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Posts Tagged ‘Hainichen’

Unser Leben sei ein Fest…Lied von Peter Jansen, ertönte zum Gottesdienstanfang gestern in Lehesten von der Orgelempore. Ja so kam mir das auch vor. Sonn- Tag. Erste Spuren bunter Herbstgrüße in Form grüngelber, herabgeschwebter Ahornblätter. Wanderung über Land. Leuchtendes Apfelglück hier und da. Blumenpracht in Gärten, mittägliche Wärme. Schar wohlgenährte schnatternde Gänse im Gönnatal unterhalb von Nerkewitz.

Mich zog es nach Hainichen hinauf über den Koberberg. Im Rucksack außer der Brotzeit auch liebes, langes Wanderkleid zum schmücken, zu den Bergstiefeln. Lustige Kombination. Ja Herbstfest war angesagt vom Kirchgemeindeverband Vierzehnheiligen. Tanz auf dem Sportplatz hinter dem Vereinshaus. Danke euch allen, die ihr zum Fest beigetragen habt. Zahlreiche Gemeindeglieder waren aus den 14 Dörfern angereist in Erwartung der Dinge, Lust auf Gemeinschaft. Zusammen- sitzen, hören, singen, essen, tanzen…

Gelände bietet sich an, am Wald gelegen, das stimmige Wetter…Gute Leute im Kirchspiel, die etwas bewegen, Ideen einbringen. Und um andere wissen, zur Abrundung solcher schönen Gelegenheiten, des zusammen Feiern`s. Anleitung zu Kreistänzen kam von Gothaer Pastorin. Wurde gern angenommen. Erst Schritte geübt, dann Musik an, los ging`s. Manche zogen es vor beim Plausche zum Bier, den sonnigen Nachmittag zu genießen.

Am Abend interessantes musikalisch/literarisches Programm geboten bekommen von Ehepaar Herzog+ Mitstreiter aus Jena. Klassische Leichtigkeit bis hin zu Blätterfall, Wind, Regen, Wasserrauschen, Naturmusik ins Spiel gebracht. Passendes Arsenal an Rythmusinstrumenten zu Querflöten, Piano, Digerido…

So gäbe es viel aufzuzählen von Anfang bis Ende, Bratwurst…- Zisterziensermönche…Aber ich denke dieser Sonntag hat uns allen gut getan. Danke für diese gelungene Planung lieber Pfarrer Tilman Krause, allen Helfern, Vorbereitungsteam, Aktiven, fröhlicher Gemeinde und dem lieben Gott persönlich.

Uns allen eine gute stimmungsvolle, beschwingte Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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Heute früh 4.30 Uhr aufgestanden freiwillig, dazu noch am Sonntag. In der Woche, wenn die Arbeit ruft, fällt`s oft schwer 7.30 Uhr aus den Federn zu kriechen…Nun Gitarre geschnappt und ab nach Porstendorf mit der Eisenbahn. Wanderziel Kirmes in Hainichen.

Wunderschöner Weg durch Felder, herrliche Aussicht auf den Gleisberg beim Blick zurück von der Höhe. Morgenstund…Zum Gottesdienst fehlte der Organist. Kein Problem, Lieder zur Gitarre gesungen. Aber so wenig Leute in der Kirche. Pfarrer macht sich schon Sorgen, was das noch werden soll…Eigentlich wollt ich noch anschließend mit jemanden ein Bier trinken und bißchen singen für alle. Trauerfall. Na vielleicht klappt`s nächstes Jahr.

Trotzdem schön die Gitarre dabei zu haben. Wandern und singen. Lange nicht fabriziert. Etwas zugenommen, kommste aus der Puste. Vorübung für`s Gebirge. Natürlich nicht singend Berg auf…. Müßte man viel öfters machen, durch die Natur mit einem Lied auf den Lippen. Befreit die Seele. Texte im Kopf, los geht`s. Augen + Herze offen.

