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Posts Tagged ‘Landschaft’

Jagdfieber

Ganzen Tag unterwegs gewesen aber nicht in überfüllte Seebäder. Wenn schon Anwohner von dort, die wohltuende Ruhe im Hinterland suchen. Zwei getroffen aus Heringsdorf beim Brombeern pflücken am Holzrand hinter Stolpe. Allein der Gedanke daran, Wege über Land, Bushaltestelle, Gewühle, begrenzte Zeit…gleich Blockade, kann kaum noch.

Nein, Richtung Bäcker gemütlich, Freunde getroffen. Langsam wich die Enge im Kopf. Gedichte gesprochen, Arbeit hilft ganz gut, Ablenkung und Reportoire wird aufgefrischt. Was zum naschen gekauft, schöne Karten entdeckt. Na paßt doch. Einiges von den süßen Leckereien hatten es nur bis hinters Schloss geschafft….

So gestärkt, Weg erkundet Richtung Haff. Statt Betonfahrweg zum Stolper Hafen, grasigen Feldweg an kleinen Gehölzen entlang. Leute interessante Federn gefunden, große Greife beobachtet. Größer als Rotmilane. Der Heringsdorfer erzählte von Seeadlern, die in Haffnähe, Gewässer zu Gange wären. Mensch 6 große Greife flogen hier oder ruhten am Feldrand.

Überhaupt das Vögel schauen, riesigen, quirligen, schwarzen Starwolken. Graureiher, Schwäne, Vögel in Formation, Enten, Kiebitze, die liebe vertraute Landschaft, ließ Ruhe einkehren in mir. Hab schon wenig Tage hier durch Baumaßnahme. Vollgestopfte Programme Gift. Achtsamkeit. Natur, was wohltut….

Stolper Badestelle, kleine Oase. Sitzecke in Wäldchen, gleich angrenzend Zugang zum Wasser. Zwar Badezeug mit aber die Greife…Vielleicht findeste noch ein paar Federn. Unter Bäumen, wo sie gern sitzen, weißer Vogelkot. Möglicherweise beim landen und starten verlieren sie Federn oder bei Rangeleien. Jagdfieber hatte mich ergriffen. Werd nicht die einzigste sein….

Wird dunkel. Im Waldesinnern Hirschröhren. Heut morgen tummelten sich Schmetterlinge im sonnigen Pflaumenbaum. Die Brüder hatten es eilig. Schade, wär nettes Fotomotiv gewesen Admiral am Stamm. Mücken singen wieder in der Luft. Ab und zu plumst hinter mir ein roter Apfel ins Gras. Reifen Pflaumen bereichern meine Speisekarte. Ah Fledermäuse inspizieren Gelände. Rehe ziehen ums Grundstück. Singt, summt und schwirrt hier…Gut das Papier, auf dem ich schreibe weiß ist. Augen in die Hand…

Am 3.9.16 vor`m Haus geschrieben in der Dämmerung von Musesuse. Mücken, Rehe, Fledermäuse, Grillen upn Musbarch, Prätenow auf Usedom.

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Fußball interessiert mich zwar nicht aber nehm doch passiv an den Freudenbekundungen der Lobedaer teil. Gestern Abend erst Grabesruhe im Wohnviertel und später unüberhörbar Knaller, tuten, blasen. Unsere Jungs haben gewonnen…..Gehe jetzt immer zeitig zu Bett. Stehe 4.15 Uhr auf mit kleinen Ausnahmen. Ja konnte doch recht ungestört schlafen. Zwischen den hohen Häuserwänden schallt es natürlich auch schön. Laute Gespräche, Musik, Begeisterungsstürme…

Sehr nett war gestern das Sommerfest vom VdK Kreisverband Jena. Hatte 2x 20 Minuten Gedichtvortrag, mein extra dafür gekürztes aktuelles Sommerprogramm. Hatten sich lustiges gewünscht zur Unterhaltung. Naja etwas Tiefe muß schon rein. Sonst wird`s zu flach. Waren zufrieden mit dem, was ich geboten habe. Zwei Lieder noch pro Vortrag. Wurde lieb bedacht, leckerer Kuchen, Bratwürste…Und am Ende guter Lohn, der nicht nur für neuen Kaffee reichte, sondern für Nötigstes+ Urlaubskasse Brotzeit, Brettljause.

