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Posts Tagged ‘Radio’

Eigentlich stand auf dem Plan Gottesdienst auf meinen lieben Dörfern. Wetterbericht sprach von Regen am Morgen und Glatteis. Und wenn man da ein paar Kilometer zu Fuß unterwegs ist… Muß ehrlich sagen, Wanderungen bei Nacht, Nebel, Regen, Wind gern aber Glatteis..Das hohe Körpergewicht bei eventuellen Sturze…Da haste doch gleich wieder was gebrochen. Mobilität möcht ich mir schon erhalten….

Wollte so gern anderen Gemeindegliedern meine Entwürfe für`s neue Gemeindesiegel zeigen. Sind alle aufgerufen im Kirchgemeindeverband Vierzehnheiligen Ideen einzubringen. Na selbst, wenn von meinen Kreativergüssen nichts ins Rennen kommt, eine nette Beschäftigung war`s am vergangenen Donnerstag Abend….

Sehr viel ist in dieser ersten Woche scheinbar nicht passiert. Nachschwingen der Jahreslosung der Evangelischen Kirche. Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66, 13. Gleich waren die Erinnerungen wieder wach. Der Schutz der Mutter vor dem jähzornigen Vater, wenn sie heimlich meine vieren und fünfen unterschrieben hat aus der Schule…Leid und Freud meiner Familie…Immernoch Fragen offen…

Jetzt träumt Muttern mit ihren 81 Lenzen von der Diamantenen Hochzeit Mai 2019…Hatte nicht die Kraft sich zu trennen, obwohl sie früher auch sehr unter den Wutausbrüchen ihres Mannes, unseres Vaters gelitten hat….

Am letzten Mittwoch dem 6.1.16 beim Radio hören die verzweifelte Frage: Was soll man denn überhaupt noch denken? Ein sich zurückziehen in eigene Welten, die einzigste Alternative. Auf sich besinnen. Selbst Radio nervt zunehmend. Ein wenig Musik und Wetterbericht noch und sonst in mich lauschen.

Aber wißt ihr was dem Kopf gut tut, wenn man so verpeilt aufsteht, Kaffee nicht wirkt…? Ein Spaziergang an frischer Luft wirkt Wunder….So ihr Lieben nun den Sonntag weiter gestalten…

Uns allen Glück, Segen und Liebe auf unseren Wegen. ( Hoffentlich gestreut) Herzliche Grüße von Musesuse.

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Heut gab es Grund zum feiern. Endlich Fotoserie abgeschlossen von meinen Kirchenaufnahmen Altengönne – Zimmern. Tolle Beleuchtung am Morgen in Cospeda. Altarraum der Kirche erstrahlte im wundersamen Licht 7.30 Uhr. Nächstens wird`s spannend beim öffnen der Fototüten. Was ist verwendbar?

Am Dienstag rühriges Erlebnis gehabt in Stiebritz. Ganz lieb versorgt worden von Frau Rode nach meinen Arbeiten im Kirchlein. Feines Abendbrot gab es, Caffee, Saft, Gurkensalat. Zum Abschied noch Eier und Erdbeermarmelade. Ja das ist gelebte Nächstenliebe. Hatte durch`s Kirchenfenster schöne Bank erspäht um einen Baum herum. Hier werd ich mal in der nächsten Zeit singen….

War von Jena Nord hinüber gelaufen nach Stiebritz. Training hat begonnen für`s Hochgebirge. Treppen steigen. Mal sehen, wie das linke Knie mitmacht. Träume wollen gelebt werden…

Jetzt zweimal im Radio dem Wort zum Tage gelauscht früh kurz nach 6 Uhr. Gestern ging`s um drei wichtige Dinge, die lebensnotwendig sind. Sollte sich jeder Gedanken machen, was das für ihn sein könnte. Für mich Zuversicht, ein fröhlich Herz, etwas Geld für`s tägliche Brot. Sprich was zu essen. Seelenfutter ist meist kostenlos. Also möglicherweise wäre die kurze geistliche Einkehr in der Frühe eine Anregung den Tag gut zu beginnen. Umsonst heißt es nicht " Morgenstund hat Gold im Mund."

Na drückt mir mal die Daumen, das auch die letzten Kirchenbilder schön geworden sind. Aber was man so erlebt unterwegs dabei. Danke euch Lieben, die ihr mich so nett betreut habt. Ja ich freue mich auf die Kirmes in Hainichen am 13.7.14 Werd wieder die Gitarre mitnehmen. Diesen Sonntag ist die Bank dran vor der Kirche in Stiebritz nach dem Gottesdienst. Singen, Stimmung genießen, zurück wandern. Hauptsache das Wetter spielt mit.

