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Posts Tagged ‘Himmel’

Päuschen am Feldrand von Cospeda. Neben mir am Weg stehen die 12 frischgepflanzten Apfelbäumchen der Pfarrersleute. Hab hier im Vorfeld mit einem Gutschein der Gärtnerei Boock unterstützt. Und die Firma hat sich im Dezember gefreut, doch noch einige wurzelnackte Obstbäume loszuwerden.

Ja das neue Jahr…Silvester halb verschlafen. Gar nicht wie sonst bis nach zwölfe aufgeblieben. Beim größten Krach friedlich geruht. Das werte ich als Weg zu mehr innerer Gelassenheit. 2014 hat gut angefangen. Am Dienstag ist wieder Termin beim Unfallchirurgen. Hoffentlich ist er zufrieden. Knie sieht jetzt wieder normal aus. Nicht mehr so ein Wummer wie nach dem Sturz.

Das Laufen geht ganz manierlich. Heut von Lützeroda die Straße nach Vierzehnheiligen gegangen, ca 3 km in 45 Minuten. Ein Glück nur das so eine freundliche Wetterlage herrscht. Zwar zum Schaden von Wintersportgebieten. Aber was des einen Freud, ist des anderen Leid. Alte Tatsache.

O schön Sonnenuntergang, rotgoldenes leuchten hinter dunklen Gehölz. Jena liegt ruhig im Tale. Erste Lampen blinzeln schon in der Dämmerung…Besuch. Ein weißer Hund schnuppert an der Bank herum. Familienausflug, den Sonntag Nachmittag genießen. Flammender Himmel. Kontrastreich, gold auf blau. Pfarrer zu Pferd. Ja endlich Freizeit nach drei Gottesdiensten… Werd zum Bus gehen. Mal sehen, was die neue Woche alles bringt. Lassen wir uns überraschen.

Allen einen guten Start, nach den vielen Festtagen ins normale Leben. Wer auch ein paar Pfunde mehr hat, möge sie recht bald wieder loswerden….

Herzliche Grüße von Musesuse.

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Mm das Weinchen schmeckt. Draußen zucken Blitze, erhellen die Nacht. Donner krachen. Ja das war heute abzusehen, das sich die Himmelschleusen öffnen. Die Wärme. Wolkenformationen schoben hin und her. Meine Singerunde hat es nicht erwischt. Kann euch sagen diese Beleuchtung, gelber Raps, Maiengrün und Gewitterschwerer Himmel über dem Gönnatal Abends.

Hab doch versucht einem Tief entgegenzuwirken. Ja zu viel Schlaf, kein rechter Antrieb aber schließlich doch losgezogen. Draußen herum singen hilft immer. Pfingsten steht vor der Tür. Familienfeier, Mühlentag in Krippendorf+ weiteres. Das Seelische Gleichgewicht will erhalten sein.

Letzten Sonntag bin ich 33 km gewandert als kleine Vorübung für den ersten Juni, die 35 km Wanderung Horizontale Jena. Ging ganz gut. Auf dem letzten Stück meldete sich mein linkes Knie. 1996 mal unterhalb eine Fraktur gehabt. Ein wenig Problemzone. Na man ist auch keine 20 mehr….Aber diese Landschaft…Wonnemonat Mai.

Am Sonntag war fast Handschuhwetter, kalt regnerisch. Wie eben das Leben auch sein kann. Also nichts wie durch. Kilometer schrubben….Dazwischen einen schönen Gottesdienst in Hainichen besucht mit anschließender Verköstigung. Danach lief es sich besonders gut. Hatte Wechselsocken eingepackt. Die Füße quellen auf in den Stiefeln. Na eben Schweißfuß. Aber keine Blasen gelaufen.

Diese Landschaft im Gönnatal, Bilder unterwegs im Herzen festgehalten, Durststrecke 33 km absolviert. So etwas ist ganz gut zu meistern. Was steckt noch alles in der alten Kiste? Neuauflage von vergangenen Sportlichen Ehrgeiz. Und die Pfunde purzeln. Beim Hausarzt waren es heute früh 105,300 kg auf der Waage. Dies ist auch dem wanderreichen Sonntag zu verdanken.

Am Sonnabend möchte ich nach Beulbar wandern über die Wöllmisse. Familienfeier. Na uns allen ein schönes Pfingstfest. Genießen wir die Natur, das Miteinander….

