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Posts Tagged ‘Knie’

Eben meinte Spaziergängerin, ich machte so zufriedenen Eindruck. Naja gerade mal wieder. War gut Chirurgen zu konsultieren. Entzündung im linken Knie. Gesamturteil nicht berauschend. Durch früheren Unfall Knorpel beschädigt. Vor allem bei längeren Abstiegen spürbar. Brauch ich mich nicht zu wundern. Aber richtig gehandelt in den Bergen. Ruhetage eingelegt und die schönen Mitfahrgelegenheiten…Engel am Wege. Hab endzündungshemmendes Medikament gespritzt bekommen ins Knie. Kanüle, Art Stricknadel…da guckste.

Hirseflocken beim dm gekauft. Hat mir mal Orthopädin geraten, wäre gut für die Knochen. Jeden Tag paar Löffel voll genommen, eingespeichelt, Tee hinterher. Auch auf Traubensaft gekommen. Etwas ganz gesundes. Verdünnt mit Wasser. Alkohol nun abgeschrieben. Wege zum Glück für Körper und Geist. Wenn nach dem Genuß von Prozentigem so starker Energieverlust folgt… Mensch, was hab ich früher gern dem Weine gefröhnt. Die Psychopharmaka noch dazu…Leute, Traubensaft was ganz feines. Nährstoffreich, Vitamine. Doch mal anfangen gesund zu leben…“ Vielleicht ist noch was zu retten.“

Oh eine tolle Stimmung hier in der Natur. Verspricht warm zu werden. Man ahnt es schon. Gerad so schöne Arbeit bei Boock- Gartenkultur. Einmal im Jahr. “ Urlaub in den Stauden.“ Auf Staudentischen Unkraut ziehen, unansehnliche Töpfe entfernen, bequeme Arbeitshöhe. Karre vor mich in Gang. Stück um Stück weiterrutschen. Dankbarer Posten.

Spaziergängerin hat recht, wirklich gerade zufrieden. Schöne Auftritte gehabt, Singereien. Kleines Zubrot im ausprobieren und Lohn. Reisevorbereitungen, Informationen einholen. Vom 2. September 16 bis 7. September 16 Insel Usedom, Stolper Ecke. Durch Modernisierungsmaßnahme in der Wohnung diesmal verkürzt. Eigentlich war Urlaub länger geplant.

Falls das nicht klappt am 1.9. mit Kabelverlegung Breitband, Freitag bin ich weg. Schon diese Lärmzumutung, wenn ganzen Tag gebohrt wird, Löcher durch Fußboden und Decke. Kostet uns wenigstens nichts, wurde versprochen vom Vermieter. Na hoffentlich. Brauchen tu ich`s nicht…

Morgenurlaub am Napoleonstein, Naherholungsgebiet Cospeda. Gräser tanzen angeblasen vom kühlenden Windchen. Bin ganz stolz auf meine neu gekauften grasigen Kameraden, Balkonbegrünung. Winkende Hausfreunde, wenn` de in der Stube sitzt…Schön. Nun ab in die Spur, Staudis warten…

Genießen wir den Sommer bei guten, gesunden Getränken uns zuliebe. Herzliche Grüße von Musesuse.

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Heut nicht mit Wanderschuhen und Rucksack zum Napoleonstein. Mir liebgewordene Chinesische Tasche, Spaziergängerschritt der Sonne entgegen. Zum ersten Mal auf diesem Weg braune Blindschleiche liegen sehen. Behutsam aufgehoben und ins schützende Gebüsch gelegt. Stück weiter schwarzer Federgruß einer Rabenkrähe, oh Souvenier. Kleine Erinnerung an hier oben. Toll, alles in feines Morgenlicht gewandet, Dunst über Jena. Trotz dem früh nur 7 Grad waren, Sonne wärmt mich auf Bank Sitzende….

Nachher Ärzte konsultieren. Vor einiger Zeit am 7. August 16 beim wandern gestürzt kurz vor Closewitz, Lutherweg. Schräge Ebene, Morgentau und weiß nicht was noch. Ehemalig von Russenpanzern ausgefahrener Weg. Bin zwar weitergekommen aber irgendwie…Ob nun Arthrose oder noch was anderes. Naja, Nervenärztin hat mir schon paar mal Überweisung zum Chirurgen geschrieben. Auf Usedom wollt ich auch Anfang September. Da wär`s schon gut zu wissen, was mit linkem Knie los ist.

