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Posts Tagged ‘gedanken’

Samstag geht`s los mit Sabine und Marjo ins Hochgebirge nach Schmirn und Navis, Nähe Brenner, Österreich. Na freuen uns schon. Meinerseits schwingt zwar auch die Frage mit. Wie kommste wieder? Seit einiger Zeit, möglicherweise seit dem Sturz im Dezember 2013, vor allem vor Reisen, schwingen solche Gedanken. Irgendwie alles ungewiß. Ein kurzer Moment und…

Naja große Touren werden es wohl nicht werden. Merke schon auf der Treppe mein linkes Knie. Zur kalten Herberge in Schmirn, einer Kapelle am Wald, Spaziergänge, Singefreizeit und dann im Nachbartal in Navis hoch zur Vögeleralm. Hoffentlich treffe ich auch meine Französischen Freunde. Musenschwester Ruth hat mir einen selbstgemalten Engel geschenkt auf einem Kärtchen. Soll mich behüten. Lieb.

Seid und bleibt alle behütet. Herzliche Grüße von Musesuse.

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Mensch, diese Geschichte vom letzten Sonntag hat mich ganz schön gebeutelt. Irgendwie kamen da auch Gedanken an die eignen schwachen Stunden im März. Dank dem Bruno Gröning Freundeskreis hatte ich da die Kurve gekriegt. Außerdem fühlt Frau sich noch im nachhinein beschissen bei der Überlegung, welcher Aufgaben man dann nicht mehr nachkommen kann im Falle…Gerad zu erleben, die Freude der Senioren in den Einrichtungen…Kollwitzheim, anderes..Diese Tiefs…blöd…

Aber wißt ihr was, die freiwillige Feuerwehr Nerkewitz bekommt einen netten Brief von mir, mit einer kleinen Spende am Sonntag. Zwar verschwinden die schrecklichen Bilder damit nicht vom letzten Sonnabend aber die Kameraden soll`n sich was gutes tun. Wichtig ist auch der Nachsatz Musesuse aus der Liga der psychisch Kranken, Genesenden+ Labilen. Sowas geht einem doch nicht am Arsch vorbei. Jemand aus unseren Reihen ist gekentert auf schlimme Weise. Wenn schon, was ruhigeres hätte sich besser gemacht….

Das ist aber auch schwer den Kopf oben zu behalten in Krisenzeiten. Leben kann Kampf bedeuten. Merke selbst nur über negatives gesprochen und Kraftverlust. Ungutes zieht herunter. Reicht falsch zu denken…Aktion Schwebebalken…Total verrückt, kleine Auslöser, große Wirkung. Na das Personal von der Notaufnahme hier im Klinikum, hat gestern gleich noch was bekommen. Bei REWE gekauft guten Kaffee, Jakobs Krönung mit dem Verwöhnaroma + 5 Liter Apfelsaft. An die Leute, die, die “ Drecksarbeit“ machen muss gedacht werden. Bin zwar nur Geringverdiener aber was man im Herzen hat…Allen helfen geht nur im Gebet.

Jetzt ist Wochenende. Bei Boock- Gartenkultur in Jena- Lobeda Herbstfest von 9-16 Uhr. 18.10.14 Viele nette Aktionen sind geplant. Suppe, Kuchen, Apfelsaft, Pizza, Obstsortenbestimmung und, und. Werd Innendienst machen. Heut nicht geschafft wegen zwei Veranstaltungen.

Na uns allen hoffentlich Leichtigkeit, gute Gedanken, Zuversicht wacker vorwärts zu schreiten….Liebe Grüße von Musesuse

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Ja um den 16. Februar zerren die Erinnerungen immer besonders an der Substanz. Diese ganze Schwere, die sich um dieses Datum windet. Muss auf mich aufpassen, Strategien finden, um nicht in den Gedanken zu ertrinken. Wie Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat.

