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Posts Tagged ‘Heimat’

Oh Leute erstes Veilchenblau im welken Gras leuchten sehen, an sonniger Stelle unweit von Cospeda. Ausziehen, den Frühling suchen. Greifvögel kreisen am Himmel. Auf meinem Bücherschrank steht ein geschnitzter Adler. Schaut aus, als ob er gleich losfliegen wolle….Ja die Leichtigkeit des Sein. Nicht der Buchtitel gemeint. Sache an sich. Fliegen…

Merke immer wieder, das Rückwärtssehen oft Verkrampfungen zur Folge hat. So viel erlebt. Wohin mit diesen belastenden Erinnerungen? Mein voller Name steht für dieses ganze Ach und Weh vergangener Jahrzehnte. Freitag nur mal an Schulerlebnisse gedacht. Gehänselt worden von Mitschülern, weil stark gehemmt und das Sprechen nicht recht ging in der 8. bis 10. Klasse….

Schon gingen Zustände los. Druckgefühl in der Brust, schlecht Luft bekommen…Ein lieber Freund schrieb mir " Konzentriere Dich auf das, wo Du Zuhause bist." Ja meine Heimat, mein Zuhause ist Musesuse, in Gedichten und Liedern…Der von den Eltern ausgewählte Name nur Amtsname. Mag es für andere ein Markenzeichen sein. Nachmittag mit Susanne Lehmann…

Zum Glück ging der Freitag dann noch ganz gut über die Bühne. Auf Liedtext konzentriert, eine Strophe gelernt. Selbstmitleid ist tödlich. Lähmt, zieht runter. Nur falsch gedacht, schon Folgen spürbar….Leben im Jetzt und Hier. Das andere versuchen im Keller zu lassen…

In einem interessanten Seniorenheim in Apolda, fielen mir besondere Zitate ins Auge. Ein paar davon. " In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks." Heinrich Heine. " Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." Nietzsche. " Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur." Max Frisch.

Danke liebe Elfi für die Einladung. Hab gern die Geburtstagsrunde deiner hochbetagten Mutti besungen….Könnte ja bald etwas wärmer werden draußen. Diese Kälte, Dunkelheit…Möchte fliegen…nicht nur in ein neues Lebensjahr am Gründonnerstag…Kleiner Wind sein, Sonnenstrahl…

Uns allen eine hoffentlich erfüllte, gute Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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Nun laß ich auch wieder mal etwas von mir hören. Die Idee wahr gemacht alle 300 gelernten Gedichte durchgesprochen in drei Etappen. Zwar nicht so langsam wie im Vortrag aber immerhin 5 Stunden und 15 Minuten insgesamt gebraucht. Manches ging erst im 3. Anlauf. Na hat sich doch gelohnt. Sperriges notiert zum üben. Müßte öfters gemacht werden zur Wiederholung.

Paßte jetzt auch herrlich. Gerad sehr übersensibel, ist mir doch was zu nah gegangen. Einladung zum Seniorennachmittag über Leid und Umgang mit solchem. Bestimmt gut gemeinte Angelegenheit. Umgibt tagtäglich. In Medien, eigenes erleben, Nachbarschaft, Krankenhaus…Aber komisch, wenn selbst die Entscheidung dahin zugehen oder nicht, so stark anschlägt, das es einem nicht mehr gut geht…

Hab schon mit dem Klinikseelsorger gesprochen, der diesen Vortrag hält. Entlasten…Diesmal Seniorenstunde in Altengönna ohne mich. Zumal dann auch die zahlreichen Adventsnachmittage losgehen….Gerade jetzt merke ich wie wichtig es ist, eine Ablenkung zu haben in gelernten Texten und Liedern. Sich auf etwas konzentrieren im Gedankenstrudel….Muß für mich sorgen. Weitgehendst meiden, was nicht gut tut.