In meiner Plattenbauwohnung ist es schlecht bestellt zu üben nach Herzenslust. Hellhörig. Das geht am besten draußen. Ist auch ganz gut, unterschiedliche Tonarten probieren als Begleitung im Rahmen meiner Möglichkeiten. So viel Griffe kann ich nicht. Paar in Moll, paar in Dur. Müßte mal noch welche lernen….Standartgriffe erweitern. Was paßt zu F Dur für Mollmöglichkeiten? Im Zusammenhang mit manchen gebräuchlichen Liedern oder Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wie Posaunen, die am besten in F Dur können.

Seht ihr, man kann alt werden wie eine Kuh, man lernt….Das der Kopf schön weit bleibt…Heut die Wanderung über Land, die Blumen, der frische Windhauch, Lieder vertiefen, Kirche, Andachten für Körper und Seele. Wieder mal was für mich getan und nicht nur für mich….Morgen ist Premiere. Singen zur neuen Gitarre im Kollwitzseniorenheim, Lobeda Ost.

Uns allen eine erfüllte, klingende Zeit. Singt mal wieder. Herzliche Grüße von Musesuse.

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Mensch hab ich einen Durst. Nur gut, das es nicht so warm ist. Heute den ersten Frühschoppen meines Lebens besucht in Hainichen. Gitarre dabei. „So kann man auch mit kleinen Dingen in der heutigen Zeit Freude bringen.“ Biere gab es alle spendiert. Nett, wir saßen hinterm Vereinshaus. Fröhliche Runde. Ein lieber Arkordeon spielender Wanderfreund und der Pfarrer mit der Posaune gesellte sich dazu. Flotte spontane Mugge. Der Kirmesgottesdienst war schon erfüllend.

Und erst mein Ritt auf Schusters Rappen von Porstendorf hierüber. Sahne sag ich euch. Hatte schon einen früheren Zug genommen. Ist doch besser in Ruhe durch die Gegend zu gehen als im Sturmschritt. Aus dem Kirchlein ertönte Orgelmusik bei meinem eintreffen in Hainichen. Meditation, ausruhen. Ein beschauliches Dorf am Sonntag ausgefüllt mit Kirchenklängen. Selten erlebt und doch gibt`s noch so etwas.

Der Ort ist auch bekannt durch seinen Kleintierfriedhof. Vor allem Katzen und Hunde haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Mit so viel Liebe alles angelegt. Sonstige Friedhöfe erscheinen oft kühl, uniform, steril dagegen. Richtige Grabsteine als Denkmäler für die vierbeinigen Freunde. Große Gräber liebevoll bepflanzt. An einem Hundegrab stand auf dem Stein“ Was haben dir die Menschen angetan?“ Der Arme war zu Weihnachten erfroren aufgefunden worden.

Gut gepflegt alles, umgeben von hohen Bäumen an der Straße liegend. Solche Hingabe lässt sich bestimmt auch teuer bezahlen. Aber so gehen die Lieben und ihresgleichen noch ein Weilchen in die Geschichte ein. Friedhöfe schreiben Geschichten. Lohnt hier mal vorbei zuschauen zwischen Stiebritz und Zimmern.

Mein Rückweg gestaltete sich etwas mühsam mit Bier+ Wein im Blut. Liebe Leute hatten zum Essen eingeladen. Lecker, Gemüse, Kartoffeln, Rouladen. Dessert hinterher. Fein!!!! Schon das letztemal in Hainichen wurde ich zum Essen eingeladen. Ganz lieb, gelebte Christliche Nächstenliebe die auch den Fremden mit einbezieht. Nun geht es langsam auf den späten Nachmittag zu. Ein Teil der Kalorien ist abgestrampelt unterwegs.

Mal schauen was die neue Woche bringt. Dienstag hab ich in Stadtroda einen Auftritt für Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs. Sommerliches Programm mit Gedichten und gemeinsamen Lieder singen. Na freu mich schon darauf. Wenns einen kleinen Obulus gibt, freut sich auch die Urlaubskasse. Man will sich ja etwas gönnen auf den Almen. Brotzeit, Buttermilch, Radler….

Nun gut uns allen eine bunte Sommerwoche.

Liebe Grüße von Musesuse

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