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Posts Tagged ‘Luftschiff’

Der Lenz beginnt.…für mich mit Kamilledampfbad und Genesungsurlaub. Na möglicherweise wieder zu viel Himmel ab bekommen Himmelfahrt. In der Sonne war`s gefühlt wärmer als in Wirklichkeit. Erst Gottesdienst im Drackendorfer Park unter der Rotbuche….. Ihr glaubt nicht was für lärmende Horden sich auf den Berg trollten. Leere Flaschen flogen durch die Botanik. Für mich fühlte sich die Wanderung fast wie eine Flucht an…..Fliehen um in ruhigere Gefilde zu gelangen….Und diese fanden sich auch auf dem Luftschiff in Richtung Schöngleina. Angenehme Geselligkeit….an Tischen…Es wurde gebraten….Ja die Eigeninitiative blühte….Im Krug zum grünen Kranze….

Hoffentlich geht`s wieder mit dem Singen zu Pfingstmontag. Freue mich doch so auf den Mühlentag in Krippendorf. Als Muse umherziehen….mit Liedern und Versen an der Bockwindmühle. 9.30 Uhr ist in der Krippendorfer Kirche eine Mühlenandacht….Die örtlichen Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ja man darf gespannt sein….

Uns allen ein schönes Pfingstfest, erfüllte Zeit im Familien und Freundeskreis….
Liebe Grüße von Musesuse

ES GRÜNE DIE TANNE, ES WACHSE DAS ERZ

GOTT SCHENKE UNS ALLEN EIN FRÖHLICHES HERZ.

Trinkspruch aus dem Erzgebirge….

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Gestern war ja ein Wetter, den ganzen Tag Regen in Variationen. Ein rauschen unaufhörlich, die Wege aufgeweicht, nasses Laub, glatte Wurzeln…Normalerweise traut sich bei solchem Wetter kaum einer in den Wald. Aber gestern war der 34. Kernberglauf. Strecken von 15 und 27 km mussten bewältigt werden Bergauf und Bergab. Dieser Lauf gehört mit zu den schönsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Über 1000 Teilnehmer.

Diesmal bin ich munter von Lobeda zum Steinkreuz ca. 5 km gewandert, die Gitarre dabei um für alle zu singen. Da oben war ein Verpflegungsstand. Alles gut durchorganisiert vom Veranstalter. Jedenfalls sang ich zwei Stunden im Regen. Erst rannte einer vorbei und dann wie eine Perlenkette bunt gemischt. Bekannte sind dabei. Viele freuten sich über die willkommene Abwechslung einige km. vor dem Ziel. Mit Musik begrüßt zu werden am Imbiss. Ja da steht man da und singt, greift in die Saiten, es regnet, Freude wärmt, vorbeirennende winken….Meine gute Quelle Wetterjacke erweist sich als nützlich. Am Freitag gab es fünf Zehen Knoblauch zum Abendbrot. Das musste sein, wieder etwas für die Gesundheit getan. Manche Läufer fotografierten mich. Den wilden Gesellen aus dem gleichnamigen Wandervogellied, sah ich bestimmt ähnlich. Klatschnasse Haare, das Wasser lief ins Gesicht aber die Lieder klangen weiter. Marathonsingen…Aber kalt war es mir nicht. Meine Gitarre ist schon einiges gewöhnt aber als der Regen stärker wurde, verlor sie an Klang. Da kam auch schon der Schlussläufer angerannt. Für ihn noch bunt sind schon die Wälder…

Dann ein Dankeschön an mich vom Verpflegungsstand+Tüten voll mit übrig gebliebenen Apfelstücken, Brot, Müsliriegeln und Bananen. Mit diesem Schatz im Rucksack lief ich einen Umweg über das Luftschiff, in Richtung Schöngleina. Der Weg war wenigstens ordentlich. Außerdem besitze ich kein Handy. Wenn was wäre….Auf so einem Hauptweg kommt eher mal einer vorbei. Und es regnete, Geräuschkulisse pur. Obwohl meine Jacke total nass war und die Feuchtigkeit durch die Sachen zog, fror ich nicht. Frisch gewandert mit der Aussicht dieses Jahr nochmal das Luftschiff bzw. Burgrabis zu sehen. Hier ein mitgebrachtes Schnäpschen getrunken und von den Schätzen gekostet. Ah das Bierchen mundete vorzüglich hinterher. Stellt euch vor, da war noch ein einsames Paar mit Hund unterwegs.

An dieser Raststelle hat früher eine Gastwirtschaft gestanden mit dem Namen Luftschiff. Unsere Vorfahren kannten diesen Ort noch als Tanz und Ausflugslokal. Jetzt stehen zwei einsame Gehöfte am Weg. Zum Männertag räumt dann ein Bewohner von hier oben Stühle und Tische vor das Haus. Bratwürste, Bier, Eigeninitiative die gerne angenommen wird. Im Winter ist viel Betrieb auf der Wöllmisse. Bei guten Schneeverhältnissen vor allem Skilanglauf….

Gestern war ich ungefähr acht Stunden im Regen unterwegs. Zuhause gab es heißen Kakao und noch einige Zehen Knoblauch. Das war ein Wetterchen, mein lieber Scholli….Aber Freude hatten wir alle zusammen. Meine Gitarre erholte sich schnell. sie klingt wieder. Solche Mutproben müssen auch mal sein .Wie sagte doch Friedrich Nietzsche " Was uns nicht umbringt macht uns stärker."

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