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Posts Tagged ‘lernen’

Gestern Premiere meines Bunten Frühlingsprogramm`s beim Sozialverband VdK, Gruppe Jena Ost. Im Vorfeld Glückskäfer besorgt als kleiner Gruß. Letzter Wintereinbruch hüllte alles in Weiß. Wohin dann mit den Hornveilchen? Stehen ja farbige Leuchtfeuer, wunderschöne Blumengesichter in Gärtnerei und rufen kauft uns… Versuchungen…Auf meinem Fensterbrett grüßen Primeln…Kinder des Lichtes. Zärtliche Streicheleinheiten für die Seele….

Aber Marienkäfer kamen genauso gut an bei VdK Leuten, wie Programm. Zwei Pausen zwischen den 27 Gedichten+ gemeinsames Singen. Kästner, Hesse, Ringelnatz…Etwas über Frühling, Leben, Liebe, Natur…Gewachsen in der Zusammenstellung im Laufe der Jahre. Künstlerische Reifeprozesse….Probieren geht über studieren. Intuition, Gefühl, in mich hinein hören….

Zur Zeit lerne ich geistliche Lieder. Auch drei Hesse Gedichte auf Warteschleife. Bester Erfolg beim Lernen, jeden Tag dosiertes lautlesen der ausgewählten Texte. Nicht zu viel. Prägt sich über den Schlaf ein….Dann Endschliff und Wiederholungen bis flüssig. Anwenden , Übung bringt den gewünschten Erfolg..

Inzwischen schweigt das Radio oder nur kurz mal Wetterbericht. Muß ja wissen, wie das Wetter wird. Ruhe tut gut. Musik in mir. Klosterzelle…Einkehr. Hab gelesen: Nimm dir Zeit zum Träumen, es ist der Weg zu den Sternen.

Vom Pfarrer eine Losung bekommen. Geistliche Zitate für jeden Tag…Ganz brauchbar.

Spüre Grenzen. Kraft ist endlich. Alter, Psyche, momentanes Empfinden, bis hin zur Erschöpfung. Dabei steht gar nicht soviel auf dem Tagesplan…Komisch, wer weiß? Gewicht drückt? Herz muß mehr arbeiten. Nervlich geht`s gerade. Psychosomatik beeinflußt auch vieles. Unglaublich, wie sowas auf Bewegungsapparat und Allgemeinbefinden schlägt…

Nun endlich März. Geburtstagsmonat, Frühlingsanfang…Kalender füllt sich. Weltgebetstag am 4.3.16. Diesmal über Kuba. Freu mich auf Gesänge, Gebete, Wissenswertes. Gruppe aus der Kirchgemeinde hat diesen besonderen Abend vorbereitet in Rödigen. Natürlich gibt es da verbindendes Material, eine Ordnung erstellt von Christlichen Frauen aus dem entsprechendem Land. Bunter Punkt Anfang März.

Sonst Ideen, lernen, viel Ruhe, Gärtnerei, tägliches begleitet von guten Wünschen…Möcht ich weitergeben. Uns allen gute, erfüllte Tage. Liebe Grüße von Musesuse.

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29. Februar 2016 am Morgen. Tag kriecht aus der Dämmerung, hüllt sich in schweres Grau. Was mag es geben, Regen, Schnee? Kerzen brennen, rote für mich, blaue für Johannes. Regenbogenkerze für`s Leben…Spenden Wärme…Wie vergangenes Wochenende….

Samstag lieben Mitsängerin aus meinem Singekreis Wunsch erfüllt an ihrem Grab, im schönsten Wiesengrunde, zu singen, Wöllnitzer Friedhof. Herrlichstes Wetter, Vogelgezwitscher…Erna Höffe.. Vermisse sie…93 jährig entschlafen… .Bis jetzt erst 5 mal bei einer Trauerfeier dabei gewesen. Und nun singender Weise….

Eigener Intuition folgen…Kanon, Ausgang und Eingang, Anfang und Ende, liegen bei dir Herr, füll du uns die Hände.
Weinende Leute. So klang die zweite Stimme in mir. Erni ihr letzter Weg, mitgegangen, Angehörige, Freunde, Bekannte. Für sie noch angestimmt, nun ade du mein lieb Heimatland….Wandervogel Abschiedslied. Trauergemeinde entfernte sich. Stand draußen am Eingang, lauschte. Sonnenschein, Vögel, Gesang verschmolz…Berührender Samstag. In mich versunken lief ich heimwärts…

Nachmittag Festmahl bei Ali Baba, Gaststätte eines syrischen Wirtes. Mit Pfarrer Tilman Krause und einigen Gemeindegliedern. Syrischer Landsmann erzählte von seiner Heimat….Ja unser Wunsch im Lied, Hevenu schalom alejchem. Wir wünschen Frieden euch allen, vor dem Essen. Fleischspieße, Teigtaschen mit herzhafter Füllung, Auberginen, Brot, Gemüse…Speisung unter Freunden. Solidarität. Übriggebliebenes bekam eine Flüchtlings WG….

