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Posts Tagged ‘Gardasee’

Ist doch gut einen Ansprechpartner zu haben in der Heimat. Ob nun Familie oder Pfarrer…Muß ehrlich sagen, gar nicht so einfach nur für sich dazusein. Früher war das anders mit Johannes und Lothar im Gepäck. Da hatte ich eine Aufgabe…Reiseleitung, ja was könnten wir denn heute, aufpassen, anleiten, zusammenhalten…Aber so alleine? Zerrissenheit auch hier im Urlaub. Bist in der schönsten Umgebung und Freude…?

Arbeite wieder an Gedichtprogrammen. Nichtstun ist Gift. Schreibe viel Karten. Relaxen was ist das? Für mich Wellness etwas tun. Wandern, Fotos machen, schreiben…Alles andere führt ins Tief. Wißt ihr welch Ausblick bei meinen Notizen. Malcesine in ca. 2 km Entfernung. Markant Kirche und Festung. Die lieben Berge rundherum. Typischer Baustil in Gelb+ Rottönen gehaltene Fassaden, grüne Fensterläden, flache Ziegeldächer. Zahlreiche Caffees sonnenbeschirmt.

Meine Zimmernachbarn, Holländer hab ich den Monte Baldo empfohlen am Morgen. Und siehe da, sie sind auch mit dem ersten Schiff gefahren wandermäßig gerüstet. Sonst stehen so lange Warteschlangen an der Seilbahn. Sitze im Schatten unter einem hohen Lebensbaum. Lerche tiriliert, Schiffe brummen. Auf der Strandpromenade pulsiert das Leben. Wasser rauscht an Steine. Mancherorts tummeln sich Fische im glasklaren, flachen Wasser. Kiesel rollen hin und her von den Wellen bewegt. Murmelbahn.

Glocken läuten 12 Uhr. Mittag. Aber hier läßt sich`s aushalten im Schatten. Dieses Jahr fallen meine Aufzeichnungen etwas realistischer aus. Letzten Gardaseeurlaub gar nicht so gespürt. Nun zu dritt gewesen. Euphorie nach 10 Jahren wiedereinmal in diesem Ambiente+ hoher Weinkonsum….Immer solch Trallalastimmung. Vielleicht hab ich mich verändert. Beim lesen im Winter meiner Texte, solch Sehnsucht bekommen nach diesem mediterranen Flair und nun ist man hier und irgendwie auch nicht so erfüllend….

Vor dem Strandcaffee weiter vorn flattern die Sonnenschirme. Darunter Sonnenhungrige auf Liegen. Das wäre mir gleich gar nichts. So genieße ich mein Tavernello 1 Tüte über den Tag verteilt. Eine ganz dürre Frau fast Gerippe kühlt sich ab. Beängstigend solch Anblick. Und da jammer ich immer über mein dickes Aussehen…

Kleine steinige Insel Strauchbewachsen im See. Segelschiffe. Heut morgen waren Surfer unterwegs, weiße Segelchen im Sonnenschein. Nun noch einen Latte macciato trinken, WC nutzen. Wein ist alle. Na gestern Abend und heut Mittag….Dank Alimentara Laden in Limone. Auf in den Nachmittag.

Am 5.6.2015 geschrieben Strandpromenade Malcesine hinter einem Restaurant von Musesuse.

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Limone noch ganz ruhig. Geschäftsleute bereiten sich vor auf Kunden. Gekehrt, Getränke geliefert, Blumenanlagen gewässert…Kaum jemand in den Gassen. Na du liebe Ente. Erwartungsvolle Blicke. Na rückt sie etwas Brot raus? Bin am Strand. In der Nähe das WC zum stehen. Besser als nichts, ungewohnt halt. Sonnenfunken auf dem Wasser. Schon wieder recht warm. Da fehlt einem die Lust große Touren zu unternehmen.

Also dem Wellenrauschen lauschen. Kleine Brandung, wenn Schiffe vorbeibrummen. Tretbootbesitzer hofft Kunden zu gewinnen. Aber das mach ich lieber nicht. Na allein gehts ja auch nicht. Gestern in der Via Goethe eingekehrt in Malcesine zum Pizza essen. Carlos der Argentinier hat sich zur Ruhe gesetzt. Vor Jahren war seine kleine Pizzaria Anlaufpunkt für uns preiswert+ gut speisen. Straßenlokalität in schattiger Gasse….