VdK Leute als sehr rührig erlebt. Sozialverband der Kriegsopfer früher und heut für alle. Ganz herzlichen Dank an Dieter Stock, einen der guten Geister, Ortsgruppe Jena Ost. Ja auf diese Weise komme ich auch zu schönen Erlebnissen. Werd zu Fahrten eingeladen. Nach Bad Kösen geht`s im September. Kostet mir nichts, lerne etwas kennen. Sorge im Gegenzug für klingende Untermalung. Freude geben und nehmen…

Mm lecker, gestern erste Kirschen genascht von REWE. Ebenso fast jeden Tag eine Melone mir munden lassen. Köstliche Verführungen, Sommergruß. Nach getanen Tagwerk, ran an diese grünen Bälle, durchgearbeitet und erst aufhören können wenn alle. Stellt euch mal einen Pralienenkasten vor…Na deswegen kauf ich sowas nicht. Kein Maß. Aber Melonen wären gesund, meint Musenschwester Ruth. Löschen den Durst und wirken entwässernd…

Nun noch den Sonntag genießen. Kurze Mittagsruhe. Bilder des Morgens und Vormittages vorbeiziehen lassen. Landschaft um Cospeda, ehemals Schlachtfelder 1806, später Truppenübungsplatz, heute einzigartiges Biotop, herrliche Wolken. Gottesdienste, leuchtende Kirchenfenster in Closewitz…Zwischentöne eigener Art mit Manuel dem Theologengeiger, Glory, glory Halleluja…Kraft tanken können, Segen empfangen…Na, da kann`s ja Montag werden…

Uns allen eine gute Woche ob auf Reisen oder Daheim. Liebe Grüße von Musesuse.

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Die Bänke in Stiebritz zu besingen war heut schon mein Ziel. Wettermäßig solls morgen durchwachsen sein. Eine schöne Wanderung von Krippendorf aus über Altengönna, Lehesten, Nerkewitz Straße. Mein erstes Ziel auf Berges Mitte die Sitzgelegenheit bei der hohen Pappel vor Stiebritz. Diese Aussicht bis hin nach Vierzehnheiligen. Alte Wanderlieder gesungen….

Dann weiter, liebe Bank unter der blühenden Linde ich komme. Und es dauerte nicht lange und Mitsänger stellten sich ein. Weiß nicht ob die Frau mein Magenknurren gehört hatte. Stellt euch vor ein leckeres Stück Kirschpfanne wurde mir gereicht. Habe schon beim Pfarrer angefragt wegen dem Sommerfest im August hier in Stiebritz. Würde mich auch mit einbringen. Kleines Gedichtprogramm+ gemeinsames singen.

Dieses Gehen durch sommerliche Landschaft eine Muse. Trotz relativ hohen Temperaturen auf dem Rückweg ein frischer kühlender Wind von vorn. In Altengönna noch eine Überraschung erlebt bei Einladung auf einen Hof zum Erdbeerlikör. Der Wunsch nach gemeinsamen Singerunden unter der Linde am Dorfplatz. Leute, da kommt was ins rollen. Alte Traditionen beleben sich wieder.

Gekrönt wurde meine Tour noch zum Abschluss von den Posaunenklängen begleitet vom Orgelspiel, was von der Krippendorfer Kirche zur Bushaltestelle herüber wehte. Danke dem Herrn für diesen erfüllten Tag.
Uns allen einen gesegneten Sonntag+ guten Start in die neue Woche. Liebe Grüße von Musesuse.

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Mm das Weinchen schmeckt. Draußen zucken Blitze, erhellen die Nacht. Donner krachen. Ja das war heute abzusehen, das sich die Himmelschleusen öffnen. Die Wärme. Wolkenformationen schoben hin und her. Meine Singerunde hat es nicht erwischt. Kann euch sagen diese Beleuchtung, gelber Raps, Maiengrün und Gewitterschwerer Himmel über dem Gönnatal Abends.