Zum Gottesdienst in Zimmern neu gelerntes Lied gesungen in Besetzung, Gitarre, Geige, Gesang. Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer…. Tolle Melodie. In der dritten Stophe heißt es “ Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen,/ und nur durch Gitter sehen wir uns an./ Unser versklavtes Ich ist ein Gefängnis/ und ist gebaut aus Steinen unsere Angst.“

Manuel, das ist eine gute Idee mit unserem Zusammenspiel zu bereichern… Werd noch einiges lernen, was mich stark anspricht an geistlichen Liedern aus dem Gesangbuch. Gottesdienstbesucher waren sehr erfreut in Zimmern und in Stiebritz….

Ja , so gäbe es noch viel zu erzählen aber werd jetzt schließen. Uns allen eine gute Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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Ein herrlicher Herbstmorgen offenbart sich. Meine noch Sommer geflaggten Pelargonien räkeln sich hinter schützender Fensterscheibe. Ihr wißt, wir hatten schon kleinen winterlichen Vorgeschmack. Mann, dieser blaue Himmel, Sonne, Blättergold…Mit dem draußen herumspazieren geht es zur Zeit kaum. Einkauf um die Ecke bei REWE. Na bin gespannt, wie lange dieser Zustand andauert. Mal hören, was der Chirurg nächsten Montag meint?

Aber das Warten ist nicht vergeblich. Heilung schreitet hoffentlich voran. Bin im Selbststudium von innerem Ehrgeiz angespornt. Ausgesuchte Gedichte verinnerlichen, lernen, festigen. Das geht ganz gut. Schon zwei Programme erweitert. Interessant, was der Schlaf vermag, helfend zur Seite stehen….Kästner begeistert auch. Dabei zwei Texte, die ich schon 1998 lernen wollte. Nach Kauf der Bücher kommen Zettel rein, bei dem was gefällt. Könnte man ja lernen.

Oh diese Sprache, Bilder, vornehmlich aus Kästners lyrischen Hausapoteke. Wer hat, lest mal Exemplarische Herbstnacht oder kleine Stadt am Sonntagmorgen. Begeistert einfach, mich zumindestens. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Auf jeden Fall, das Warten Zuhause ist nicht umsonst. Ideen sprießen, Wachsen und Werden.

Gestern beim singen im Seniorenheim Käthe Kollwitz, kam Freude auf über meine neuen Erhardtblüten. Ja Premiere…. Hab da so einen niedlichen Witz hehört. “ Was ist der Unterschied zwischen einem Kaktus und einer Badewanne? Mußt dich mal reinsetzen.“

Dienstag der 27.10.15. außer Gedichte verinnerlichen, kleiner Ausritt mit hölzernen klingenden Freundin am Mittag. Singerunde, die immer sehr bereichernd ist für alle Mitstreiter. Hab von Musenschwester Loni herrlichen Text geerbt, dr Sänger auf Leipziger Mundart. Ja schon gelernt. Danke liebe Loni für deine köstlichen Gedichteinlagen bei unserem Sangestreffen. Mal sehen, wer heute alles kommt?

Na Nebelvorhang auf und zu draußen. Sonne versucht den Durchbruch. Bestimmt nur das Tal im Nebel. Oben in meinen lieben Dörfern das schönste Licht. Genießen wir den stimmungsvollen Herbst mit seinen Annehmlichkeiten. Inhalte finden. Und wer krank ist, gute Genesung wünscht von Herzen Musesuse.

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War doch eine gute Idee, die Nervenärztin um eine Überweisung zu bitten für Chirurgen. Erst im hellen Lichtschein des Untersuchungszimmers, sah ich wie blau doch der Vorderfuß war vom Unfall. Röntgenbilder ergaben zwei Zehen angebrochen. Krankschreibung bekommen, Rezept für Spezialschuh. Empfohlene Ruhe. In 14 Tagen der nächste Termin zum röntgen, in Gemeinschaftspraxis.

Abergläubig bin ich nicht auch wenn es wieder an einem 13. passierte. Dienstag der 13. Die Sache mit der gebrochenen Kniescheibe, geschah am Freitag den 13.12.2013. Die Lauferei gestaltet sich jetzt als sehr mühsam mit diesem Spezialschuh. Vorderfuß entlastet, so quasi auf der Ferse, ohne abrollen. Tut einem das Kreuze weh durch Fehlstellung. Aber 14 Tage sind ja keine lange Zeit. Läßt sich aushalten, mit Aussicht auf Heilung.

