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Posts Tagged ‘Licht’

Zum Glück ist das weltliche Weihnachten vorbei. Ruhe und Beschaulichkeit mögen wieder einziehen zwischen den Jahren. Skepsis über den Wunsch bei dem Lied, kommet ihr Hirten, an der Jahneiche gesungen Heilig Abend. " Nun soll es werden Frieden auf Erden…" Frommer Traum. Interessen, Macht, Gier, Geld, Auslegungen, fressen und gefressen werden…bestimmen diese Welt. Aber trotzdem singen wir diese Lieder…

Familienfeier war im Nachgeschmack deprimierend. Unsere Familie komisch. Gestern wieder mal so richtig abgestürzt…Die Nächte sind eh gerade etwas kurz. Liegst im Bett, Gedanken flanieren…Nur gut, das mein Ausbruch am Heiligen Abend gelungen ist. Raus aus diesen Traditionen, Wiederholungen, bedrückendes Umfeld…

Leute meine Kraft kommt wieder. Und das Wetter spielt mit. Lust zum laufen….Blumen gepflückt. Sitze oben in Cospeda auf schöner Bank mit Weitblick. Feld grünt. Atme dieses satte Grün, sauge Licht durch den Strohhalm des Neubeginn`s. Absturz währte nur Stunden. Ein Glück!!!

Nach dem Rester essen bei Musenschwestern, angetrieben vom Wunsch Pferdchen ansehen alter Pfarrhof Cospeda, schreiben. Schönes machen, der Winter kommt bestimmt. Na den Ponnys wird`s tüchtig warm sein, eine dicke Wolle…Gebt mir mal was ab von eurer guten Verpackung….Huh singt der Wind…Erste Knaller im Tal…" Unruhige Zeiten."

Seid und bleibt wohl behütet. Liebe Grüße von Musesuse

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Der gestrige Sonnabend hatte etwas besonderes. Viel Licht…..Sonniger Markt mit seinen bunten Verkaufsständen, verweilende Passanten….Marktflair behütet vom Hanfried, wie er im Volksmund genannt wird. Johann Friedrich, Gründer unserer Universität. Unter einer Kastanie stehend mit Straßenzeitungen, sah ich diesem Treiben zu. Manche blieben stehen um ein Gedicht zu hören. Was wäre die Welt ohne liebe Gönner? Eine Engelkarte wollten sie nicht. Schade, die verschenke ich so gern. Von Engeln behütet, ist doch eine schöne Sache. Der Erlös dieser vormittäglichen Beschäftigung wurde zum Gemüsestand getragen. Meine vier Engel auch. Alle fanden einen dankbaren Menschen. Ja ihr lieben geflügelten Wesen, euch bestelle ich nach bei Foto Michel. Die Filme herausgesucht…

Nun zurück zum Licht. Es strahlte auch auf der Dankeschön Veranstaltung des Kirchkreises Jena für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie der Diakonie. Die Kirchenchöre zählen dazu, + alle die unser Zusammenleben und Wirken unter dem Dach der Kirchen verschönern. Miteinander- Füreinander. In der Einladung steht….." Ist es wahrhaft unverzichtbar, dass sich Menschen mit ihrer Lebenszeit und Kraft, mit Ideen und Ausdauer einbringen, oder wie es heute heißt: ehrenamtlich engagieren." Was wären wir ohne Lektoren, Orgelspieler, Kirchenblattverteiler, rührigen Frauen, Männern, helfende Hände bei Seniorennachmittagen, Besuchsdienst….und mehr?

Unter einem Bibelzitat aus Prediger 3,13 trafen wir uns alle zum gemeinsamen Miteinander in der Mensa.
" Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, der ist eine Gabe Gottes."

Genuss für alle Sinne. Heiteres Kirchenkabarett….wusste gar nicht, das es auch sowas gibt. Lieb umsorgt mit Gtränken, die Gläser gefüllt, kullinarische Spezialitäten gekostet…Keiner wird hungrig nach Haus gegangen sein. Danke ihr guten alle, die ihr so schön gekocht habt, vorbereitet….Danke dem Einkaufszentrum Globus Isserstedt für seine Unterstützung. Danke für diese Idee, den vielen Ehrenamtlichen einige schöne Stunden beschert zu haben. Meiner Meinung nach macht sich das am besten mit solch einem geistvollen, kullinarischen Zusammensein, wie gestern gehabt. Besser noch als Urkunde oder Medallie. So gewürdigt und gestärkt schauen wir in die Zukunft.