Zum Glück geht`s mit der Lauferei wieder besser. Bis Samstag noch krank geschrieben. Dann winkt wieder die Gärtnerei. Freude dort schon groß. Endlich wird wieder saubergemacht, Klo geputzt+ weiteres. Weiß gar nicht, ob das überhaupt jemand geschafft hat in den letzten vier Wochen. Kollegen haben viel Arbeit in ihren Bereichen….

Aber immerhin die Zeit der Genesung genutzt mich weiterzubringen. 24 Gedichte dazu gelernt. In der Welt von Poesie und Liedern ist zunehmend meiner Heimat Haus. Hier find ich Ruhe.

Uns allen eine schöne unbeschwerte Zeit mit Kraftgebendem. Liebe Grüße von Musesuse.

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Den Tag der Abreise noch unter zwei Olivenbäumen zugebracht unweit des Pools. Mußt ja 10 Uhr aus dem Zimmer raus sein und 19 Uhr kam erst der Bus. Warten kann ganz schön lange dauern. Die Minuten, Stunden schlichen dahin, die Sonne brennt. Aber man ist bei seinen sieben Sachen….Kann gar nicht verstehen, das sich viele Leute am Pool so wohl fühlen.

Aber Fazit ist für mich trotz einiger Schwierigkeiten, die Tage gut rumbekommen zu haben. Natürlich das Preis/ Leistungsverhältnis von 145 € mehr für`s Einzelzimmer ist überhöht. Zimmer zwar zweckmäßig eingerichtet, doch diese Hellhörigkeit…Am Essen gab`s nichts auszusetzen, sehr reichhaltig. Gut das es im Hotel einen Laden gibt mit ortsüblichen Preisen. Muß nicht die teure Bar genutzt werden.

Schön war die unmittelbare Nachbarschaft zum Hauptgebäude. Konnten wir allabendlich auf der Verranda sitzen vor unseren Zimmern, der Musik lauschen und den beschafften Getränken fröhnen. Hatte am letzten Abend noch Flasche Grappa gekauft im Hotelladen, hernach mit meinen Holländischen Nachbarn geteilt. Feines Gesöff aus dem Trentino. Der Barpreis wäre 3,50 € für ein Gläßchen gewesen und so…hatten mehrere etwas davon. Angestoßen auf die Freundschaft der Völker+ Frieden in der Welt.

Nun bin ich wieder Zuhause. Das veröffentlichen meiner Texte ist noch eine schöne Nachbereitung des Urlaub`s. Fotos sind gut geworden. Zwei Bilder stehen zur Erinnerung. Ein Farbdruck vom Limoner Hafen und kleines Ölgemälde, einem Straßenmaler abgekauftes, mit Goldrahmen in Malcesine. So muß ich auch sagen mit 340 € Taschengeld gut über die Runden gekommen zu sein. Sparsam und trotzdem ausreichend. Einkehren auf einen Cappucino oder Latte Macciato+ WC Benutzung inklusive. Bißchen praktisch muß gedacht werden.

So war es ein kleiner Bilderwechsel im Gesamtpreis von 950 €. Geblieben die Texte, Fotos, Erinnerungen, verheilender Sonnenbrand. Gedanken, ob mein Bergurlaub wohl etwas fröhlicher werden könnte mit Gitarre. Na halt alles, wie man gerade so stimmungsmäßig aufgestellt ist…Nun gibt es Veranstaltungen auszufüllen. Die Heimat hat mich wieder….

Versuchen im Lot zu bleiben als angestrebtes Hauptziel, was oft gar nicht so einfach ist. Wackelt schnell gesundheitsmäßig….Und bald Sommeranfang, Sonnenwende, Johannistag…

Uns allen eine schöne Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

Aufzeichnungen vom 14.6.2015, geschrieben in der Dichter und Denkerecke alter Pfarrhof in Cospeda.

