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Posts Tagged ‘Regen’

Sonntäglicher Gang Richtung Stolper Badestelle. Grauer Himmel kündete von Regen. Macht nichts. Gewappnet mit guten Quellewetterjacke ins Vergnügen. Mm ein Duft über der erfrischten Natur. Alles noch ruhig. Gehe wieder den schönen Weg hinterm Stolper Schloss lang. Nasse Füße geholt, erkunde Pfade zwischen Feldern.

Rast am Wasser. Tisch, Bank, Dach, was will ich mehr. Im Regen trocken sitzen, Karten schreiben. Blick auf`s bewegte Haff. Schilf wiegt im Wind. Da ein Singen, 5 prächtige Schwäne fliegen vorbei, Anmut. Auto hält kurz, Fahrer springt heraus, 3 Schritte, Kamera, knips, wieder weg. Marke, "war am Haff gewesen." Ruhe, Wind hörbar in den Blättern der Bäume, im Schilf. Kröten hüpften unter dem Tisch vorbei…

Auch nett, die dicken Spinnen erwartungsvoll in ihren Netzen am Waldrand. Steckste deinen Kopf herein, weil dich was interessiert, hups, haste eine am Hut hängen…Rehe auf Feldern und Wiesen. Mittag stand mir der Sinn nach warmen Essen und Heißgetränk, Nobelrestaurant Remise in Stolpe am Schloss.

Kann euch sagen, schmucke, feine Leute und ich durchnässte Wandermaus…Tisch in der Ecke gewählt, Blick zum Schloss. Fein Fisch essen, ein Gedicht für Auge und Gaumen. Na wenigstens zum Sonntag mal einkehren. Dachte an Ingrid`s Worte" Gönn Dir mal etwas Gutes." Ja liebe Ingrid. Danke für Deine liebe Gabe dafür. Neben 26 €, blieb unterm Tisch halber Weg zurück. Na damit muss auch ein ländliches Nobelrestaurant rechnen, das Wanderer einkehren. Auf dem Heimweg herzlich gelacht. Alles so fein dort drinnen und läßt außer barem noch Dreckhaufen da…Schöner Urlaub.

4.9.2016 verregneter Sonntag trefflich genutzt. Unterwegs gewesen Richtung Haff und Wald. Abends im Quartier geschrieben, beduftet vom Rosenstrauß zu heißem Traubensaft…

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Schon heut Mittag gedacht, müßtest was notieren. Nach etwas Kraxelei quer Beet, rot- weißen Markierung folgend, Steig Berg hoch durch den Wald. Rast unter schützendem Fichtendach, Kruzifix über der Bank. Sonne und Regen im Wechsel. Einige Orte der geistlichen Einkehr am Weg.

Es hatte Erfolg loszustiefeln. Blau- und Walderdbeeren naschen, Texte sprechen, schauen. Früh noch Protazin genommen, wenigstens daran gedacht. Magnesium+ Vitamine vergessen. Eine Station meiner Tour war die kalte Herberge, kleine Wallfahrtskirche oberhalb von Schmirn. Zur Gitarre singen, innehalten, Andacht. Fenster sind fast alle fertig restauriert außer eines. Dieses farbige Leuchten. Vor Begeisterung gleich einige Karten gegen Spende mitgenommen. Ja man muß sich was einfallen lassen, um Gelder zu bekommen. Überall das Gleiche…

Gitarre lieber unterwegs im Sackerl gelassen. Öfters naß von oben. Und großes Glück gehabt, unten im Ort hielt liebe Autofahrerin und nahm mich paar km mit. So doch recht frohgemut durch den Tag gekommen. Leute kennen einen schon als Frau mit Gitarre.

