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Posts Tagged ‘Erde’

Streichelnde Winde, Blätterrauschen, Wolkenflug….Ein Glück, mir geht es wieder besser. Momente genießen. Kurze Hose an und raus ins Grüne. Der Boden unter meinen Füßen trügerisch fest. Diese Woche hab ich wiedermal gemerkt, wie schnell doch alles anders sein kann. Von 100 auf Null und von Null auf 100.

Gedanken sind Kräfte die einen selbst umhauen können. Ja mit solch nervlichen Sensibilitäten…Krankheiten würde der Arzt es nennen. Die Psychosomatik schläft nicht. Bin froh mich wieder richtig bewegen zu können. Nur alles, weil ich mir wieder eine Riesenplatte gemacht habe um etwas. Das Eis ist dünn. Gehe Schritt für Schritt. Langsam kommt die Kraft zurück.

Sehr entgegen gekommen sind mir die Arbeiten in der Gärtnerei. Umtopfen einiger Tomaten stand an. " Eine Hand voll Erde" und solches Glück. In der Erde wühlen ohne Handschuh. Rieseln lassen, topfen. " Spielen wie ein Kind im Sand." So heißt`s in einem Kirchenlied.

Gestern Nacht kamen mir einige Ideen. Ja Tomaten pflanzen in Töpfe auf den Balkon. Stecklinge schneiden von dekorativen Grünpflanzen zum verschenken+ weiteres. Gedacht, getan. Majestätisch straffen sich meine 3 Tomatenpflanzen, die vorher so einen armseligen Eindruck machten. Gerettet.

Ein Erlebnis mit Engeln gab es auch Mitte der Woche. Behütet in voller Erstarrung im Bett liegend, keine quälenden Gedanken nur dieses schützende Feld um mich herum. Kraft und Konzentration sammeln für den Chor. Immerhin 2 Gedichtpremieren gesprochen am Ende. Beim Arzt war ich nicht. So probieren was hilft.

Morgen früh geht`s auf Schusters Rappen nach Stiebritz zum Kirmesgottesdienst. Den Morgen im Gönnatal erleben. Bin ja froh wieder richtig da zu sein. Was zählt, Momente. Wege gehen aus der Enge in ein weites Land hinaus. Hoffentlich bleibt mir eine Weile die Freiheit erhalten. Ruhe im Geist.

Uns allen eine gesegnete, hoffnungsvolle Zeit.

Liebe Grüße von Musesuse

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Sonnenduft mit Vogelgezwitscher…..Ein strahlender Sonntag in Cospeda. Zweiter Tag an der Lebenswegmarkierung 51. Begonnen im Kirchlein, meiner kleinen Freundin. So viele Besucher. Pfarrer Tilman Krause gestaltete sehr lebendig. Schön wenn die Theologie nicht nur trocken herüber gebracht wird, sondern farbig transparent leuchtet.

Ja das Leben….Im eigenen Dasein gesehen wie ein Meer. Ebbe, Flut, Wellenbewegungen…..ruhig bis aufgewühlt. Meist macht man es sich selbst schwer. Dieses ganze Gepäck an Gedanken, die oft herunter ziehen. Die vielen Fragezeichen. Hab mal gelesen: Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. Nämlich so wie man ist. In der diesjährigen Fastenaktion bei der Evangelischen Kirche geht es darum. Gut genug… 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz.

Holunderbusch schiebt grüne Blättchen und der Flieder lässt die Knospen aufspringen. Ja die Kraft der Frühlingssonne….Gestern hatten wir Kaiserwetter bei unserer Geburtstagstour, Rosa und ich. Ihr habt richtig gelesen. Wir haben beide am 24. März Geburtstag. Zwar waren wir nur in kleiner Runde aber schön war es trotzdem. Viel gesungen unterwegs, auch einen Kanon geübt von Telemann, der`s in sich hat. Krippendorfer Windmühle, Europaweg, Picknick in lauschiger Natur…..Meine lieben Schwestern hatten etwas gutes vorbereitet. Leider konnten sie nicht mitwandern.

