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Posts Tagged ‘Menschen’

Bin gerade wieder im Tief. Mein Knie hat zu den Winterlingen ganz schön gepiept. Dabei war es nur ein gering abgängiger Weg. Und auf dem Rückweg dieses knirschen. Seltsam. Hab mir schon Termin besorgt zum abklären in der Unfallchirurgie am Donnerstag. Hoffentlich ist der Traum vom wandern keine Seifenblase, die schnell zerplatzt. Fühle mich minderwertig ohne sportliche Erfolge. Das war immer schön, zwischen den Dörfern gehen und erst in den Alpen….Ich gehöre auch zu denen, die sich oft was beweisen müssen.

Heut Gespräch bei der Nervenärztin. Hinterher erst richtig unten gewesen. Eigentlich darf Frau gar nichts mehr erzählen, wies gerad wirklich geht. Gleich verstärken sich die Empfindungen richtig doll. Ein Psychologe könnte mir nicht helfen. Schon nicht wegen der häufigen Instabilität. Wird direkt gewarnt. Ja sie haben recht, selbst genug die Erfahrung gemacht was passiert, wenn über Probleme geredet wird. Gestern hat erst wieder jemand gesagt, hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Muss doch mal nachfragen, ob das tatsächlich in der Bibel steht….

Wißt ihr was ich gut finde, das die Kirchen endlich Mut gefasst haben anzumahnen, bei der Politik das die Menschen im Mittelpunkt stehen sollen und nicht das Geld. Papst Franziskus hätte sogar gesagt “ Geld soll dienen und nicht beherrschen!“ Solch Aussage war schon lange mal dran.

Mich hatte zwar der Radiogottesdienst etwas innerlich aufgewühlt. So mit dem Tenor, wir sollen nicht soviel Sorge haben um uns. Gott wirds schon richten. Dann der Vergleich mit den Lilien auf dem Feld und die Vögel am Himmel…Nicht ganz realistisch….Kann man scheinbar nicht so auf die Goldwaage legen. Bin ja nur eine Randerscheinung der Christenheit. Mehr Richtung Freidenker.

Kirche kümmert sich um viele Einrichtungen. Nur schade das die oft überlasteten Pastoren nicht demonstrieren können für ihre Rechte. Seelsorgebezirke werden auf grund von Sparzwängen zumindetens bei der Evangelischen Kirche immer größer. Eine Rolle spielt auch, das mehr Gemeindeglieder sterben, so austreten als neu getauft. Also bleibt zu hoffen das es für die Bediensteten in den Kirchen und Kirchlichen Einrichtungen besser wird.

Aber eine Sache hab ich endlich mal wahrgemacht, der Notaufnahme eine Freude zu bringen mit gutem Jakobscaffee, größte Packung Mercischokolade und Narcissen. Diese Überraschung ist gelungen….Das Personal hats schwer. Wird viel gemeckert, gänge nicht schnell genug von seitens der Patienten. Jeder will was…Na und dann die vielen Notfälle…

So jetzt gehts mir schon besser. Schreibtherapie….Möge jeder Möglichkeiten kennen sich aus Löchern herrauszuarbeiten….

Liebe Grüße und schöne Woche. Musesuse

PS: Hab gerade mal nachgeschaut woher hilf dir selbst, so hilft dir Gott kommt. Amseln Grün bezeichnet es als heidnisches Gedankengut, was keinesfalls in der Bibel steht. Dies würde auch das Christentum auf den Kopf stellen. Wieder was gelernt….

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Ostersamstag….Meine Kleidung riecht noch nach dem Osterfeuer. Welch magische Anziehung….Gemeinde steht um das knisternde, lodernde Feuer. Funken stieben, flackerndes Schauspiel umsorgt von Pfarrer Friedrich Schneider. Ummantelt von der einbrechenden Dunkelheit stehen wir alle hinter der Lobedaer Peterskirche. Fettbemmen, Tee, Schwestern und Brüder….Habe die Gitarre dabei. Singe und improvisiere wundervoll mit Musenschwester Rosi. Ja das ist eine Freude. Heute Abend erklingen Geistliche Lieder und früh auf dem Markt waren es Weltliche Gesänge, Volks+Kunstlieder und einige Madrigale.