Regen hat momentan aufgehört. Abendstille überall, nur der Bach rauscht sein Lied. Werd zeitig schlafen gehen. Morgen ein kirchliches Fest, der Annatag, heilige Messe an der kalten Herberge. Na bin schon gespannt. Den 26. Juli muß ich mir merken…Gertraud erzählte heut früh davon. Glückstreffer für mich, gerade hier zu verweilen…

25. Juli 2016 abends auf Veranda notiert, vor Gästehaus Fischer Schmirn, von Musesuse.

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Manchmal versteh ich mich selber nicht. So eine Zerrissenheit, fast Wut im Bauch. Liegt`s am Wetter, Alkoholismus, nicht ausgelastet? Dabei letzte Woche drei schöne Veranstaltungen gehalten…

Gestern mal was getestet. Anrufsammeltaxi, auf Linie 16 um 7 Uhr in der Frühe. Leute toll, komme ich im Winter nicht zu spät zum 9 Uhr Gottesdienst. Mußt dich halt nur einige Zeit draußen aufhalten. Denn wer will schon Sonntag halb 8 gestört werden.

Also bei Regen meine Runde gedreht. Vierzehnheiligen, Krippendorf, Windmühle, Europaweg und zurück. Himmel lastete grau, schwer über der Landschaft. Wind sang im Duett mit mir. Ja neues Lied gelernt. Glockentöne wehten von Apolda herüber. Liebe ich. Unterwegs sein, freies Feld, Glockenklang….Inzwischen war Kirche in Vierzehnheiligen geöffnet. Dach über dem Kopf, Lieder perlten weiter…

Anneliese die Gute, kochte mir bei sich einen Tee. Sachen waren durch, Feuchtigkeit ließ einen frösteln. Dann noch die kühle Sakristei….Da stand mir nicht der Sinn nach Gottesdienstmarathon. Zuhause viel Vitamin C, einen gehoben und Nachmittag verschlafen….An für sich, etwas Nässe müßte man schon vertragen als Wandervogel….

Bei Hermann Hesse drei schöne Gedichte gefunden, die nicht so schwerer Toback sind. Mein Programm könnte noch ein paar stimmige Zugaben gebrauchen….Für Musikus Ingo neues Kästnerprogramm und Hesse abgeschrieben. Mensch gerad mit dem Kästner. So lang schon davon gesprochen…Und Freitag Abend endlich umgesetzt.

Könnte spätestens nächstes Jahr zu Erich K. Geburtstag am 23. Februar, wieder etwas werden. Benefiz in Rödigen. Kleine Herausforderung. Letztes Jahr insgesamt 11 neue Kästnerblüten gelernt. Muß mir selbst immer mal was beweisen. Eigenliebe oft kaum vorhanden. Bestimmt bei einigen so. Hinter strahlender Fassade, marodes Mauerwerk. Künstler inbegriffen…

Mir wurde vorhin eine segensreiche Woche gewünscht. Hoffentlich…Ah Sonne meldet sich. Dich gibt`s auch noch. Den Tag irgendwie rum kriegen, Ruhe finden… Gel, machen wir das Beste drauß…Herzliche Grüße von Musesuse.

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Bin gestern früh erst gegen 5 Uhr zu Bette. Und der Schlaf? Naja, ein wenig geruht. Mein Heinz Erhardt Programm ist sehr gut angekommen. Zwanzig Zuhörer am Tisch, darunter zwei Geburtstagskinder. Spendierter Kuchen und Wein. Leute gingen erfüllt. Was will man mehr. Pro Nase ein Euro Kulturbeitrag. Zwei Einkäufe bei REWE. Für Briefumschläge von der Post hat`s auch gereicht. Im September ist wieder Schöpfungszeit bei Kirchens. Da verschenke ich Fotokarten.

Dank der Muggen, wo`s da und dort kleinen Obulus gibt, klappts mit dem Überleben. Gürtel enger schnallen…Morgen versuch ich`s wieder mal mit Straßenzeitungsverkauf auf dem Jenaer Marktplatz. Der Erwerb von Thüringer Tomaten + Wein steht auf der Wunschliste, Tetrapack.

Aber Leute, hab wieder einen tollen Text zum lernen. Den hatte der Pfarrer zur Sternschnuppennacht leidenschaftlich gelesen. Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da. Alter Schlager von 1938. Mensch ein Knaller. Irgendwann bekomm ich auch noch die 300 gelernten Gedichte voll. Seit dem 37. Lebensjahr angefangen mit lernen. Jetzt bei 280 Gedichte und über hundert Lieder. Dafür kann ich keine Fremdsprache. Lyrik + Lieder für mich Sprache genug.