Hab mir aber was gutes geschenkt, gefunden im Botanischen Garten Jena. Da gibts Pflanzen gegen Spende zu erwerben. Und richtig, eine tolle besondere Art von Buntnesseln gefunden. Meine eigene kleine Fensterbankgärtnerei hat sich gefreut. Gleich Stecklinge geschnitten, in Spezialsubstrat, angießen und Tüte drauf. Wieder was schönes auch zum verschenken…Mal sehen, ob alles anwurzelt. Morgen gleich noch schauen im Botanischen Garten ob dieser eine besondere Topf noch auf Käufer wartet. Dunkelrotes Blatt, gewellter grüner Rand, farbenfrohe Buntnessel. Und gestern noch die Mutterpflanzen umgetopft auf dem Küchentisch. Solltet mal sehen, wie schnell die Pflänzchen den neuen Raum ausfüllen.

Heute bin ich in der Gärtnerei nicht an den Hornveilchen vorbei gekommen ohne 10 Stück zu kaufen fürs Seniorenheim am Kleinertal, in Winzerla. Das war eine nette Geburtstagsrunde. Meine Veilchen auf dem Tisch, mit betagten Nachtigall zur linken Frühlingslieder geträllert. Freisingen, jawohl freisingen, sprechen das hilft um wieder neu Kraft zu tanken. Nach dieser Veranstaltung gings mir wieder viel besser. Am Sonnabend in Closewitz im Anschluss an dieAusstellungseröffnung in der Kirche, bei den Winterlingen zwitschern. Das wäre doch was. Passende Gedichte + Lieder im Anblick dieser gelben Teppiche im Baumdom. Hoffentlich ist einem Klärchen hold. Wegen der Gitarre. Regen nimmt sie immer etwas übel.

Geht mal wieder in eine Gärtnerei. Da wartet der Frühling. Auch zum mitnehmen… Herzliche Grüße von Musesuse+ schönes Wochenende.

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Wißt ihr wieso ich auch wieder mit Straßenzeitungsverkauf angefangen habe? Das Geld zum leben war Mitte September alle. Hatte große Einkäufe in der Gärtnerei getätigt von Blumenzwiebeln. Schöpfungsgeschenke zur Schöpfungszeit. Das macht richtig Freude. Erst das kaufen und dann das verschenken in diversen Kirchgemeinden.  Zum Seniorennachmittag in Rödigen die bunte Pracht Beutelweise weitergegeben. Dachte statt Kuchen mal was anderes schönes mitzubringen. Backen liegt mir nicht. Schöpfungszeit. Außerdem tuts immer weh, am Ende die nicht verkauften Tulpen, Narcissen, Hyazinthen auf den Kompost zu entsorgen….

Ernte Dank Gottesdienste. Eine kleine Freude für die Gemeinde sich eine Blumenzwiebel mit nach Hause zu nehmen. Gruß von Mutter Erde. Am Sonntag von mir 210 spendierte Krokusse gemeinsam vors Gemeindehaus in Drackendorf gesteckt. Wenn nicht Familie Wühlmaus nagt, dann gibt es im März eine blühende Oase. Heut in Rothenstein zur Schöpfungsandacht Hyazinthenzwiebeln verschenkt. Ja miteinander teilen…Eigentlich ein christlicher Urgedanke.

So langsam kommt die Kraft wieder. Manchmal schieße ich mich durch negative Gedanken selbst ab. Oder immer wieder dieses, willst abnehmen und sündigst hin und wieder. Kommst an guten Dingen kaum vorbei und dann? Naja so langsam sag ich mir, was dieses Jahr nicht mehr runter geht, dann halt nächstes Jahr. Wollte doch so gern noch auf 90 kg kommen. Auf jeden Fall gehts morgen auf Wanderschaft. Von Porstendorf bis Cospeda und wieder in die Stadt. Muss mal wieder eine größere Strecke gehen. Nationalfeiertag auf der Landstraße. Wenns morgens nicht so kalt wäre, herrliches Wetter zum ausschwärmen.

