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Posts Tagged ‘Kinder’

Graue Tage, März von der dunklen Seite. Aber hast du nicht gesehen, es spitzt grün an Büschen und Bäumen. Blütenknospen scheinen zu warten, Sonnenlicht, Wärme, Bienenflug… Mittwoch wenigstens im Sonnenschein ein Teil meiner getopften Erdbeerpflanzen schick für den Verkauf hergerichtet. Alte braune Blätter entfernt. So langsam lassen sich Kunden in der Gärtnerei sehen.

Traurig bin ich, das eine liebe Kollegin sich verändern will. Etwas neues aufbauen vor der Rente. Wir hatten ein herzliches Miteinander. Schade solche Mutmacher braucht die Nation. Karla lebe weiterhin deine Träume…Werd sie mal besuchen mit der Gitarre.

Bin froh, heute nicht den ganzen Vormittag auf meinen Gedichtvortrag gewartet zu haben. Sondern um 5 Uhr aus dem Bette und auf`s Dorf. Ablenkung, gemeinsames musizieren mit dem Theologengeiger in Krippendorf und Rödigen. Nachts Lied im Kopf gehabt. Bleibet hier und wachet mit mir, Endlosschleife. Gleich geübt…Paßte zur Predigt. Das ist ein großes Glück für uns beide, dieses Zusammenspiel. Farbe. Da kann`s auch noch so trübe sein draußen.

Innen geht`s gerade. Kraft kommt wieder. Gute Idee Texte zu lernen. Bereichert. Selbstbestätigung. Auch aus Schulversagern kann noch etwas werden. Manchmal braucht`s halt Zeit und Geduld. Liebe Eltern laßt euch sagen, selbst wenn eure Kinder nicht so recht in der Schule mitkommen. Das Leben geht oft eigenartige Wege. Der Knoten platzt irgendwann…

Nun ihr Lieben alle im Boot durch`s Frühjahr, gute Fahrt und hoffentlich bald wieder Sonnenstrahl gelenkt. Herzliche Grüße von Musesuse.

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Gestern wieder eine schöne Taufe erlebt in Closewitz. Das Kirchlein war sehr gut besucht. Neues Kirchenfenster bestaunt, vom ortsansässigen Glasermeister Tilman Lambrecht gefertigt. Gelbes Kreuz auf bläulichen Untergrund. Hinterher wurde zur Feier des Tages ein Wildapfel ( Baum des Jahres) vor die Kirche gepflanzt. Sekt, Saft, belegte Brote. Hoffentlich wächst die kleine Friederike in Liebe auf. Ein Zitat heißt: “ Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben, Sterne, Blumen und Kinder.“

Ein Appell an alle Eltern ihren Kindern eine liebevolle Kinderstube zu gewähren. Schlimm ist es wenn Angst und Gewalt regiert. Sei es wegen Überforderung, Jähzornsanfällen + sonstigem. Hab es am eigenem Leibe erfahren wie furchtbar so etwas sein kann als Kind. Immer leicht gesagt: „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.“ Bei meinem Sohn zuviel durch gehen lassen. Zwar nicht die gleichen Fehler gemacht aber dafür andere….

Manchmal stößt die Vergangenheit auf. Nimmt gefangen. Einen so schönen Vormittag erlebt, sich eingebracht mit Gedicht, Liedern und trotzdem flaues Gefühl im Bauch mit dem alten Kram heimwärts. Zum Glück bin ich diese Beklemmung losgeworden. Fotokarten gebastelt für Kirchspiel + Klinikseelsorge. Wer weiß, was im Unterbewußtsein alles spukt….

Ein Pfarrer hat mir den Aronitischen Segen geschickt. Wirkt Wunder für mich diesen zu verinnerlichen bei Bedarf. Kleine Formel um zur Ruhe zu kommen.

Der Herr segne Dich und behüte Dich.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf Dich und gebe dir Frieden. Amen.

Seid alle behütet von den Engeln des Herrn liebe Closewitzer, liebe Leser in Nah und Fern. Herzliche Grüße von Musesuse

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Ein grauer Samstagmorgen. Was wird heute alles werden? Nach dem Frühstück erst mal mein Programm durch gesprochen für den Neujahrsempfang der Volkssolidarität, am 9.1.2012 im Stadtteil Winzerla. Die Chefin wünscht sich Gedichte zum neuen Jahr bzw Neuanfang gewürzt mit Liedern. Mit meinem, zwecks einer Antologie angelegten Archiv, erweist sich das Programm zusammenstellen sehr hilfreich. Immerhin auf 17 Gedichte bin ich gekommen, die in die gewünschte Rubrik passen. Bei einer Auswahl von ca 200 gelernten Gedichten, festgehalten auf Karteikarten mit Dichter, Titel und der erste Satz fällt es leicht sich vorzubereiten…..