Die schönen Muggen der vergangenen Tage erfreuen noch nachhaltig. Wollte einige Gedichte lernen. Briefe schreiben, basteln…Werd Zeit daheim schön nutzen. Aber gut, das ich erst heute beim Arzt war. Den Gärtnern gestern das WC geputzt, Regale gesäubert….Morgen ist Herbstfest bei Boock- Gartenkultur. Frisch gepresster Apfelsaft zum probieren und andere gemeinnützige Aktionen…

Uns allen viel Gesundheit, Ausdauer, wenn es doch mal anders kommt. Liebe Grüße von Musesuse.

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Volksgut

Dunkel war`s der Mond schien helle,
Schnee lag auf der grünen Flur
als ein Auto blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossener Hase,
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Auf `ner grünen Rasenbanke,
die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzen Haar.

Im Arm ne` alte Schrulle,
zählte kaum erst 17 Jahr,
In der Hand ne` Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Und verliebt sprach er zu ihr,
mein geliebtes Trampeltier,
Augen hast du wie Korallen,
die dir aus dem Kopfe fallen.
Und eine Nase sag ich dir,
alle Kälber gleichen dir.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Und der Wagen fuhr im Trabe,
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
und mit fürchterlichem Krach,
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.

Und zwei Fische liefen munter,
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter,
und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht von Goethe,
schrieb Schiller abends bei der Morgenröte,
als er auf dem Nachtopf saß,
und die Zeitung las….

Verfasser nicht bekannt.

Neu gelernt als zweite Variante dieses wohl mit bekanntesten Gedicht. Kann ich bei heiteren Programmen gleich als Zugabe bringen….Mußt natürlich aufpassen beim sprechen. Ein paar Strophen sind gleich und dann geht`s anders weiter….Ja Leute Texte lernen, Schätze im Kopf. Nicht nur für mich sondern abrufbar in passenden Momenten zur Freude vieler….
Lernt mal wieder. Liebe Grüße von Musesuse.

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Bin gestern früh erst gegen 5 Uhr zu Bette. Und der Schlaf? Naja, ein wenig geruht. Mein Heinz Erhardt Programm ist sehr gut angekommen. Zwanzig Zuhörer am Tisch, darunter zwei Geburtstagskinder. Spendierter Kuchen und Wein. Leute gingen erfüllt. Was will man mehr. Pro Nase ein Euro Kulturbeitrag. Zwei Einkäufe bei REWE. Für Briefumschläge von der Post hat`s auch gereicht. Im September ist wieder Schöpfungszeit bei Kirchens. Da verschenke ich Fotokarten.

Dank der Muggen, wo`s da und dort kleinen Obulus gibt, klappts mit dem Überleben. Gürtel enger schnallen…Morgen versuch ich`s wieder mal mit Straßenzeitungsverkauf auf dem Jenaer Marktplatz. Der Erwerb von Thüringer Tomaten + Wein steht auf der Wunschliste, Tetrapack.

Aber Leute, hab wieder einen tollen Text zum lernen. Den hatte der Pfarrer zur Sternschnuppennacht leidenschaftlich gelesen. Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da. Alter Schlager von 1938. Mensch ein Knaller. Irgendwann bekomm ich auch noch die 300 gelernten Gedichte voll. Seit dem 37. Lebensjahr angefangen mit lernen. Jetzt bei 280 Gedichte und über hundert Lieder. Dafür kann ich keine Fremdsprache. Lyrik + Lieder für mich Sprache genug.

Vorhin auf den Regen angestoßen mit Sekt auf dem Balkon. Bestimmt 45 Minuten ergiebiges Naß von oben. Atmet die Natur mal kurz durch. Inzwischen funkeln wieder einige helle Sterne am Himmel. Grüße gehen ins All an meinen Cousin Andre, der diese Erde freiwillig verlassen hat. An Gerhard Barthel der gehen mußte. Schön draußen sitzen, in den Himmel schauen, Wein trinken, sinnieren…

Freu mich auf`s Wochenende, Begegnungen…Mag es uns allen so gehen. Die kleinen Glücksmomente genießen. Seid lieb gegrüßt von Musesuse.

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Nachhilfe

Die Welt ist für mich interessanter geworden. Gestern hat mir Musenschwester Roswitha das SMS schreiben gezeigt. Übung macht den Meister. Ehrlich gesagt erst jetzt wird mir das Mobiltelefon vertraut. Hab da nur angerufen. Notfalltelefon. Aber wie oft kann ein Gespräch ungelegen kommen. Leute wollen ihre Ruhe haben….Die Zeit birgt so viel neues. Manches ist bestimmt entbehrlich. Aber das SMS schreiben wollt ich schon immer mal lernen. Dank dir Roswitha für deine Hilfestellung.

Uns allen eine angenehme, erfüllte Sommerzeit auch mit schönen Neuentdeckungen.

Liebe Grüße von Musesuse.

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