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Posts Tagged ‘Lied’

Sonntag zeigt sich grau und naß. Na gut für die Landwirte, Felder, Wiesen, Wälder. Was nicht so erfreulich war, die 7 Uhr Nachrichten. Deutschland will aufrüsten. Grund, die Instabilität der Welt. Denkwürdig noch der Kommentar dazu:" So schnell könnte die Rüstungsindustrie gar nicht liefern."

Naja, das wir in einer komischen Zeit leben, wird jedem halbwegs sensiblen Menschen schon aufgefallen sein. Laßt uns nicht resignieren. Weiterhin für Mutter Erde, Völkerverständigung, Frieden beten und eintreten nach Möglichkeit, liebe Schwestern, Brüder….Gott möge uns auch hierfür Kraft geben.

Mal ganz ehrlich, ohne meine Zeit in der Stille wäre ich nichts mehr. Energie tanken. Wie oft fehlt diese. Das Tägliche geht gerade so….Jetzt wieder einige Gedichte gelernt von Heinz Erhardt. Nun läßt sich das alte Programm neu ordnen für kommendes. Spätestens dann im Herbst, wenn es wieder heißt Benefiz für die Truhenorgel in Rödigen. Bei dem durchforsten von Erich Kästners lyrischen Hausapoteke auch noch 6 lernenswerte Texte gefunden….

" Sag mir wo Du stehst…", ein Lied aus der DDR. Stehe auf dem Bahnhof. Will ein Stück auf`s Land. Dieses Lied klingt im Kopf nach, schlägt den Takt an…Grauer Sonntag äußerlich. Muß Farbe dagegensetzen. Meine pinkfarbene Jacke, Pulloverblau, gelbes Tuch, Batikstirnband. Wie sieht es in mir aus….?

Ein Glück nur das Aufgaben warten, Boock Gartenkultur, Veranstaltungen, Frühlingsprogramm, später Hesse beim Blindenverband in Sangerhausen. Als freischlafende ( schaffende) Künstlerin gibt es einige Felder zu bestellen und das ist gut so. Hilft doch der allgemeinen Ohnmacht entgegenzuwirken, die sich offenbart. Sind es die Nachrichten im Radio, gesehenes+ gehörtes aus dem Bekanntenkreis, eigene Befindlichkeiten…

Schneeregen prasselt ins kahle Geäst. Aber die Vögel!!!! 1. März 2015. Gottesdienst in Neuengönna läßt Gemeinschaft ahnen. Hoffentlich kommt jemand. Das Tor steht offen…

Uns allen viel Kraft für anstehendes, Gesundheit, gute Ideen…Auf in den März. Liebe Grüße von Musesuse.

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" Und die dunklen Wege gehen wie im Traum aus der Enge in ein weites Land hinaus….." So heißt es in einem Gedicht, was ich vor kurzen gelernt habe. Die Enge des Winters, manchen Tagen, Momenten….Hinaus, meinen Traum leben…50. Geburtstag. Blick in die Ferne über flimmernde Landschaft, lieblich gezeichnet….Bewegung auf den Straßen unten im Tale. Gelb blühende Kornelkirschen auf dem Johannisberg, Kieferngrün, Vogelgezwitscher im Himmelsblau. Geburtstag! In den guten Römern, ja ihr habt richtig gelesen, heute mal nicht Wein aus Plastikbechern, sondern in den guten Glaspokalen ein fantastischer Rebensaft aus Chile, der Herz und Gaumen erfreut. Dank dem lieben Erhardt für den Reserva Elemental von der Rebsorte Carmenere, die nur in Südamerika angebaut wird. Neben Brot, Wurst und Käse zu zweien mit Lothar, der mich die letzten 20 Jahre begleitet hat.

Ja die Zeit….Jahreszeiten geben sich die Klinke in die Hand, auf und ab, Wellen. Alles fließt, gestern, heute, morgen?! Vor dreißig Jahren habe ich davon geträumt, was ich heute bin. Alles braucht seine Zeit. Wie lange? Was wird? Zukunft eine Wundertüte, geheimnisvoll….Neue Ideen bringen immer wieder Bewegungen…Vorwärts rollt das Rad…..Stagnation bedeutet Enge. Deshalb ging es gerade heute auf den Berg. Sehen was vor mir liegt. Auch dem Himmel ein Stück näher. In dieser Führung liegt meine Zuversicht.

Bimm! Die Gläser klingen. Sonne malt im Glas rubinfarbenes leuchten auf grünen Fuß. Leben, Grün, Rot, Gelb, Blau, Weiß, Braun…Erde, lieber Planet, wie kannst du auch schön sein…..Hoffnungen sprießen, an Menschen, Regierungen, an die Welt….An mein eigenes Dasein. Hauptsache halbwegs gesund, Licht in der Dunkelheit, Kreativität, Freude, Bewegungen….mein Lied singen….