Uns allen einen freudigen Feiertag, schöne Erlebnisse…
Herzliche Grüße von Musesuse

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Streichelnde Winde, Blätterrauschen, Wolkenflug….Ein Glück, mir geht es wieder besser. Momente genießen. Kurze Hose an und raus ins Grüne. Der Boden unter meinen Füßen trügerisch fest. Diese Woche hab ich wiedermal gemerkt, wie schnell doch alles anders sein kann. Von 100 auf Null und von Null auf 100.

Gedanken sind Kräfte die einen selbst umhauen können. Ja mit solch nervlichen Sensibilitäten…Krankheiten würde der Arzt es nennen. Die Psychosomatik schläft nicht. Bin froh mich wieder richtig bewegen zu können. Nur alles, weil ich mir wieder eine Riesenplatte gemacht habe um etwas. Das Eis ist dünn. Gehe Schritt für Schritt. Langsam kommt die Kraft zurück.

Sehr entgegen gekommen sind mir die Arbeiten in der Gärtnerei. Umtopfen einiger Tomaten stand an. " Eine Hand voll Erde" und solches Glück. In der Erde wühlen ohne Handschuh. Rieseln lassen, topfen. " Spielen wie ein Kind im Sand." So heißt`s in einem Kirchenlied.

Gestern Nacht kamen mir einige Ideen. Ja Tomaten pflanzen in Töpfe auf den Balkon. Stecklinge schneiden von dekorativen Grünpflanzen zum verschenken+ weiteres. Gedacht, getan. Majestätisch straffen sich meine 3 Tomatenpflanzen, die vorher so einen armseligen Eindruck machten. Gerettet.

Ein Erlebnis mit Engeln gab es auch Mitte der Woche. Behütet in voller Erstarrung im Bett liegend, keine quälenden Gedanken nur dieses schützende Feld um mich herum. Kraft und Konzentration sammeln für den Chor. Immerhin 2 Gedichtpremieren gesprochen am Ende. Beim Arzt war ich nicht. So probieren was hilft.

Morgen früh geht`s auf Schusters Rappen nach Stiebritz zum Kirmesgottesdienst. Den Morgen im Gönnatal erleben. Bin ja froh wieder richtig da zu sein. Was zählt, Momente. Wege gehen aus der Enge in ein weites Land hinaus. Hoffentlich bleibt mir eine Weile die Freiheit erhalten. Ruhe im Geist.

Uns allen eine gesegnete, hoffnungsvolle Zeit.

Liebe Grüße von Musesuse

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Ja gestern war nun mein Einsatz vor Jugendlichen Publikum. Vorneweg Rätselraten, was mich da wohl erwarten würde? Sommerfest in einer Einrichtung für Psychisch Kranke junge Menschen in Jena. Ale erstes fiel mir auf, mit welcher Liebe alles dekoriert war. Lampions buntgebändert, beklebte Blumenvasen, sogar um das eingewickelte Besteck ein Schleifchen…

Ein Betreuer nahm sich gleich meiner an. Erste Kontakte mit Heimbewohnern…..So ein ganz lieber brachte mir einen großen Teller Essen vorbei. Volkslieder wär nicht seins. Er hört anderes. Das Programm kam ganz gut an. Zwar leerten sich nach und nach die Bänke. Hatte auch einige andere Sachen. Mamorstein und Eisen bricht, etwas von den Beatles ohne Text, Wandanamera, und, und zum mitsingen….15 Gedichte gesprochen, ein Jugendlicher hörte besonders gut zu. Ich hatte ihn für einen Heimbewohner gehalten. Nein weit gefehlt,,,,Fast fertiger Psychologe im Praktikum. Netter Junge singt auch zur Gitarre…..

Etwas blumerant wars mir doch als einer mit einem Messer herumfuchtelte….Dieses wurde ihm gleich abgenommen. Aber man kann nicht alle scharfen Geräte verstecken. Bei vielen Jugendlichen ist das Ritzen angesagt. Arme, Handrücken….Manche sehen schlimm aus. Mein Sohn hatte das auch einige Zeit gemacht.

