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Posts Tagged ‘Natur’

Naturtheater

Früh 6.15 Uhr aufgestanden, Blick durch`s Fenster, regnet. Na nicht so schlimm. Mache Frühstück. Danach wieder Blick nach draußen, ah wird heller. Ab in die Spur. "Gut das ich nicht traurig im Bett liegen geblieben bin", mein Gedanke. Leute, der Himmel lichtete sich über Stolpe. Beim Bäcker Wegzehrung gekauft und los die bekannte Strecke zur Stolper Badestelle. Unterwegs 6 Rehe gesehen und die vielen Vögel….

Seeadler aus der Nähe gut betrachten können. Andere Greife. Schade, Greifvogelbüchlein liegt Zuhause auf dem Tisch. Könnte es hier gebrauchen. Freude beim betrachten, weckte in mir auch das Spiel der Möwen und Kiebitze über der jungen Saat. Wie Schneegestöber in Schneekugel, wenn man diese schüttelt.

Den Vormittag am Haff verbracht, Badestelle. Wie im Theater mit Rundumbühne. Eicheln purzelten hinter mir hörbar zu Boden. Wasser in Blickrichtung, springende Fischlein. Blesshuhn im Schilf, ganz Grün schillernder kleiner Vogel piepsend. Dachte schon an Eisvogel. Der wäre aber Blau, meinte die Bäckerin und größer. Aber so ein Farbspiel. Siehste, kannste alles erleben, musst dich nur still ans Wasser setzen…Komoran zog hinter dem Schilfgürtel vorbei.

Stolper Naturfreund getroffen. Er erzählte, das für junge Seeadler viel Geld geboten würde…Auch schon wieder Kommerz mit seltenen Vögeln. Zum einen freut`s, das die Bestände größer werden, Natur sich erholt und dann sowas. Licht+ Schattenseiten…. Als ich mich auf den Rückzug begab, Mann ein Wind. Aber diese Wolkenformationen total verrückt. Kamera aus der Tasche, paar Bilder aufgenommen…Klare Luft. Öfters flogen große Vogelzüge weit oben rufend mal ungeordnet oder als Formation in Keilform. Schwarze singende Vogelbänder im Blau.

Im offenen Gelände fühl ich mich doch am wohlsten oder kleinen Gehölzen. Weite, Freiheit, keine Enge…Leider geht es übermorgen zurück nach Jena. Solch beglückende, erfüllte Zeit wie jetzt, war im Frühling bei meinen Greifvogel Pirschgängen hinter Cospeda. Ja die alte Jägerin..Was auch positiv ist, keine Probleme hier mit dem linken Knie. Herrlich ganzen Tag draußen. Brauchst keinen Ruhetag. Nachtruhe reicht zur Erholung der müden Knochen…

Sitze vor`m Haus, Schreibtisch im Grünen, schreibe, genieße, schaue nach oben. Sehe auf`s Haff. Abendrot kündet schönen Tag morgen. Freu mich drauf.

5.9.16 geschrieben von Musesuse, upn Musbarch, Prätenow auf Usedom.

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Inselglück

An meine Kollegen hab ich an diesem beschaulichen Platz am 5.9.16 folgendes geschrieben:" Grüße vom Haff auf
Usedom, Stolper Badestelle. Überdachte Sitzecke ermöglicht auch im Regen, trocken zu sitzen. Die vielen Tiere, Vogelformationen, Rehe, sogar Seeadler- majestätisch große Greife, größer als Rotmilan. Jeden Tag Pirsch an diese ruhige Ecke Tiere schauen, Schilf vom Wind bewegt, Fische springen. Ah Blesshuhn unterwegs. Brotzeit dabei+ Kuchen vom Bäcker. Mir geht`s gut. Überfüllte Seebäder kein muß mehr für mich, dahin einmal, wenn ich hier bin. Natur, vertraute Landschaft, Tiere beobachten, das beruhigt, erfüllt, beglückt auch wenn`s zuweilen nasse Füße gibt. Naturtheater pur hier am Platz. Grüße Musesuse."

PS: Fotonachbestellung in Postkartengröße. Da es kaum noch Karten gibt, egal ob nun in den Alptälern oder hier am Haff, sich selbst behelfen. Ich schreibe doch so gern….