Hab doch versucht einem Tief entgegenzuwirken. Ja zu viel Schlaf, kein rechter Antrieb aber schließlich doch losgezogen. Draußen herum singen hilft immer. Pfingsten steht vor der Tür. Familienfeier, Mühlentag in Krippendorf+ weiteres. Das Seelische Gleichgewicht will erhalten sein.

Letzten Sonntag bin ich 33 km gewandert als kleine Vorübung für den ersten Juni, die 35 km Wanderung Horizontale Jena. Ging ganz gut. Auf dem letzten Stück meldete sich mein linkes Knie. 1996 mal unterhalb eine Fraktur gehabt. Ein wenig Problemzone. Na man ist auch keine 20 mehr….Aber diese Landschaft…Wonnemonat Mai.

Am Sonntag war fast Handschuhwetter, kalt regnerisch. Wie eben das Leben auch sein kann. Also nichts wie durch. Kilometer schrubben….Dazwischen einen schönen Gottesdienst in Hainichen besucht mit anschließender Verköstigung. Danach lief es sich besonders gut. Hatte Wechselsocken eingepackt. Die Füße quellen auf in den Stiefeln. Na eben Schweißfuß. Aber keine Blasen gelaufen.

Diese Landschaft im Gönnatal, Bilder unterwegs im Herzen festgehalten, Durststrecke 33 km absolviert. So etwas ist ganz gut zu meistern. Was steckt noch alles in der alten Kiste? Neuauflage von vergangenen Sportlichen Ehrgeiz. Und die Pfunde purzeln. Beim Hausarzt waren es heute früh 105,300 kg auf der Waage. Dies ist auch dem wanderreichen Sonntag zu verdanken.

Am Sonnabend möchte ich nach Beulbar wandern über die Wöllmisse. Familienfeier. Na uns allen ein schönes Pfingstfest. Genießen wir die Natur, das Miteinander….

Liebe Grüße von Musesuse

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Volkslied…..

Heute war Oberbürgermeisterwahl. Weiß noch nicht, wer das Rennen gewonnen hat. Hatte unserem amtierenden Bürgermeister meine Stimme gegeben. Pfarrer von Beruf mit guten Verbindungen zu allen Schichten. Spendiert auch Bänke …Na, vieles schwappt nicht auf meine Insel an Informationen über Politik und Gesellschafft. Oft ist weniger mehr.

Der Raps blüht bald. Herrlich mit der Gitarre singend durch die Landschaft ziehen. Wie heute nach dem Gottesdienst in Lützeroda. Landschaft, Weite, wunderbare Wolken. Die bunten Bänder an meiner Gitarre flatterten im Wind. Habe wieder ein neues Lied gelernt. In unserm Walde singen die Vögel...Das muss verinnerlicht werden….Unterwegs übt es sich besser als Daheim. Den Text finde ich so schön. Hier nun auch für euch:

1. In unserm Walde singen die Vögel schöner als irgend sonst in der Welt. Bei den drei Buchen wohnt ja mein Schätzchen, Försters Katrinchen das mir gefällt.
Tralderalla la la la, tralderalla la la la….

2. Blühn in den Zweigen abends die Sterne, und aus der Ferne klingt leis ein Lied, flüstert ein Märchen mir noch der Quelle tänzelnde Welle, mondlichtdurchglüht.
Tralderalla la la la….

3. Dämmert der Morgen am Waldessaume, weckt aus dem Traume zärtlich das Glück, lauf ich der Sonne singend entgegen, auf allen Wegen jubelt`s zurück.
Tralderalla la la la….

Volklied aus Polen

Schön gel…., der Sonntag mit seinen Bildern, Eindrücken und die schönen Wolken….:-)

Uns allen eine gute Woche.
Liebe Grüße von Musesuse

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Eben war ein sehr angeregtes Gespräch im Pfarrhaus zu Cospeda. Ja unsere kleine Ausstellung….Rahmen, Fotogröße, Gedichte und was alles so dazu gehört. Vorsorglich hatte ich auch eine Mappe mit Texten für die Pfarrersleute vorbereitet. Das hilft noch besser zur späteren Zusammenstellung in die Rahmen, wenn die Inhalte bekannt sind, Hach Leute welch Freude….Nun noch die Fotos komplettieren, hatte nicht alle da. Stattdessen auf einem Zettel Bildnummer, Monat+ Jahr vermerkt. Später dann die Endauswahl. Bei manchen Gedichten hatte ich mehrere Fotos ausgesucht. Nun es wird….

