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Leute der Frühling…..Ja in der Gärtnerei Boock hält er sich versteckt. Blumig umgeben im Gewächshaus. Leuchtende Primeln Farbsonaten gleich, blaues Vergissmeinnicht, rote Anemonen, gelbe Zitronen, Camelien….Aber so lange es frostig kalt bleibt, kaum eine Chance diese Pracht zu verkaufen. Für mich eine kleine Feier hier sitzen und schreiben. Habe vorher noch einige Räume gewischt, die ich gestern nicht geschafft habe. Die Scheiben waren zugefroren in der Halle, wo die ganzen wurzelnackten Obstgehölze stehen. Das fast Ende März. Aber trotzdem ganz schön Kundenbetrieb. Man kann sich ja schon Dahlien, Saatkartoffeln + anderes heimholen. O dieses Primelfeuer….

Morgen ist mein 52. Geburtstag. Der sehnlichste Wunsch, wieder richtig singen zu können wie früher. Erkältungswehen wirken immer noch. Wenn das mit der Stimme wieder in Ordnung ist, dann gibt es noch ein kleines Dankopfer für die Truhenorgel in Rödigen. Wenn irgendwas nicht geht, merkt man doch wie wichtig das ist…. Immer das gleiche. Unser größter Reichtum ist die Gesundheit. Alles andere findet sich.

Der eingeschlagene Weg geht weiter nach Vermögen. Abnehmen, sportliches Wandern, Auftritte, Freude bringen, lernen, kreativ sein…. Fotoserien im Plan….Ach wenn doch die milden Winde wehen…Frühlingshauch….Aber hoffentlich nicht gleich Sommerhitze. Das war schon im April, 30° Grad. Feiern werden wir morgen nicht. Später wird die Geburtstagswanderung nachgeholt….Ein leckeres Mittagessen wartet bei meinen Musenschwestern.

Sonst geht`s nach Nerkewitz zum Gottesdienst. Auch ein Stück Weg. Das wird bestimmt schön, durch die Dörfer zu laufen im Gönnatal. Palmarum. Hab dem Pfarrer lange Gräser besorgt als Palmzweigersatz. Die wollte er grün sprühen. Es soll eine kleine Prozession geben in der Kirche. Ja Pfarrer Tilman Krauses Ideenschmiede….Möge dieses Feuer nie ausgehen….Wißt ihr was ich als nächstes lerne, das Gedicht Spuren im Sand. Ein toller Text, vor allem für den geistlichen Bereich. Gemeindenachmittage, Kirchen, unterwegs zu gegebenen Anlaß. Über dem Lernen vergeht auch der Winter…..Und nachts öffnet sich die Tür zum neuen Lebensjahr. 52 Jahre jung.

Uns allen ein sonniges Wochenende.

Liebe Grüße von Musesuse

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Mutterns Hände

Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un de Töppe rübajeschohm –
un jewischt und jenäht
un jemacht und jedreht….
alles mit deine Hände.

Hast de Milch zujedeckt,
uns Bobongs zujesteckt
un Zeitungen ausjetragen –
hast die Hemden jezählt
und Kartoffeln jeschält…
alles mit deine Hände.

Hast uns manches Mal
bei jroßen Schkandal
auch`n Katzenkopp jejeben.
Hast uns hochjebracht.
Wir wahn Sticker acht,
sechse sind noch am Leben….
Alles mit deine Hände.

Heiß warn se un kalt.
Nu sind se alt.
Nu bist du bald am Ende.
Da stehn wa nu hier,
und denn komm wir bei dir
und streicheln deine Hände.

KURT TUCHOLSKY

Rührend geschrieben. Das habe ich gestern gelernt auch für diverse Seniorenheimveranstaltungen…..
Euch allen ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße von Musesuse

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Der Mond lächelt mir zu. Dankbar bin ich meinem Herrn über dies große Glück mit der Ausstellung Wort und Bild. Kann es kaum erwarten meine Vorarbeiten am Montag in Cospeda zu zeigen. Wißt ihr das Thema schon einmal: Auferstehung, Erwachen. Da lässt sich vieles darstellen im Bezug auf das Leben und den Frühling. Mal sehen wie meine Ideen dazu bei den Pfarrersleuten ankommen. Auch wenn diese Austellung erst nächstes Jahr geplant ist aber was man hat…..Gleich gehts mir wieder besser.