Die Volkssolidarität ist ein Sozialverband aus der DDR, der auch heute viel Zuspruch findet. Für mich ist es Ehrenamt am Montag mit leiblicher Versorgung. Meistens gab`s noch 10 € Kulturbeitrag. Na ja auf jedenfall schön, gelerntes zu präsentieren auch eine gute Sache für den Künstler….

Wisst ihr was gestern mein größtes Geschenk war? Im schönsten Sonnenschein zur Streuobstwiese am Johannisberg zu gehen und mein Apfelglück einzusammeln, das da noch ganz zahlreich lacht unter den Bäumen. O da liegt noch so viel…..Mutter Natur beschenkt reichlich….

Ein anderes großes Geschenk war ein Gottesdienst mit Krippenspiel zu Epiphanias ( 6. Januar 2012 ) in der Closewitzer Kirche. Pfarrer Krause hatte mit Kindern aus verschiedenen Dörfern eine moderne Version dieser alten Geschichte einstudiert….Nett diese Kinderchen mit welcher Begeisterung sie gespielt haben… Der Pfarrer las sehr stimmungsvoll den Text und die Kinder haben alles szenisch dargestellt auch zur Freude ihrer anwesenden Eltern. Schön die vielen Lieder, die wir gemeinsam sangen. Eigentlich für mich das erste Mal wahrgenommen Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg….Gehört hatte ich dieses Lied schon…Gut eine Premiere es zum ersten mal zu singen.

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht, leuchte du uns voran, bis wir dort sind, Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind! Die erste Strophe dieses modernen Liedes.

Ja der rote Faden, der sich durch das ganze Stück zog gespielt auf dem Harmonium, Stern über Bethlehem…gesucht, gefunden, gesungen…

Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück, steht noch dein heller Schein in unsrem Blick, und was uns froh gemacht, teilen wir aus, Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus! Die letzte Strophe dieses Liedes aus dem Evangelischen Gesangbuch Nr. 545

So lernt man doch das eine oder andere neue Lied kennen. Ganz passend noch die Jahreslosung für 2012:

" Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."( 2.Kor. 12,9 )

Uns allen eine gesegnete, farbenfrohe Zeit.
Liebe Grüße von Musesuse

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Dieser frühe Winter hat doch auch etwas gutes. Von dem allgemeinen Chaos mal abgesehen wie Kälte, Glatteis, Schnee, zusammenbrechende Verkehrssysteme, Energieausfälle und weiteres. Die Wintersportler freuen sich, auf den Märkten brummt das Glühweingeschäft, Kinder rufen Hurra…Für mich, trotz ein wenig Angst wegen der Sturzgefahr, doch die Freude Gedichte parat zu haben, passend zum Wetter. In meinem gestrigen Kommentar zu sind die Lichter…habe ich schon dazu geschrieben. In einem grünen Dezember wirken Schneegedichte überhaupt nicht. Aber da gibt es ja noch eine Reihe neutraler Texte.

Mir geht es so beim rezitieren das alles stimmig sein möchte. Zum Regen ein Regengedicht, zum Flockenwirbel passendes. Freude lässt sich gut nachzeichnen, für Liebespaare etwas über die Liebe, Wolken, Jahreszeiten, Monate, Geburtstage, Leben…heiter, besinnlich,melancholisch… Vieles ist und wird lyrisch verpackt in Büchern angeboten. Was mir besonders gefällt wird gelernt. Lernen auch als Selbsthilfe zu verstehen für mich im Auf und Ab meines Lebens. Mein größter Wunsch zu Weihnachten ist vor allem Gesundheit und als Kleinkünstler in meinen Möglichkeiten weiter zu kommen. Wünsche die kein Geld kosten. Bei letzteren hilft immer wieder probieren….

Für euch nun ein, auf den Winter zutreffenden Text eines alten Liedes, welches gern in unserer Familie gesungen wird.

Es ist für uns eine Zeit angekommen,
die bringt uns eine große Freud:|
Übers schneebedeckte Feld
wandern wir, wandern wir
durch die weite weiße Welt.

Es schlafen Bächlein und Seen unterm Eise,
es träumt der Wald einen tiefen Traum.:|
Durch den Schnee, der leise fällt,
wandern wir, wandern wir
durch die weite weiße Welt.

Vom hohen Himmel ein leuchtendes Schweigen
erfüllt die Herzen mit Seligkeit.:|
Unterm sternbeglänzten Zelt
wandern wir, wandern wir
durch die weite weiße Welt.

Schön diese Bilder, diese Sprache, Frieden einer fast unberührten Landschaft. Vielleicht noch zu finden hinter den Mauern der Städte.

Mögen wir alle solche Ruhe Inseln einmal durchwandern, um zu uns selbst zu finden, Kraft gebende Momente…….
Uns allen einen hoffentlich guten Weg durch diese Woche, wünscht von Herzen Musesuse.

