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Posts Tagged ‘KulturGut Cospeda’

Über einzelne Figuren aus dem neuen Stück von der Cospedaer Scheunenbühne, hab ich am Montag noch geschmunzelt. Die Ideen….Und muss mir eingestehen, wieder was nettes zu Papier gebracht zu haben. Kleine Werbung für Ensemble… Interessant, wie so was entsteht. Einen die Schreibmuse küsst. Gang durch die Nacht, Cospedaer Grund hinunter und horch im Wald rufen die Eulen. Plötzlich Anfang gefunden, Text floss. Bogen gespannt unter Laternen….

Ewig unterwegs gewesen. Durcheinander, Absperrungen rund um Busbahnhof, keine Bahn. Erst spät Information. Zum Glück nicht sehr kalt gewesen. Wartegemeinschaften. Aber eine Freude, mit meiner Schreiberei in der Hand bis nach hause. Kleine Bestätigung für mich. Ihr werdet`s kaum glauben, so was wie Minderwertigkeitsgedanken überkommen einen manchmal heute noch.

Mir ging`s nicht ganz gut nervlich am Sonntag. Gedichte gesprochen, Ablenkung…. Als sehr schön, empfand ich am steinernen Tisch unter Ulme und Linde, am Cospedaer Museum Abendbrot zu essen. Blick zur Spielstätte KulturGut, alter Pfarrhof. Weg war Kerzen gesäumt. Herzlich Willkommen, schwungvoll mit Kreide geschrieben, lachte von einer Tafel jedem Besucher entgegen. Ja man sieht die Liebe zum Detail. Glühwein erfreute frierende Gemüter. Mond schaute dem Treiben zu. Glöckchen klingen, ein Knarren und Tor öffnete sich…

Auch schreiben macht glücklich. Uns allen gute Anfänge, Ideen…und Sonne im Herzen, jetzt in dieser momentanen täglichen Dunkelheit…Liebe Grüße von Musesuse.

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Scheunenbühne Cospeda am 9.September 2014. Wieder erfreuten die Mimen, Abend war ausgefüllt. Wir lachten und weinten gemeinsam, fieberten und fühlten mit. Danke ihr Guten.

Was noch sehr genial war, das stille Örtchen auf dem Hof. Früheres Hühnerdomizil umfunktioniert zum Urinoko für Groß und klein. Einfach Spitze. Dank den kreativen Geistern….Eben große Kultur…Hinten, vorne, oben, unten…Wege Kerzenbeleuchtet, damit kein Schäfchen sich verirrt…

“ Auf Ein, Zwei, Viele Wohl`s ihr lieben Schauspieler die tönernden Becher erhoben, auf vergangenes, gegenwärtiges, zukünftiges….“ Ihr seid ein Klasse Ensemble, weiter so. Da capo….Gottes Segen auf all Euren Wegen….

Liebe Grüße von Musesuse

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Dienstag Abend am Cospedaer Feldrain. Grillenmusik, Motorengeräusche in der Ferne. Blick auf die Stadt. Lichter blinzeln herauf. Im KulturGut wird wieder Theater gespielt. Draußen vor der Scheune gab es leckeren Zwiebelkuchen. Andrang gespannt wartender Zuschauer. Johann Wolfgang Goethe hat heut Geburtstag am 28. August. Natürlich ein paar Gedichte zum besten gegeben.

Nun sitze ich im Naturtheater und sinniere. Dämmerung…Oh Meister Lampe hoppelt vorbei. Heut Nachmittag in meinem Berggarten geschuftet. Es ist erstaunlich, wie die Natur im Vormarsch ist. Wildwuchssämlige allerorten. Erst mal Mut angetrunken, Schere und los. Einiges geschafft. Hecke geschnitten, Wildwuchs eingedämmt. Morgen gehts weiter. Stück für Stück.

Na irgendwann hat die Natur alles wieder. Frage der Zeit. Hinterher einen Sekt getrunken. Kleine Belohnung zur Feier des Tages. Flasche in der Hand durch die Stadt trinkend wie die Jungs mit der Bierpulle.

Aber heut Abend noch auf Schusters Rappen unterwegs Birnen, Pflaumen auflesen bei Closewitz. Was zum naschen. Gebißfreundlich, weich. Inzwischen sitzen noch zwei Mädchen neben mir. Blick in die Ferne, plaudernd, Bier trinkend. Neben uns der kahle Baum hat etwas…Monument, Kunst, Form…. Grillensinfonie, Wolkenflug, Windhauch, Lichtpunkte…Noch sehe ich mein Papier. Werd noch meinen Wein trinken.