Mein Publikum empfand ich sonst als angenehm ruhig. Zum Lagerfeuer sang auch Nils seine Lieder und erntete Beifall. Die Bänke füllten sich….Für mich gab`s nen kleinen Obulus…5 € na immerhin, gleich umgetauscht in guten Rotwein für`s Seniorenheim……

Gestern so und heute so. Auftritte meine Rettung um nicht in irgenwelchen Gedankengespinsten zu versinken, die ganz blöde Zustände verursachen. Möchte fit bleiben….Mir ist es gerade wie zwischen Aktivität und Heimweh. Straßenmusik auf dem Markt am Sonnabend wäre ja mal wieder eine schöne Sache wenn`s Wetter mitspielt……Ihr glaubt nicht wie Gedanken einen hoch oder runter bringen können. In der Gärtnerei fiel`s heute schwer. Konnte nicht mehr…..Leben als Gratwanderung….

Allen Kindern sei gesagt gute Zeugnisse und schöner Ferienbeginn.
Liebe Grüße von Musesuse+ hoffentlich Sommerliches Wetter.

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Tiefpunkt. Habe mich total runtermanövriert. Was wird eines Tages mit Lothar, einem älteren Freund von uns? Alles so ungeklärt. Seine Angehörigen wähnen ihn in meiner guten Obhut. Aber wir sind doch nur befreundet. Zum Glück scheint er seine Medikamente zu nehmen. Ich kann euch sagen mehrere Jahre Verfolgungswahnsymtome ertragen, ist kein Zuckerlecken. Manchmal erscheint mir die Zukunft düster. Davon- stehlen….weglaufen….Ulkig bei diesen Gedanken vorhin sprang ein lustiges Eichhörnchen munter neben mir durch die Büsche. Wie ein Zeichen von oben, sich doch zu erfreuen statt Trübsal zu blasen. Wenig später treffen wir alte Kollegen im Osterglück selig vereint. Verzweiflung verfliegt.

Ja der Mensch ist das, was er denkt. Alte Erkenntnis wieder neu erkannt. Lothar kann mit meinem Genöle nichts anfangen unterwegs. Vielleicht verstärkt es seine Ängste noch. Aber man muss sich doch mal etwas von der Seele reden können….Wahrscheinlich die falsche Adresse ihn in seinem Alter damit zu belasten. Scheinbar will er auch nicht…Was hab ich schon geredet. Fast alles umsonst. Müßte doch mal bei seinen Angehörigen nachfragen. Möglicherweise gibt`s Vorstellungen…..

Unser Weg fährt Achterbahn. Neuland unter dem Pflug. Komme doch zur Ruhe. Beklemmung löst sich. Die vielen Wandersleute auf der Johannisberghorizontale……Da ein Lied geträllert, dort ein Gedicht. Goethes Osterspaziergang gesprochen mit Blick in die Ferne. Wo gibt`s das schon. Am Weg lacht mir eine große versteinerte Muschel zu. So ein Prachtexemplar…..Steinreich. Du kommst zu deinen Steingeschwistern auf meine Komode. Neben Lava vom Vesuv, Kullersteine von der Türkischen Rivera, bunter Sandstein am Nil gefunden, etwas Alpengestein….

Jetzt sitzen wir bei Soljanka und Kaffee in der Lobdeburgklause. War doch gut auf den Berg zu steigen. Meinte auch Lothar, so ein wenig Bewegung…. Hätt ich gestern schon machen sollen nach dem Familientreffen. Das steigert die Zufriedenheit. Berg und Talbahn Leben….