Meinen Sohn Johannes auch getroffen in Dresden. Er lebt sonst in China und will dort bleiben, wie`s aussieht. Verdient gut, kann seine Fremdsprachenkenntnisse einsetzen, nette Freundin. Ja schön jemand zu haben in der Fremde, Stück Geborgenheit, anlehnen, lieben, für einander da sein…

Ich selbst, bin aus kleinem Tief gekrappelt. Wie schnell man doch unten sein kann. Verzweiflung, weil am Computer was wichtiges nicht ging, ausbleibende Erfolgserlebnisse, Kraftlosigkeit. Noch zusätzlich runter gezogen zu werden von Schwester Friedis momentaner Negativschiene… Mittag hat ja gut geschmeckt, gekocht überm Feuer. Nachtönende Erbsensuppe mit Eisbein. Aber dieses ständige Genörgel+ Genöle hat Rest gegeben. Zum Glück wissen meine Leute nur wenig von mir. Ernteste möglicherweise nur Kritik und Unverständnis.

Oh zwei Rehe unterwegs. Munter springen sie durch`s hohe Gras. An anderer Stelle ein Hase. Läufer am Wald, trainiert vielleicht für anstehenden Triatlon. Mensch ist das schön hier. Goldenes Morgenlicht, wärmende Sonne, Aussicht, Erfüllung pur. Ja früh beizeiten aufstehen und dann in liebgewordene Ecken. Kurzurlaub…Uhr schlägt 8 aus dem Tale. Na mal hören, was bei den Arztbesuchen rauskommt…

Uns allen angenehme, sorgenfreie Sommerzeit. Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Liebe bestimmte Grasarten, von denen auch um den Napoleonstein einige zu finden sind. Gestern zwei Töpfe mit Gräsern aus Gärtnerei heimgetragen. Zieren jetzt meinen Balkon. Herrlich.

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Tälerwechsel

Gestern Abschiedsrunde im Schmirner Tal. Hatte Glück auf dem Weg nach Toldern zum Hofladen hielt Auto, gute Gerdi. Sie nahm mich ein Stück mit. Lieferte Butter aus, von Gertraud selbstgebuttert. Auf großen Platten lagen die Meisterwerke, goldgelb, köstlich anzuschauen. Eine Arbeit, Kühe oben auf der Alm…Man sah die Freude an, mit der diese Butterstücken geformt waren. Und Gerdi unternehmungslustig, 86 Lenze, weite Strecke allein im Auto vom Ruhrgebiet bis hierher. Schmirn, ihr Ferienort seit Jahrzehnten.

Abends hatte sie die Idee mich zum Friedhof mitzunehmen. Anschließend kleiner Abschied mit Liedern in der reichbemalten, Fahnengeschmückten Ortskirche. Ja konnte doch auch etwas zurückgeben. Schöne Lieder gesungen, Segen gesprochen. Wer weiß, was noch alles kommt? Genießen die Tage, ihr Motto. Wenn`s mal anders ist, Gesundheit nicht so mitspielt, bleiben die Erinnerungen an bessere Zeiten.

Bin schön den oberen Weg hinter dem Bergkirchlein, kalte Herberge gelaufen. Wunderbare Ausblicke an freien Stellen. Straßen im Tal wirkten wie graue Bänder, die sich auf dem Grün dahinschlängelten. Fernsicht, Berggipfel…Bänke die einluden zum verweilen. Nein, Weg ist noch lang, weiterziehen. Von schnelleren Wanderern überholt..Gemütlich. Linkes Knie brennt beim abwärtsgehen. Wie hatten doch die Chirurgen gemeint, nach Kniescheibenbruch Dezember 2014? “ Besser wär`s nicht geworden.“ Also Schongang.

Das müßtet ihr sehen, ein Wetter zieht heran. Inzwischen haben mich meine Verwandten nach Navis geholt. Sitze auf Balkon, in der Ferne regnet`s, Berge grau eingehüllt, dicke Wolken. Mal sehen, wie hier die Tage werden. Kleine Ziele, wie hoch zur Vögeleralm. Bloß Nachbartal von Schmirn und ganz anderes Aussehen. Hänge mehr besiedelt. Na mal schauen im Aufenthaltsraum. Bestimmt gibt`s wieder ein Schnäpschen vom Franzl. Brennt so feinen…Mm wohl bekomm`s. Gesundheit!

Auf Balkon geschrieben vor Zwetschkenzimmer, bei Maria und Franz Hörtnagl in Navis am Abend, 28.7.2016 von Musesuse.

www.haushoertnagl.at

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Schön, Schreibtisch im Grünen in der Gärtnerei Boock bzw. Boock Gartenkultur. Frühling ick sehe dir. Primelleuchten, dickknospige Kamelien, Wohlfühlverranda von November bis Monat Mai. Am 15. März wieder erster Arbeitstag stundenweise. Vor mir auf dem Tisch ein weißes Tausendschönchen. Die Gänseblümchenartigen sind meine Lieblinge. Eins darf mit Nachhause…

Heut hier ein wenig verweilen tut gut…. Gestern beim Chirurgen abklären lassen, was mit dem Knie los ist. Grundtenor, nicht besser geworden durch den Sturz. Das Knirschen hätte auch seine Bewandnis. Naja im großen und ganzen grünes Licht zum wandern. Ein Glück, dachte schon sonst was. Soll mit der Gitarre singen gehen, das wäre gut für die Seele. Ja die lieben Chirurgen. Das war also eine nette Sache.