Ebenso mit der Straßenzeitung unterwegs sein…..Die vielen neuen Studenten…Leben, was sehen, Gespräche, Abwechslungen…Gewohnheiten denen ich mehr fröhnen sollte. Es tut gut. Die Straße meine Bühne….Hab noch ein Gedicht gelernt von Rilke, Vorfrühling. Geht zwar langsam auf den Winter zu doch ein neuer März winkt in der Ferne+ Ausstellung. Noch ein Gedicht reizt mich. Nie bist du ohne neben dir, von Joachim Ringelnatz. Wenn es gelernt ist, bekommt ihr es hier zu lesen.

Meine Blattkakteen durften heute wieder vom Balkon herein auf die Fensterbank. Die eingezogenen Cyclamen und Amaryllistöpfe gleichfalls. Interessant, obwohl letzteres kein Wasser mehr gesehen hat von Juni an bis gestern aber kleiner Austrieb unter dürren Blättern. Die Kakteen haben sich prächtig draußen entwickelt. Denen hat diese Balkonkur gut getan. Einige werd ich verschenken. Fast jeder Steckling ist etwas geworden. Blühen auch schön nach ihrer Ruhezeit im Winter. Holt mal eure nicht frostharten Topfpflanzen rein, sofern Platz dafür da ist. Selbst Pelagonien erweisen sich sehr dankbar im kühlen Schlafzimmer zu überwintern. Eigentlich schade immer alles dem Frost opfern zu müssen, da möglicherweise kein Platz da ist.

Der Mond ist ein Stück weiter gewandert. Eine Stunde noch bis Mitternacht. Werd langsam müde…
Uns allen einen gesegneten Sonntag und guten Wochenbeginn.
Liebe Grüße von Musesuse

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Der Sommeranfang bietet Abwechslung. Schwülwarme Perioden wechseln mit ergiebigen Regengüssen. Feste feiern, die langen Abende nutzen. Universitätssommerfest in Jena gestern zum Johannestag. Ja nur eines geht. Für mich war der Abiball meines Sohnes wichtig in Mühlhausen, mit vorherigen Zeugnisausgabe. Johannes ist der zweitbeste Junge dieses Jahrganges, Durchschnitt 1,6. Heu, heu. Außerdem noch drei Zertifikate abgeschlossen. Wirtschaftsenglisch, Kniggekurs und noch eines.

Die jungen Leute hättet ihr mal sehen müssen….Aufs feinste gekleidet, frisiert, erwartungsvoll, harrend der Dinge die da kommen. Ich glaube den Eltern ging es ähnlich. Festliches Rahmenprogramm, Beifall in dieser Aula des Beruflichen Gymnasiums. Gruppenfoto….Abends Tanz, Danksagungen, Buffett.

2001 war ich das letzte Mal auf einem Ball. Zum Glück fand sich etwas passendes in meinem Kleiderschrank. Goldene Bluse zu schwarzen Kleid. Mein Sohn war zufrieden. Und stellt euch vor als lautstarke Einlage 11 Trommler in Formation. Tinetus lässt grüßen. Die Lehrer verließen fluchtartig den Saal. Mir ging es auch so. Schade, hatte doch die Band so schön musiziert….Tänzchen…..Na auf jeden Fall hab ich den Lehrern danke gesagt. Ein Herzenswunsch! Vier Jahre in Mühlhausen….wichtige Jahre im Reifeprozess von Johannes…..Jetzt baut er seine Zelte ab….

Mögen diese jungen Menschen alle ihre machbaren Träume verwirklichen….Ja das Leben ist ein ewiges lernen. Wie sagte doch Franz von Assisi:

" Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst
du das Unmögliche."

Drücken wir auch den Fussballdamen die Daumen+ jedem Zeitgeist in allen Lebenslagen….

Liebe Grüße von Musesuse

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Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort
Und die Welt hebt an zu singen
triffst du nur das Zauberwort. ( J.v. Eichendorf)

Ja gestern zur Feier des Tages, gab es einen guten Rotwein im Anblick der untergehenden Sonne. Volle Kirche in Drackendorf. Kirchenchor brillierte die nicht ganz einfache Literatur. Reizvoll im Wechsel mit Erich Kästner Gedichten. Der kleine Kalender von Schwarz, das sind vertonte Monatsgedichte von Josef Weinheber, wurden dar geboten. Beim ersten Gedicht war ich etwas aufgeregt. Hatte doch ein Traum am Morgen für Unruhe gesorgt, das im Mai in der zweiten Zeile das zweite Wort weg war….Zum Glück nur ein Albtraum. Hatte auf einem Papier die Anfänge der 13 Monate geschrieben. Eine wunderbare kleine Hilfe. Falls doch mal ein Stichwort fehlte, nachgesehen und aha beim April: Der Regen klimmpert mit einem Finger…So war es also.

