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Posts Tagged ‘Rotwein’

Gerad Brot und Wein genommen, für mich eine heilige Handlung. In der Hoffnung das alles gut wird mit meiner Reise am Montag, an den Gardasee. Donnerstag stellten sich plötzlich Komplikationen ein, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Unwohlsein. In Panik schon einen Ersatzfahrer gefunden, dem ich die Reise geschenkt hätte. Das hat die halbe Familie gar nicht verstanden und gedroht das Geld von demjenigen einzutreiben. Kann denen doch egal sein, was ich verschenke…..

Nun so aufgeregt, das ich nicht schlafen konnte zu Freitag. Aber nachts Karten gefertigt mit Gardaseemotiven für Klinikseelsorge Weimar. Appetit geholt dabei. Heut früh nach etlichen Stunden Schlaf Hexenschuß, mir was eingelegen. Aber wißt ihr, wenn das schon so losgeht….Dem Freund wollt ich meine Familie nicht zumuten. Geschenkt ist geschenkt. Hätte mir schon was gegeben. Nun lassen wir`s mal drauf an kommen, was wird am Montag.

Morgen ist in Vierzehnheiligen zu Jena gehörig eine Jazzmesse. Da gehts hin. Werd mich doch nicht Zuhause vergraben aus Angst, was noch alles passieren könnte….Meine Eltern erreichen mich erst mal nicht mehr am Telefon. Eine schlaflose Nacht reicht. Der Rotwein ist aus Italien, gibt`s in Limone auch in der Tüte. Also schon halb Urlaub…Noch zwei Nächte und dann?

Allen einen guten Sonntag und gute Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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Gerade Haare gewaschen mit Ozean`sky. Weiß zwar nicht was sky bedeutet aber die Einbildung blüht. Ozean, Weite, Kosmos…Na das ist doch was. Ich fühle es. Auftritte gehen besser. Diese Woche einige. Gestern erst beim VdK in Jena Nord Premiere von meinem neuen Frühlingsprogramm. Habe bewußt auch andere Gedichte darin, zum auflockern. Sonst wird`s langweilig nur Frühling rauf und runter. Über Schnecken, Suff, Ferien auf dem Lande+ anderes im wiederkehrenden Frühlingsthema.

Morgen Seniorennachmittag in Altengönna bei Kirchens. Werd noch ein paar eigene Texte lesen. Dafür singen wir dann weniger. Na ne Stunde möcht ich vollkriegen…Uhr auf den Tisch gelegt, los gehts. Freitag bei der Volkssolidarität in Winzerla Literaturfrühstück. Ein gleiches wie morgen.

Stimmungsmäßig geht`s gerade so. Nur gut, das von Zeit zu Zeit Veranstaltungen sind. Mir schrieb gestern jemand " Wenn die Lerche nicht singt, weil sie nicht in Stimmung ist, hätte niemand was davon." Recht hat er. Kurze Freudenfeuer, die schnell verpuffen…Muß mich wahrscheinlich wieder mal neu justieren.

Aber wißt ihr, was mich begeistert ein Zitat von Konstantin Wecker. " Wer nicht genießt, wird ungenießbar." Es kommt auf meine 8. Bank nach Lützeroda Dorfstraße, an die Friedhofsmauer. Da könnte man ja immermal ein Weinchen heben in Zukunft. Oder gleich ein Faß deponieren mit Bechern…

Mal sehen ob mein Programm morgen auch so gut ankommt wie gestern. Ein Mann meinte: " Bin schon bei einigen VdK Veranstaltungen gewesen aber das wäre das beste gewesen bis jetzt." Schön, schön freut mich zuhören. Durch die allbekanntliche Mund- zu Mundpropaganda wird Frau weiterempfohlen…

Laß es mir gut gehen. Rotwein im Becher. Haare sind fast trocken. Kennen keinen Fön. Vom gestrigen Erlös auch etwas Italienischen Tütenwein gekauft bei REWE. O die Erinnerungen an den lieblichen Gardasee. Tavernello dort auch getrunken zu Brot und Käse unterwegs. Ist doch am schönsten in Gottes freier Natur preiswert einzukehren. Messer, Becher, Brettl brauchbare Rucksackutensilien.