Liebe Grüße von Musesuse

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" Und die dunklen Wege gehen wie im Traum aus der Enge in ein weites Land hinaus….." So heißt es in einem Gedicht, was ich vor kurzen gelernt habe. Die Enge des Winters, manchen Tagen, Momenten….Hinaus, meinen Traum leben…50. Geburtstag. Blick in die Ferne über flimmernde Landschaft, lieblich gezeichnet….Bewegung auf den Straßen unten im Tale. Gelb blühende Kornelkirschen auf dem Johannisberg, Kieferngrün, Vogelgezwitscher im Himmelsblau. Geburtstag! In den guten Römern, ja ihr habt richtig gelesen, heute mal nicht Wein aus Plastikbechern, sondern in den guten Glaspokalen ein fantastischer Rebensaft aus Chile, der Herz und Gaumen erfreut. Dank dem lieben Erhardt für den Reserva Elemental von der Rebsorte Carmenere, die nur in Südamerika angebaut wird. Neben Brot, Wurst und Käse zu zweien mit Lothar, der mich die letzten 20 Jahre begleitet hat.

Ja die Zeit….Jahreszeiten geben sich die Klinke in die Hand, auf und ab, Wellen. Alles fließt, gestern, heute, morgen?! Vor dreißig Jahren habe ich davon geträumt, was ich heute bin. Alles braucht seine Zeit. Wie lange? Was wird? Zukunft eine Wundertüte, geheimnisvoll….Neue Ideen bringen immer wieder Bewegungen…Vorwärts rollt das Rad…..Stagnation bedeutet Enge. Deshalb ging es gerade heute auf den Berg. Sehen was vor mir liegt. Auch dem Himmel ein Stück näher. In dieser Führung liegt meine Zuversicht.

Bimm! Die Gläser klingen. Sonne malt im Glas rubinfarbenes leuchten auf grünen Fuß. Leben, Grün, Rot, Gelb, Blau, Weiß, Braun…Erde, lieber Planet, wie kannst du auch schön sein…..Hoffnungen sprießen, an Menschen, Regierungen, an die Welt….An mein eigenes Dasein. Hauptsache halbwegs gesund, Licht in der Dunkelheit, Kreativität, Freude, Bewegungen….mein Lied singen….

Die Sonne meint es gut mit uns. Insekten fliegen, Wärme und das am 24. März 2011, 50. Geburtstag mit Traumwetter." Und die dunklen Wege gehen wie im Traum in ein weites Land hinaus…." ( Aus dem Gedicht Frühlingsnacht von Hildegard Jahn- Reinke)

Am 24. März 2011 auf dem Johannisberg geschrieben, mit Blick auf Ortsteile von Jena und Umgebung.
Jetzt erhebe ich das Glas auf uns alle, auf unsere Träume, die Gesundheit, gute Ideen, Glück,….auf das Leben.
Alles Liebe wünscht Musesuse

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Es ist Abend. Die Sonne lässt noch einige helle Strahlen durch den diesigen Horizont gleiten, bevor sie rot hinter den Bergen versinkt. Langsam hüllt sich die Natur in dunkles Schweigen. Die Nacht bricht herein. Zeit für mich hinaus zugehen und nach dem Wild zu sehen. Ruhig und gelassen ziehe ich meine grünen Sachen an und setze meinen Hut auf den Kopf. Dann gehe ich hinaus in die dunkle geheimnisvolle Nacht. Das Dorf mit den alltäglichen Eindrücken bleibt hinter mir. Meine Augen gewöhnen sich langsam an die Dunkelheit. Sie sehen durch das schwarze Tuch hindurch, was zuerst so undurchdringlich schien.

Das Fernglas hilft noch etwas nach, die Konturen und Bestandteile dieser Umwelt genauer ansprechen zu können. Es ist still. Da und dort ein leises knacken oder ein Vogel der wohl an Schlafstörungen leidet. Der Nachtwind spielt mit den Blättern in den Bäumen. Sie knistern. Der nahe Wald rauscht mal leise, mal laut, wie der Wind seine Possen mit ihm treibt. Es klingt wie eine Melodie. Waldluft umgibt mich. Irgendwie bin ich glücklich. Auf meinem Weg steigen Gedanken zur Schönheit dieser Umwelt und Erhaltung derselben in mir hoch…..

Auf den Wiesen neben mir bewegen sich dunkle Schatten. Mein Fernglas offenbart ziehende Rehe, fünf an der Zahl. Langsam bewegen sie sich, die Ohren immer offen von Futterplatz zu Futterplatz. Der Wind steht gut. Sie bemerken mich nicht. Bei den Korbweiden spielen die Hasen. Mir scheint, das ich in der Nacht besser hören kann. Kein Geräusch entgeht mir. Nebelschwaden ziehen über den Erdboden hin. Sie benetzen die Gräser und alles was da steht und wächst mit einem feinen Wassertropfenschleier. Meine Stiefel sind nass.

