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Posts Tagged ‘Konzert’

Ja diese Woche war doch sehr kontrastreich. Montag so erfüllend im Konzert. Meine Mutter, die dort auch weilte, fand meine Anzugsordnung nicht passend. Möchte sie nicht bloßstellen vor aller Welt. Ein böses Wort und man muss sich schämen wegen dir!“ Ihr Kommentar am Dienstag. Nur weil etwas anders und bunt aber nicht schmutzig, zerrissen. Weiß gar nicht, was sie hatte. Sah doch gut aus. So mach ich auch meine Veranstaltungen. Lieblingskleidung mit Wohlfühleffekt. Vielleicht ging ihr`s nicht gut, Kopfschmerzen, schlechte Laune….

Vater jammert oft, das so wenig junge Leute in die Konzertsäle finden….Am wichtigsten ist doch an einem Sinfoniekonzert der Musik zu lauschen, die Musiker mit Applaus bedenken…Sehen und gesehen werden ist zweitrangig. Muss ehrlich gestehen, die Rede meiner Mutter hatte mich doch sehr erschüttert. Schlecht geschlafen. Hab Erfolge, in der Art wie ich meine Nachmittage halte. Von dem schönen Ringelnatzabend schwärmen die Leute heute noch. Kleidungsmäßig das gleiche wie am Montag nur grünes TShirt unterm Hemd+ Batikstirnband.

Naja, wer weiß was Muttern hatte…. Da kam aber gleich was ins rollen. Die Zeit nutzen, sich um wichtige eigene Angelegenheiten kümmern. Musenschwester Ruth hat mir gute Tipps gegeben im Gespräch heut Nachmittag. Gleich mal das Testament neu geschrieben. Laß ich noch vom Arzt unterschreiben, das in Vollbesitz der geistigen Kräfte dies geschehen ist. Kann sonst angefochten werden.

Dann, falls was ist Unfall oder so, wer führt meine Geschäfte, muss benachrichtigt werden? Wer nicht. Leute, da gibts was zu tun. Vertrauenspersonen suchen, die nicht nervlich krank sind in meinem Umfeld. Jetzt muss ich mal an mich denken als Alleinstehende. Niedlich Lothar mit seinen 81 Lenzen war gleich bereit zu helfen.

Nun kommt der Sonntag. Hyazinthen beduften meine Stube. Blumige Idee beflügelt, dem Frühlingsprogramm am 8. März 2015 im Caffee 13 gleich noch Blütenduft zu verleihen. Entweder kauf ich bei REWE einen Schwung Hyazinthen auf für meine Gäste oder es gibt selbstgebundene diverse Sträußchen von Osterglocken+ co.

Uns allen einen guten Start in den Februar, Kraft für den Weg, Wege, die nötige Gelassenheit…Seid und Bleibt alle behütet. Liebe Grüße von Musesuse

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Dämmerung. Unten in der Stadt blinzeln Glühwürmchen herauf. Vielfältige Lichtpunkte von Straßenlaternen, Zimmern, Reklamen, Autos hier von meinem Lieblingsplatz am Cospedaer Feldrand besehen. Werd ich den zunehmenden Mond erleben? Hätte mir ein Bier einstecken sollen oder einen Wein…

Ja heut war wieder wandern angesagt. Ausgangspunkt Porstendorf, dann über Neuengönna nach Hainichen zum Gottesdienst. Der Weg war schlecht und kaum beschildert….Da ist jeder froh, wenn der Wald sich lichtet und endlich ein Dorf zum Vorschein kommt, was sich am Ende auch als das gewünschte Zwischenziel entpuppt.

Zwei Dörfer weiter in Nerkewitzer Kirche, präsentierte die Jenaer Musik und Kunstschule einige ihrer Schüler im Konzert. Beeindruckend, was es da zu hören und sehen gab. Zum Beispiel ein Mädchen mit ca. 10-11 Jahre, das auf dem Cello wacker Bachsonaten spielte….Das rührt mich irgendwie immer etwas. War`n doch meine eigenen Versuche auf diesem Instrument damals an der Ungeduld, Ehrgeiz, Jähzornsanfälle des Vaters zerbrochen. Schlimm wenn Kinder seelisch und moralisch vergewaltigt werden….Es sagt sich so einfach “ Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist!“

Sehr schön war das Fürbittgebet von Pfarrer Tilman Krause für Schüler, Eltern und Lehrer mit anschließenden Segen….Er ist selbst ein guter Musiker…..Heimwärts ging`s dann Äpfel auflesen bei Vierzehnheiligen. Summasumarum ca 15 km Strecke absolviert…Training für zwei Läufe. Den Closewitzer Napoleonlauf und den Jenaer Kernberglauf. Bei letzterem werd ich wieder an der Verpflegungsstelle Steinkreuz die Läufer mit Gesang motivieren….Gibt eine interessante 15 km. Wanderstrecke außerhalb der Wertung. Na passt doch….

Die Nacht winkt, Konturen um mich herum lösen sich auf. Nur der Wind rauscht im nahegelegenen Wald. Jena ein Lichtermeer. Werd absteigen mit all den reichen Eindrücken des Tages im Gepäck. Ist frisch geworden. Ah Bewegung tut gut….