Danke ihr guten vom VdK, eurer lieben Gabe neben lecker Kuchen, 30 €. Soviel bekomme ich ganz selten. Meine Zielgruppe sind Vereine, Heime, Einrichtungen, die nicht viel haben. Aber bin zufrieden. Ja so ist das, die großen namenhaften Künstler fahren 5000 € ein pro Abend wenns reicht. Na und die kleinen….Auf diese Weise bekommen auch Sozialverbände mal einen schönen preiswerten Nachmittag. Und mir hilft`s beim Wachstum. Ist was wert. Wie mit Benefizveranstaltungen für`n guten Zweck…

Prosit auf die Kunst, weitere Auftritte, Projekte, vorwärts schreiten, uns alle…Liebe Grüße von Musesuse.

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Sonntag, 21. August. Noch einen Monat hin, dann regiert der Herbst. Oder macht er das nicht jetzt schon im Wechsel mit dem Sommer? Früchte reifen, der erste Federweißer mundet, Stoppelfelder….Nun ja, heute bin ich wieder im Garten am Johannisberg. Sitze auf meiner neuen Bank….Eigentlich müßte die Wiese gemäht werden. Aber die Blumen blühen noch so schön. Nachbars Bienen freuen sich. Mit dabei der gute Kirschkuchen+ Wein, den mir Ralf in den Rucksack gesteckt hat. Eine seiner zwei Töchter hatte gestern ihren 1. Hochzeitstag.

Im Gottesdienst wurde Alma getauft mit allerlei Wassern von unterwegs. Spanien, Hamburg, Alster, Elbe, Fürstenbrunnen usw. Eine nette Idee. Die Taufgesellschaft brachte in Kanistern, Flaschen, Bechern dieses Nass nach vorn und füllten den Krug. Zu David meinem Banknachbarn meinte ich:" Hoffentlich heißt es später nicht, Alma ist mit allen Wassern gewaschen." Und ein Streichquartett spielte, Almas Vater am Cello. Kleine Mädchen tanzten dazu. Niedlich. Lebendige Gemeinde.

Goldrutengelb, Hagebuttenrot, Grün….im Garten, Kuchen hat gut geschmeckt. Nach meinem Alpenurlaub hätte ich abtrainieren müssen. Oder zumindestens mehr bewegen. Hatte mächtige Probleme mit den Knochen. Aber Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Gutes tun, wieder mehr Straßenzeitungsverkauf, Engagement…..und die Schmerzen ließen nach.

Sehr beflügelt hat auch die Idee, sich an zwei Fußbodenplatten zu beteiligen in der Jenaer Stadtkirche St. Michael. Eine tolle Aktion die Sanierung dort voranzubringen. Man bekommt eine Urkunde mit der genauen Lage der Platte/n überreicht. Meine liegen im Altarraum rechts, in der Nähe einer kleinen Orgel. Falls es da noch mehr Interessenten gibt, mit 50 € pro Platte ist der Spender dabei. Wenn alles fertig ist, werd ich meine Platten einsingen und sprechen. Ja die verückten Ideen….Das Schiff in Not….Siehe letztes Gedicht. Werd mal Kornelkirschen ernten, muß mich bewegen, mein Knochengerüst meldet Alarm.

Nach getaner Übung den Rotwein probiert im Regen. Ihr kennt es bestimmt. Im Wald regnet es zweimal. Erst vom Himmel auf die Bäume und dann auf den, der darunter sitzt. Patsch, patsch…Bon Soir grüßt die Flasche. Ein Gruß von mir zurück. Salute ihr lieben Weinbauern, Ralf und Familie. Salute auf alle lieben Bekannten, Freunde, Weggefährten, Leser+ auf die Schiffe…..

