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Posts Tagged ‘sommer’

Der Sommer meint es gut mit uns. Zum wandern eignen sich die Morgenstunden. An den warmen Nachmittagen erscheint der Sport beschwerlich. Der Sinn steht nach kühler Erfrischung. Geht bestimmt vielen so.

Gestern hatten mein Cousin Carsten und Andrea in Beulbar Silberhochzeit gefeiert. Auf dem Weg dahin habe ich der Klosterkirche Thalbürgel noch ein Ständchen gesungen. Ja das war ein willkommendes Erfolgserlebnis. Diese heiligen Hallen, den Raum wirken lassen im Klang der Lieder und Gedichte. Der freundliche Mann am Einlass rief seine Frau her. Ihr glaubt nicht, wie sich beide gefreut haben über meine kleine Darbietung. Ist doch gut auch geistliches zu können. Anfängliche Zerrissenheit verflog rasch und erfüllt ging`s zum nächsten Fest.

Mensch, was das Silberpaar alles auf die Beine organisiert hat. Spanferkel, belegte Platten, herzhaftes, süßes, Getränke. Onkel Orje sein Amviehtheater bot den richtigen Rahmen. Dank des prima Wetters, guten Stimmung, wird dieser Abend bestimmt noch lange in der Erinnerung bleiben. Im Dunkel der anbrechenden Nacht lächelte der dicke Mond den Tanzenden zu….So blieben doch die Erlebnisse in der Klosterkirche und das schöne Fest wie ein besonderer Duft.

Heute früh noch der Gang von Porstendorf nach Nerkewitz zum Gottesdienst. Diese Kühle des Morgens. Tau auf den Wiesen, murmelnder Bach….Nächsten Sonntag gehts nach Tirol. Schuhe sind eingewandert. Kleiner Bilderwechsel. Werd noch Filme kaufen. In Altengönna lachte mir eine Fotokarte entgegen, die der Pfarrer Herrn Barthel geschenkt hatte. Die herrliche Aussicht auf dem Weg zur Vögeleralm über Navis. Ein sprechender Gruß gelb umrahmt. Hatte kurz Station gemacht und die Bauern mit Liedern erfreut. Schön, so finden meine Fotokarten viele dankbare Empfänger….

Eine Woche noch hier im Saaletal und dann Urlaub….

Uns allen eine gute Woche, schattige Plätze und erfrischendes…

Liebe Grüße von Musesuse

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Kontraste. Bunte Blumenvielfalt auf den Balkonen am Haus des Nachbarn. Mein Blick wandert höher….Schnee bis fast zur Baumregion. Landregen….mal stärker, mal schwächer…Wolkendunst steigt auf aus den Wäldern. Als Kinder haben wir dazu immer gesagt" Die Rehe kochen Kaffee." Nun liegt dieses Tal 1300- 1400 m hoch. Schmirn, eine Gemeinde mit verstreuten Ortsteilen. Heute vormittag bin ich wacker beschirmt losgezogen. In Bewegung, stören die 7 Grad über Null gar nicht. Laufen den Blick auf das Bergpanorama gerichtet, hüpsche Häuser am Straßenrand, Blumen am Bach….Lila-weiße Sonate dazu das quirlige Gebirgsflüsschen…

Sommer in den Bergen. Ein auf und ab mit den Wetterlaunen….Letztes Jahr waren hier im Juli 30 Grad und die Pferdebremsen flogen blutgierig herum. Ich empfand sie als Plage. In der schönsten Innigkeit meine Lieder anzustimmen, bissen sie ins Bein. Was mögen erst die Kühe draußen gefühlt haben….?

Die schöne Schmirner Kirche mit einem Singebesuch gehuldigt. 2005 ist sie renoviert worden. Ein Schmuckkästchen….Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren…Und es regnet, die Wälder dampfen, der Bach rauscht am Haus vorbei. Der Winter sitzt auf den Bergen….Mag er da oben bleiben…Jetzt regiert der Sommer…!Blumen in den Gärten, grüne Wiesen, Frohsinn…Werd nochmal zur Nachbarin gehen….

Am Fenster geschrieben, im Gästehaus Fischer in Schmirn, am 20.7.2011
Grüße aus den Bergen von Musesuse

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Leute ich habe eine eigene neue Bank im Garten. Die alte war total kaputt. Ja so gehts manchmal, woanders Bänke stiften und selbst….Hoffentlich sind mal ein paar trockene Tage zum Holzschutz auftragen. Der Sommer scheint uns täglich seine warme und zum anderen seine nasse Seite zu zeigen. Die Kulturveranstalter sowie Biergärten habens schwer bei diesen Wetterkapriolen. Hier in Jena hat gestern die Kulturarena begonnen mit einem Theaterspektakel. Gegen 21.30 Uhr goß es gewaltig. Hab noch gar nicht gehört, ob nun die Premiere statt fand oder was. Bei den Konzerten reichts eigentlich schon sich in der Umgebung ein Plätzchen zu suchen. Eiskaffee, Bürgersteig vor der Post….Die kostenlose Hörvariante….