Vorhin auf den Regen angestoßen mit Sekt auf dem Balkon. Bestimmt 45 Minuten ergiebiges Naß von oben. Atmet die Natur mal kurz durch. Inzwischen funkeln wieder einige helle Sterne am Himmel. Grüße gehen ins All an meinen Cousin Andre, der diese Erde freiwillig verlassen hat. An Gerhard Barthel der gehen mußte. Schön draußen sitzen, in den Himmel schauen, Wein trinken, sinnieren…

Freu mich auf`s Wochenende, Begegnungen…Mag es uns allen so gehen. Die kleinen Glücksmomente genießen. Seid lieb gegrüßt von Musesuse.

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Regenschwer steht der Raps. Wind fährt in die triefenden Bäume. Rinnsale links und rechts des Weges vereinen sich zu Bächen. Grauer Himmel der uns mehr oder weniger beglückt. „Ja ist der Mai kühl und naß, füllts dem Bauern Scheun und Faß.“ Satte 8 Grad, na wenigstens kein Glatteis. Bin unterwegs auf Schusters Rappen nach Hainichen zum Taufgottesdienst.

Volle Kirche. Ist doch immerwieder toll, was sich Pfarrer Tilman Krause einfallen läßt. Und die schönen Lieder. Mitreißend, ansprechend. Ein Stück Heimat für mich. Täufling Edgar Meißel ein Sonnenstrahl an diesem verregneten Sonntag. Der Pfarrer zeigt dem kleinen Christ die Gemeinde. Da gehörst du dazu. Das sind deine Schwestern und Brüder. Organist Ehrhardt Döpel entlockt der Orgel auch moderne Klänge. Es gospelt….

Mich freut es sehr über die Einladung zu Kaffee und leckeren Altengönnaer Kuchen ins Vereinshaus Hainichen. Gewappnet, gestärkt für den Rückweg. Gegenwind, Kampfwandern. Meine Jacke ist doch gut. Hab ich mal bei Quelle bestellt. Regen von vorn. Im Leben scheint auch nicht nur die Sonne. Durch, wackeren Schrittes. Verlassen wirkende Dörfer. Betrachtungen, sattes Grün.

Begegnung mit einem Engel auf der Landstraße. “ Kannst du noch?“ Ja, bin voll in Form, meine Antwort. Die Himmelsboten.., so unvermutet sind sie zur Stelle. Hinter Altengönna auf dem Lutherweg proste ich dem alten Reformator zu. Heut ist Badetag. Hoffentlich gibt es nicht so viel Überschwemmungen, mein Gedanke beim fernen heulen der Sirene. In Hainichen wird man vergnügt feiern. Sonnenschein Edgar Mittelpunkt sein. Vertraut den neuen Wegen….lieber Täufling, Eltern, Paten, Angehörigen. Der Weg ist gut. Seid und bleibt behütet von den Engeln des Herrn.

Uns allen eine gesegnete Zeit. Liebe Grüße von Musesuse

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Es regnet, welch ein Segen für unsere Natur. War doch schon die höchste Waldbrandstufe ausgerufen worden und damit das Verbot Wälder zu betreten….Aber trotzdem konnte noch eine wichtige Veranstaltung im trocknen stattfinden. Langstrecken Wanderung Horizontale, am 1.- 2. Juni 100 km rings um Jena und am 2. Juni früh 35 km Strecke. Von weit her kommen die Wanderfreunde….Täler, Anstiege, anspruchvolles Profil, abwechslungsreich, gute Betreuung. Mein Vater ist die lange Tour auch zweimal gewandert ohne großes Training. Allerdings war dieses seinen Füßen nicht so gut bekommen….