Vor mir eine herrliche Aussicht auf buntgefärbte Landschaft. Bewaldete Höhenzüge und wie in einem Nest die urbanen Weiten von der Stadt Jena. In der Ferne die Leuchtenburg. Zwei hohe Schornsteine bohren sich in die Dämmerung. Heute hatten wir ja wieder ein bombastisches Herbstwetter…..Das Herbstsemester ist angesagt bei der Friedrich Schiller Universität. Spürbare Bewegungen in Verkehrsmitteln, Bahnhöfen, Gassen und Plätzen. So mancher Wirt freut sich auf den Gästezulauf….Schulferien sind jetzt auch zwei Wochen lang.

Pferde grasen, genießen die Freiheit. Rotes leuchten im Hagebuttenstrauch neben mir. Dank dem Feuerwehrverein Cospeda, der diese schöne Sitzgelegenheit hier gestiftet hat. Und der Weitblick….Na Jena hat schon eine sehr nette Umgebung. Meine Stadt, meine Heimat…." In Jeene lebt`s sich beene!" heißt es in einem alten Studentenlied. Wie wahr!

Geschrieben in Cospeda am 17.10.2011 auf der Bank am Feldrain. Bin noch nicht früher zum veröffentlichen gekommen.
Aber trotzdem liebe Grüße an alle von Musesuse.

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Zerzaust vom Windsbruder schauen wir über das Stettiner Haff. Wechselnde Beleuchtung, Bewegung um uns herum. Alles scheint zu tanzen…..Linksherum, auf, nieder….Sonnenküsse flimmern auf den Wellen. Und wieder der Tanz links….Lothar beobachtet dieses Treiben. Schon erstaunlich mit seinen 78 Lenzen, wie rüstig er noch ist. Hoffentlich bleibt es noch eine Weile.

Schön wieder im Stolper Ferienhäuschen zu wohnen. Ja die Erinnerungen…..an Menschen, Feste, Landschaft…..Die Pappeln müßtet ihr sehen, welch gewaltige Statuen. Markante Punkte in der Gegend. Nun sitzen wir an Gummliner Badestelle. Wolken fliegen, der Wind braust….Lothar meint," das Wasser leuchtet so schön." Sonnenfunken blitzen, eine hörbare Welt um uns herum. Kleine Brandung, Wind…..innehalten, zuhören….

War doch die vergangene Woche etwas stressig. viel Arbeit in der Gärtnerei. Hatte kaum Kraft für andere Beschäftigungen. Ein Glück das ich berentet bin. Unter diesem Druck heutzutage…..haben es sensible Menschen sehr schwer. Stress macht krank. Was meine Kollegen leisten müssen. Ihre Arbeit schaffen, daneben Kunden bedienen, Auskunft geben am Telefon und und….Hut ab!!!! Über den Lohn…Auf jeden Fall eine idielle Angelegenheit. Wie mit so vielen Dingen im Leben…..

Aber jetzt genießen wir den Urlaub. Werden ein Stück weiter gehen. Weiter oben im Dorf verkauft jemand Gemüse. Eine Stimmung hier am Wasser, Tanz in allen Räumen…..

Vom 13.9.2011 geschrieben an Gummliner Badestelle von Musesuse.

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Leute,in so einem noblen ICE 915 sitze ich heute zum ersten Mal. Ledersitze, viel Holz, gemütlich, emsiges Personal. Dachte schon, mich in der Klasse geirrt zu haben. Fűrstliches reisen… Der 15. Mai zeigt sich durchwachsen, frisch. Noch offenbaren sich meinem Auge vertraute Landschaften an der Saale. Zwar Jahre her, sie das letztemal gesehen zu haben. Ja man müsste so vieles….In den Jahren 1977-79, bin ich oft diese Strecke gefahren in die Berufsschule nach Rudolstadt. Ja, ja….