Erst war`s trüb und kalt, die Finger steif, habe kaum die Saiten greifen können vor Kälte….Doch dann riss der Himmel auf. Bläue, Sonne….die Menschen wie verwandelt. Erstaunlich was das bewirkt. Freude, lachen, gelöst sein….Die Gaben auf meiner Gitarrenhülle mehrten sich. Hatte einen Blumenkranz im offenen Haar. Ja den Frühling heraus locken, Licht….Was wir sähen…die Saat auf fruchtbaren Boden fällt, kommt auch auf uns zurück. Nette Gespräche, natürlich den Osterspaziergang gesprochen und von Mascha Kaleko einiges. Appetit auf den Buchkauf gefördert….Bekam vom Biobauernstand ein gutes Kastenbrot geschenkt. Ist doch nett.

Die Wetterprognosen trafen nicht ganz zu am Vormittag. Aber dafür kamen die ohnmächtigen Schauer körnigen Eises erst später. Frühlingsschnee. Große Flocken tanzten über die grünende Flur. Und die schöne Osternacht in der Peterskirche….Jedes Jahr erstaunlich, Ideenreich, kreativ, Bildhaft. Diesmal wurde die kleine Luise getauft. Ihrem Namen nach könnte sie die Enkelin sein vom Ortsteilbürgermeister. Auch die Großeltern freuten sich.

Osternacht…..Das Kreuz blumengeschmückt….gemeinsames Abendmahl…kleine und große Besucher und unsere Gesänge später am Feuer….Danke Rosi, mit dir kann ich gut musizieren. Ein Geschenk für mich, dich und deinen Mann im Großstadtgetriebe kennengelernt zu haben….Ein Weinchen auf all die netten Begegnungen dieser Tage….auf das Leben, Himmel, Erde, heute, morgen, Ostern und das was im Verborgenen liegt…..

Gottes reichen Segen für uns alle…
Liebe Grüße von Musesuse

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Die Tage werden wieder länger.
Der Gesang der Vögel intensiver.
Büsche und Bäume zeigen dicke Knospen.
Eine Welt voller Erwartungen.
Frühblüher erfreuen unser Auge und Herz.
Wir genießen die milden Winde und die wärmende Sonne.
Alles ist im Wandel.
Tag und Nacht,
die Jahreszeiten
und die Menschen mittendrin.
Ach mögen wir doch zufriedensein und dankbar.

Nun ein Zitat von Pearl Buck.
" Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
weil sie auf das große vergeblich warten."

Vom 26. Februar 2009

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Werden wir doch toll verwöhnt mit diesen farbenfrohen milden Tagen. Sich jeden Tag eine kleine Freude gönnen. Manchmal fällt`s schwer oben zu bleiben. Vieles berührt, manches nervt aber irgendwie geht das meiste seinen gewohnten Gang. Die Vorbereitungen zur Ausstellung schreiten vorran….Heute die Negative ins Fotolabor gebracht. Aber glaubt mir sich pro Gedicht nur für ein Bild zu entscheiden braucht Zeit. Inzwischen hab ich mir statt Lebenslauf etwas überlegt + vollendet. Ist ein kleines Spiegelbild meiner selbst geworden. Andere weisen in ihren Künstlerbiographien sonst was auf an Wertegängen….Und bei mir steht etwas von Leidenschaften, Facharbeiter für Gemüsebau, Kunsttherapie…..Darauf bin ich stolz. Trotz erschwerten Lebensumständen doch meinen Weg gefunden zu haben.

