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Posts Tagged ‘Lieder’

Ein Traum ist Wirklichkeit. Nackt mit Gitarre. Nach etlichen km Fußmarsch und Busfahrt endlich der große Moment. Hier hinter Bansin mit Blick auf die Seebrücke….Ruhig plätschert die Ostsee, Touris flanieren, meine Lieder perlen, zeternde Möwen streiten sich um Futtergaben, laue Luft umspielt nackte Körper….Spätsommer….In anderen Jahren blies der Wind mit vollen Backen. Abwechslung pur auf Usedom. Buchenblätter zeigen schon herbstliche Färbung am Hang.

Schön der Altweibersommer. Taugewebtes morgens am Weg. Hirsche röhrten noch immer in den Wäldern. Brunftschrei der Wildnis. Uuuhhhoooaah Gewaltige Urlaute. Ja zu laufen gibt es viel…..Bin richtig froh abgenommen zu haben. Meine alte Wanderhose passt wieder. Hoffentlich verabschiedet sich noch mehr Gewicht…..Die Wanderei tut richtig gut.

Wolkenformationen, Meer, Strand, ein Hauch von Unendlichkeit……feiner Rieselsand, Steine. Große Brummer liegen im flachen Wasser. Landeplätze für Seevögel oder sollte es noch Nixen geben…..? Meer rauscht hinter mir, Sonne verwöhnt, Wind spielt mit den bunten Bändern an der Gitarre….“ Fahr hin Trauer und Leid….“ Lieder wehen davon, klingende Sendungen….“ Wir lieben sehr im Herzen…“ Ja sooo vieles…..

Vom 4. September 2012, geschrieben am FKK Strand, Bansin Steilküste.
Musesuse

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Ostersamstag….Meine Kleidung riecht noch nach dem Osterfeuer. Welch magische Anziehung….Gemeinde steht um das knisternde, lodernde Feuer. Funken stieben, flackerndes Schauspiel umsorgt von Pfarrer Friedrich Schneider. Ummantelt von der einbrechenden Dunkelheit stehen wir alle hinter der Lobedaer Peterskirche. Fettbemmen, Tee, Schwestern und Brüder….Habe die Gitarre dabei. Singe und improvisiere wundervoll mit Musenschwester Rosi. Ja das ist eine Freude. Heute Abend erklingen Geistliche Lieder und früh auf dem Markt waren es Weltliche Gesänge, Volks+Kunstlieder und einige Madrigale.

Erst war`s trüb und kalt, die Finger steif, habe kaum die Saiten greifen können vor Kälte….Doch dann riss der Himmel auf. Bläue, Sonne….die Menschen wie verwandelt. Erstaunlich was das bewirkt. Freude, lachen, gelöst sein….Die Gaben auf meiner Gitarrenhülle mehrten sich. Hatte einen Blumenkranz im offenen Haar. Ja den Frühling heraus locken, Licht….Was wir sähen…die Saat auf fruchtbaren Boden fällt, kommt auch auf uns zurück. Nette Gespräche, natürlich den Osterspaziergang gesprochen und von Mascha Kaleko einiges. Appetit auf den Buchkauf gefördert….Bekam vom Biobauernstand ein gutes Kastenbrot geschenkt. Ist doch nett.

Die Wetterprognosen trafen nicht ganz zu am Vormittag. Aber dafür kamen die ohnmächtigen Schauer körnigen Eises erst später. Frühlingsschnee. Große Flocken tanzten über die grünende Flur. Und die schöne Osternacht in der Peterskirche….Jedes Jahr erstaunlich, Ideenreich, kreativ, Bildhaft. Diesmal wurde die kleine Luise getauft. Ihrem Namen nach könnte sie die Enkelin sein vom Ortsteilbürgermeister. Auch die Großeltern freuten sich.

Osternacht…..Das Kreuz blumengeschmückt….gemeinsames Abendmahl…kleine und große Besucher und unsere Gesänge später am Feuer….Danke Rosi, mit dir kann ich gut musizieren. Ein Geschenk für mich, dich und deinen Mann im Großstadtgetriebe kennengelernt zu haben….Ein Weinchen auf all die netten Begegnungen dieser Tage….auf das Leben, Himmel, Erde, heute, morgen, Ostern und das was im Verborgenen liegt…..