Freuen wir uns alle auf weiteres, gehen in unseren Aufgaben auf…Wie heißt es im Kanon: Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen, Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei.
Liebe Grüße von Musesuse

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Es ist Abend. Die Sonne lässt noch einige helle Strahlen durch den diesigen Horizont gleiten, bevor sie rot hinter den Bergen versinkt. Langsam hüllt sich die Natur in dunkles Schweigen. Die Nacht bricht herein. Zeit für mich hinaus zugehen und nach dem Wild zu sehen. Ruhig und gelassen ziehe ich meine grünen Sachen an und setze meinen Hut auf den Kopf. Dann gehe ich hinaus in die dunkle geheimnisvolle Nacht. Das Dorf mit den alltäglichen Eindrücken bleibt hinter mir. Meine Augen gewöhnen sich langsam an die Dunkelheit. Sie sehen durch das schwarze Tuch hindurch, was zuerst so undurchdringlich schien.

Das Fernglas hilft noch etwas nach, die Konturen und Bestandteile dieser Umwelt genauer ansprechen zu können. Es ist still. Da und dort ein leises knacken oder ein Vogel der wohl an Schlafstörungen leidet. Der Nachtwind spielt mit den Blättern in den Bäumen. Sie knistern. Der nahe Wald rauscht mal leise, mal laut, wie der Wind seine Possen mit ihm treibt. Es klingt wie eine Melodie. Waldluft umgibt mich. Irgendwie bin ich glücklich. Auf meinem Weg steigen Gedanken zur Schönheit dieser Umwelt und Erhaltung derselben in mir hoch…..

Auf den Wiesen neben mir bewegen sich dunkle Schatten. Mein Fernglas offenbart ziehende Rehe, fünf an der Zahl. Langsam bewegen sie sich, die Ohren immer offen von Futterplatz zu Futterplatz. Der Wind steht gut. Sie bemerken mich nicht. Bei den Korbweiden spielen die Hasen. Mir scheint, das ich in der Nacht besser hören kann. Kein Geräusch entgeht mir. Nebelschwaden ziehen über den Erdboden hin. Sie benetzen die Gräser und alles was da steht und wächst mit einem feinen Wassertropfenschleier. Meine Stiefel sind nass.

Über der Natur der Sternenhimmel als Ergänzung und Abrundung der ganzen Schönheit. Große und kleine Sterne funkeln mir silbrig entgegen. Da die Milchstraße. Wie ein weißes Band zieht sie sich am schwarzen Himmel entlang. Mir einem Blick durch das Nachtglas entpuppt sich dieses über mir als ein mit vielen Punkten übersätes dunkles Tuch. Einmal die Augen oben, dann wieder in der Natur setze ich meinen Weg fort. Vor mir taucht der Schein Jenas auf. Das Lichtergemisch weißer und gelber Straßenlaternen gibt dem Himmel eine undefinierbare Farbe. Arme Stadtmenschen, sehen die Schönheit des nächtlichen Sternenhimmels kaum. Viele wollen gar nicht sehen. Sie betrachten ihre vier Wände als Festung und lassen nichts von außen heran. Der Fernseher ist ihr ein und alles.

Jetzt habe ich die hohen Bäume am Waldrand erreicht. Zwischen ihnen windet sich der Bach. Hier bleib ich stehen und höre was er mir erzählt. Murmelnd und gurgelnd fließt er über die Steine dahin. Hier und da ein Blatt oder ein Holz mitnehment, was von den Bäumen fällt. Er zieht mich in seinen Bann. Ich denke an meine verstorbene Kollegin. Der Tod ist etwas unfaßbares. Gestern lebendig und frisch mit mir gearbeitet und heute: Der Platz gegenüber am Mittagsstisch leer. Für immer leer. Ich denke an versprochenes ihr gegenüber, was ich nicht gehalten habe. Ärgere mich etwas und mache mir Vorwürfe. Hab sie doch recht gerne gehabt. Viel Not und Elend hat sie erlebt aber trotzdem doch recht fröhlich gewesen. 20 Jahre alt und schon Abschied von diesem Leben. Man kommt dazu über den Sinn des Lebens nachzudenken….

Es ist kalt geworden. Meine Hände sind steif. Gut, das die Handschuhe in der Jacke sind. Langsam gehe ich über die Felder. In der Ferne vor mir liegt die Autobahn. Lichter huschen vorbei. Lastzüge donnern mit hoher Geschwindigkeit in der Ferne vorbei. Die Luft ist plötzlich angereichert mit ihren Abgasen. Ich sehne mich etwas nach der Stille am Bach zurück. Der Geruch der nahen Autobahn lässt mich schneller gehen. 30 m vor mir ist die Landstraße. Zwei Autos kommen mir entgegen. Ihr grelles Scheinwerferlicht macht mich fast blind. Der Boden unter meinen Füßen gibt plötzlich nach. Ich stehe in einer Schlammpfütze." Glück gehabt" denke ich, fast wäre ich hinein gefallen. Weiter geht es. Die Scheinwerfer sind weg. Fluche noch etwas über sie….