Allerdings Nachmittag wieder einen Schock bekommen. Lothar wieder von der Kur zurück. Aber in welch Zustand? Und allein in seiner Wohnung. Früh+ Abend kommt der Pflegedienst. Rollstuhl, Rollator..Kann sich kaum auf den Beinen halten. Außerdem noch Katheter…Seine Angehörigen hoffen, das er bald wieder so springen kann wie früher. Wer weiß? Eigentlich verwunderlich, das solch kranke Kameraden nicht gleich in eine sichere Einrichtung kommen. Naja der eigene Wille zählt. Wollte bestimmt probieren in den eigenen vier Wänden zur Gesundung zu gelangen…

Mit älteren Leuten singen gern aber Pflege…Werd immermal aus der Kaufhalle etwas mitbringen für ihn.Seit dem Sturz im Dezember spinnt mein Herz in Abständen. Unangenehme Aussetzer, Rythmusstörungen. Möglicherweise Stressbedingt. Von der Seele kommt ja ganz viel. Gestern den ganzen Tag. War tüchtig erschüttert. Erst das bange Fragen wegen meines Knies und dann Lothar…

Morgen gehts wieder auf die Piste von Porstendorf nach Neuengönna. Freue mich schon. Kleine Freuden…Wege, Aussicht, Ländliche Beschaulichkeit,Training. Ende Juli rufen die Alpen, im Mai Limone am Gardasee und jetzt singt der Frühling…

Uns allen ein sonniges Wochenende, Spaziergänge, Biergarten, Natur…

Liebe Grüße von Musesuse

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Bin gerade wieder im Tief. Mein Knie hat zu den Winterlingen ganz schön gepiept. Dabei war es nur ein gering abgängiger Weg. Und auf dem Rückweg dieses knirschen. Seltsam. Hab mir schon Termin besorgt zum abklären in der Unfallchirurgie am Donnerstag. Hoffentlich ist der Traum vom wandern keine Seifenblase, die schnell zerplatzt. Fühle mich minderwertig ohne sportliche Erfolge. Das war immer schön, zwischen den Dörfern gehen und erst in den Alpen….Ich gehöre auch zu denen, die sich oft was beweisen müssen.

Heut Gespräch bei der Nervenärztin. Hinterher erst richtig unten gewesen. Eigentlich darf Frau gar nichts mehr erzählen, wies gerad wirklich geht. Gleich verstärken sich die Empfindungen richtig doll. Ein Psychologe könnte mir nicht helfen. Schon nicht wegen der häufigen Instabilität. Wird direkt gewarnt. Ja sie haben recht, selbst genug die Erfahrung gemacht was passiert, wenn über Probleme geredet wird. Gestern hat erst wieder jemand gesagt, hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Muss doch mal nachfragen, ob das tatsächlich in der Bibel steht….

Wißt ihr was ich gut finde, das die Kirchen endlich Mut gefasst haben anzumahnen, bei der Politik das die Menschen im Mittelpunkt stehen sollen und nicht das Geld. Papst Franziskus hätte sogar gesagt “ Geld soll dienen und nicht beherrschen!“ Solch Aussage war schon lange mal dran.

Mich hatte zwar der Radiogottesdienst etwas innerlich aufgewühlt. So mit dem Tenor, wir sollen nicht soviel Sorge haben um uns. Gott wirds schon richten. Dann der Vergleich mit den Lilien auf dem Feld und die Vögel am Himmel…Nicht ganz realistisch….Kann man scheinbar nicht so auf die Goldwaage legen. Bin ja nur eine Randerscheinung der Christenheit. Mehr Richtung Freidenker.

Kirche kümmert sich um viele Einrichtungen. Nur schade das die oft überlasteten Pastoren nicht demonstrieren können für ihre Rechte. Seelsorgebezirke werden auf grund von Sparzwängen zumindetens bei der Evangelischen Kirche immer größer. Eine Rolle spielt auch, das mehr Gemeindeglieder sterben, so austreten als neu getauft. Also bleibt zu hoffen das es für die Bediensteten in den Kirchen und Kirchlichen Einrichtungen besser wird.