Gottes reichen Segen für uns alle…
Liebe Grüße von Musesuse

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Ein grauer Samstagmorgen. Was wird heute alles werden? Nach dem Frühstück erst mal mein Programm durch gesprochen für den Neujahrsempfang der Volkssolidarität, am 9.1.2012 im Stadtteil Winzerla. Die Chefin wünscht sich Gedichte zum neuen Jahr bzw Neuanfang gewürzt mit Liedern. Mit meinem, zwecks einer Antologie angelegten Archiv, erweist sich das Programm zusammenstellen sehr hilfreich. Immerhin auf 17 Gedichte bin ich gekommen, die in die gewünschte Rubrik passen. Bei einer Auswahl von ca 200 gelernten Gedichten, festgehalten auf Karteikarten mit Dichter, Titel und der erste Satz fällt es leicht sich vorzubereiten…..

Die Volkssolidarität ist ein Sozialverband aus der DDR, der auch heute viel Zuspruch findet. Für mich ist es Ehrenamt am Montag mit leiblicher Versorgung. Meistens gab`s noch 10 € Kulturbeitrag. Na ja auf jedenfall schön, gelerntes zu präsentieren auch eine gute Sache für den Künstler….

Wisst ihr was gestern mein größtes Geschenk war? Im schönsten Sonnenschein zur Streuobstwiese am Johannisberg zu gehen und mein Apfelglück einzusammeln, das da noch ganz zahlreich lacht unter den Bäumen. O da liegt noch so viel…..Mutter Natur beschenkt reichlich….

Ein anderes großes Geschenk war ein Gottesdienst mit Krippenspiel zu Epiphanias ( 6. Januar 2012 ) in der Closewitzer Kirche. Pfarrer Krause hatte mit Kindern aus verschiedenen Dörfern eine moderne Version dieser alten Geschichte einstudiert….Nett diese Kinderchen mit welcher Begeisterung sie gespielt haben… Der Pfarrer las sehr stimmungsvoll den Text und die Kinder haben alles szenisch dargestellt auch zur Freude ihrer anwesenden Eltern. Schön die vielen Lieder, die wir gemeinsam sangen. Eigentlich für mich das erste Mal wahrgenommen Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg….Gehört hatte ich dieses Lied schon…Gut eine Premiere es zum ersten mal zu singen.

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht, leuchte du uns voran, bis wir dort sind, Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind! Die erste Strophe dieses modernen Liedes.

Ja der rote Faden, der sich durch das ganze Stück zog gespielt auf dem Harmonium, Stern über Bethlehem…gesucht, gefunden, gesungen…

Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück, steht noch dein heller Schein in unsrem Blick, und was uns froh gemacht, teilen wir aus, Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus! Die letzte Strophe dieses Liedes aus dem Evangelischen Gesangbuch Nr. 545

So lernt man doch das eine oder andere neue Lied kennen. Ganz passend noch die Jahreslosung für 2012:

" Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."( 2.Kor. 12,9 )

Uns allen eine gesegnete, farbenfrohe Zeit.
Liebe Grüße von Musesuse

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Unvergesslich dieses Bergtheater. Nebel tanzen ihr Ballett von unsichtbarer Hand geleitet. Ein kühler Hauch, der den schwitzenden Wanderer erfrischt. Vorhang auf- Vorhang zu, eindrucksvoll. Grüne Almen umgeben von beschneiten Bergrücken. Mein Weg führt mich hoch zur Vögeleralm Buttermilch holen. Welch Zufall, der Toni hat Geburtstag. Ständchen singen…..Schnapserl, Kaiserschmarren….Gedanken in das Gästebuch schreiben….

Inzwischen regnet es wieder. Weiter oben als Schnee. Auch der Sonntag war total verregnet. Meine Wetterjacke ist unverwüstlich, mein Wanderdrang genauso. Almsingen auf der Peeralm. Wunderschön die Tiroler Lieder. Sogar das Tanzbein wurde geschwungen. Christian, Künstler und Liedermacher sang seine eigenen Lieder zur Gitarre, die er gut spielte. Mal ich, mal er. Isie vom Liesenhof kam richtig in Fahrt beim jodeln. Mehrstimmig gesungene Lieder. Fein! Gemütlichkeit+Bier drinnen…draußen verregnet. So gefällt die Welt. Friedlich, einträchtig, singend beieinander….

