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Posts Tagged ‘Morgen’

Für mich schon etwas besonderes, Fenster weit öffnen nach dem Aufstehen. Kühle und Vogelgesang hineinlassen. Morgen umgibt wohltuend, Frühstück mundet. Die zwei, nach Gefühl weichgekochten Eier, köstliches Eigelb löffeln. Ein Gedicht. Kaninchen begrüßen im Park, Leben zwischen Betonmauern…

Busfahrt nach Cospeda. Dörfliche Beschaulichkeit. Hühner gackern, Bienengesumm in den Linden vor dem Museum. Feiner Ton duftumwebt. Bleibe stehen, atme tief durch die Nase ein. Der liebe vertraute Weg. Lasse meine Blicke schweifen über Felder und Höhen….

Gestern zwei Rehe gesehen. Ihr rotbraunes Fell leuchtete im Grün. Gräser, Blumen…Sonntag ganz schönen Weg entdeckt vom Napoleonstein nach Closewitz. In bestimmten Blickrichtungen verwandt mit Umgebung um Stolpe/ Insel Usedom. Heideähnlich, nur das keine Sandwege. Bilder, die ich in mir trage. Erinnerungen aufgefrischt, überflogen von wunderbaren Wolken.

Was nicht nur mir gut getan hat, am Napoleonstein aufzuräumen. Glas, Papier, Zigarettenkippen, Müll…Wird Zeit für ein neues denken an Umwelt und Natur. Vergangenen Freitag schon so ein Glücksgefühl gespürt. Früh Glas auflesen rings um den Gedenkstein, gewappnet mit Handschuhen und Messer, Scherben aus der Erde hebeln…

Nachmittag lieben Kollegin geholfen. Die frisch pikierten Jungpflanzen Kisten in der Baumschule zugetragen. Sie hat die Töpfe dann ausgestellt…. Gerade etwas Not in der Gärtnerei. Innendienst kann warten. Hauptsache Klo ist sauber. Und Abends das Größte…Die wohlverdiente Melone. Früherer Gipfeltraum bei unseren Karpatentouren in Rumänien oben angekommen, wenn jetzt eine Melone oder ein Bier…Verschwitzt, abgekämpft, glücklich, Phantasien blühten…

Und heute 1 Tag Urlaub. Mädeltreff. Meine liebe, alte Freundin Ingrid mit Schwester Irene. Zeit miteinander verbringen, Gitarre dabei. Unser Lied singen am Tierbrunnen im Jenaer Paradies. Vertontes Borchertgedicht….Stell Dich mitten in den Regen…

Ja bleibt nur allen zu wünschen, viele schöne Erlebnisse…Liebe Grüße von Musesuse.

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Morgenlob

Gott hab Dank für den schönen Morgen.
Dem Tanz der Nebel über den Tälern,
Lerchengesang durchflirtete Luft.
Blauen Wiesensalbei und lila Thymiangruß,
der in mir Bilder an unsere Wanderungen um
Schmirn und Navis ( Tirol) weckt.
Hab Dank, mich sehen zu lassen Freud, Leid, Gebrechlichkeit, Stärke, Dankbarkeit
in Heimen, die ich besinge.
Danke für die Einsicht, mir geht`s da doch noch recht gut..
Du öffnest meine Augen, ermutigst zu Neuanfängen.
Der morgenliche Weg auf den Berg befreit.
Erlebe Natur, Höre, Sehe, Rieche, Atme…
Urlaubsstimmung Kostenlos.
Zu mir kommen, ja liebe Krähe, ich probiere gerade etwas aus.
Gelebte, wiederendeckte Glückseligkeit aus der Zeit,
wo mir die Jagd wichtig war.
Erlebnis Natur am Morgen besonders bereichernd…
Leicht, erfüllt und gestärkt in den Tag gehen…

Am Napoleonstein bei Cospeda 7.45 Uhr, 14. Juni 2016 auf`s Papier gebracht…

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Herrlich! Sonnenaufgang. Jena erwacht im Dunst. Böllerschüsse….Geräusche die uns die nächsten Tage begleiten werden. Tatütata, Krähenrufe, Hundegebell, Vogelgezwitscher….Und diese gute Aussicht hier oben vom Cospedaer Feldrain. Hab den Pfarrersleuten noch ein wenig Gebrauchskunst vorbei gebracht. Selbst gebastelte Fotokarten. Von der Wiege bis zur Bahre. Ja der Morgen hat gelockt um 6 Uhr aufzustehen. 2011 neigt sich…Stunden, Minuten, Sekunden….

War doch gerade die letzte Zeit sehr spannend für mich. Ganzheitliche Reinigung mit Ginkgoblättertee, kein Alkohol. Der Stoffwechsel läuft, mir gehts gut. Um Erfahrungen und Erkenntnisse reicher. Hab doch wiedermal erleben dürfen, wie sich eine Akutsituation auch mit wenig Medikamenten meistern lässt. Hauptsache der Schlaf ist gesichert. Ja der Geist muss strukturiert werden…..die Gedanken. Sie sind es die depressiv oder psychotisch werden lassen. Etwas gegen denken, Ablenkung, Kampf….aber es lohnt sich. Auch in dieser Richtung sind meine vielen gelernten Lieder und Gedichte von großen Nutzen. Texte üben wenn Gedanken quälen.

Die Psychiatrie muss reformiert werden. Statt ruhig stellen mit starken Medikamenten, lieber die Patienten trainieren an sich zu arbeiten. Aus meiner Sicht verstößt das vollpumpen mit Psychopharmaka gegen die Menschenwürde. Welch schlimme Nebenwirkungen….Hab es selber erlebt wie furchtbar das sein kann. Mundtrockenheit ist da noch das kleinere Übel. Aber Unruhe, Krämpfe, Speichelfluss,+ vieles andere….Meine Musenschwester Ruth erzählte das da wohl neue Bestrebungen im Gange wären seitens der Wissenschaft. Bleibt zu hoffen….Ganz im Sinne der vielen Betroffenen…

Bei mir dauerte es eine Woche lang die Auseinandersetzung mit den Gedanken. Wunderbar zu erleben welch Schutz ich dabei erfuhr. Wie so eine Art Trance. Toll. Das war jetzt schon das dritte mal in den letzten sechs Jahren mit solchen Erfahrungen. Gott ist wunderbar!

Schön wie die Sonne alles in ein goldenes Licht hüllt. Obwohl die Temperaturen nahe null liegen, der Strahlenteppich wärmt. Wie erfüllend, im alten Jahr noch so etwas zu erleben. Das knallen gewinnt an Stärke drunten im Tale. " Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen neuen Tag. Danke das ich all meine Sorgen auf dich werfen mag…" Heißt es im gleichnamigen Lied Nr. 334 im Evangelischen Gesangbuch. Nun werd ich ins Tal gehen und noch ein wenig Straßenzeitung verkaufen. Freue mich auf nette Begegnungen….Die letzten Stunden von 2011 sinnvoll nutzen.,,,,

Uns allen einen angenehmen Jahreswechsel+ alles Liebe und Gute für 2012!!!!!!

Herzliche Grüße von Musesuse

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