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Morgenlob

Gott hab Dank für den schönen Morgen.
Dem Tanz der Nebel über den Tälern,
Lerchengesang durchflirtete Luft.
Blauen Wiesensalbei und lila Thymiangruß,
der in mir Bilder an unsere Wanderungen um
Schmirn und Navis ( Tirol) weckt.
Hab Dank, mich sehen zu lassen Freud, Leid, Gebrechlichkeit, Stärke, Dankbarkeit
in Heimen, die ich besinge.
Danke für die Einsicht, mir geht`s da doch noch recht gut..
Du öffnest meine Augen, ermutigst zu Neuanfängen.
Der morgenliche Weg auf den Berg befreit.
Erlebe Natur, Höre, Sehe, Rieche, Atme…
Urlaubsstimmung Kostenlos.
Zu mir kommen, ja liebe Krähe, ich probiere gerade etwas aus.
Gelebte, wiederendeckte Glückseligkeit aus der Zeit,
wo mir die Jagd wichtig war.
Erlebnis Natur am Morgen besonders bereichernd…
Leicht, erfüllt und gestärkt in den Tag gehen…

Am Napoleonstein bei Cospeda 7.45 Uhr, 14. Juni 2016 auf`s Papier gebracht…

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Wieder zeitig aufgestanden. 4.15 Uhr eine gute Zeit. Soll Magentabletten eine Stunde vor Frühstück einnehmen. Da ist zum Glück wieder Ruhe eingekehrt, kein Brennen, Husten…Mach`s mir jetzt zur Gewohnheit, vor der Gärtnerei raus in die Natur. Und was bietet sich trefflich an? Buslinie 16 Richtung Isserstedt. Schnell draußen sein, raus aus der Stadt auf die Höhe, dem Himmel ein Stück näher und wenn nur für Minuten, Stündlein…

Früh ist es angenehm kühl. In der Wärme des Tages oft keine rechte Lust für Aktivitäten außerhalb von Wohnung und Kaufhalle. So sitz ich beim Napoleonstein bei Cospeda, laß den Blick schweifen. Früher war hier Übungsgelände von den Russen. Dumpfes Brummen erfüllte die Luft, Panzer rollten auf tief zerfahrenen Wegen….Jawohl ihr lieben Lerchen heute euer Hoheitsgebiet. Grillenzirpen, Gräserwogen, blühende Wildrosen…

Bin froh nach Anfechtungen wieder Land zu gewinnen. Komisch Gedankenkaruselle, Minderwertigkeit, Ängste, Abgrenzung und schon wackelts. Konzentration läßt nach, damit verbunden Selbstsicherheit, Selbstbewußtsein fort…Blödes Gefühl im Kopf.

Den Text von gestern früh gelöscht. Half im Moment des Schreibens zu entkrampfen, erheiterte aber sprach am Nachmittag stark an. Kopfschmerzen, Abends das Gleiche. Nur weit weg als Zeitzeugnis in Schublade verschwinden lassen…

Zum Glück hab ich lieben Freund, der mir schon manches Mal mit guten Tipps zur Seite stand. Kann euch sagen, gewisse Symptomatik Nervlicher Natur und Aussicht nächste Woche Premiere meines neuen Sommerprogrammes…Sein Rat Entspannung, Kopf frei kriegen…Hinsetzen, auf den Atem hören einige Minuten. Danach schönes Gedicht lesen, darüber nachdenken. was gutes essen, 20 Minuten legen, die Beine hoch….Dann sieht die Welt anders aus. Ja stimmt, hat geholfen.

Nur, wo ich meinen Problemtext vom Morgen später studierte, Kopfschmerzen, Enge. Nichts wie weg damit. Entspannen, neu formieren, zu Kräften kommen, aufbauen. Lerchen singen ihr Tirili. Bussard auf Jagd. Das Heute leben, genießen, beklemmendes an die Wolken heften, ziehen lassen…Premiere will ordentlich gesprochen werden am Mittwoch. Na ein Glück, das in Abständen Veranstaltungen sind, mußte sehen schnell wieder aus Seelischen Schieflagen heraus zu kommen. Möchte doch alles gut rüberbringen…

Läufer nutzen das schöne Terrain. Weite, Wald und Flur bietet sich an. Wellness, genießen, Kraftquelle bevor Tagwerk ruft…

Uns allen liebe Freunde und Kraftgebende Quellen… Liebe Grüße von Musesuse.

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Wieder ein Sonntag. Vernebelter Morgen. Na wenn Wetterbericht zutrifft, Sonne satt. Natur duftet, Gräser in Blüte, feuchte Schwüle. Fliegen in Scharen. Wie mag es erst dem Weidevieh gehen? Glücklich darüber, gestern neues Sommerprogramm zusammen gebastelt, für Herz und Gemüt. Damit werden sich einige Nachmittage füllen lassen….In der Güte meines Geburtstagsprogramm`s.

