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Posts Tagged ‘glück’

Heut nicht über Land zum Gottesdienst. Hatte mich schon so auf Zimmern und Hainichen gefreut. Tauchstation. Warnschuss mit Grippesymtomen. Komisch, ob das jetzt durch neuerliche Trinkerei kam? Ganz ehrlich, mit Schnaps gleich aus dem Rennen und Wein schmeckt mir nicht mehr. Etwas Leerlauf gehabt und kommst auf dumme Gedanken….Langeweile treibt seltsame Blüten.

Freitag beim Napoleonstein aufgeräumt. Papier, Kippen, Bierdeckel, Glas. Und Flasche Schnaps gefunden unversehrt, kleiner Feigling. Wer weiß, wie lange die dort schon so halb versteckt gelegen hat? Kollegen wollten sie nicht, Müll. Mich hat`s erheitert. Gute Sicht am Berg, Erfolgserlebnis. Rückweg füllte auch noch meine Mülltüte.

An Pferden und Ziegen erfreut. Ist doch kleines Wunder, was aus der Liebe hervorsprießt, wenn sich winziges Ei mit winzigen Samen verschmilzt. Betrachtungen unterwegs. Wunder der Welt…Ob Tiere, Menschen…Oder kleine Wunder Samen, gesät, gesteckt, ob Radieschen oder Mammutbäume…Diese Informationen, Anlagen im Saatgut…+ noch soviel Nahrung, das Keimling, zartes Pflänzchen über erste Zeit gut kommt….Mit Jungfrau Marias unbefleckten Empfängnis…Vieles ist auf geistigem Wege möglich…Gab es denn nochmal so was in der Welt? Die netten alten Geschichten.

Nun muss ich mal sehen, wie weiter geht. Soviel Anfragen. Na wenigstens das Oktoberfestbier alle geworden von lieben Freunden. Irgendwo was eingefangen. Dienstag Abend ging`s schlecht nach Monatsgeburtstag. Neben vollen Kuchenplatte gesessen und Angst gehabt, Zahn könnte wieder schmerzen nach Genuss von Süßem, also Verzicht. Danach wie Entzugserscheinungen….Seit Donnerstag Unwohlsein. Noch Dienst getan in Gärtnerei, Pflichterfüllung….

Ach wer weiß, öfters etwas. Mal Psychosomatisch, mal kein Geld, Familienscheiß, sonst was…und so vergeht die Zeit. Haste mal selber nüscht, haben andere wieder was….Glück kommt und geht. Es rinnt durch die Finger..Hoffentlich kann ich mir wenigstens meine Stimme erhalten, somit noch singen, rezitieren und lesen…

Leute, Sonne zeigt sich. Blick wandert zum Fenster hinaus. Uniklinikum, Gärten, Natur mit Lobdeburg. 1. Advent. Mir ist noch gar nicht Adventlich. Neutrale Zone Daheim. Kerzen brennen, so wie kalte Jahreszeit beginnt. Wärmen noch ein wenig, wenn man da sitzt. Alten Traditionen schwingen in Liedern und Gedichten. Engel, Krippe leisten mir ganze Jahr Gesellschaft. Vom Kompost kleines Tannengrün mitgebracht. Quitten beduften die Stube….

Uns allen eine lichte Adventszeit, Genesung wer krank ist, und um das für sich zu finden, was eigentlich der Advent ausmachen soll. Liebe Grüße von Musesuse.

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Schon heut Mittag gedacht, müßtest was notieren. Nach etwas Kraxelei quer Beet, rot- weißen Markierung folgend, Steig Berg hoch durch den Wald. Rast unter schützendem Fichtendach, Kruzifix über der Bank. Sonne und Regen im Wechsel. Einige Orte der geistlichen Einkehr am Weg.

Es hatte Erfolg loszustiefeln. Blau- und Walderdbeeren naschen, Texte sprechen, schauen. Früh noch Protazin genommen, wenigstens daran gedacht. Magnesium+ Vitamine vergessen. Eine Station meiner Tour war die kalte Herberge, kleine Wallfahrtskirche oberhalb von Schmirn. Zur Gitarre singen, innehalten, Andacht. Fenster sind fast alle fertig restauriert außer eines. Dieses farbige Leuchten. Vor Begeisterung gleich einige Karten gegen Spende mitgenommen. Ja man muß sich was einfallen lassen, um Gelder zu bekommen. Überall das Gleiche…

Gitarre lieber unterwegs im Sackerl gelassen. Öfters naß von oben. Und großes Glück gehabt, unten im Ort hielt liebe Autofahrerin und nahm mich paar km mit. So doch recht frohgemut durch den Tag gekommen. Leute kennen einen schon als Frau mit Gitarre.