Sehr viel Freude und Seelenglück überkam mich wieder bei dem gestalten von Gebrauchskunst. Meine eigene kleine Arbeitstherapie. Ein Schuhkarton voll Fotokarten für die Kliniksseelsorge und gestern einen für den Hospitzverein gespendet.. Ja dieses gestalten auf den farbigen Papieren…In diesen Lebenstiefen…., manches berührt kräftezehrend, zurück schauen wühlt auf, Selbstmitleid zieht hinunter…Kennt ihr bestimmt auch so etwas. Aufgaben sind da immer ganz hilfreich. Meine Nervenärztin sagt zwar, ich würde so viel machen aber was gut tut, kann ja nicht verkehrt sein. Die Medikamente sind nicht nur allein das, was der Gesundung hilft. Mal sehen, wer sich noch über solch ein bunten Segen freuen würde? Für einen guten Zweck. Und für mich die Therapiepille ohne Nebenwirkung. Erfüllende Beschäftigungen. Aktive Selbsthilfe. Ja ja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Wie sagte doch Augustinus:
Die Seele nährt sich von dem
woran sie sich freut.

Dieses Zitat ziert meine neue Bank im Botanischen Garten, in der Rhododentronecke. Mag es mancher verrückt finden …..Egal. Für die Urlaube ist noch genug Geld beiseite gelegt.

Euch allen ein schönes Wochenende und jedem Erfüllung, sei es im Garten, Freibad oder sonst wo….
Herzliche Grüße von Musesuse

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Wieder einmal krank geschrieben wegen Erkältung. Zum Glück liegt die letzte Krankschreibung ein Jahr zurück. Da hab ich mich doch ganz gut gehalten. Von Mai 2010 – jetzt. Trotz kaum geheizter Wohnung im Winter. Das Pfingstfest wird in meinem alten vertrauten Quartier auf der Insel Usedom verlebt. Ein kleiner Kurlaub kann nicht schaden. Lassen wir es ruhig angehen. So etwa wie im nachfolgendem Gedicht…..

SOMMERFRISCHE

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser,
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiß dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen, als ein Grashüpferhupf.

JOACHIM RINGELNATZ

Allen Schwestern und Brüdern, die auch gerade krank sind eine baldige Genesung
und sonst ein schönes Pfingstfest.
Liebe Grüße von Musesuse

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Mögest du in Frieden leben, mit dir und deinem Nächsten.

Mit kindlicher Freude die warme Jahreszeit genießen, die Ferien und die Wunder am Wegesrand.

Mögest du immer eine Quelle finden, um deinen Durst zu löschen.

Mögen Freibäder, Seen und Bäche dich wohltuend erfreuen.

Genieße die morgendliche Frische des neuen Tages.

Mögen Bäume an deinem Weg Schatten spenden und die warmen Sommerwinde dich streicheln.

Halte deine Träume fest, lass Kreativität und Ideen freien Raum.

Mögest du viele Sommer erleben im Wandel der Zeiten.

Sei gut behütet von den Engeln des Herrn und lieben Menschen.

Diese Wünsche sind im Juni des letzten Jahres entstanden. Geben wir die Hoffnung nicht auf, trotz kühler Witterung doch noch von warmen Winden gestreichelt zu werden.
Euch allen eine segensreiche Zeit wünscht von Herzen Musesuse

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„Ja,bin ich denn schon süchtig?“ dachte ich mir, als nicht so die rechte Kalenderbastellust aufkommen wollte. Dafür immer wieder der Wunsch doch jemand Liebem eine nette E-Mail zu schicken. Also dem Herzensverlangen Raum gegeben und der Freude über dieses Medium, was ich dank meiner Freundin Julia seit September 2009 benutze. Sie hat mich daran geführt. Und jetzt die Freude über meine Seite. Die Ideen gehen nicht aus. Immer wieder fällt mir etwas ein kreativ zu werden. Wie ich schon in einem Sommertext schrieb“ Mögest du immer eine Quelle finden, um deinen Durst zu löschen.“ Dieser Durst nach Meer (mehr) Aktionen, die sonst vielleicht nur wenige machen würden, Freude bringen mit selbst geschriebenen Briefen und die dann lieben Menschen verschenkt. Meine Wünsche zum Sommer habe ich 330 mal geschrieben und weiter gegeben. Solche verrückten Ideen umzusetzen sind für mich auch Ablenkung und Therapie (bin manchmal von Zweifeln , Stimmungstiefs und anderem gequält) Wenn man so umher schaut in der Künstlerwelt gehörte immer ein starkes Verlangen dazu zum malen, schreiben, bauen, komponieren. Das brauche ich zum Leben, zum Überleben. Wenn Johann Sebastian Bach nicht so kreativ gewesen wäre, hätten seine Kinder nichts zu essen gehabt. Der Begriff Sucht wird immer negativ gedeutet. Könnten wir ihm nicht auch einen positiven Anstrich geben? In allen Punkten der Lebensbejahung, künstlerischen Schaffensperioden, das innere Verlangen nach Harmonie und Frieden……Das wäre mal ein kleiner Denkanstoß von mir

Mögen auch euch die Ideen nicht ausgehen wünscht

Musesuse.

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