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Das Glück ist das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Albert Schweitzer

Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen.
Wurzeln und Flügel.
J.W.Goethe

Genieße die Gegenwart mit frohen Sinn
sorglos was die Zukunft dir bringen werde.
Doch nimm auch bittern Kelch mit Lächeln hin-
vollkommen ist kein Glück auf dieser Erde.
Horaz

Die Freundschaft eines lieben Menschen ist wie der Schnee
der die Pflanze vor dem Frost schützt.

In einem langen Menschenleben
kanns nicht nur Glück und Freude geben.
Doch wünsch ich dir, das frohe Stunden
die trüben vielfach überrunden.

Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
Johann Heinrich Pestalozzi

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben.
Sterne, Blumen und Kinder.

Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
weil sie auf das große vergeblich warten.
Pearl S. Buck

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas schönes bauen.
Erich Kästner

Das Leben ist eine Reise.
Je weniger Gepäck man dabei hat,
desto mehr Eindrücke kann man mitnehmen.
Hanna Schygulla

Wer die Augen offen hält, dem kann im Leben manches glücken.
Doch noch besser geht es dem, der es versteht, eins zuzudrücken.
Lebensweisheit aus Frankreich

Nichts ist so Hoffnungslos, das wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.

Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
vorausgesetzt man hat die Mittel.
Wilhelm Busch

Glaube ist der Vogel welcher singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
Rabidranath Tagore

Ihr lieben das sind geflügelte Worte, die mir ans Herz gewachsen sind im Laufe der Jahre. Zur Straßenzeitung oder wo auch immer weiter gegeben, finden sie Zuspruch. Mir selbst sind sie Mutmacher, Tröster, etwas zum festhalten. Aufgeschrieben aus Büchern oder von unterwegs mitgebracht. Ein geistiger Schatz. Herzliche Grüße von Musesuse

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" Du altes Männlein", sagte am Dienstag die Tierärztin zum Hasen Willi. Der gute ist schon im betagten Alter und die Beine wollen nicht mehr so. Aber wenn ich ihn so beobachte, genießt er doch noch sein Dasein. Ein wenig fressen, putzen, umher hoppeln, die Meerschweine beschnüffeln, sonst viel liegen. Gestern habe ich wieder den Stall ausgemistet. Nun sorgen frische Sägespäne und Stroh dafür, das es den kleinen vierbeinigen Freunden gut geht. Die Ärztin riet mir Willis Hinterteil jeden Abend zu baden, in lauwarmen Wasser mit Kamilan Zusatz, um Entzündungen vorzubeugen. Na Hauptsache, das er sich nicht erkältet dadurch. Ihr seht, da hat man eine kleine Beschäftigung. Mein Sohn ist groß und aus dem Haus. Heute liegen die Aufgabenfelder etwas anders für mich. Wer sucht der findet. Neues tut sich auf. Natürlich brauchen die erwachsenen Kinder auch noch ein bisschen Unterstützung, den Rücken zu stärken. Schön wenn sie wieder kommen auf Besuch, aber sie sollen ihre Flügel benutzen und los fliegen. Eines Tages gründen sie eine Familie oder je nachdem wie und wen sie lieben. Alles ist offen. Man sollte sich hüten Strukturen fest zu legen. Lasst uns tollerant bleiben. Manche Eltern können es nicht oder nur schwer nach vollziehen, wenn ihr Kind Homosexuell oder Bisexuell lebt. Vom Hasen Willi zu den Kindern. Bei der Hasen Pflege heute musste ich daran denken, Sohn Johannes immer als Kleinkind gebadet zu haben…..
Zum Glück erfreut jetzt wieder Sonnenschein und Wärme. Hoffentlich doch eine Weile. Am Sonnabend fahre ich mit meiner Cousine Jana und ihr Freund auf die Insel Usedom. Ihr habt bestimmt schon Kommentare von ihr gelesen auf meiner Seite. Sicher wird es eine schöne Woche. Mein Ringbuchheft und die Gitarre kommt auch mit. In das Heft kommen die Impressionen hinein von dieser schönen Gegend. Die kleinen Geschichten eignen sich auch für die Briefpost an liebe Freunde. Momente festhalten schriftlich, Gedanken, Farben….Überhaupt, an Dinge die wir aufschreiben, wie kleine Reiseberichte, sind in der Erinnerung viel lebendiger, als nur auf dem Foto. Habt ihr das auch schon festgestellt? Nun eilen meine Gedanken mir schon vorraus in den Norden. Werden die großen Pappeln wohl den Stürmen getrotzt haben, in der Nähe von unserem Quartier? Leuchtet der gelb blühende Ginster am Wegesrand und die herrlichen Apfelrosen? Na, am 5. 6. 2010 wissen wir mehr.
Uns allen eine gesegnete, farbenfrohe Woche wünscht Musesuse.

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