Eine gute Woche uns allen.
Herzliche Grüße von Musesuse

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Seit dem Wintereinbruch heize ich doch immermal. Spätestens ab der Dämmerung in der Stube. Bei diesen zweistelligen Minustemperaturen ist das schon ganz ratsam. Und draußen welch Wunder Vogelgesang in klirrender Kälte. Welch Optimismus. Sollte ich mir ein Beispiel nehmen….Die Lebenspalette auffrischen….Der Frieden mit sich selbst muss auch gesucht werden. Man lebt so von Phase zu Phase. Mal gut motiviert eine Zeit lang, dann wieder fast Selbstverachtung darüber, sich wieder hat gehen lassen. Wenn es keine Probleme gibt mit andern Dingen, so machen wir uns welche. Und an allen sind nur die Gedanken schuld. Zum Glück ist jeder Tag ein Neuanfang. Versuchen wir uns los zubessern…..Dona nobis pacem. Herr gib uns Frieden….

Frieden der Seele, Frieden mit sich und näherem Umfeld. Oft lässt sich Familie nur aus der Entfernung aushalten. Ein Telefonat mit meiner Mutter am Dienstag löste Nasenbluten aus. Komisch, wie viel doch unter den Teppich gekehrt wird. Aus Tätern werden Opfer und aus Opfern Täter und zur Krönung des ganzen, wird man vielleicht noch für verrückt erklärt….Ja diese ganzen Tatsachen, bewegtes Leben. Manchmal kommen mir diese dunklen Momente an und die Bilder werden sichtbar, hörbar, fühlbar….Die Narben sind bestimmt nicht entstanden aus dem nichts. Ab und zu erzähle ich vertrauten Menschen davon. Zum Glück gibt es da für mich liebe Bekannte und Freunde die mit tragen helfen. Durch die Vorbereitungen meiner nächsten Ausstellung, haben sich für mich gleich zwei Seelsorger ergeben und größeres Umfeld um Kraft zu schöpfen bzw. die Gegend bereichern mit Darbietungen.

Mal sehen wie lange der Winter noch an hält. Gerade erst gekommen, möchte man ihn wieder los werden. Manche Ecken sind vereist. Wie schön war es doch vorher…Freie Wege, Wärme….Ja die Sehnsucht immer nach dem, was gerade nicht da ist….

SEHNSUCHT NACH DEM ANDERSWO

Drinnen duften die Äpfel im Spind,
Prasselt der Kessel im Feuer.
Doch draußen pfeift Vagabundenwind
Und singt das Abenteuer!

Der Sehnsucht nach dem Anderswo
Kannst du wohl nie entrinnen:
Nach drinnen, wenn du draußen bist,
Nach draußen, bist du drinnen.

MASCHA KALEKO

Uns allen eine gesegnete, friedvolle Woche.
Liebe Grüße von Musesuse

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Silvester verlief bei mir ganz ruhig. Erst im Martin-Niemöller-Haus gewesen in Lobeda zum Gottesdienst. Sehr gefallen hat mir in Marias Predigt das Zitat:" Wir kommen und gehen, Gott kommt und bleibt"! Gemeinsames Abendmahl, das wir uns gegenseitig reichen mit den Worten:" Christi Leib für dich gegeben und Christi Blut für dich vergossen!" Die Kinder werden von der Pastorin gesegnet. So war der Wein des Abendmahles das einzigste Alkoholische an diesem Altjahresabend. Als symbolische Handlung empfand ich für mich noch mal die Wohnung zu wischen. Das vergangene hinauswischen, reinigen schön machen….das das neue Jahr kommen kann wie ein erwarteter Besuch. Hier im 6. Stock war eine phantastische Aussicht auf das kaum enden wollende Feuerwerk. Sogar an der Lobdeburg wurden Raketen gezündet…..