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Eben war ein sehr angeregtes Gespräch im Pfarrhaus zu Cospeda. Ja unsere kleine Ausstellung….Rahmen, Fotogröße, Gedichte und was alles so dazu gehört. Vorsorglich hatte ich auch eine Mappe mit Texten für die Pfarrersleute vorbereitet. Das hilft noch besser zur späteren Zusammenstellung in die Rahmen, wenn die Inhalte bekannt sind, Hach Leute welch Freude….Nun noch die Fotos komplettieren, hatte nicht alle da. Stattdessen auf einem Zettel Bildnummer, Monat+ Jahr vermerkt. Später dann die Endauswahl. Bei manchen Gedichten hatte ich mehrere Fotos ausgesucht. Nun es wird….

Vor mir eine herrliche Aussicht auf buntgefärbte Landschaft. Bewaldete Höhenzüge und wie in einem Nest die urbanen Weiten von der Stadt Jena. In der Ferne die Leuchtenburg. Zwei hohe Schornsteine bohren sich in die Dämmerung. Heute hatten wir ja wieder ein bombastisches Herbstwetter…..Das Herbstsemester ist angesagt bei der Friedrich Schiller Universität. Spürbare Bewegungen in Verkehrsmitteln, Bahnhöfen, Gassen und Plätzen. So mancher Wirt freut sich auf den Gästezulauf….Schulferien sind jetzt auch zwei Wochen lang.

Pferde grasen, genießen die Freiheit. Rotes leuchten im Hagebuttenstrauch neben mir. Dank dem Feuerwehrverein Cospeda, der diese schöne Sitzgelegenheit hier gestiftet hat. Und der Weitblick….Na Jena hat schon eine sehr nette Umgebung. Meine Stadt, meine Heimat…." In Jeene lebt`s sich beene!" heißt es in einem alten Studentenlied. Wie wahr!

Geschrieben in Cospeda am 17.10.2011 auf der Bank am Feldrain. Bin noch nicht früher zum veröffentlichen gekommen.
Aber trotzdem liebe Grüße an alle von Musesuse.

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Dankbarkeit zum einen darüber, den kraftvollen Abschlussgottesdienst des Ökumenischen Kirchentages in München am Radio erlebt zu haben. Kalte Schauer durchfluteten mich im Gebet, für diese vielen tausend Besucher Gottes Segen und Kraft zu erbitten. Dankbarkeit zum anderen, das durch die Fürbitte lieber Freunde die Schmerzen im Brustkorb fast weg sind, wo meine Hausärztin Rippenblockaden diagnostiziert hat am Mittwoch. Dienstag Nachmittag und Abend ging es mir schlecht. Ich hatte mir Gedanken gemacht, es könnte vielleicht auch etwas anderes sein. Ganz erstaunlich ist doch die Kraft des Gebetes. Die Schmerzmittel sind überflüssig. Nun genieße ich den herrlichen Ausblick über der Lobdeburg. Ja o Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald….Weite, Sonne, frisches Grün, leuchtende Raps Felder, meine Wolkenfreunde und eine kühle Priese Wind, mit dem ich meine Lieder zur Gitarre singe. Glücklich darüber wieder hier zu sitzen, die Aussicht genießen, Wanderern begegnen. Für diesen und jenen gibt es ein Lied und ein Gedicht. Ganz passend auch Dr. Wald rezitiert. Meine kleinen Segenswunsch Briefchen finden dankbare Abnehmer. Der Wind erinnert mich an meinen bevorstehenden Urlaub am 5. Juni auf der Insel Usedom. Er tanzt in den Blättern , spielt mit den Gräsern, zupft an den Haaren. Manchmal klingt es wie eine Melodie. An den Überlandleitungen konnte man früher immer dieses typische singen hören, des Windes in den Drähten. In Dankbarkeit über all dieses Erleben, singe ich jetzt großer Gott wir loben dich….Mit geistlichen Lieder im Herzen und auf den Lippen geht es durch den Tag. Seid gegrüßt ihr Orchideen, Anemonen, ihr Wanderer, lieber Flieder, du weite Landschaft und nicht vergessen, du liebe Heimat….
Seid auch ihr alle ganz herzlich gegrüßt von Musesuse

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