Auch sehr brauchbar die neugelernten Kirchenlieder. Donnerstag zur Kliniksandacht gleich fünf anwenden können. Organist war verhindert. Heut ist Tag der offenen Gärten, Besichtigungen…Nein, für mich wilde Natur. So nach dem Motto“ Geh aus mein Herz und suche Freud.“ Linden blühen bestimmt bald. Insekten summen, Vögel zwitschern….Sommerliche Wärme liegt über der Landschaft.

Gottesdienst Lützerodaer Kirche mit Abendmahl. Gut besucht, immerhin 12 Leute. Beachtlich, obwohl der neue Kirchbrief erst gestern verteilt worden ist. Dank der Trommelrührerin….Kollekte kann ich nicht mehr geben. Urlaub rückt näher. Für Kirchgemeinde und Projekt offene Kirche wurde gesammelt. Bringe mich anders ein. Bei Kirchens meist für Dankeschön und Gotteslohn. Idieller Lohn, Wachstum erfahren durch ausprobieren….Auch was wert.

Mal sehen, was morgen das Seniorenheim übrig hat für Singestunde? Spagat. Will den Leuten nicht zu teuer werden, da bestellen sie einen öfters. Aber ganz ohne oder wenig nur in Ausnahmefällen, Benefiz, Kirchgemeinde. Wobei 10 € nicht als wenig gilt bei mir. Immerhin kleiner Einkauf…

Kirchgemeinde Krippendorf, Ringelnatz angeboten im August. Benefiz, zwei Termine zur Auswahl. Lustig der erste am 7.8.16. Mensch Leute ein Zufall. Ringelnatzens Geburtstag, 7.8.1883 zu Wurzen bei Leipzig geboren. Das würde ja schön passen…Bücher stiften, Wein…Krippendorfer haben bestimmt noch Ideen. Sind ganz rührig.

Vielleicht neues Sommerprogramm auch im August in Lützerodaer Kirche. Ursel hat sich etwas schönes gewünscht. Ja Anfragen haben wir öfters. Freude schenken, Ängste überwinden. Ist doch gut, eigene Begabungen ausgraben, fördern, statt nur woanders hinrennen. Kann meinem prominenten Onkel inzwischen auch die Hand reichen….

Sonntag Mittag. Dörfliche Ruhe hier in Cospeda. Sonne brettert. Zum Glück Hütchen dabei, Flasche Wasser….Aber gut früh losgestiefelt zu sein. Erleben wie Nebel lichter wird, Morgensonne alles verzaubert. Leuchten der Blüten im Grün, Vogelgesang…Juni interessanter Monat neben April und Mai. Zuschauen, dabei sein am Herzschlag der Natur…Hoffentlich noch recht lange.

Uns allen eine erfüllte Woche, genießen wir`s. Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Ringelnatz zum Ringelnatzgeburtstag in Krippendorf klappt leider nicht. Traum zerplatzt wie Seifenblase…Hoffentlich dann im September zum Tag des offenen Denkmals 11.9. 2016. Aber dafür in Lützeroda am 6.8.16 buntes Sommerprogramm, um 17 Uhr in kleinen Kirche. Musik vom Harmonium, Gedichte, Lesung eigener Texte. Erlös für`s neue Kirchenfenster…

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Dienstag Abend am Cospedaer Feldrain. Grillenmusik, Motorengeräusche in der Ferne. Blick auf die Stadt. Lichter blinzeln herauf. Im KulturGut wird wieder Theater gespielt. Draußen vor der Scheune gab es leckeren Zwiebelkuchen. Andrang gespannt wartender Zuschauer. Johann Wolfgang Goethe hat heut Geburtstag am 28. August. Natürlich ein paar Gedichte zum besten gegeben.

Nun sitze ich im Naturtheater und sinniere. Dämmerung…Oh Meister Lampe hoppelt vorbei. Heut Nachmittag in meinem Berggarten geschuftet. Es ist erstaunlich, wie die Natur im Vormarsch ist. Wildwuchssämlige allerorten. Erst mal Mut angetrunken, Schere und los. Einiges geschafft. Hecke geschnitten, Wildwuchs eingedämmt. Morgen gehts weiter. Stück für Stück.

Na irgendwann hat die Natur alles wieder. Frage der Zeit. Hinterher einen Sekt getrunken. Kleine Belohnung zur Feier des Tages. Flasche in der Hand durch die Stadt trinkend wie die Jungs mit der Bierpulle.