Regen hat momentan aufgehört. Abendstille überall, nur der Bach rauscht sein Lied. Werd zeitig schlafen gehen. Morgen ein kirchliches Fest, der Annatag, heilige Messe an der kalten Herberge. Na bin schon gespannt. Den 26. Juli muß ich mir merken…Gertraud erzählte heut früh davon. Glückstreffer für mich, gerade hier zu verweilen…

25. Juli 2016 abends auf Veranda notiert, vor Gästehaus Fischer Schmirn, von Musesuse.

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Erfreuen wir uns am Blau des Himmels und Grün der Nadelbäume…Frisch gefallener Schnee, Kinderlachen…
Winterblühende Sträucher wecken schon Vorfreude auf das kommende Frühjahr…
In den Vogelliedern schwingt Sehnsucht nach wärmeren Zeiten…
Merklich werden die Tage wieder länger, erst um Minuten..
Zeit ein dehnbarer Begriff…
Teestunden erwärmen innerlich, Gemeinschaft mit lieben Menschen…
Wohl dem, der ein warmes Zuhause hat…
Glück zu erfahren auf gestreuten Wegen…
Halbwegs gesund sein an Leib und Seele…
Mensch, uns geht`s doch so gut. Sieh mal woanders hin…
Einsichten die helfen, zufriedener zu werden…
Mögen wir gut über den Winter kommen ohne Frakturen und Grippe…
Liebe Grüße von Musesuse.
Geschrieben am 17. Januar 2016, nach einem sehr stimmigen Gottesdienst in Cospeda, der eigentlich vom MDR Figaro übertragen werden sollte…Wurstbrot und Poesie…

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Schlager von 1938

Wenn die Bürger schlafen gehn
in der Zipfelmütze
Und zu ihrem König flehn,
Das er sie beschütze,
ziehn wir festlich angetan
Hin zu den Tavernen,
Schlendrian, Schlendrian
unter den Laternen.

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da.
Die Nacht ist da, daß was gescheh.
Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da,
Es muß hinaus, hinaus auf hohe See!
Berauscht euch, Freunde, trinkt und liebt und lacht
und lebt dem schönsten Augenblick.
Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht,
Bedeutet Seligkeit und Glück!

Wenn im Glase perlt der Sekt
Unter roten Ampeln.
Und die Mädchen süß erschreckt
Auf dem Schoß uns strampeln.
Küssen wir die Prüderie
Von den roten Mündern;
Amnestie, Amnestie
Allen braven Sündern!

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da….

Wenn der Morgen endlich graut
Durch die dunst`gen Scheiben,
Und die Männer ohne Braut
Beieinander bleiben,
Schmieden sie im Flüßterton
Aus Gesprächen Bomben
Rebellion, Rebellion
in den Katakomben!

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da….
Text: Otto Ernst Hesse

Entweder als Lied gesungen, bei Senioren könnt das ganz gut ankommen oder gesprochen zu diversen Abendveranstaltungen…Hab ich wieder was mit dem man punkten kann….

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Hab die Nacht vom Donnerstag zu Freitag nicht geschlafen. Ich glaube der Seniorennachmittag über Thema Glück, hat zu stark aufgemöbelt. Na wenigstens diese nächtlichen Stunden genutzt Programme zu üben….Vorbereitungen treffen für den Tag des offenen Denkmals 2. Septembersonntag. In der Gärtnerei nur das Nötigste gemacht. Fahrkarte gekauft, Usedom winkt schon in der Ferne. Am 31.8.2015 geht`s los.

Gestern hat Großcousin seine Hochzeit nachgefeiert in Beulbar beim Onkel. Schöne Wanderung zu den Waldecker Buchen. Onkel Orge hat kleines Programm gegeben, durch mich noch ergänzt. Warm war`s, die Massen träge. Wurde ganz viel vegan gekocht. Wußte nicht für wann. Hunger zu haben ist doch ein blödes Gefühl, vor allen wenn`s einen halben Tag anhält. Hätte doch auf meine Eingebung hören sollen, mir ein Wurstbrot einzustecken für den Notfall. Abends 18.30 Uhr gab`s Kaffee+ Kuchen. Selbst das half nicht. Nach einigen Gedichteinlagen verließ ich die Gesellschaft….

Auch aus dem Grund früh über Land zu wandern, zur Krippendorfer Kirche. Himmel zeigt sich graugewandet. Angenehme Kühle. Natur atmet durch. Felder abgeerntet, goldene Stoppeln. Mancherorts schon gepflügt. Schön ist es auf der Mauer zu sitzen vor der Kirche. Ingo übt Orgel. Sonntag Morgen. Spatzen schtilpen, Wasserrauschen, Orgelspiel, sonst dörfliche Ruhe. Ah Pfarrer im Anmarsch. Wir dürfen uns auf den Gottesdienst freuen…

Hab mich zur Stärkung des Gemeindegesanges auf der Landstraße eingesungen. Lobe den Herren…Die vor 2 Jahren gepflanzten Apfelbäumchen hinter der Kirche, erfreuen im grünen Kleide. O heut Andacht im Altarraum wegen Bauarbeiten. Hier vorn ist eine besonders gute Akustik. Glockengeläut, Linde grüßt durch`s Fenster…

Stellt euch vor. Bekomme nach der Kirche SMS von Musenschwester Roswitha. Liebe Tante Suse. Du hast einen neuen Neffen Paul Johann Unger. Gruß…Gratuliere liebe Schwester Christiane+ Freund Mirko. Hab mir doch eine Flasche Sekt eingepackt. Auf euer aller Wohl…Mm so wohlschmeckend wie dieser Feiertag….