Seit letzten Jahr habe ich zur Tradition werden lassen, am Start der 35 km Strecke von 7- 8 Uhr zu singen. Freundliche Blicke…. Ja und Wanderlieder gibt`s auch eine Menge. Stellt euch vor, die ersten Ankömmlinge der 100 km. durchschritten mehr oder minder Leichtfüssig das Ziel. Donnerwetter!!!! Dabei sind sie erst am Vortag gegen 17 Uhr gestartet…. Die eine Stunde singen reicht für mich nach der Erkältung…..Letztes Jahr hatte ich noch am km.88, Verpflegungsstelle über der Lobdeburg 2x 2 Stunden gesungen….

Nun ist ein Wiedersehen mit unserer Ausstellung in der Closewitzer Kirche, zum Sommerkonzert des Zimetchores. Schön, ältere und neuere Meister werden dargeboten. Sitze auf der hintersten Bank, die Bilder im Blick….den beleuchteten, schlichten Raum erfüllt von den Klangteppichen, die verwoben werden….Ah Brahms, in stiller Nacht zur ersten Wacht….Gehört auch zu meinem Liederschatz. Das Programm nennt sich von Jubilaren, Jubilärchen und anderen Geschöpfen. Die junge Dirigentin fordert ihren Sängern doch so einiges ab. Die meisten von ihnen über 60 Jahre.

Ja viele Chöre haben Nachwuchssorgen…..Männerstimmen sind rar….Tenöre Mangelware….In unserem Lobedaer Kirchenchor singen nur noch zwei Männer mit 24 Frauen….Darum doch eine Bitte. Wer gern singt, musikalisch ist, gesellig, sollte sich einem Chor anschließen natürlich wenn es die Zeit zulässt. Meist wird Abends geprobt. Bei uns spielt die Gemeinschaft eine tragende Rolle. Nicht nur Chorarbeit sondern auch geselliges Beisammensein beim Weine+ gutes Essen. Jeder Chor pflegt seine Traditionen….

“ Wer täglich singt, das alles schallt, wird 99 Jahre alt!“
Uns allen eine gute Woche.
Liebe Grüße von Musesuse

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Unvergesslich dieses Bergtheater. Nebel tanzen ihr Ballett von unsichtbarer Hand geleitet. Ein kühler Hauch, der den schwitzenden Wanderer erfrischt. Vorhang auf- Vorhang zu, eindrucksvoll. Grüne Almen umgeben von beschneiten Bergrücken. Mein Weg führt mich hoch zur Vögeleralm Buttermilch holen. Welch Zufall, der Toni hat Geburtstag. Ständchen singen…..Schnapserl, Kaiserschmarren….Gedanken in das Gästebuch schreiben….

Inzwischen regnet es wieder. Weiter oben als Schnee. Auch der Sonntag war total verregnet. Meine Wetterjacke ist unverwüstlich, mein Wanderdrang genauso. Almsingen auf der Peeralm. Wunderschön die Tiroler Lieder. Sogar das Tanzbein wurde geschwungen. Christian, Künstler und Liedermacher sang seine eigenen Lieder zur Gitarre, die er gut spielte. Mal ich, mal er. Isie vom Liesenhof kam richtig in Fahrt beim jodeln. Mehrstimmig gesungene Lieder. Fein! Gemütlichkeit+Bier drinnen…draußen verregnet. So gefällt die Welt. Friedlich, einträchtig, singend beieinander….

Ganz lieb war es in der Seapenalm. Diese Jausenstation liegt unter der Vögeleralm. Wenn ich oben Buttermilch hole auch ein Abstecher dahin. Nette Wirtsleute, große Familie mit 9 Enkeln. Leben im Haus, wenn alle zusammen sind. Schöne Stunden hab ich hier schon verbracht bei Bier und Brettljause. Selbstgemachter Schinken, Käse, Butter, dazu wird Brot gereicht. Natürlich Gespräche, Lieder…Letztens hab ich für zwei Hamburger Besucher auf Platt gesungen: Wo die Ostseewellen trecken an de Strand ….Und das in 2000 m Höhe….Sehr zur Freude aller. Herzensgute Leute von der Seapenalm. Bleibt auch ihr gesund und Gottes reichen Segen euch+zufriedene Gäste. Dankbar meinen Herren lobend, ging es ins Tal durch den Regen…..

geschrieben am 25.7.2011 im Lattererhof, in Navis (Österreich) von Musesuse

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