Später noch zum KulturGut gehen. Vielleicht ist noch Zwiebelkuchen übrig. Ein wenig an der Freude der Zuschauer und Schauspieler teilhaben. Dieses Stück hab ich schon zweimal gesehen. Wunderbares Volkstheater. Bin schon gespannt, was als nächstes auf die Bühne kommt…Jetzt muss ich aufhören, Dunkelheit…

Genießen wir den schönen Spätsommer. Liebe Grüße von Musesuse

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Alter Pfarrhof Cospeda. Ockergelbes Gemäuer unter blauen Himmel, uralt Pflastersteine im Hof. Spatzen schtilpen, Amselsang, Pferdeschnauben. Blickfänge, Hörwinkel….KulturGut Erlebnisse….Heute klang dadaistisches von Kurt Schwitters im Atelier. Sonate für Urlaute vibrierte trefflich vorgetragen von Michael Hintzenstern aus Weimar. Aneinandereihung von Buchstaben, Lauten. Ja sowas will gekonnt sein. Dadaismus ist vor 90 Jahren in Szene getreten. Ein Gedicht von Morgenstern hab ich im Februar auf meiner Seite veröffentlicht. Das große Lalula. Sinn und Unsinn…

Schön dieser Abend. Enten im Laufschritt. Kontraste- Große Orleanderbüsche am Tor und Adventsstern an der Scheune. Na warum nicht. Bei mir Zuhause erleben Engel, Krippenfiguren, Ostereier auch eine zeitlose Renisance. Hühner picken zwischen den Steinen, hüpsche gelbliche Singvögel sind unterwegs. Futterzeit.

Aus den Ställen schauen die Bewohner. Altes Fachwerk mit lebenden Intarsien. Neugierige Pferde langbemähnt. Na wo geht denn unsere Herrin hin? Und über allen prangt der zunehmende Mond im All. Schön dieses abendliche leuchten an ockerfarbenen Stallwand, in den Pferdeaugen, auf samtigen Fellen. Die dreifarbige Miez begrüßt mich. Na steht ihr Sinn nach Mäusen oder nach einer kuschligen Schlummerecke? Ja was so beschaulich ausschaut ist mit viel Arbeit verbunden…

O eine schwarze Pferdeschönheit schaut aus dem Fenster. Rassig….Kann gar nicht verstehen das solche Schönheiten gegessen werden….Hier haben es die Tiere gut. Keines landet in der Pfanne. Friede sei mit euch allen auf der Arche. Auf viele interessante Begegnungen….

Am 9. Juni 2013 werd ich hier wieder als singende, klingende Nymphe den alten Pfarrgarten beleben zum Tag der offenen Gärten….Ja die Vorfreude…Werd jetzt wieder heimwärts ziehen. Ein erfüllter Tag geht zu Ende.

Uns allen eine gute neue Woche.

Liebe Grüße von Musesuse

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Besondere Bilder verführen den Betrachter am Sonntag Abend in Cospeda. Von Kerzen gesäumter Weg zum KulturGut….Einladendes leuchten in der Dunkelheit….Ja die Scheunenbühne läd ein zu Pfarrer Bernhard Güldenapfel ( 1867- 1947) seinem Volksstück: De Seperation. Vorher dürfen wir noch eenen juten Ween probiere, damit mir dann auch fei lustsch sinne….Ihr hotts errate, das Stikke ist in ilmthüringischen Dialekte geschriewen…

40 besetzte Sitzkartons vom Kirchentag und ein paar Stühle ( hab letzten noch ergattert) in der Scheune. Los giehts Spiele….In der Besetzung Leute aus Cospeda…. Bei Separationen gehts um Flurbereinigungen. Abschaffung der Dreifelderwirtschaft zu heutigen geometrischen Ackerformen…. Aber schinne hunse jespielt. Strohballen, die immer nach jedem Akte zurechte gerückt wurden. Schlicht, ideenreich in Szene gesetzt. Bauer August Schachtschabel ( Bernd Zickler) wollte seine Weese ( Wiese) nich hergäbe. Erst wenn de Saale nen Berch noff gelofe wäre, wolle er unerschreibm….

Einige dramatische Stellen verursachten mir heftiges Herzklopfen. Hatte ein Albtraum mich in der Nacht zu vor belastet…..Man könnte alle Darsteller aufzählen….Bauer Budenqualm ( Babet Lehmann) machte seinem Namen alle Ehre…Bekam sich auf der Gemeeneversammlung mit eenem anerm Bauern in de Wulle, wegens de Hinner  (Hühner)….

Viel Beifall gab`s…Hatte doch och der Ween die Stimmung angeheizt….Sogar Dackel Else vom Pfarrhof war als Schäferhund mit dabei. Geschichte und Geschichtchen….Einfach und überzeugend dargebracht. Iris König hatte die Spielleitung. Im Frühling heißt es wieder: Vorhang auf bei der Scheunenbühne Cospeda, Heimatverein lädt ein….Na da giemer widder hin….

Uns allen im Daseinstheater hoffentlich wenig dramatisches….Mimen und leben wir uns, so weit es möglich ist….
Liebe Grüße von Musesuse

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