Uns allen ein schönes, erfülltes Wochenende. Liebe Grüße von Musesuse

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Eva Strittmatter ist heimgegangen 80 jährig. Einige ihrer Gedichtbände stehen in meinem Bücherschrank. Sie waren vor ca. 25 Jahren für mich erste freiwillige Berührungen überhaupt mit Lyrik. Mondschnee liegt auf den Wiesen, Zwiegespräch, die eine Rose überwälltigt alles. Geprägt auch durch Künstleronkel Orje, der sehr gute Literatur in seinem Hause hatte, da und dort zu blättern….Natur und Poesie eine Nische im altäglichen DDR Theater. Wenn Orje seine geselligen Abende abhielt mit Freunden, in Beulbar am Kamin. Wie oft lauschte ich seiner schönen Stimme zum kunstvollen Gitarrenspiel, Jiddische Lieder, Chansons, dies und das….in stiller Bewunderung.

Dieses prägte alles. Mich. Meine Zeit trotz Umwege über die Jägerei damals. Lebenswege…Im Wald und auf der Heide…Erste Kontakte mit Eva Strittmatter. Sprache, Farben, Tiefe, Stille…Der Stift wird mir selbst Freund Stimmungen nachzuzeichnen. Aufbewahrt in einem blauen Schnellhefter. Abgeschriebene Gedichte, mit Blaupapier kopierte Geschichten. Oft nachts geschrieben im Scheine der Kerzen, Schallplatten betönt oder vom Sender Rias.

Meine Mutter hatte gestern Geburtstag. Mein Geschenk war für die Eltern, die 13 Monate von Erich Kästner frei zu sprechen. Das rief ein großes erstaunen bei ihnen hervor. So lyrische Bilder und das von Kästner, ganz ungewohnt. Ich glaube, sie haben zum ersten Mal gemerkt, das ich auch was kann. Es war ein schöner ruhiger, wohltuender Abend. Wieder brennen Kerzen auf meinem Tisch, der Cistus Tee mundet. Kulturradio MDR Figaro läuft in meinem alten DDR Radio Rema Andante. Der Lebensblues rauscht durch meine Adern…

Die 13 Monate sind bei DTV erschienen und kosten 8.90 € mit schönen Illustrierungen. Eine kleine Leseempfehlung von mir auch Dr. Erich Kästners lyrische Hausapoteke sich nach Hause zu holen. Für 6.90 € preiswerter Gedichtegenuss von diesem großen Schriftsteller. Oder darf es etwas von Eva Strittmatter sein? Winterzeit- Lesezeit!

Liebe Grüße von Musesuse

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Ein Danke und Gottes Segen für die Kirchgemeinde von Sankt Vitus aus Ammern, bei Mühlhausen. Zum Frühstück war ich dabei, dabei am Rundfunk Gottesdienst des MDR Figaro. Das Hauptthema Wege berührt mich tief. Ich glaube jeden. Wege- Lebenswege mit all seinen Irrwegen, Umwegen, schweren Wegen, Auswegen, Traumpfade, Gehwege, Bewegungen, Weggefährten, Wegbiegungen….Bis hierher führte mich der Herr….Und auch für mich gilt: Schaue vorwärts und nicht zurück. Neuer Mut bringt Lebensglück ! Den Weg gehen im Gepäck all die Begabungen, Hoffnungen, Träume…. Wo spült mich das Meer hin? Die Wellen, Herzschläge, Atemzüge….?

Nun ein Schluck aus meiner Kaffeetasse. Darauf ein frommer Wunsch zu lesen ist: Und schön soll auch dein Leben sein : Nie Regen. Immer Sonnenschein! Immer Sonnenschein? Nein, der Regen oder besser gedacht im ausgewogenen Wechsel, wäre doch lebenswichtig. Nächstes Jahr ziert die Wegmarkierung 50 mein Dasein. Bilder, Spuren, Erinnerungen, Farben, eben Lebensgeschichten hinter mir. Vor mir ein weiter Raum, geheimnisvoll….Neugierig setze ich meine Füße auch im Vertrauen auf den Herrn, der in meinem bisherigen Leben immer ein treuer Begleiter war. ( Oft erst im Nachhinein erkannt.) Nun ein Weggedicht, das mich seit den achziger Jahren begleitet.

Versuch es

Stell dich mitten in den Regen,
glaub an seinen Tropfensegen
spinn dich in das Rauschen ein
und versuche gut zu sein !

Stell dich mitten in den Wind,
glaub an ihn und sei ein Kind-
laß den Sturm in dich hinein
und versuche gut zu sein !

Stell dich mitten in das Feuer,
liebe dieses Ungeheuer
in des Herzens rotem Wein-
und versuche gut zu sein !

WOLFGANG BORCHERT

Zum Abschluss singen wir gemeinsam jenen Kanon:
Viel Glück und viel Segen auf all euren Wegen, Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei.
Herzliche Grüße von Musesuse

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