Mich beflügelt ein neues Projekt. Ja wieder eine kaputte Bank erneuern bzw. das Geld dafür zu geben. In Cospeda vor dem Pfarrhaus am Weg. Ein Tisch soll noch davor. Hab schon den Bürgermeister deswegen gesprochen heute. Die ÜAG ist die richtige Addresse für solche Verschönerungsarbeiten. Dort gibt es ein Bereich Arbeitsförderung. Meine letzte Bank ist auch von ihnen erneuert worden und das für nur 80 €. Immer mal ein Eisen im Feuer zu haben hilft mir über die Tristen des Leben hinweg+ Auftritte und anderes. Lebe ganz bescheiden…Bescheidenheit heißt nicht totaler Verzicht auf vieles, sparen, Geiz. Eine Lebenseinstellung….Meine! So beginnt das Jahr gleich mit einem guten Gedanken. Mal sehen, was daraus wird. Timur und sein Trupp grüßt aus der Ferne.

Uns allen einen guten Anfang, Start in das noch junge Jahr 2012!!!!!

Liebe Grüße von Musesuse

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Herrlich! Sonnenaufgang. Jena erwacht im Dunst. Böllerschüsse….Geräusche die uns die nächsten Tage begleiten werden. Tatütata, Krähenrufe, Hundegebell, Vogelgezwitscher….Und diese gute Aussicht hier oben vom Cospedaer Feldrain. Hab den Pfarrersleuten noch ein wenig Gebrauchskunst vorbei gebracht. Selbst gebastelte Fotokarten. Von der Wiege bis zur Bahre. Ja der Morgen hat gelockt um 6 Uhr aufzustehen. 2011 neigt sich…Stunden, Minuten, Sekunden….

War doch gerade die letzte Zeit sehr spannend für mich. Ganzheitliche Reinigung mit Ginkgoblättertee, kein Alkohol. Der Stoffwechsel läuft, mir gehts gut. Um Erfahrungen und Erkenntnisse reicher. Hab doch wiedermal erleben dürfen, wie sich eine Akutsituation auch mit wenig Medikamenten meistern lässt. Hauptsache der Schlaf ist gesichert. Ja der Geist muss strukturiert werden…..die Gedanken. Sie sind es die depressiv oder psychotisch werden lassen. Etwas gegen denken, Ablenkung, Kampf….aber es lohnt sich. Auch in dieser Richtung sind meine vielen gelernten Lieder und Gedichte von großen Nutzen. Texte üben wenn Gedanken quälen.

Die Psychiatrie muss reformiert werden. Statt ruhig stellen mit starken Medikamenten, lieber die Patienten trainieren an sich zu arbeiten. Aus meiner Sicht verstößt das vollpumpen mit Psychopharmaka gegen die Menschenwürde. Welch schlimme Nebenwirkungen….Hab es selber erlebt wie furchtbar das sein kann. Mundtrockenheit ist da noch das kleinere Übel. Aber Unruhe, Krämpfe, Speichelfluss,+ vieles andere….Meine Musenschwester Ruth erzählte das da wohl neue Bestrebungen im Gange wären seitens der Wissenschaft. Bleibt zu hoffen….Ganz im Sinne der vielen Betroffenen…

Bei mir dauerte es eine Woche lang die Auseinandersetzung mit den Gedanken. Wunderbar zu erleben welch Schutz ich dabei erfuhr. Wie so eine Art Trance. Toll. Das war jetzt schon das dritte mal in den letzten sechs Jahren mit solchen Erfahrungen. Gott ist wunderbar!

Schön wie die Sonne alles in ein goldenes Licht hüllt. Obwohl die Temperaturen nahe null liegen, der Strahlenteppich wärmt. Wie erfüllend, im alten Jahr noch so etwas zu erleben. Das knallen gewinnt an Stärke drunten im Tale. " Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen neuen Tag. Danke das ich all meine Sorgen auf dich werfen mag…" Heißt es im gleichnamigen Lied Nr. 334 im Evangelischen Gesangbuch. Nun werd ich ins Tal gehen und noch ein wenig Straßenzeitung verkaufen. Freue mich auf nette Begegnungen….Die letzten Stunden von 2011 sinnvoll nutzen.,,,,

Uns allen einen angenehmen Jahreswechsel+ alles Liebe und Gute für 2012!!!!!!

Herzliche Grüße von Musesuse

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