Aber heut Abend noch auf Schusters Rappen unterwegs Birnen, Pflaumen auflesen bei Closewitz. Was zum naschen. Gebißfreundlich, weich. Inzwischen sitzen noch zwei Mädchen neben mir. Blick in die Ferne, plaudernd, Bier trinkend. Neben uns der kahle Baum hat etwas…Monument, Kunst, Form…. Grillensinfonie, Wolkenflug, Windhauch, Lichtpunkte…Noch sehe ich mein Papier. Werd noch meinen Wein trinken.

Später noch zum KulturGut gehen. Vielleicht ist noch Zwiebelkuchen übrig. Ein wenig an der Freude der Zuschauer und Schauspieler teilhaben. Dieses Stück hab ich schon zweimal gesehen. Wunderbares Volkstheater. Bin schon gespannt, was als nächstes auf die Bühne kommt…Jetzt muss ich aufhören, Dunkelheit…

Genießen wir den schönen Spätsommer. Liebe Grüße von Musesuse

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Die Kastanien vor meinem Haus erwachen zusehens. Die Knospen sind aufgesprungen. Frisches Grün sprießt allerorten. Wiese, Sträucher, Bäume berührt vom zärtlichen Sommerhauch. Knappe Oberteile, kurze Hosen, öffentliches Stelldichein auf den Plätzen…In den Himmel geschrieben: Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein…

Veilchen bevölkern die Wiesenränder, Leberblümchen leuchten am Berg. Wo dies nur alles so schnell herkommt? Frühlingserwachen, Wunder des Lebens. Eine große Eidechse lief mir heut über den Weg in der Nähe meines Gartens. Freundliche Bewegungen in der Natur. Es tut sich viel untermalt vom Gezwitscher der Vögel.

Mein Frühlingsprogramm ist sehr gut angekommen gestern zum Seniorennachmittag in Rödigen. Lecker Kuchen gab es. Und für mich als Dankeschön ein Essen in der Wöllnitzer Talschenke. Dort wird auch ein köstliches Weißbier gebraut. Mm… was wär doch unser Leben ohne Genüsse?

Uns allen ganz viel davon…

Liebe Grüße von Musesuse

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Anfang der Woche war ich doch ein wenig sauer auf einen Beitrag der CDU über den 10. März 2012. Der Autor stellte unsere Ausstellungseröffnung unter die Rubrik Wahlkampf. Da kannste mal sehen, wenn so ein paar Fürsten auf der Bildfläche erscheinen…..Meinen daraufhin passend dazu geschriebenen Kommentar haben sie nicht freigeschaltet. Was solls…Zum Glück hatte die Politprominenz am 10. März sich bei zeiten vom Feld begeben bis auf die Kandidatin der Linken. Sonst wäre unser eigentlicher Anlass untergegangen. Gott sei Dank! Eigentlich muss man fast damit rechnen, wer sich solche Politiker mit einlädt egal aus welchen Gründen…..

Nun ist meine Traurigkeit verflogen. Es war doch ein ganz toller Tag in Closewitz. Sternstunden. In den Winterlingen hab ich noch zweimal gesungen und rezitiert. Den Herzschlag der Natur erleben mit lieben Spaziergängern….Wie erfüllten doch unsere Gesänge…Und das schöne warme Wochenende….Gestern endlich Frühlingsanfang. Habe am Nachmittag eine Musikalisch- Literarische Veranstaltung gehalten in Stadtroda. Es wurde sich unterhaltsames gewünscht. Nur zu. Morgen wird`s etwas zum Frühlingsfest der Volkssolidarität geben in Winzerla. Muss noch mal das Programm durch gehen. Aber denkt ja nicht, das es da Banknoten regnet….Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen….Bin aber trotzdem zufrieden.

Liebe Grüße von Musesuse

BLUMEN SIND DAS LÄCHELN DER ERDE

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Der Kuckuck ruft. Dieses Jahr hőre ich ihn das erste Mal rufen. Julia macht mit mir einen wunderbaren Spaziergang auf den Berg. Sonnendurchflutetes Maiengrűn, Laubwald, Orchideen+andere Blumen am Wegesrand. Und so viel Natur am Rande einer Millionenstadt….Láufer, Fahradfahrer, Spaziergánger mit und ohne Hund. Bukshi an der Leine….zum Schutz der Fahrráder. Es gibt immer ein lautstarkes Gebelle, wenn uns jemand begegnet…Vier Hunde sind auf Bukshi los gegangen. Dachte schon, gleich beißen sie ihn. Aber zum Glűck nur Rangrivalitáten. Schau her ich bin der stárkere.