Neben der Landstraße auf dem kleinen Teich erzählen die Wildenten sich noch etwas vor dem Einschlafen. Es ist halb zwölf. Unten im Tal ist das Dorf mit seinen Gewächshausanlagen. Aus dem Schornstein kommt eine Rauchwolke die noch schwärzer ist, als die Nacht. In den Häusern brennt nur noch vereinzelt ein Licht. Ich überlege was die Menschen in den beleuchteten Stuben noch so anstellen. Aus irgendeinem Stall trägt der Wind mir leises Muhen und Kettenklirren an mein Ohr. Im Walde schreckt ein Rehbock. Es klingt etwas gespenstisch. Das Echo hilft noch ein bisschen nach…..

Die Eindrücke ringsherum haben mich müde gemacht. Unser Haus ist fast dunkel. Nur die Neonbeleuchtung in der Pflanzenvitrine vom Nachbarn, leuchtet mir kalt entgegen. Ich gehe in mein Zimmer und zünde die Kerzen an, dem kalten Licht der Straßenlaternen zum Trotz. Aus dem Radio tönt Kammermusik. Einfach herrlich dieses ausruhen und überdenken. Aber ich muss mich in acht nehmen. Die Müdigkeit versucht mit allen Tricks mich zu überrumpeln." Schade" denke ich" das die Nächte immer so kurz sind" und blase die Kerzen aus. Dann kommt ein langer Traum….

Im Herbst 1983 geschrieben in Laasdorf, während meiner Jagdhelferzeit.

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Mögen wir uns tragen lassen durch den Advent.

Zünden uns ein Licht an im Herzen, so mancher trüben Stimmung zum Trotz.

Genießen mit allen Sinnen. Genießen der Düfte dieser Zeit,
die Seele baumeln lassen beim hören schöner Klänge.

Fliegen in der Erinnerung vergangener Feste.

Ruhe und Harmonie bewahren.

Auch der Dezember ist ein interessanter Monat mit seinen Bildern.

Möge jeder Monat uns ein guter Freund sein.

Sehen wir mit Freude die kleinen und großen Wunder um uns herum.

Zufrieden sein, Glückseligkeit spüren, vielleicht auch singen.

Ja, dieses alles und noch mehr wünsche ich meinen
lieben Mitmenschen und mir.

Auf all unseren Wegen durch die Zeit Gesundheit und Gottes Segen.
Seien wir alle gut behütet.

Jena- Lobeda am 15. November 2008, erdacht von mir.
Herzliche Grüße von Musesuse

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Den Blick schweifen lassen, Sonne genießen, Wärme….Dieser 14.11.2010 widerspricht dem Kästnerischen Gedicht der November, total. Laue Winde streicheln und umschmeicheln mich. In Blau, Grün, Weiß, Dunkelbraun zeichnet sich die Landschaft. Berberitzen Früchte leuchten rot im kahlen Gesträuch. Ja Sonne tanken, konservieren im Herzen, den Tag atmen, Momente genießen….singen, schauen, schreiben. Meine alte Freundin die Johannisberghorizontale besuchen. Anderen Spaziergängern geht es auch wie mir. Hinaus aus den Mauern der Stadt. Hinauf, dem Gesang des Windes lauschen in den Bäumen. Einzelne Blumen beglücken genauso, wie die schöne Sicht auf Jena und Umgebung.

Jetzt singe ich Kirchenlieder zur Gitarre. Selig seid ihr, die ihr einfach lebt….Laub raschelt. An dieser Ecke haben wir mal die Abendsonne besonders leuchten sehen. Das war ein Zauber dieses Licht auf dem alten Buchenlaub. Bilder unvergesslich. Rötliches Feuer zwischen hohen Bäumen am Hang……Unten im Tale liegt Wöllnitz. Mir liegt ein Versprechen im Sinn das ich einer lieben älteren Frau gegeben habe, bei ihr mal zu singen in diesem Ort. Nach Bockwurst und Weißbier in der Talschenke, nun zu Erna den Nachmittag verschönern. Die Gute hat sich mächtig gefreut über meinen Besuch, sowie alle anderen Familienmitglieder auch. Gemeinsames Kaffee trinken, erzählen, singen. Froh und zufrieden darüber mein Versprechen endlich eingelöst zu haben, laufe ich unter funkelnden Sternen heimwärts. Nun Brüder eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht. Mit seiner Güten uns zu behüten ist er bedacht.( Aus dem Lied kein schöner Land)

Euch allen eine gute Woche. Grüße von Musesuse

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