Über der Natur der Sternenhimmel als Ergänzung und Abrundung der ganzen Schönheit. Große und kleine Sterne funkeln mir silbrig entgegen. Da die Milchstraße. Wie ein weißes Band zieht sie sich am schwarzen Himmel entlang. Mir einem Blick durch das Nachtglas entpuppt sich dieses über mir als ein mit vielen Punkten übersätes dunkles Tuch. Einmal die Augen oben, dann wieder in der Natur setze ich meinen Weg fort. Vor mir taucht der Schein Jenas auf. Das Lichtergemisch weißer und gelber Straßenlaternen gibt dem Himmel eine undefinierbare Farbe. Arme Stadtmenschen, sehen die Schönheit des nächtlichen Sternenhimmels kaum. Viele wollen gar nicht sehen. Sie betrachten ihre vier Wände als Festung und lassen nichts von außen heran. Der Fernseher ist ihr ein und alles.

Jetzt habe ich die hohen Bäume am Waldrand erreicht. Zwischen ihnen windet sich der Bach. Hier bleib ich stehen und höre was er mir erzählt. Murmelnd und gurgelnd fließt er über die Steine dahin. Hier und da ein Blatt oder ein Holz mitnehment, was von den Bäumen fällt. Er zieht mich in seinen Bann. Ich denke an meine verstorbene Kollegin. Der Tod ist etwas unfaßbares. Gestern lebendig und frisch mit mir gearbeitet und heute: Der Platz gegenüber am Mittagsstisch leer. Für immer leer. Ich denke an versprochenes ihr gegenüber, was ich nicht gehalten habe. Ärgere mich etwas und mache mir Vorwürfe. Hab sie doch recht gerne gehabt. Viel Not und Elend hat sie erlebt aber trotzdem doch recht fröhlich gewesen. 20 Jahre alt und schon Abschied von diesem Leben. Man kommt dazu über den Sinn des Lebens nachzudenken….

Es ist kalt geworden. Meine Hände sind steif. Gut, das die Handschuhe in der Jacke sind. Langsam gehe ich über die Felder. In der Ferne vor mir liegt die Autobahn. Lichter huschen vorbei. Lastzüge donnern mit hoher Geschwindigkeit in der Ferne vorbei. Die Luft ist plötzlich angereichert mit ihren Abgasen. Ich sehne mich etwas nach der Stille am Bach zurück. Der Geruch der nahen Autobahn lässt mich schneller gehen. 30 m vor mir ist die Landstraße. Zwei Autos kommen mir entgegen. Ihr grelles Scheinwerferlicht macht mich fast blind. Der Boden unter meinen Füßen gibt plötzlich nach. Ich stehe in einer Schlammpfütze." Glück gehabt" denke ich, fast wäre ich hinein gefallen. Weiter geht es. Die Scheinwerfer sind weg. Fluche noch etwas über sie….

Neben der Landstraße auf dem kleinen Teich erzählen die Wildenten sich noch etwas vor dem Einschlafen. Es ist halb zwölf. Unten im Tal ist das Dorf mit seinen Gewächshausanlagen. Aus dem Schornstein kommt eine Rauchwolke die noch schwärzer ist, als die Nacht. In den Häusern brennt nur noch vereinzelt ein Licht. Ich überlege was die Menschen in den beleuchteten Stuben noch so anstellen. Aus irgendeinem Stall trägt der Wind mir leises Muhen und Kettenklirren an mein Ohr. Im Walde schreckt ein Rehbock. Es klingt etwas gespenstisch. Das Echo hilft noch ein bisschen nach…..

Die Eindrücke ringsherum haben mich müde gemacht. Unser Haus ist fast dunkel. Nur die Neonbeleuchtung in der Pflanzenvitrine vom Nachbarn, leuchtet mir kalt entgegen. Ich gehe in mein Zimmer und zünde die Kerzen an, dem kalten Licht der Straßenlaternen zum Trotz. Aus dem Radio tönt Kammermusik. Einfach herrlich dieses ausruhen und überdenken. Aber ich muss mich in acht nehmen. Die Müdigkeit versucht mit allen Tricks mich zu überrumpeln." Schade" denke ich" das die Nächte immer so kurz sind" und blase die Kerzen aus. Dann kommt ein langer Traum….

Im Herbst 1983 geschrieben in Laasdorf, während meiner Jagdhelferzeit.