Liebe Grüße von Musesuse

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Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort
Und die Welt hebt an zu singen
triffst du nur das Zauberwort. ( J.v. Eichendorf)

Ja gestern zur Feier des Tages, gab es einen guten Rotwein im Anblick der untergehenden Sonne. Volle Kirche in Drackendorf. Kirchenchor brillierte die nicht ganz einfache Literatur. Reizvoll im Wechsel mit Erich Kästner Gedichten. Der kleine Kalender von Schwarz, das sind vertonte Monatsgedichte von Josef Weinheber, wurden dar geboten. Beim ersten Gedicht war ich etwas aufgeregt. Hatte doch ein Traum am Morgen für Unruhe gesorgt, das im Mai in der zweiten Zeile das zweite Wort weg war….Zum Glück nur ein Albtraum. Hatte auf einem Papier die Anfänge der 13 Monate geschrieben. Eine wunderbare kleine Hilfe. Falls doch mal ein Stichwort fehlte, nachgesehen und aha beim April: Der Regen klimmpert mit einem Finger…So war es also.

Schön war es, die Leute waren begeistert, der Beifall wollte nicht enden. Viele Bekannte, meine Eltern, Fans, Gemeinde und und. Dies ist für uns alle ein Geschenk, Lohn der Mühe, Selbstbestätigung. Chorschwester Ingrid überreichte mir lila Flieder mit gelben Osterglocken. Mm der duftet aber. Sekt, nette Worte, meine Mutter schenkte mir 10 €. Wachsen in den Erfolgen, wachsen in mir selbst. Das Lernen geht weiter. Künftige Projekte winken in der Ferne. Wie zum Beispiel in der Imaginata am 7. Mai 2011, vor Lehrern kontrastreiche Gedichte zu sprechen.

Mein Sohn war wieder zu Besuch. Er steht jetzt im Abitur. Hoffentlich schafft er sich Ventile bei einschneidenden Problemen, scheidenden Beziehungen und anderes. Ohne Gewalt gegen sich , in die alten Strukturen zu fallen. Da gab es schon einige Narben….Die vorletzte Beziehung stand unter keinem guten Stern. Der Vater des Mädchens war ausgerechnet auch noch bei der Polizei. Ja jeder hat eine kleine Lebensgeschichte…Und trägt an ihr mehr und weniger schwer….Eine frische Narbe ist dazu gekommen. Zum Glück gibt es da eine rührige Psychologin. Bleibt zu hoffen, das die Kunst ein Rettungsanker bleibt für Johannes. Singen, schreiben, Kleinkunst, Vorträge.

Nun ist wieder die neue Woche. Sonnenlicht vergoldet den Morgen. Zum Ostersonnabend möchte ich gern wieder auf dem Markt singen, wenn kein anderer Musikant da ist. Osterspaziergang sprechen, Volslieder singen….Greifbare Träume.

Uns allen eine gute Woche und schönes Osterfest.
Liebe Grüße von Musesuse

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Früh halb vier. Meine beiden lieben schlafen versunken in ihren Traumgefilden. Aufstehen und hinaus gehen auf die Veranda. Der Wind rauscht in den Bäumen…Sterne, unzählig. Oh ist das schön. Manch Astronom wäre glücklich über solche guten Bedingungen der Betrachtung. Keine helle Stadt in der Nähe nur vereinzelte Gehöfte, Weideland, Wälder. Die Nacht nickt mir zu. Bewegung. Lieder singen in mir. Am Ende des Tisches lächelt die leere Rotweinflasche. Ein Spanischer Tempranillo und dazu Rotbarsch vom Fischer. Diese Stolper Abende, dieses Flair, Kindheitserinnerungen….

Hermann Hesse umschrieb die Nacht ganz treffend:

Nachtgefühl

Tief mit blauer Nachgewalt,
Die mein Herz erhellt,
Bricht aus jähem Wolkenspalt
Mond und Sternenwelt.

Seele flammt aus ihrer Gruft
Lodernd aufgeschürt,
Da im bleichen Sternenduft
Nacht die Harfe rührt.

Sorge flieht und Not wird klein,
Seit der Ruf geschah.
Mag ich morgen nimmer sein,
Heute bin ich da!

Mir scheint es, die Nacht hat mich gerufen. Erhebe dich Schwester und sieh meine Kinder. Momente so unvergesslich….Jetzt fliegt der Wolkenvorhang getragen vom Wind…Augenblicke, Sternenduft im Naturtheater. Mein Windsbruder schwingt um das Schilfhäuschen mal laut, mal leise…..Der heiße Tee mundet.

Am 8. September 2010 geschrieben von Musesuse
Die Nacht ist nicht nur zum schlafen da. Kreative zeit.

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