Ente flieht. Badelustige breiten ihre Handtücher aus. Junge mit Schwimmring freut sich schon ins kühle Naß zu steigen. Strand ist steinig. Nichts für empfindliche Füße. Hab mir kleinen Sonnenbrand geholt gestern. Zum Glück Hausmittel Ballistol im Gepäck. Einige Filme vollgeknipst. Fotomotive an Mass. Im Hinblick eigene Kunsttherapie, Klinikseelsorge, Kirchspiel… Mal sehen was wird.

Entenpaar im Schatten der Pinien. Oh jetzt gibt`s gleich Wellen. Fähre Brennero legt an, großer unförmiger Kasten. Ganz schön Betrieb. Schiffe, Segler, Kanus, Tretboote. Tut, tut Signal der Fähre. Wir legen ab. Was hier immer so rüber und nüber transportiert wird. Bezaubernde Ortschaften in der Nähe. Na ne Schiffsfahrt werd ich mir auch nochmal leisten nach Malcesine.

Gar nicht so einfach die Tage vollzukriegen. Manchmal kommt mir der Gedanke an, könnte wieder nach Hause gehen. Mein gepufftes Quinoa hilft, nicht ins Tief zu fallen. Danke liebe Ruth für den Tip. Wenigstens schon Donnerstag. Halbzeit….Mit dem schlafen gehts besser. Ein Glück. Frau gewöhnt sich langsam an die Gegebenheiten im Hotel…Gestern war Mugge in der Bar Achziger Jahre. Hörte sich gut an von unserer Verranda. Dazu Karten geschrieben, Erinnerungen vorbeilaufen lassen…Tütenwein genießen…

Die Steinbank unter der luftigen Pinie wird wieder mein Mittagstisch sein. Wurst, Oliven, Wasser, Wein. Wasserrauschen im Ohr. Gut für die schmale Kasse Selbstverpflegung in der Natur. Sonst kann der Urlaub ganz schön teuer werden…Gel ihr Enten…

Aufzeichnungen vom 4.6.2015, am Strand geschrieben in Limone am Gardasee. Musesuse unterwegs.

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Morgensonne über Limone. Gleich früh 7.30 Uhr Frühstück genommen. Da ist der Speisesaal noch nicht so überfüllt. Ja etwas empfindlicher geworden. Gepufftes Quinoa hab ich dabei. Hilft doch das Dasein besser zu vertragen. Viele Familien mit Kindern, Senioren wohnen im Hotel. Geräuschkullisse pur. Am ruhigsten war`s heut Mittag. Einige am Pool, andere unterwegs.

In Limone war Markt. Sowas hat ja für viele auch eine große Anziehung. Aber mit meinen paar Kröten…War im Alimentara Laden Tütenwein kaufen, Käse. Mit meinen Schätzen beladen an den Strand, unter eine Pinie Karten schreiben, Mittag fassen. Wellengetön wie am Meer, wenn Schiffe vorbeizogen. Enten liefen um die Sonnenhungrigen herum, die den Strand belagerten.

Nationalfeiertag, am 2.6.1946 ist die Italienische Republick ausgerufen worden. Hat mich schon gewundert über die vielen Schulkinder vormittags…Eine Wärme, Wein beseelt ging`s durch die vollen Gassen zurück. Gewühle….Wie angenehm war`s doch früh. Flucht ins Hotel. Mittagsruhe.

Hab zwei neue Gedichte, die ich irgendwann auch noch lernen möchte. Also etwas Arbeit. Was willste denn in der größten Hitze draußen herumstürzen. Die schöne Verranda vor`m Zimmer läd ein zum verweilen. Morgen soll`s noch wärmer werden. Da sollte es eine Schiffsfahrt sein nach Malcesine+ dann hoch zum Monte Baldo mit der Seilbahn…Ob die Trollblumen noch blühen…?

2.6.2015 geschrieben in Limone am Gardasee. Urlaubsimpressionen von Musesuse.

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Nach einer halb durchwachten Nacht geht`s los. Sparzustieg in Lobeda, Zubringer nach Hermsdorf. In Reih und Glied stehen Reisebusse parat, Kofferräume geöffnet, warten auf Gäste von Onka Tours. Ah Busnummer 94, das ist meiner. Gardasee für Kenner und Genießer. Sage und schreibe nur 7 Mitfahrer. Netter Busfahrer. Sein Kommentar zu den langen Lenkzeiten:" Einmal müßmer alle dran glauben." Hab mir schon einen Sekt genehmigt, anstoßen auf den Urlaub….