Ganz lieb war es in der Seapenalm. Diese Jausenstation liegt unter der Vögeleralm. Wenn ich oben Buttermilch hole auch ein Abstecher dahin. Nette Wirtsleute, große Familie mit 9 Enkeln. Leben im Haus, wenn alle zusammen sind. Schöne Stunden hab ich hier schon verbracht bei Bier und Brettljause. Selbstgemachter Schinken, Käse, Butter, dazu wird Brot gereicht. Natürlich Gespräche, Lieder…Letztens hab ich für zwei Hamburger Besucher auf Platt gesungen: Wo die Ostseewellen trecken an de Strand ….Und das in 2000 m Höhe….Sehr zur Freude aller. Herzensgute Leute von der Seapenalm. Bleibt auch ihr gesund und Gottes reichen Segen euch+zufriedene Gäste. Dankbar meinen Herren lobend, ging es ins Tal durch den Regen…..

geschrieben am 25.7.2011 im Lattererhof, in Navis (Österreich) von Musesuse

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Umgezogen in das Naviser Tal zum Lattererhof. Ja die vergangenen Tage in Schmirn waren Kraftgebend. Da bin ich schon bekannt als Frau mit der Gitarre. Aber auch schön unterwegs sein, das Instrument spielbereit. Ob nun in der Kirche oder auf der Alm. Für mich zur Übung oder Spontanauftritten. Ja die alten Lieder….Gestern in der Schmirner Kirche gesungen. Eine ältere Frau saß einige Bankreihen vor mir. Ihr glaubt gar nicht wie glücklich sie war über mein kleines Konzert. Als ich den Berg hinaufstieg, stand sie winkend auf dem Wiesenweg und schaute mir nach." So kann man auch mit kleinen Dingen in der heutigen Zeit Freude bringen:"

Wenig später den Wald besungen an Michaels Forellenteich. Nach etwas anstrengender Kraxelei die Freude sich auf der schönen Bank am Teich auszuruhen. Da saß schon jemand." Ah die Musik ist mit dabei." Es entsponn sich ein nettes Gespräch mit der Schmirnerin. Und natürlich wacker in die Saiten gegriffen…O Täler weit o Höhen, o schöner grüner Wald…..Lieder, Gedichte….Bis wir uns trennten, da wir trockenen Fußes nach Hause kommen wollten…. So ergibt sich oft ganz spontan eine Gelegenheit Freude zu bringen.

Nächstes Jahr ist schon geplant, in Schmirn in einem passenden Raum, eine literarisch, musikalische Veranstaltung zu füllen, mit leichterer Kost….Naja ,hab schon meine Vorstellung….Die gute Gertraud meldet das beim Fremdenverkehrsverband an. Für Einheimische und Gäste. Das wird bestimmt schön. Mal sehen, wie ich nächstes Jahr beieinander bin. Hoffentlich auch so gut wie jetzt.

Auf Veranda vom Lattererhof in Navis geschrieben am 22.7.2011.
Musesuse unterwegs…..

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Heute ist ein großer Tag fűr mich. Wanderfreund Tibor hat viele Freunde eingeladen, Wein besorgt und auch bei der Polizei angemeldet eine kleine Veranstaltung vor seinem Haus. Ein Hochhausquartier mit 3000 Wohnungen als Auftrittsort. In der Mitte ein Park, den Tibor angelegt hat. Der Kordobanplatz. Werde Schubertlieder singen wie die Forelle, sah ein Knab ein Rőslein stehn und andere Lieder. Tochter Zion, o Tannenbaum….Madrigale, Volkslieder, einige Kirchenlieder wo ich weiß, das sie bekannt sind. Freue mich schon auf diesen außergewőhnlichen Auftrittsort in Budapest. Vielleicht tanzt auch jemand gern zum Schneewalzer und anderen Liedern….2009 im September hab ich schon hier gesungen aber nur im ganz kleinen Rahmen. Tibor war begeistert. Kinder haben getanzt. Ein Obdachloser wollte unbedingt o Tannenbaum hőren. Tibor tráumt von Festivals auf seinem Platz…..

