komme voran und, Wolke verdunkelt meinen Himmel. Nun nicht ärgern lassen, paar schöne Kleidungsstücke für mich bestellt gestern, Aktion nutzend bei Versandhaus Klingel. Heut kleine orange Gießkanne gekauft in der Gärtnerei für meine Zimmerpflanzen. Kann euch sagen, dieses leuchten auf dem Fensterbrett. Kindliche Freude über diese schöne Plastegießkanne. Anderen Provisorien gleich entsorgt….

Vor einiger Zeit mal den Wunsch gehabt, wie eine Gießkanne zu sein. Gefäß nach oben offen für nützliche Inhalte, die ich dann ausbringe auf dankbares Land….Oder werde geführt, gehalten von unsichtbarer Hand. Lieber Freund schrieb, "Gott ist bei allem was du tust, bei dir." Letztens überkam etwas Traurigkeit, bei dem Gedanken, falls ja mal Krieg kommt, bricht als erstes die Medizinische Versorgung weg mit Medikamenten….Und was denkt ihr, Mercedes Sosa sang plötzlich in mir, gab Kraft und Zuversicht….Halleluja.

Uns allen ein schönes verlängertes Wochenende und guten Start in den November. Liebe Grüße von Musesuse.

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Unterbrechung. Den Alltag kurz hinter sich lassen. Ein kleines Häuflein Zuhörer ist in der Jenaer Stadtkirche St. Michael versammelt zur Studentischen Andacht. Johannes Eichhorn von der Theologischen Fakultät, gestaltet diese 15 Minuten. Gottes Wort hören, zusammen singen und beten. Für mich immer wieder interessant, die Auslegung der oft spröden Texte…..Belebend, aktuell in Worte gefasst. Das liegt dem jungen Mann.

Schade nur, das von den Studenten keiner weiter Mut aufbringt auch eine Andacht zu übernehmen. Johannes in doppelter Beanspruchung als Organist und als Lektor. Wäre es dem Guten doch zu wünschen, das sich freiwillige finden in der Fakultät, wie es früher war. Bewegungen….Zur nächsten Vorlesung geeilt…..Bis nächsten Donnerstag….

Auf der Orgelempore tut sich was. Was hören wir? Improvisationen zwischen der Moldau und es kommt ein Schiff geladen. Adventslieder klingen hinterher. Ja Übung macht den Meister….Kirche- Insel…zur Ruhe kommen. Auf den Atem lauschen, meditieren, beten, oder einfach nur ruhen. Was schwer war, loslassen….Ich gehe mehrmals am Tag in die Stille, Kraft tanken, in mich hinein hören, Atem fließen lassen….Dieser Ort kann fast überall sein. Daheim, in der Natur, auf Arbeit, auf dem WC….

Schön dieses Klanggeflecht von der Moldau und dem Schiff im sakralen Raum….Tiefer Frieden im Herzen…Applaus für den Orgelvirtuosen Ingo Reimann. Danke für dieses locker, flockige Musizieren…Seit Dienstag ist für mich Winterzeit bis März in der Gärtnerei. Da heißt es ausschließlich Reinigung an bestimmten Tagen. Naja, ist wieder mehr Zeit zum Straßenzeitung verkaufen. Hauptsache selbst auferlegte Tagesziele, Strukturen…Die Waage zeigte heute 118.800 kg. Es geht voran. Die seit einem Monat erwartete Kniebundhose passt wie angegossen. Schnee und Eis bleibt ferne. Waaanddern….Meine Medizin…

Uns allen eine gute, Segensreiche Zeit….
Liebe Grüße von Musesuse

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Seit dem ersten März bin ich wieder regelmäßig in der Gärtnerei Boock als Hilfskraft. Es braucht Zeit sich zu gewöhnen. Schon das Kehren unserer sozialen Räumlichkeiten wirkt wie ein einschwingen in den Arbeitsablauf, früh um 9 Uhr. Lacht bitte nicht darüber. Ein Glück, das die Kollegen immer viel Dreck hinterlassen….Unbeabsichtigt durch die starken Sohlenprofile ihrer Arbeitsschuhe. Mir kam es nach der langen Winterruhe vor wie eine halbe Vergewaltigung früh voll loszulegen. Überall zerrt es im Gebälk. Ein Stück Traubenzucker hilft neben Kaffee und Ovomaltine den Tag besser zu starten. Lieber Besen, du bist mein neuer Freund….Mit Schwung therapeutisch in die Arbeit.

Unsere Keramikecke hatte es wieder nötig….Mit Staubsauger und Lappen wird dem Schmutz der Kampf angesagt. Am schönsten war für mich das Erlebnis, die farbige Keramik durch Staub wischen zum leuchten zu bringen. Ganz verliebt bin ich in die blaue und weinrote Glasur von den Untersetzern. Als Fotomotiv in Verbindung mit Blüten, Blumen und anderen gut geeignet. Ja die Italiener haben auch etwas drauf mit ihrem produzieren von vielgestaltigen Terrakottagefäßen. Formen, Verzierungen. Ton ist nicht gleich Ton. Darf es etwas rustikales sein, Antik geschwungen, klein, groß…? In Italienischen Märkten ist alles zu haben vom Blumentopf bis zur Madonna. Auf meinen Reisen gesehen unterwegs in Italien. Natürlich in unserer Verkaufspräsentation in der Gärtnerei ist nicht so viel Platz. Das Hauptaugenmerk liegt bei der Bereitstellung von Pflanzen für Hof, Garten und Flur. Mancher Kunde sucht einen schönen Topf zum bepflanzen. Eine Rose hinein oder etwas anderes? Ein guter Blickfang.

Heute war das erste mal seit Dezember wieder am Sonnabend geöffnet. Kinder stürmten mit dem Ruf: " Alle an Bord!", unser Spielschiff. Ihre Eltern sahen sich um. Sogar ein Apfelbäumchen wurde gekauft anlässlich einer Taufe. Ein schöner Brauch, ein Bäumchen pflanzen für den Täufling. Wie sagte doch Martin Luther? " Und wenn morgen die Welt untergänge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!"

Hoffentlich hat es sich gelohnt, waren Kunden zahlreich da. Überall rings herum boomen die Märkte. So kleine Betriebe haben es schwer. Aber der gute Ruf, die Traditionen, beim Gärtner kaufen, sich beraten lassen….In diesem Getriebe ist meine Hilfe ein kleines Rädchen….Aber auch wichtig! Sauberes WC, sonstige Reinigungsarbeiten, Pflege, topfen, gießen, Pflanzenschilder sortieren und mehr. Zwei- drei Stunden pro Tag bis zum Oktober. Ein Stück Lebenshilfe für mich. Strukturen….

Uns allen wünsche ich innere Erfüllung bei den täglichen Aufgaben.
Liebe Grüße von Musesuse

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