Aber dieser Zug begeistert mich. Wie mag es erst in der ersten Klasse aussehen? Nun sind wir hinter unserer Partnerstadt Erlangen mit leichter Verspátung. Eine vorausfahrende Regionalbahn…..Soll vorkommen. Hauptsache mein Anschlusszug in Műnchen steht noch da. Werde mir vielleicht eine schőne Ledertasche kaufen in Budapest. Meine liebgewordene Umhángetasche ist etwas altersschwach. Die Ungarische Sattlerkunst hat Tradition. Mal sehen, was so etwas kostet?

Einen kurzen Gang űber den űberfűllten Műnchner Hauptbahnhof. Eigentlich kenne ich jemand nettes hier, der in der Bahnhofsmission ehrenamtlich arbeitet. Die Zeit láuft. Na vielleicht auf der Rűckfahrt….Bahnsteig 12, der Railjet der ŐBB wartet. Mit dem Europa Spezial Ticket reisen….Welt, Sprachen, Lánder, bunte Menschen…Neben mir Ungarn, der erste Vorgeschmack auf dieses stolze Volk. Was werden wir wieder zusammen erleben? Freue mich auf Schafsquark den Julia immer so gut bereitet, Kastanienpűree….Wie groß ist die Enkelin von ihr? Ob mich Hund Bukshi noch erkennt?

Oh, die Alpen sind in Sicht, zum Teil noch bezuckert weiter oben. Zu euch komme ich im Juli. Zum Wohle ihr Berge. Mit einem grűnen Veltiner proste ich euch zu….und auf diesen Urlaub, Impressionen, Begegnungen, Lieder….Zwar ist es in diesem Zug etwas beengt in der 2. Klasse aber das űberstehen wir auch. Dieses Grűn…Im Galarock des heiteren Verschwenders….Der Mai von Erich Kástner. Ihr findet ihn auf meiner Seite.

Salzburg, Linz, St. Pőlten, Wien. Ein Glűck, das ich reserviert habe. Die Jagd nach freien Plátzen bei jedem Halt…Die paar Euro, die so eine Platzkarte kostet….Lohnt sich und erspart Stress. Die Robinien stehen in voller Blűte. Man ahnt den Duft….Heyeshalom. Ungarischer Boden. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Oder táuscht der Schein? An der Grenzstation das gleiche Bild…

Freue mich auf Budapest, die Donau….Nehmen wir die Metro oder die Straßenbahn? Diese Stadt im Lichtermeer….Donaumetropole. Ganz gegensátzlich Julias Dorf. Hőre die vielen Hunde bellen. Lándliche Beschaulichkeit….Bilder aus der Erinnerung. die wieder neu belebt werden in der kommenden Woche.

Herzliche Grűße von unterwegs. Zu Gast bei Ungarischen Freunden.

Musesuse

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Eine Bootsfahrt die ist lustig….Wieder einmal im Blütengrund am Zusammenfluß von Saale und Unstrut. Lothar ist schon ganz gespannt. Vorher saßen wir in einer idyllisch gelegenen Straußenwirtschaft. Weinschorle, Hausmannskost, schmucke Wirtin. Bekam Trinkgeld zugesteckt von netten Leuten. Meine Lieder klangen unter der Weinpergola, alle freuten sich. Lauschige Sitzecken luden ein zum verweilen und genießen….

Ja der Blütengrund blüht. Flieder, Obstbäume, verschiedene Grüntöne getupft, von Mauern durchzogen. Ein Kanu von vorn, Nachtigall wispert, Wurzelgeflecht in der Uferzohne, steinernes Bilderbuch, Sandsteinreliefs. Gerade fragt der Kellner…Aber natürlich ein Rotweinchen soll es sein. Gegen den Strom fahren, Blüten treiben im Wasser, Weinberg von Max Klinger. Die Unstrutnixe durchpflügt das Wasser, Sonne sticht. In den Bäumen am Ufer hängen Relikte vergangener Hochwasser, Laub, Heu, Folie. Vor uns über Freyburg trohnt der dicke Wilhelm von der Neuenburg.