Auffällig die vielen Windräder rechts und links der Autobahn. Bringt das wirklich so viel Energie? Sind nicht Solaranlagen vorteilhafter? Windspargel verschandelt die Landschaft. Pfingstmontag an der Krippendorfer Bockwindmühle unterschrieben das, das liebliche Gönnatal in seinem jetzigen Aussehen erhalten bleibt. Dort sollen auch Windräder hin…

Fahrerwechsel in Nürnberg. Etwas betagt, zittert leicht aber sehr erfahren was gerad die engen Tunnel an der Küstenstraße vor Limone angeht. Millimeterarbeit…Von alten Bekannten begleitet, den Wolken meinen lieben Freunden. Hermann Hesse hat so schöne Gedichte über die Himmelsschiffe geschrieben…Ach ja Lyrik. Nutze die Zeit um Texte frisch zu halten. Da bietet sich solch lange Busfahrt geradezu an…

" Hoch auf dem gelben Wagen…Vorwärts die Rosse traben"…Viel PS…gute Straßenlage, Asphaltband durchzieht frisches Grün. Erwartungsvolle Menschen brausen ihrem Ziel entgegen…Wie lange wird es noch dauern? Halten wir die Zeit 19 Uhr dazusein?

Ein Mitfahrer erstaunt mich total. Spindeldürre und ein Bierkonsum…Raucht noch wie ein Schlot…Sein Kommentar:" Geh nicht zum Arzt, bin nie krank." Günstige Gene? Ißt nicht viel, Flaschennahrung. Im Bier sind Vitamine. Hüten wir uns vor Schlußfolgerungen. Was dem einen gut tut, kann für den anderen Gift sein….Wenn doch nicht der Appetit wäre bei einer kräftigen Ziehung. Das macht das Kraut (Bauch) fett. Stimmt die These mit der Grundlage beim Genusse, um den Alk besser zu vertragen, wie immer angenommen?

Wir rollen über den Brenner, Südtirol….Wenn alles gut geht, 19 Uhr am Hotel La Limonaia…Richtig getippt…

Im Bus geschrieben nach Limone am 1.6.2015, Musesuse unterwegs.

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Mein Sohn hat sich wiedermal gemeldet. Seit Mitte Februar nur durch andere von ihm gehört. Losgelassen ins Leben, abgenabelt vor einigen Jahren. Mein Segen hat er….Jeder macht seins. Hoffentlich kommen die guten Veranlagungen zum tragen…Aber ich hab mich gefreut am Dienstag, persönlich von Johannes zu lesen.

Und wißt ihr worüber ich mich noch gefreut habe? Im Farbenrausch zu schwelgen, beim basteln von Fotokarten für die Schöpfungszeit im September zum verschenken. Diesmal durfte es auch rot, grün + blau sein an farbigen Papier. Voll die Sahne. Auf diese Weise nehmen die Bildüberbestände ab. Seelentherapie pur. Letztes Jahr ganz viel Blumenzwiebeln verschenkt bei diversen Andachten. Ja mal so richtig in der Gärtnerei einkaufen für den guten Zweck, macht auch Freude. Ideen brauchts + etwas Geld.

Im Juni gibt es wieder einen Seniorennachmittag zu gestalten mit anspruchsvollen Programm in Altengönna. Musikalisch- literarisch, Bilder. Thema Sommer… Hauptsache die Gesundheit spielt mit. Pfingstmontag an der Krippendorfer Bockwindmühle singen, Weinberg, Tag der offenen Gärten in Jena + weiteres. Freude, Speis und Trank der Lohn. Manchmal auch kleines Scheinchen. Man darf nichts erwarten vorher…

Bald gehts mit dem Bus nach Limone an den Gardasee. Kleine Auszeit im mediteranen Flair. War lange nicht dort. Die vielen leckeren Speisen am Buffett. Kenn mich doch. Überall kosten..Tiramisu, Hüftgold…Schwester Friedi meinte schon, aber das ißt du nicht. Am Ende ärgert man sich wieder schwach geworden zu sein. Spätestens beim Gang auf die heimatliche Waage. Gelassenheit eine Übung… Abwarten, Urlaub genießen, wandern…

Mein Buch im Gepäck. Der erste Bericht darin vom Oktober 2005 Malcesine, Gardasee. Bin gespannt, wie`s jetzt dort ausschaut. Früher mit Johannes und Lothar da gewesen zum preiswerten Saisonanfang oder Ende. Ist ein recht teures Pflaster. Tourihochburgen. Mit dem Herzen mitnehmen…Alte Bilder auffrischen, Erinnerungen…Noch drei Tage und dann geht`s los.