Aber eine Sache hab ich endlich mal wahrgemacht, der Notaufnahme eine Freude zu bringen mit gutem Jakobscaffee, größte Packung Mercischokolade und Narcissen. Diese Überraschung ist gelungen….Das Personal hats schwer. Wird viel gemeckert, gänge nicht schnell genug von seitens der Patienten. Jeder will was…Na und dann die vielen Notfälle…

So jetzt gehts mir schon besser. Schreibtherapie….Möge jeder Möglichkeiten kennen sich aus Löchern herrauszuarbeiten….

Liebe Grüße und schöne Woche. Musesuse

PS: Hab gerade mal nachgeschaut woher hilf dir selbst, so hilft dir Gott kommt. Amseln Grün bezeichnet es als heidnisches Gedankengut, was keinesfalls in der Bibel steht. Dies würde auch das Christentum auf den Kopf stellen. Wieder was gelernt….

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Die Chirurgen haben ganz schön die Augen verdreht bei meinen Schilderungen, was ich alles unternehme. Hatte das letzte mal irgendwie überhört, das, das Bein nur gestreckt belastet werden darf. Mich freuend über die 60 Grad Beugungswinkel alles mögliche ausprobiert. Treppe, Wanderschritt, zweimal Streuobstwiese…Alles falsch gemacht. Na wenigstens ist der abendliche heiße Apfelsaft gesichert. Knie nach wie vor geschwollen. Also hochlegen, kühlen…Die vielen verordneten Spritzen. Ärztin meinte nichts mit Gewalt und sollt mich nicht überschätzen.

Anschließender Besuch beim Lothar auf der Neuro. Seine Kur rückt in greifbare Nähe. Ein Pfleger bat mich für Kleidung zu sorgen…Da hats mir schon wieder gereicht. Nichts mit Schonung. Verwandte gibts in diesem Falle auch. Mein Nervenkostüm ist nicht das beste. Kurze Pause, weiter im Text den Kältegraden zuvor kommen. Aber nur, was in den Rucksack passt. Lothar wird mit einem Minimum von Kleidungstücken zur Kur fahren müssen. In der Kurklinik sind Waschmaschienen für die Patientennutzung gegen geringen Aufpreis. Hab mich erkundigt.

Mal sehen, wie heut die Wegelage ausschaut. Noch etwas gewaschen von seinen Lieblingssachen. Vorbei schaffen. Hoffentlich ist kein Glatteis. Zahnarzt, Krankmeldung in die Gärtnerei bringen, AOK, Reha Aktiv…Planung…
Wie sagte mein früherer Kollege Arno immer:
“ Gelle Susi, leichte hat`s man nicht aber leichte hat`s einen.“
Uns allen einen guten Mittwoch. Kraft den Stress der Tage besser bewältigen zu können.
Liebe Grüße von Musesuse

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Päuschen am Feldrand von Cospeda. Neben mir am Weg stehen die 12 frischgepflanzten Apfelbäumchen der Pfarrersleute. Hab hier im Vorfeld mit einem Gutschein der Gärtnerei Boock unterstützt. Und die Firma hat sich im Dezember gefreut, doch noch einige wurzelnackte Obstbäume loszuwerden.

Ja das neue Jahr…Silvester halb verschlafen. Gar nicht wie sonst bis nach zwölfe aufgeblieben. Beim größten Krach friedlich geruht. Das werte ich als Weg zu mehr innerer Gelassenheit. 2014 hat gut angefangen. Am Dienstag ist wieder Termin beim Unfallchirurgen. Hoffentlich ist er zufrieden. Knie sieht jetzt wieder normal aus. Nicht mehr so ein Wummer wie nach dem Sturz.

Das Laufen geht ganz manierlich. Heut von Lützeroda die Straße nach Vierzehnheiligen gegangen, ca 3 km in 45 Minuten. Ein Glück nur das so eine freundliche Wetterlage herrscht. Zwar zum Schaden von Wintersportgebieten. Aber was des einen Freud, ist des anderen Leid. Alte Tatsache.

O schön Sonnenuntergang, rotgoldenes leuchten hinter dunklen Gehölz. Jena liegt ruhig im Tale. Erste Lampen blinzeln schon in der Dämmerung…Besuch. Ein weißer Hund schnuppert an der Bank herum. Familienausflug, den Sonntag Nachmittag genießen. Flammender Himmel. Kontrastreich, gold auf blau. Pfarrer zu Pferd. Ja endlich Freizeit nach drei Gottesdiensten… Werd zum Bus gehen. Mal sehen, was die neue Woche alles bringt. Lassen wir uns überraschen.

Allen einen guten Start, nach den vielen Festtagen ins normale Leben. Wer auch ein paar Pfunde mehr hat, möge sie recht bald wieder loswerden….

Herzliche Grüße von Musesuse.

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