Beim letzten mal wiegen 127.800 kg. Ja weniger Gewicht das merkt man. Geht mir auch Gemütsmäßig besser…..
Liebe Grüße von Musesuse

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Ein Tabu scheint gebrochen. Offene Berichterstattung über rechte Gewalt. Und dieses tolle Konzert gestern Abend mit einigen Rockgrößen. Das bewegt natürlich noch mehr, wenn sich Spitzenleute klar Stellung beziehen als nur in " kleinen Bürgerinitiativen." Natürlich dürfen wir nicht vergessen erst mal bei uns zu schauen. Wie tolerant und offen sind wir mit unseren Ausländichen Mitbürgern? Unzufriedenheit treibt manchmal auch eigenartige Blüten…..Was jetzt alles zu Tage kommt in den Ermittlungen über die schlimmen Taten dieser Terrorgruppe….Warum ist das nicht früher aufgedeckt worden? Alles irgendwie schleierhaft für mich. Nun ja…..

Vorhin noch etwas geübt für morgen. Adventlicher Nachmittag im Caffee 13, Neugasse 13, Zentrum für Seeliche Gesundheit in Jena. Die Liedmappe hatte ich zum Glück hier. Sind doch ein paar Lieder dabei, die nicht so bekannt sind. Von 15- 16 Uhr miteinander singen zur Gitarre, gewürzt mit Gedichten.

Sehr schön war es in der kleinen Kirche zu Cospeda heute 18 Uhr. Adventseinläuten mit Familienveranstaltung. Pfarrer Krause las niedliche Kindergeschichten, dazwischen wurde gesungen. In der Mitte der Adventskranz und alle drumherum versammelt. Ja das mutete nostalgisch an. Geschichten, Kerzen, Lieder, Familien. Klein aber Fein. Das Kirchlein wird sich wohl auch gefreut haben. Danach ging es noch zum Weihnachtsbaum nach draußen. Am großen belichterten Baum stehen mit Kinderwagen, Kinderchen, Eltern und singen mitten im Dorf. Alte Traditionen die wieder erwachen….

Allen einen schönen 2. Advent.
Liebe Grüße von Musesuse

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Heute sehe ich zum ersten Mal die kleine Enkelin Anna von Julia. Sie ist 1 Jahr und 6 Monate jung. Der ganze Stolz der Familie. Wie man doch so kleine Kinder begeistern kann….Gestern war es auch gut bei Tibor auf dem Kortovan Platz. Er hatte einen Aushang gestaltet und zum Konzert eingeladen. Singeort Spielplatz. Zu dieser Gelegenheit waren neugierige Anwohner gekommen und seine Wandergruppe, die ich kannte.

Wir wanderten zusammen im Bűckgebirge und im Slovakischen Paradies. Schőn sie wieder zu sehen. Ja viele Bilder ziehen vorbei in den Erinnerungen von diesen interessanten Ausflűgen. Das Gemeinsame…+…Buchenwálder, Blumen, Quartiere, Singereien…Begegnungen. Einmal hatten wir eine Baracke als Schlafort, mit Iso Matte und Schlafsack. Aber nach einem Weinseligen Abend + viel Gesang, war es dann fűr alle lustig, so primitiv zu űbernachten. Der gute Tibor. Inzwischen ist er 83 Jahre alt aber keinesfalls műde in seinen Ideen. Seine Spezialstrecke das Organisieren….

Die lieben, welch Freude wieder zusammen zu sein. Auch singen steckt an. Sie sangen wunderbare Lieder nach meinem Konzert. Gut, Konzert ist űbertrieben, eigentlich mehr wie Straßenmusik. Einige hőrten zu, andere unterhielten sich, Kinder schauten neugierig. Hatte extra auch Lieder gesungen, wo ich annahm. das sie bekannt sein kőnnten. Und hinterher bei Tibor und Maria in der Wohnung, guter Palinka ( Schnaps), Wein, Wasser. Maria hatte fleißig gebacken fűr die muntere Gesellschaft. Ihr grőßter Wunsch war das Lied zu hőren, am Brunnen vor dem Tore…Gern erfűllte ich ihren Wunsch. Gleich noch im schőnsten Wiesengrunde hinterher. Sie freute sich riesig darűber. Aber diese Ungarischen Gesánge….Ganz anders als unsere Lieder in der Art. Sie sangen mehrstimmig dirigiert von einer Musiklehrerin aus dieser Gruppe. Ja singen steckt an. Bei den Wanderungen war es immer so, erst sang ich alleine und dann spáter alle. Julia sagte immer:" Susi, du hast das singen in Mode gebracht!" Danke lieber Tibor fűr diese Idee, die Gruppe zum Kortovan Platz einzuladen.

Heute Mittag waren wir in einer alten Budapester Markthalle, so groß wie ein mittlerer Bahnhof. Die vielen Stánde….Eine Auswahl….Noch verlockender, noch űppiger……Lustvoll, wie das Geműse daliegt…In den Seitengángen lásst sich das eine oder andere Schnáppchen machen….Habe Mitbringsel gefunden fűr meine Lieben. Preismáßig ist es fast so wie in Deutschland. In der Náhe dieser großen Halle befindet sich die Freiheitsbrűcke. Ein fantastisches Bauwerk, geschwungene Eisenkonstruktion…Etwas fűr das Auge…Am Gelánder tranken wir Bier..prost du alte Brűcke, liebe Donau, schőner Urlaub, liebe Julia…Ein Brűckensolo musste natűrlich auch sein von mir gesungen..Oh kommt und staunt…bei laufendem Verkehr, mit Panoramablick auf die Großstadt. Und eine Wárme…37 Grad im Schatten. Am Wasser ging noch ein Lűftchen…

Inzwischen hat es etwas geregnet. Ich sitze unter Julias Nussbaum und schreibe. Vőgel singen. In der Luft liegt der Duft eines Holzfeuers…Schőner Sonnabend…

Liebe Grűße aus dem Ungarland von Musesuse.

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