Schön war es, die Leute waren begeistert, der Beifall wollte nicht enden. Viele Bekannte, meine Eltern, Fans, Gemeinde und und. Dies ist für uns alle ein Geschenk, Lohn der Mühe, Selbstbestätigung. Chorschwester Ingrid überreichte mir lila Flieder mit gelben Osterglocken. Mm der duftet aber. Sekt, nette Worte, meine Mutter schenkte mir 10 €. Wachsen in den Erfolgen, wachsen in mir selbst. Das Lernen geht weiter. Künftige Projekte winken in der Ferne. Wie zum Beispiel in der Imaginata am 7. Mai 2011, vor Lehrern kontrastreiche Gedichte zu sprechen.

Mein Sohn war wieder zu Besuch. Er steht jetzt im Abitur. Hoffentlich schafft er sich Ventile bei einschneidenden Problemen, scheidenden Beziehungen und anderes. Ohne Gewalt gegen sich , in die alten Strukturen zu fallen. Da gab es schon einige Narben….Die vorletzte Beziehung stand unter keinem guten Stern. Der Vater des Mädchens war ausgerechnet auch noch bei der Polizei. Ja jeder hat eine kleine Lebensgeschichte…Und trägt an ihr mehr und weniger schwer….Eine frische Narbe ist dazu gekommen. Zum Glück gibt es da eine rührige Psychologin. Bleibt zu hoffen, das die Kunst ein Rettungsanker bleibt für Johannes. Singen, schreiben, Kleinkunst, Vorträge.

Nun ist wieder die neue Woche. Sonnenlicht vergoldet den Morgen. Zum Ostersonnabend möchte ich gern wieder auf dem Markt singen, wenn kein anderer Musikant da ist. Osterspaziergang sprechen, Volslieder singen….Greifbare Träume.

Uns allen eine gute Woche und schönes Osterfest.
Liebe Grüße von Musesuse

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Warten auf das Arztgespräch. Wie so oft in Praxen. Der Blick in die Runde sagt mir, bringe Zeit mit. Mich locken erst mal die blühenden Vorgärten in diesem Stadtviertel unter dem Landgrafen. Wunderschöne Anwesen am Berg, gesäumt von Wald nach oben hin. Im Volksmund heißt das Landgrafenhaus mit dem Aussichtsturm auch der Balkon Jenas. Zwei Häuser im Bauhausstil entdecke ich bei meinem Spaziergang. Akademiker, gut verdienende Bürger wohnen hier in den einzelnen Villen mit viel Grün. Ich denke mir, im Winter ist es nicht einfach bei Schnee und Eis die Wege hinauf und hinunter….Zum Glück liegt mein Haus im Tal. Außerdem werden die Mieten gepfeffert sein in den Randlagen, wo Jena sowieso schon teuer ist…..

Ja die Vorgärten mit lachenden Krokussen, Schneeglöckchen, Winterlingen, Vogelgezwitscher…. Letztes Jahr um diese Zeit lag noch Schnee. Mein kleiner Ausflug hat sich gelohnt. Hat er doch das warten verkürzt. Statt Blick auf vergittertes Fenster im Warteraum, wechselnde Bilder außerhalb der Arztpraxis. Unser Gespräch war ebenfalls gut. Wir sprachen über die Kraft der Gedanken. Gestern erst wieder an Leib und Seele gemerkt, wie es ist negativ zu denken. An Krankheit und anderes. Schon nehmen die Schmerzen zu. Einer Kollegin erzählte ich etwas über vermeintliche Symtome bei mir. Real, Einbildung Fantasie oder….Komisch, gleich ging es mir schlecht. Körper, Geist und Seele hängen zusammen. Leben bedeutet lernen immer wieder aufs neue. Gute Lebensinhalte suchen, nach vorne schauen, ablenken, Natur, Gelassenheit, versuchen positiv zu denken….Ommmmm, der Weg zum Glück und inneren Frieden.

Uns allen wünsche ich gute Gedanken. Sie sind Kräfte….!
Liebe Grüße von Musesuse

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