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Posts Tagged ‘Not’

Neues Leben

Bei schönsten Regenwetter am Lutherweg hinter Closewitz wieder köstliche Birnen aufgesammelt. Klatschnass, Haare trieften, schlammige Stiefel….Es hat sich gelohnt, Sonne im Herzen, Fröhlichkeit, gut gefüllter Rucksack, Naturerlebnis…Struktur am Nachmittag. Seit 14 Tagen füllen diese Birnen meinen Speiseplan mit. Die fast unversehrten Früchte verschenkt an liebe Musenschwestern und angeschlagene behalten. Kann ja ausschneiden. Aber fein, sag ich euch. Jeden Tag Birnenstücken für kleinen Hunger dabei, wenn unterwegs.

Mit meinem neuen Weg geht`s voran. Not bringt einen weiter. Habe die Ruhe wieder. Selbstfindung. Neuer Bezug zu meinem Namen. Lieber Freund schrieb " Wahrnehmung, wer ich bin." Es ist gut mal aufzuräumen….Argentinische Sängerin Mercedes Sosa gibt mir Kraft mit ihrer starken Stimme, ausdrucksstarken Liedern, Musik. Seit 30 Jahren erfreut sie mich. Jetzt nach längerer Zeit, plötzlich klingt sie in mir. Gleich CD aufgelegt, Musik eingesogen, phantastisch diese Arrangements.. Ist mir auch wegen ihres Aussehens sympatisch. Eine stark füllige Frau.

Ja Mercedes, Gabi, Ruth, wir haben Fülle. Gestern wieder mit Manuel dem Theologengeiger musiziert. Erstaunlich trotz kleiner Pause, ging es vortrefflich. Mir schien es, als hätten wir erst vor kurzem zusammen harmoniert. Verleih uns Frieden gnädiglich, voll die Sahne. War schöner Sonntag. Gottesdienst in Zimmern und Stiebritz. Übergang von Nacht zum Tag erlebt, auf dem Weg vom Bahnhof, über Dornburg nach Zimmern. Sportliche Einlage ca 200 Stufen, Berg hoch. Vitalität grüßt. Trinke tollen Saft von Amecke aus roten Früchten, angereichert mit Vitamin C und E. Merke, tut mir gut. Wenn nächstes Geld ansteht, dann wieder Vorrat gekauft bei REWE.

Liebe Grüße an euch alle von Musesuse.

PS: Gute Woche.

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Heute hab ich einen kleinen Traum wahr gemacht. Singen an der Krippendorfer Windmühle. Sie ist durch Spenden und dem Engagement von Liebhabern wieder auferstanden. Die alte Mühle war von einem starken Sturm gefällt worden. In der Nähe dieses Wahrzeichens befindet sich der Europaweg. Ja eine gute Initiative vieler Bürger, Politiker, Vereine mit gespendeten Kirschbäumen zum 200. Jahrestag der Schlacht bei Jena und Auerstädt von 1806, ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung entgegen zu setzen. Kleine Tafeln mit Zitaten und Namen der Baumspender zwischen den unterschiedlich großen Bäumen. In der Ferne grüßte der Weimarer Ettersberg. Ich lief den verschneiten Weg entlang alle Schilder lesend, die Sonne war mir hold, gen Vierzehnheiligen.

Schade die Kirchen waren alle verschlossen….Gerade heute bestand der Wunsch nach einer kleinen Andacht. So blieb mir die Landstraße mit den vorbei pfeifenden Autos meinem Gott Lob zu singen. Kein Problem, laufen und singen. Heute vor fünf Jahren hatte sich etwas ereignet….Ja, ja die guten Schutzengel….Und in schwerster Not Ruhe zu wahren und Besonnenheit. Bin meinem Herrn so dankbar auch im Namen meines Sohnes….

Letzten Sonnabend hab ich wieder angefangen Briefchen zu basteln + zu beschreiben. Schreiben hilft mir gut bei der Verarbeitung von Erlebnissen. 260 Briefchen geschrieben und viele davon schon verschenkt. Passend zum Valentinstag und überhaupt….Einfach etwas liebes weiter geben….

Die Liebe ist der Endzweck des Sein, das Amen des Universum. Novalis

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