Vom Janoschberg aus der Blick ins Tal…diese Aussicht. Da muss ich an Erich Kástner denken, an das Gedicht: die Wálder schweigen….Das Dáchermeer schlágt ziegelrote Wellen…Ein Háusermeer ….zum Teil im grűnen, Háuser bis zum Horizont… Vor mir die lieblichen Hőhenzűge der Budaer Berge. Probiere Langos und Wein. Singe etwas Schubert und andere Lieder. Hier oben ist ein Naherholungsgebiet, das gern von Naturfreunden genutzt wird. Auch Liebespaare lustwandeln Hand in Hand.
Wie heißt es weiter im Gedicht
" Man flieht aus den Bűros und Fabriken,
wohin ist’s gleich. Die Erde ist ja rund.
Dort wo die Gráßer wie Bekannte nicken
und wo die Spinnen seidene Strűmpfe stricken,
dort wird man gesund."

Hier werden wir am Abend her gehen oder mit dem Bus fahren. Budapester Panorama Im Lichtermeer….Gestern nach dem Konzert war eine Feier. Ja die lieben…belegte Brote, Gebáck, Saft, Wein und einige Bekannte….Die schőnen Lieder….Űber Jahre hatte ich sie nicht mehr gehőrt noch gesungen. Trotz dieser langen Spanne ca. 18- 19 Jahre Zwischenraum, meiner frűheren Madrigalkreiszeit zu heute, waren sie mir vertraut. Unser Gehirn ist wie ein großer Schrank. Manches scheint verlegt in geheimen Fáchern und plőtzlich taucht es wieder auf. In Bildern, Abláufen, Tőnen….Aufgelebt durch dieses Chorkonzert fluten Gesánge wie der 100 Psalm, jauchzet dem Herrn alle Welt….durch meinen Kopf. Dieses strahlende Licht in den alten Kirchenfenstern, vielstimmiger Gesang…Hőre die einzelnen Stimmen zum Klangteppich verwoben…Ja dienet dem Herrn mit Freuden…Klangstrukturen…Ráume…Licht…

Werde mit Julia etwas aus ihren Noten singen heute Abend. Danke liebe Maria fűr die Einladung zur Chorfeier. Nette Gespráche, Gemeinschaft…Glűckseligkeit erfűllt mich űber diesen Abend….Das ich das erleben durfte. Zufall..? Dieser Budapester Chor war der Partnerchor vom Jenaer Madrigalkreis. Deswegen meine Verbundenheit zu diesen Sángern. Viva la Musica! Es lebe die Musik und die Freundschaft!

Liebe Grűße aus Budapest von Musesuse

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Warten auf das Arztgespräch. Wie so oft in Praxen. Der Blick in die Runde sagt mir, bringe Zeit mit. Mich locken erst mal die blühenden Vorgärten in diesem Stadtviertel unter dem Landgrafen. Wunderschöne Anwesen am Berg, gesäumt von Wald nach oben hin. Im Volksmund heißt das Landgrafenhaus mit dem Aussichtsturm auch der Balkon Jenas. Zwei Häuser im Bauhausstil entdecke ich bei meinem Spaziergang. Akademiker, gut verdienende Bürger wohnen hier in den einzelnen Villen mit viel Grün. Ich denke mir, im Winter ist es nicht einfach bei Schnee und Eis die Wege hinauf und hinunter….Zum Glück liegt mein Haus im Tal. Außerdem werden die Mieten gepfeffert sein in den Randlagen, wo Jena sowieso schon teuer ist…..

Ja die Vorgärten mit lachenden Krokussen, Schneeglöckchen, Winterlingen, Vogelgezwitscher…. Letztes Jahr um diese Zeit lag noch Schnee. Mein kleiner Ausflug hat sich gelohnt. Hat er doch das warten verkürzt. Statt Blick auf vergittertes Fenster im Warteraum, wechselnde Bilder außerhalb der Arztpraxis. Unser Gespräch war ebenfalls gut. Wir sprachen über die Kraft der Gedanken. Gestern erst wieder an Leib und Seele gemerkt, wie es ist negativ zu denken. An Krankheit und anderes. Schon nehmen die Schmerzen zu. Einer Kollegin erzählte ich etwas über vermeintliche Symtome bei mir. Real, Einbildung Fantasie oder….Komisch, gleich ging es mir schlecht. Körper, Geist und Seele hängen zusammen. Leben bedeutet lernen immer wieder aufs neue. Gute Lebensinhalte suchen, nach vorne schauen, ablenken, Natur, Gelassenheit, versuchen positiv zu denken….Ommmmm, der Weg zum Glück und inneren Frieden.

Uns allen wünsche ich gute Gedanken. Sie sind Kräfte….!
Liebe Grüße von Musesuse

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