Gestern waren wir in Szentendre,einer schőnen kleinen Stadt vor den Toren von Budapest, an der Donau gelegen. Schon die Fahrt dahin ist immer ein Erlebnis. Die langen Rolltreppen zur Metro vier nebeneinander, der Wind, wenn eine Bahn einfáhrt, die vielen Menschen… Die gute alte Vorortbahn HEV, ein grűner Triebwagenzug, der schon vor ca,35 Jahren fuhr…..Vertraute Geráusche…Wie oft sind wir frűher mit der HEV gefahren, wenn wir in Szentendre Urlaub gemacht haben. Der alte Ortskern ist sehr schőn. Zwar boomt auch der Tourismus, Andenkenláden eines nach dem anderen an der Touristenmeile. Lockende Tischdecken, Paprikaketten, Kűnstler mit Gemálden zu erschwinglichen Preisen. Zur Zeit wird viel gebaut. Schade, schmálert den Genuss…..

In einer kleinen Gasse essen wir Langos mit Sahne und Káse. Ihr kennt das vielleicht. Ein in Ől gebackener Teigfladen. darauf Sahne gestrichen und Káse gestreut. Der Ort außerhalb vom Tourismus interessiert uns. Ruhige Gassen, wunderbare Gárten, Beschaulichkeit….In einem kleinen netten Kaffee trinken wir ein Glas Rotwein. Viele Serben haben hier frűher mal gelebt und leben heute noch. Schmiedearbeiten wie Zunftzeichen, Tore und anderes zeugen noch von ihnen. Ihre eigene Kirche haben sie. Leider sind alle Kirchen verschlossen. Schade! Die alten ausgetretenen Treppen, Mauern, Winkel, das Grűn begeistert und bietet ein kleinen Ersatz fűr das, was wir nicht sehen kőnnen. Ja der Mai…Jetzt ist es noch ertráglich von den Temperaturen. Alles blűht und die Vőgel singen.

Nun denkt mal an mich heute Nachmittag…..Wird bestimmt schőn. Hoffentlich spielt das Wetter mit..

Liebe Grűße aus Budakeszi ( hinter Budapest gelegen)
von Musesuse

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Osterstimmung. Knackendes Feuerchen unter dem Kessel. Flieder winkt lila, Vögel zwitschern, Bolzplatzgeräusche, Ausflügler jauchzen. Roswitha schält Kartoffeln für die Erbsensuppe. Welch Schwung hat doch diese sonnige österliche Zeit…..Sehr schön war es gestern auf dem Jenaer Markt. Buntes Leben, geschäftiges Flair, Spargel, Keramik, Balkonpflanzen…Großer Andrang, Warteschlangen, Schaulustige.

Für mich war ein Traum in Erfüllung gegangen. Mit dem Rosenkränzchen im silbrig durchzogenen offenen Haar, langes Kleid und Gitarre, alte Lieder gesungen….Und natürlich Goethes Osterspaziergang aufleben lassen neben anderen guten Gedichten. Einige Kinder ließen sich begeistern, alle Vögel sind schon da, Vogelhochzeit und Winter ade mitzusingen. Ja die schönen alten Lieder und Jenas gute Stube….Ein wahrer Goldregen ergoss sich über mich. Goldmarie sein einmal wenigstens, nicht nur ein Märchen….Das Geld ist verplant. Drogerie, Ausflug, Wein fürs Seniorenheim und anderes. Wenn noch etwas übrig bleibt, vielleicht reichts noch für die Gospelnacht in der Jenaer Stadtkirche.

Matthias der gute beschenkte mich noch mit Schlüsselblumen und Osterglocken. Gelbes leuchten, klingendes Farbspiel in den Gärten Bienen umsummt. Frühling, wie schmückst du die Natur……Osterfeuer hinter der Peterskirche zur Osternacht. Gemeinde zahlreich versammelt groß, klein, jung + alt. Frohe Botschaft, heiliges Abendmahl. Später Tee und Fettbrote, Gemeinschaft, Sterne…..Geistliche Lieder angestimmt, preiset dem Herrn Halleluja….

Und nun kocht die Suppe, Friedi rührt immer mal um. Mm der Geruch des Holzfeuers. Mir kommt gleich der Räucherfisch in den Sinn bei den Bansiner Fischerbuden. Blümchen gepflückt zur Tischdeko, ein Schneckenhaus noch daneben gelegt….Nun wird es bestimmt ein nettes Stelldichein in Familie…..

Uns allen eine gesegnete Zeit und denen die vor Prüfungen stehen viel Kraft+ Hoffnung.
Liebe Grüße von Musesuse

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