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Posts Tagged ‘Markthalle’

Heute sehe ich zum ersten Mal die kleine Enkelin Anna von Julia. Sie ist 1 Jahr und 6 Monate jung. Der ganze Stolz der Familie. Wie man doch so kleine Kinder begeistern kann….Gestern war es auch gut bei Tibor auf dem Kortovan Platz. Er hatte einen Aushang gestaltet und zum Konzert eingeladen. Singeort Spielplatz. Zu dieser Gelegenheit waren neugierige Anwohner gekommen und seine Wandergruppe, die ich kannte.

Wir wanderten zusammen im Bűckgebirge und im Slovakischen Paradies. Schőn sie wieder zu sehen. Ja viele Bilder ziehen vorbei in den Erinnerungen von diesen interessanten Ausflűgen. Das Gemeinsame…+…Buchenwálder, Blumen, Quartiere, Singereien…Begegnungen. Einmal hatten wir eine Baracke als Schlafort, mit Iso Matte und Schlafsack. Aber nach einem Weinseligen Abend + viel Gesang, war es dann fűr alle lustig, so primitiv zu űbernachten. Der gute Tibor. Inzwischen ist er 83 Jahre alt aber keinesfalls műde in seinen Ideen. Seine Spezialstrecke das Organisieren….

Die lieben, welch Freude wieder zusammen zu sein. Auch singen steckt an. Sie sangen wunderbare Lieder nach meinem Konzert. Gut, Konzert ist űbertrieben, eigentlich mehr wie Straßenmusik. Einige hőrten zu, andere unterhielten sich, Kinder schauten neugierig. Hatte extra auch Lieder gesungen, wo ich annahm. das sie bekannt sein kőnnten. Und hinterher bei Tibor und Maria in der Wohnung, guter Palinka ( Schnaps), Wein, Wasser. Maria hatte fleißig gebacken fűr die muntere Gesellschaft. Ihr grőßter Wunsch war das Lied zu hőren, am Brunnen vor dem Tore…Gern erfűllte ich ihren Wunsch. Gleich noch im schőnsten Wiesengrunde hinterher. Sie freute sich riesig darűber. Aber diese Ungarischen Gesánge….Ganz anders als unsere Lieder in der Art. Sie sangen mehrstimmig dirigiert von einer Musiklehrerin aus dieser Gruppe. Ja singen steckt an. Bei den Wanderungen war es immer so, erst sang ich alleine und dann spáter alle. Julia sagte immer:" Susi, du hast das singen in Mode gebracht!" Danke lieber Tibor fűr diese Idee, die Gruppe zum Kortovan Platz einzuladen.

Heute Mittag waren wir in einer alten Budapester Markthalle, so groß wie ein mittlerer Bahnhof. Die vielen Stánde….Eine Auswahl….Noch verlockender, noch űppiger……Lustvoll, wie das Geműse daliegt…In den Seitengángen lásst sich das eine oder andere Schnáppchen machen….Habe Mitbringsel gefunden fűr meine Lieben. Preismáßig ist es fast so wie in Deutschland. In der Náhe dieser großen Halle befindet sich die Freiheitsbrűcke. Ein fantastisches Bauwerk, geschwungene Eisenkonstruktion…Etwas fűr das Auge…Am Gelánder tranken wir Bier..prost du alte Brűcke, liebe Donau, schőner Urlaub, liebe Julia…Ein Brűckensolo musste natűrlich auch sein von mir gesungen..Oh kommt und staunt…bei laufendem Verkehr, mit Panoramablick auf die Großstadt. Und eine Wárme…37 Grad im Schatten. Am Wasser ging noch ein Lűftchen…

Inzwischen hat es etwas geregnet. Ich sitze unter Julias Nussbaum und schreibe. Vőgel singen. In der Luft liegt der Duft eines Holzfeuers…Schőner Sonnabend…

Liebe Grűße aus dem Ungarland von Musesuse.

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Ein kleiner Wunsch ist Wirklichkeit. Genießen auf der Fischerbastei, untermalt von Ungarischer Live Musik beim Weine. Ist gar nicht so teuer, wie erst vermutet. Mm der Riesling mundet und dieses bunte Bild vor mir….Schiffe auf der Donau, Margit Insel, Margit Brűcke, bunte Dácher, grűne Zwiebeltűrme, Kirchen, belebte Straßen. Da fállt mir ein Kinderlied ein: Auf der Donau wolln wir fahren, wo das Schifflein sich dreht und das Schifflein heißt Uwe und der Uwe muss mit. ( und die Friedi, Klaus, Ines..muss mit. Kinder fassen sich an der Hand und singen dieses Lied.)

Hoffentlich hált der Stuhl mich aus. Wirkt nicht so stabil. Schőn im Schatten sitzen. Heute meint es die Sonne zu gut mit uns. Baustellengeráusche mischen sich mit der Kapelle. Konzert fűr Kreisságe und traditionelle Klánge. Ja es wird gebaut an der Fischerbastei und Matthiaskirche. Aber dieses Ambiente vor mir…Sáulenkapitelle, nachgebaute Romanik, geschwungene Fensterbőgen, birgt eine eigene Schőnheit von Nostalgie und Gegenwart. Weiße Wőlkchen ziehen am blauen Himmel dahin, Bewegungen draußen….Hier Kaffeduft, Bargeráusche, Musik, Gespráche und wieder die Kreisságe. Werde noch ein wenig weiter gehen. Die Brűcken begeistern mich…..

Szenenwechsel…Markthalle am Moskwa Ter. Hándler auf mehreren Etagen. Geműse, Obst, Fleisch, sonstige Lebensmittel hűpsch dargeboten. Salamiwűrste scheinen zu rufen, kauf mich…Daneben lacht das Brot, nein mich zuerst…Hűhnerschenkel, Speck, Eier…Alles in großer Auswahl Landestypisch. Weine, Honig, Langosch, Kaffee…Paprika. Bauersfrauen mit Gartenblumen. In der Náhe des Marktes Frauen, die mit bestickten Tischdecken auf dem Arm auf Káufer warten. Eine preist Unterwásche an. Schon frűher haben mich diese Budapester Markthallen begeistert. Das war große Welt. Zumal die DDR Gescháfte so ein Fall fűr sich waren. Viele haben das vergessen, was nur als sogenannte Bűckware unter dem Ladentisch zu haben war. Manches nur, wenn man Beziehungen hatte…

18 Uhr, der Feierabend naht. Einpacken. Die letzten spáten Kunden verlassen mit vollen Tűten die Halle. Auch fűr den Reklameverteiler hat sich der Tag gelohnt. Glűcklich, die Beutel gefűllt geht er. Das Tor schließt rasselnd. Nun geht es wieder mit dem Bus, Linie 22 nach Budakeszi. Wohltuende lándliche Ruhe empfángt mich. Nach diesem lebhaften Budapest das richtige. Unter dem Nussbaum sitzen, Bier trinken. Buksci liegt erwartungsvoll auf dem Gartenweg mit Blick zum Tor. Frauchen wird bald kommen und dann gibt es Abendbrot.

Zur Erklárung des veránderten á. Ich schreibe auf einer Ungarischen Tastatur. Auch wenn dieser Buchstabe etwas anders aussieht als wie gewohnt in der deutschen Schreibweise, mit ein wenig Fantasie….

Herzliche Grűße aus Budakeszi von Musesuse

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