Vor Krippendorfer Kirche geschrieben und Dichter + Denkerecke alter Pfarrhof Cospeda, heut am 9. August 2015 von Musesuse.

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Nun bin ich wieder Zuhause in Lobeda. Die Arbeit in der Gärtnerei sehr angenehm. Junge Erdbeerpflänzchen in Neunertöpfe topfen. Dieses Gefühl, weiche Erde zwischen den Fingern, schattiges Plätzchen…Kindergarten…

Nachmittage sind ausgefüllt. Am Dienstag so eine herrliche Singerei gehabt, in der Altenburgerstr.3 in Jena. 85 Jahre junge Seniorin, dazu noch Berliner Pflanze, taute nach einer Weile voll auf und sang alte Berliner Lieder. Es war ihr anzumerken, sie war in ihrem Element. Glas Wein gab`s+ Geburtstagskuchen. Am Schluß ihr Kommentar. "Mensch, mir ham eene Stimmung wie ein paar Glas Wein jetrunken." Freut mich doch.

Gern denk ich an Tirol. Die beiden Lieben auf der Vögeleralm haben mir alles erlassen. So richtige Christen. Schön war`s dort zu singen am Freitag. Klare Sicht, Wärme, alle Plätze besetzt vor dem Haus. Einige Kinder und Enkel waren da von Luise und Toni. Halfen die Gäste zu bewirten…

Hatte Glück, runterwärts wo die Straße begann, hielt jemand mit dem Auto an der auch oben war. So blieb mir längeres Stück Straße erspart. Berg ab geht`s ganz schön in die Knie. Hab kleinen Segen gesprochen als Dank für die Fahrt. Schon Donnerstag Glück gehabt. Luise mußte nach Innsbruck…

Gestärkt, erholt, zuversichtlich geht`s jetzt in die täglichen Aufgaben. Quinoa, was antriebssteigendes, stimmungsverbesserndes, brauch ich gerade nicht. Heut zum Seniorennachmittag in Altengönna, spricht der Pfarrer über die verschiedenen Arten des Glück`s. Na da kann bestimmt jeder mitreden…Hoffentlich kommen bei der Wärme welche? Raum ist schön kühl. Ja das Glück, Gefühl, Umstand…so vieles. Mal hören, was er erzählt…

Geschrieben in Altengönna vor dem Pfarrhaus am 6.8.2015 von Musesuse.

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Jetzt ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen seit meiner letzten Reise. Fotos dienen einem guten Zweck. Ja die eigene Ergotherapie….Vergangenen Montag ging mal am Nachmittag nichts mehr. Irgendwomit übernommen. Aber glaubt ihr das Fertigen der Fotokarten für die Klinikseelsorge Weimar, dazu Radio hören, löste die Blockade wieder.

Wandern mit Gitarre muss ich auch mehr Raum geben. Singen, Natur …Der Pfarrer sprach gestern in seiner Predigt unteranderen von Dingen, die jeder mindestens einmal im Leben machen sollte, bevor er den Löffel abgibt. Da gäb es ganze Listen im Internet von Menschen für Menschen Ideen anzukurbeln. Vieles ist kaum bezahlbar. Mit Delphinen schwimmen, Ballonfahrt, Bungee springen…..

20000 Sterbende wären befragt worden, was sie den anderen raten würden. Ja weniger arbeiten, Gefühle zulassen, das Glück besser festhalten Freundschaften pflegen…Ob das natürlich gehört + berücksichtigt wird? Viele treten in den Arbeitsmühlen. Nicht wenig spielt das Geld eine Rolle. Familie ernähren, Haus, Hof, Auto, Reisen. Bezahlter Urlauber als Beruf gibts nicht oder nur bei ganz Reichen…

Irgendwie kommt da für mich der Gedanke an zusätzlichen Druck auf, der mit solchen Ratschlägen, was man alles machen könnte daher kommt. Schuster bleib bei deinen Leisten. Vielleicht gibts wieder eine Neuauflage im kommenden Usedomurlaub von nackt mit Gitarre. Das Heute und Morgen gestalten. Versuchen, im seelischen Gleichgewicht zu bleiben. Sich selbst leben, links und rechts Blümchen gießen mit den Gaben, Begabungen die in mir stecken…

Uns allen eine gute Woche, Zeit für etwas schönes, sei es ein Spaziergang, Freunde, Wein trinken…was jeder gerne hätte. Liebe Grüße von Musesuse

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