Uns allen eine fröhliche, erfüllte Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Wie heißt es bei Wilhelm Busch? “ Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel.“

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Der 22. November 2010 zeigt sich grau, Schneeregen vermischt. Es soll kälter werden. Heute ist der Tag der Hausmusik. Ja in einigen Familien noch gepflegt. Musizieren miteinander, füreinander. Und das hoffentlich in Harmonie. In meiner Kindheit erlebte ich oft das Gegenteil. Die Erinnerung an unsere Hausmusik, hat nicht nur einen positiven Anstrich. Freud und Leid eines kleinen Mädchens…Ja das Leben schreibt Geschichten….

Schade das so ein nasser Tag ist, sonst wäre wieder Raum für Straßenmusik. Aber dieses wird in der Adventszeit nachgeholt. Außerdem zwischen Ewigkeitssonntag und ersten Advent, was will man da singen?

Mit Lothar sitze ich beim Italiener in der Jenaer Johannisstraße, Tiramisu probieren und einem Cappucino dazu. Der Gute strahlt wie ein kleiner König. Bilder vom Gardasee, Navene, Malcesine, Limone, Olivenhaine, pulsierende Gardesana, Leben in den engen Gassen, Spaziergänge, Singereien, werden lebendig. Mediterranes Flair und Hochgebirge zu finden in Malcesine, mit dem Gebirgszug Monte Baldo. Werden wir da nochmal hinkommen? In der Art mit Halbpension, Busfahrt und Zeit zur eigenen Verfügung, zu erschwinglichen Preisen?

Nun ja, das nächste Jahr ist nicht mehr gar zu weit. Die Urlaubsziele gesteckt. Hoffentlich macht die Gesundheit auch mit. Die Wünsche sind da, Hoffnungen, Sehnsüchte…..Darauf hin arbeiten, ein Ziel vor Augen, Träume greifbar und doch so weit entfernt. Wir kennen das alle. Geduld haben, warten, einen Tee trinken….Und draußen gibt der Herbst dem Winter die Hand.

Euch allen ein warmes Zuhause wünscht von Herzen Musesuse

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(c) Alan D. Wilson, www.naturespicsonline.com
(c) Alan D. Wilson, http://www.naturespicsonline.com

Tätig sein, den Abend füllen mit Briefeschreiben. Meine kleine Geschichte, mein Freund der Stern, kommt in die Post und geht auf Reisen. Ein Brief sogar nach Frankreich zu Tanja. Wir trafen uns im Sommer in der Gärtnerei Boock hier in Lobeda, wo sie mit drei weiteren Praktikanten aus dem Elsaß 14 Tage arbeitete. Deutsch-Französische Freundschaft gepflegt auch mit Liedern zur Gitarre während der Pausen. Das war schön nicht nur für sie, für mich auch. Alle Menschen werden Brüder und Schwestern. Frei nach Friedrich Schiller. So etwas beglückt mich immer wieder. Zwar fehlt es mir an Fremdsprachenkenntnissen aber die Musik ist meine Sprache verbindent über die Grenzen hinweg. Wenn ich mit meiner Gitarre auf dem Rücken unterwegs war, gab es Gesten, Berührungen, herzliche Begegnungen mit Menschen im In und Ausland. In Navene am Gardasee haben mich Leute, in einer Pizzeria, bewegt weiter zu singen. da gab es ein Glas Wein spendiert. Oder in Malchesine ( Gardasee) liebe Menschen enger zusammenrückten am Abend vor einem Haus, wo ich gefragt hatte mal auf die Toilette zu dürfen. Als sie meine Gitarre sahen, holten sie die ganzen Hausbewohner zusammen und eigener Wein wurde verkostet. Diese Abendstimmung, die Leute und die Gesänge von Schubert, Beethoven, alte Madrigale und Geistliche Lieder begeisterten alle. Schön wenn die Völker zusammenrücken. Das kleine Schutzengelchen von Tanja für mich, steht auf meinem Tisch sowie ich auch ihren lieben Abschiedsbrief aufgehoben habe. Mögen sie alle von Engeln behütet sein im Auf und Ab des Lebens. So fliegen die Briefe wie Tauben in alle Welt mit beflügelten Worten und Wünschen. In Gedanken sehe ich sie, die Verwandten und Freunde.
Schreibt mal wieder einen schönen Brief!

Viel Inspiration dafür wünscht von Herzen  Musesuse.

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