"Papa" ruft es hinter mir. Der Gerufene winkt von einer Brücke. " Papa ich liebe dich", Handküsschen von oben. Großjena. Hier sind wir gewandert im Oktober letzten Jahres….Ostereier, Fahradfahrer, der Himmel bewölkt sich….Wird es regnen? Schön mit dem Schiff fahren, Lothar ist auch begeistert. Vorbeiziehende Landschaft, Rotwein mundet. Sei gegrüßt du lieber Apfelbaum, du schöne Landschaft einer liebreizenden Frau gleich. Immer schöner wirst du im goldigen Grün. Seid gegrüßt ihr Stockenten, Spieglungen im Wasser. Uns geht es gut. Ostermontag! Wer hätte das gedacht.

Erinnerungen an meine Nilkreuzfaht von Luxor nach Assuan werden lebendig. Begenungen mit alten Kulturen…Eine Gärtnerei am Nil besucht….Botanischer Garten in Assuan. Weihnachtssterne als Hecke und eine Gummibaumart in wuchtiger Eichengröße….17 Jahre ist es her….Wie wird es dort wohl jetzt aussehen?

Freyburger Weinhänge, die harte Arbeit lässt sich erahnen. Schön hier am Bug zu sitzen, gemütliches dahin gleiten. Erpel sind unterwegs, ihre Frauen brüten bestimmt. Schloss Neuenburg trohnt Flieder geschmückt, die Anlegestelle naht. Hallo liebes Wehr. Danke Herr Kapitän, allzeit gute Fahrt!

Die Neuenburg hat uns wieder. Singen mit Blick auf herrliches Grün und an einem Müller Thurgau nippend. So gefällt mir die Welt. Nette Zuhörer….Älteste, die Burg. Das war wieder ein Höhepunkt, ein Traum, über den wir bestimmt noch lange erzählen werden. Und natürlich zum Abschluß noch ein Besuch beim Griechen in Freyburg…..Dieser Tag war Kost für die Sinne….Danke den lieben Freunden, die uns geldlich unterstützt haben. Und danke unserem Herrn für dieses Erleben.

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Den Blick schweifen lassen, Sonne genießen, Wärme….Dieser 14.11.2010 widerspricht dem Kästnerischen Gedicht der November, total. Laue Winde streicheln und umschmeicheln mich. In Blau, Grün, Weiß, Dunkelbraun zeichnet sich die Landschaft. Berberitzen Früchte leuchten rot im kahlen Gesträuch. Ja Sonne tanken, konservieren im Herzen, den Tag atmen, Momente genießen….singen, schauen, schreiben. Meine alte Freundin die Johannisberghorizontale besuchen. Anderen Spaziergängern geht es auch wie mir. Hinaus aus den Mauern der Stadt. Hinauf, dem Gesang des Windes lauschen in den Bäumen. Einzelne Blumen beglücken genauso, wie die schöne Sicht auf Jena und Umgebung.

Jetzt singe ich Kirchenlieder zur Gitarre. Selig seid ihr, die ihr einfach lebt….Laub raschelt. An dieser Ecke haben wir mal die Abendsonne besonders leuchten sehen. Das war ein Zauber dieses Licht auf dem alten Buchenlaub. Bilder unvergesslich. Rötliches Feuer zwischen hohen Bäumen am Hang……Unten im Tale liegt Wöllnitz. Mir liegt ein Versprechen im Sinn das ich einer lieben älteren Frau gegeben habe, bei ihr mal zu singen in diesem Ort. Nach Bockwurst und Weißbier in der Talschenke, nun zu Erna den Nachmittag verschönern. Die Gute hat sich mächtig gefreut über meinen Besuch, sowie alle anderen Familienmitglieder auch. Gemeinsames Kaffee trinken, erzählen, singen. Froh und zufrieden darüber mein Versprechen endlich eingelöst zu haben, laufe ich unter funkelnden Sternen heimwärts. Nun Brüder eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht. Mit seiner Güten uns zu behüten ist er bedacht.( Aus dem Lied kein schöner Land)

Euch allen eine gute Woche. Grüße von Musesuse

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