Gestern Nachmittag kleinen Ausflug nach Stadtroda unternommen. Das Fachkrankenhaus ist ja gewachsen. Einige neue Gebäude im grünen Kliniksgelände. Dazu ein neu gebauter Maßregelvollzug gleich einer Festung. Keine hohen Zäune aber dafür Mauern mit Lüftungsschlitzen und eigenartige Fenster durch die wenigstens ein bisschen Licht durchscheint. Hofft man. Ja hier werden auch Menschen betreut…Oft Schicksale, die durch die Folgen von Alkoholmissbrauch, Drogen, Demütigungen und anderen straffällig geworden sind. Der Klinikseelsorgerin hatte ich ein paar Karten geschenkt. Sie wollte zwar nur 20 haben. Hatte 120 gedacht. Gerade auch im Hinblick auf den Vollzug. Aber vieleicht hat sie eine schöne Verwendung für mein Geschenk.

Stadtroda hat sich kaum verändert auf den ersten Blick. Kleinstadt an der Roda. Vieles sieht noch so aus wie in den achziger Jahren. Erst beim zweiten Blick offenbaren sich Veränderungen. Den Chinesen gab es früher nicht an der Kreuzung. Und so manches andere Geschäft auch nicht. Weiß gar nicht ob früher Fische in der Roda schwammen wie jetzt. Dafür umso mehr Enten. Meine Zeit reichte doch aus um mal einen Bogen zu gehen im Zentrum. Am 17.11.2011 hab ich mit einem guten Bekannten hier im Schützenhaus kleinen Auftritt mit Gedichten und Musik vor Senioren. Freue mich schon darauf. Und sonst hoffentlich gesund+ Stuhlgang. Kleine Freuden suchen…

Uns allen ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße von Musesuse

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Zerzaust vom Windsbruder schauen wir über das Stettiner Haff. Wechselnde Beleuchtung, Bewegung um uns herum. Alles scheint zu tanzen…..Linksherum, auf, nieder….Sonnenküsse flimmern auf den Wellen. Und wieder der Tanz links….Lothar beobachtet dieses Treiben. Schon erstaunlich mit seinen 78 Lenzen, wie rüstig er noch ist. Hoffentlich bleibt es noch eine Weile.

Schön wieder im Stolper Ferienhäuschen zu wohnen. Ja die Erinnerungen…..an Menschen, Feste, Landschaft…..Die Pappeln müßtet ihr sehen, welch gewaltige Statuen. Markante Punkte in der Gegend. Nun sitzen wir an Gummliner Badestelle. Wolken fliegen, der Wind braust….Lothar meint," das Wasser leuchtet so schön." Sonnenfunken blitzen, eine hörbare Welt um uns herum. Kleine Brandung, Wind…..innehalten, zuhören….

War doch die vergangene Woche etwas stressig. viel Arbeit in der Gärtnerei. Hatte kaum Kraft für andere Beschäftigungen. Ein Glück das ich berentet bin. Unter diesem Druck heutzutage…..haben es sensible Menschen sehr schwer. Stress macht krank. Was meine Kollegen leisten müssen. Ihre Arbeit schaffen, daneben Kunden bedienen, Auskunft geben am Telefon und und….Hut ab!!!! Über den Lohn…Auf jeden Fall eine idielle Angelegenheit. Wie mit so vielen Dingen im Leben…..

Aber jetzt genießen wir den Urlaub. Werden ein Stück weiter gehen. Weiter oben im Dorf verkauft jemand Gemüse. Eine Stimmung hier am Wasser, Tanz in allen Räumen…..

Vom 13.9.2011 geschrieben an Gummliner Badestelle von Musesuse.

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Der gestrige Sonnabend hatte etwas besonderes. Viel Licht…..Sonniger Markt mit seinen bunten Verkaufsständen, verweilende Passanten….Marktflair behütet vom Hanfried, wie er im Volksmund genannt wird. Johann Friedrich, Gründer unserer Universität. Unter einer Kastanie stehend mit Straßenzeitungen, sah ich diesem Treiben zu. Manche blieben stehen um ein Gedicht zu hören. Was wäre die Welt ohne liebe Gönner? Eine Engelkarte wollten sie nicht. Schade, die verschenke ich so gern. Von Engeln behütet, ist doch eine schöne Sache. Der Erlös dieser vormittäglichen Beschäftigung wurde zum Gemüsestand getragen. Meine vier Engel auch. Alle fanden einen dankbaren Menschen. Ja ihr lieben geflügelten Wesen, euch bestelle ich nach bei Foto Michel. Die Filme herausgesucht…