Die Sonne meint es gut mit uns. Insekten fliegen, Wärme und das am 24. März 2011, 50. Geburtstag mit Traumwetter." Und die dunklen Wege gehen wie im Traum in ein weites Land hinaus…." ( Aus dem Gedicht Frühlingsnacht von Hildegard Jahn- Reinke)

Am 24. März 2011 auf dem Johannisberg geschrieben, mit Blick auf Ortsteile von Jena und Umgebung.
Jetzt erhebe ich das Glas auf uns alle, auf unsere Träume, die Gesundheit, gute Ideen, Glück,….auf das Leben.
Alles Liebe wünscht Musesuse

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Strandimpressionen

Gitarre, du bist jetzt mein Schreibtisch. Poetische Stunde an der Steilküste. Das Meer braust, Gischt schäumt um Steine. Ach ihr Wellen, Urgewalten….Ich fühlte euch auf meiner nackten Haut. Unbändige Lust trotz der höchstens 15 Grad Lufttemperatur, den Herbstlichen Winden, eingemummelten Strandgänger. Meine beiden lieben um mich herum, die für meine Kinder gehalten werden….Jeder ist glücklich auf seine Weise.

Sand so hell, geformt von den Winden, verwehte Spuren Seegras umrankt. Als Bank dient mir ein Baum. Bestimmt hat der Sturm ihn mal des Steilhanges entrissen. Da eine blaue Himmelsinsel inmitten der dichten Bewölkung. Abgestorbene Bäume wirken wie Denkmäler darin. Schwarz, tanzend, filigran….Sonne wärmt Mensch und Tier, Wellenkämme beleuchtend. Die aufgewühlte See zeigt sich Kontrastreich. Wie lieb ich diese Stimmungen, Bilder, Töne….Blumen erstrahlen im gelben Blütengewand an meinem Sitzbaum. Dieses Rauschen, mein Lied verschmilzt mit dir…. Chrissi und Nicki suchen Muscheln.

Zum Mittag gab es geräucherte Sprotten mit Brötchen. Ein muss bei den Fischerbuden anzuhalten. So frisch….Aal, Heilbutt, Barsch, Sprotten, Fischbrötchen…..Delikatessen. Schön noch einmal dieses Jahr nackt mit Gitarre, Träume verwirklichen. Ein Geschenk für alle Sinne. Danke lieber Gott, das wir hier sein dürfen.

Geschrieben am 7. September 2010, hinter Bansin auf dem FKK Strand von Musesuse ( Urlaubsimpressionen )

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Der Herbst singt schon sein Lied mit den kalten Winden und vielen Regenschauern. Wird der Sommer zurück kehren? Kaum noch jemand mit kurzer Hose unterwegs. Die Freibäder sehnen sich nach Kinderlachen. Bin dankbar, nach Straßenzeitungsverkauf im Kirchenladen einen heißen Tee zu bekommen. Schräg gegenüber der Jenaer Stadtkirche, eine gute Adresse. Karten, Bücher, Kunst…Oder einfach nur Platz nehmen am Tisch, aufwärmen, reden…

Zu Hause liegen Gedicht Bücher bereit. Ja, das Lernen geht weiter. Bei Hermann Hesse fand ich großartige Verse wie Wolken, Manchmal und Nachtgefühl. Ein Zauber aus Form, Farbe und Bildern. Mein Bücherschrank ist wieder einmal Fundgrube, den längeren Nächten Inhalt und Sprache geben. Genauso zieht es mich zu einem Gedicht von Hildegard Jahn- Reinke. Früher Herbstabend. Da heißt es im letzten Abschnitt:

Ein Vogel singt zum Schlafen gehen.
In seiner kleinen Stimme tönt die Erde,
in seinem kleinen Liede singt der Herbst.

Ich muss dich lernen du liebes, meditieren, atmen…..Mich verlangt nach dir! Du wirst den Wolken folgen von H. Hesse. Da steht in der letzten Strophe:

Leichte, lichte, klare Schäume,
Alles Irdischen befreit,
Ob ihr schöne Heimweh Träume
der befleckten Erde seit?

Meine Liebe, meine Erfüllung, lernen auch um zu teilen….Die guten Bücher kommen mit auf die Insel Usedom am Sonnabend. Nochmal eine Woche im vertrauten Gefilde. Wind, Weite, Wasser, Musik, ein Stück Ewigkeit, liebe Menschen…

Euch allen eine farbenreiche Zeit.
Musesuse

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