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Wieder zu Hause im nächtlichen Lobeda. Nach dem Gärtnerei Dienst, hatte es mich in die Gärten meiner lieben Familie getrieben. Es war alles in Ordnung. Einzig der Topf mit den Stangenbohnen verlangte nach Wasser. Ja der Himmel hat mir viel abgenommen mit gießen während der Urlaubszeit. Aber schön da zu wissen Brombeeren, Mangold, Tomaten und eine Kiste Bier. Nach der Arbeit saß ich wieder mit Lothar auf der Bank meiner Schwester, mit Blick auf die untergegangene Sonne. In der Hand jeder einen Brotkanten, den ich in der Eile noch daheim eingesteckt hatte und das gute Saalfelder Pils dazu. Wohl bekomms! Der Tag verabschiedete sich mit einem langen Abendrot. Heimwärts leuchtete schon der Mond am Himmel.

Musste an das Gespräch mit unserem Pfarrer denken, heute Nachmittag zu dritt. Vorbereitung für die Nacht der Kirchen im Kirchkreis Jena, speziell Kirche in Drackendorf am 27.8.2010, um 21. Uhr. Unser Beitrag trägt den vielverheißenden Titel ein Sommernachtstraum. Orgelmusik, Gedichte und neue Lieder. Probieren geht über studieren. 15 Gedichte aus meinem Schatz werde ich sprechen. Erich Kästner, Wolfgang Borchert, Hermann Hesse und andere. Das wird eine Premiere für mich in dieser Art und Weise. Drückt mir mal die Daumen, das alles gut wird.

Am Sonntag den 22.8.2010 um 14 Uhr, treffen wir uns am Haupteingang des Botanischen Garten in Jena, zwecks Einweihung meiner 2. Bank. Falls noch jemand kommen möchte. Sie steht am Inspektorenhaus Nähe alter Gingko, den der gute J. W. von Goethe gepflanzt hatte, neben dem Fürstengraben.

Nun zum Abschluss folgendes von Heinrich Waggerl:

Welch ein Glück, das es die einfachen Dinge immer noch gibt.
Immer noch Felder, rauschende Bäume
und den Mond am Himmel.

Ein schönes sommerliches Wochenende wünscht von Herzen Musesuse.

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Im Garten

Vor blauem Himmel leuchten grüne Bäume,
und auf den Wegen tanzen Sonnenfunken,
die ganze Erde ist vom Sommer trunken.

Mit bloßen Füßen steh ich bei den Rosen.
Sie schimmern schöner noch als Edelsteine,
und auf dem Boden tanzen Sonnenfunken,
die ganze Erde ist vom Sommer trunken.

HILDEGARD JAHN- REINKE

Welch schöne Sprache. Sonnenfunken, Rosen, Edelsteine, Erde….Das erinnert mich an viele innige Momente erlebt und im Herzen bewahrt. Tau und Regentropfen auf Rosenblüten. Sonnenlicht gefangen in Rosengesichtern, Blumenantlitze. Seht euch mal eine Blüte an. Kunstwerke ! Und doch würde ich nicht die Rosen vor die anderen blühenden Pflanzen stellen. Jede ist eine Königin auf ihre Weise.

Viel Freude bei euren Betrachtungen wünscht von Herzen Musesuse

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Der Himmel geht über allen auf und das nicht nur zu Christi Himmelfahrt. Früh um 8 Uhr tönte ein Fanfarensignal im Stadtgebiet Jena- Lobeda. Aufbruch mit Hut, Rucksack und Bier in den Mai. Nicht zu überhören, waren die jungen Männer mit ihren Singeübungen an der Lobdeburg. Unsere Vögel haben heute kaum eine Chance gehört zu werden, bei all diesen vielen wandernden und trinkenden Brüdern. Auf meinem Weg zum Drackendorfer Kirchlein, saß ein Gartenrotschwänzchen verwundert im Rosengesträuch und schaute mich an. Die kleinen Brüder und Schwestern…Ja der Himmel geht über allen auf. In München zum Ökumenischen Kirchentag ist man sich einig geworden, im September einen Tag der Schöpfung einzuführen. Ich hoffe, das dieses nicht nur ein Kirchlicher Tag bleibt, sondern auf der ganzen Erde gefeiert wird. Das nicht nur Ausbeutung und Profitgier unserer Mutter Erde schaden. Die gesamte Schöpfung kränkelt, fiebert nach sauberen Wasser, Luft, Liebe, Gesundheit. Aufbrechen in die Zukunft mit berauschenden Gedanken. Laßt eure inneren Lichter leuchten. Wir sind ein Teil dieser Schöpfung !!! Der Himmel geht über allen auf, das sangen wir heute nach dem Gottesdienst unter der alten Rotbuche im Drackendorfer Park. Diese großen alten Baumbrüder geschmückt mit einem Bätterkleid. Um die große Rotbuche stehen viele kleine Sämlingskinder. Wachsen und Werden als Hoffnung begriffen für alle. Eine Frage der Zeit? Ich denke, wir müssen uns der Verantwortung bewußt werden. Jetzt !!!

Herzliche Grüße von Musesuse

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