Nun zurück zum Licht. Es strahlte auch auf der Dankeschön Veranstaltung des Kirchkreises Jena für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie der Diakonie. Die Kirchenchöre zählen dazu, + alle die unser Zusammenleben und Wirken unter dem Dach der Kirchen verschönern. Miteinander- Füreinander. In der Einladung steht….." Ist es wahrhaft unverzichtbar, dass sich Menschen mit ihrer Lebenszeit und Kraft, mit Ideen und Ausdauer einbringen, oder wie es heute heißt: ehrenamtlich engagieren." Was wären wir ohne Lektoren, Orgelspieler, Kirchenblattverteiler, rührigen Frauen, Männern, helfende Hände bei Seniorennachmittagen, Besuchsdienst….und mehr?

Unter einem Bibelzitat aus Prediger 3,13 trafen wir uns alle zum gemeinsamen Miteinander in der Mensa.
" Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, der ist eine Gabe Gottes."

Genuss für alle Sinne. Heiteres Kirchenkabarett….wusste gar nicht, das es auch sowas gibt. Lieb umsorgt mit Gtränken, die Gläser gefüllt, kullinarische Spezialitäten gekostet…Keiner wird hungrig nach Haus gegangen sein. Danke ihr guten alle, die ihr so schön gekocht habt, vorbereitet….Danke dem Einkaufszentrum Globus Isserstedt für seine Unterstützung. Danke für diese Idee, den vielen Ehrenamtlichen einige schöne Stunden beschert zu haben. Meiner Meinung nach macht sich das am besten mit solch einem geistvollen, kullinarischen Zusammensein, wie gestern gehabt. Besser noch als Urkunde oder Medallie. So gewürdigt und gestärkt schauen wir in die Zukunft.

Freuen wir uns alle auf weiteres, gehen in unseren Aufgaben auf…Wie heißt es im Kanon: Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen, Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei.
Liebe Grüße von Musesuse

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Ausschreiten, tief durchatmen. Die milde Witterung bietet Erholung. Zwar bangen viele jetzt um ihr Hab und Gut. Fluten an Schmelzwasser lassen die Flüsse steigen. Man ist in Alarmbereitschaft. In Halle erreichte die Saale heute einen Stand von 6,90 m. Deiche erhöhen….Hoffentlich halten sie. Ja diese Katastrophen, Erdrutsch, Schnee, Hochwasser, Lawinen, Erdbeben….Immer wieder merken wir Menschen, das wir nur ein kleiner Teil sind im Erdgetriebe. Und fühlen uns oft so groß, alles im Griff habend….

An diesem wirklich sonnigen Sonntag, schauen wir nach meinen Bänken im Botanischen Garten. Entlang des Weges stehen schon erwartungsvolle Schneeglöckchen, gelbe Winterlinge, violette Cyclamen unter Bäumen. Erwachende Natur in Form von grünen Spitzen, Keimlingen, Blüten, Moose…Vielleicht nur ein kurzes Frühjahrsintermezzo. Wer weiß? Noch ist Januar. Der Mond rundet sich wieder. Wie wird es weiter gehen? Wieder Schnee und Eis?

Bei allen Skandalen um uns herum, fällt es schwer, sich ein fröhlich Herz zu erhalten. Aber lassen wir uns nicht verbittern…..Vertraut den neuen Wegen in der Hoffnung auf den Herrn, auf die Zukunft, auf das Leben und was danach kommt….Wie die Schneeglöckchen und Gänseblümchen jetzt zwischen den Wintern.

Uns allen eine gesegnete Woche, Kraft, Gesundheit und den Blick nach vorn, trotz mancher Widrigkeiten, die unser Dasein überschatten.
Alles Liebe wünscht Musesuse.

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