Diese feinkrümmlige Erde auf den vorbereiteten Äckern…..Mutter Erde, jungfräulich, braun, wartend…Was wird da wohl in ein paar Wochen sprießen? …..Auch Neugier wie es im neuen Lebensjahr weiter geht. Eigentlich konnen wir anknüpfen am vergangenen. Manches versuchen besser zu gestalten….Jeder Tag ist ein Neuanfang….Zur Obstblüte werd ich wieder nach den Kirschbäumen sehen am Europaweg. Singend flanieren in blühender Aue. Kleine Träume in greifbarer Nähe….Ostersamstag auf dem Jenaer Markt singen und rezitieren wie schon in den vergangenen Jahren.

Mein Hauptwunsch seit einiger Zeit ist in Bewegung zu bleiben körperlich und geistig….Hoffentlich spielt die Gesundheit mit. Mein Lebensspruch seit dem 40. Wiegenfeste:
" Dies sei mein Wappen, ein grünender Baum und eine schimmernde Straße im unendlichen Raum. Wandern und Werden."
HILDEGARD JAHN REINKE
Das könnte auch für Musenschwester Rosa passen und für einige andere, die den schönen Künsten fröhnen.

Alles Liebe und Gute uns allen die wir unterwegs sind…..
Herzliche Grüße von Musesuse

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Gerade hatte ich in meinen Weltatlas geschaut nach zwei kleinen Städtchen zwischen Merseburg und Weißenfels. Liebe Freunde wollen dort heiraten. So ein großes Buch auf dem Tisch, Karten- Vegetation, Geologisch usw….na schon beeindruckend. Ein lieber Bekannter reist jetzt nach Tansania. Gleich nachgeschaut, wo liegt denn dieses Land in Afrika? Hohe Berge gibt es da, zum Beispiel den Kilimanjaro, 5895 m hoch. Wird recht warm sein dort am Äquator. Hoffentlich geht alles gut. Soll es doch ein schöner erfüllter Urlaub werden. Meine Schwester war schon auf Sansibar einer Insel vor den Toren der Hauptstadt Daressalam. Die große weite Welt….Erde du schöner Planet…Viele Bewohner, Landschaften, Ozeane….aber auch Interessen, Gier, Waffen, Zerstörung, Ausbeutung….

Am Montag war wieder mal ein Gesprächstermin bei der Nervenärztin. Schon Tage zuvor kreisten meine Gedanken um dieses Gespräch. Was erzählen? Da immer recht schnell in die Medikamentenkiste gegriffen wird…und mit diesen ganzen Nebenwirkungen. Komisch ist fast wie eine Angst vor diesen Ärzten….Ball flach halten. Mein Beitrag Reformgedanken erscheint bei Nicht ohne uns, einer kleinen Zeitung für Psychisch Kranke und Genesende in Jena. Liegt in entsprechenden Arztpraxen aus zum mitnehmen. Wird auch von den Ärzten gelesen.

Ich entschied mich am Montag ihr von meinen Erlebnissen und Erfahrungen zu erzählen, die ich im Dezember zum wiederholten male gesammelt habe. Gut ist es auch für mich einen Seelsorger zu wissen, Zuspruch erfahren, Gespräch, die Tageslosung hören. Glaube stärkt….So konnten auch fünf Stunden Wartezeit vergehen…zum Teil auf dem Landgrafen verbracht. Unser Balkon Jenas…In der Praxis waren so viele Notfälle…Mascha Kalekos Gedichte versüssten mir die Zeit im dunklen Wartezimmer. Es war erfreulich, das die Ärztin meinen Wunsch akzeptierte, mit wenig Medizin auch weiterhin auszukommen. Lieber selbst ausprobieren was hilft. Und da gibt es doch noch andere Möglichkeiten außer Chemie. Ihre angebotene zweite Spritze zur Sicherheit nahm ich nicht. Nun möchte sie mich schon in zwei Wochen wiedersehen statt in vier. Sie ist vorsichtig, fast ängstlich….Gut ich werde da sein.

Es gibt so ein tolles Zitat von Rabidranat Tagore
"Glaube ist der Vogel welcher singt wenn die Nacht noch dunkel ist."

Ja Glaube, etwas zum festhalten…..Immer wieder wärme ich mich in diesem weiten Mantel. Und erst noch die vielen Kirchenlieder. Gerade in der letzten Zeit waren sie Balsam für meine Seele. Am Sonntag der schöne Gottesdienst im Lützerodaer Kirchlein, Spaziergang….

"Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich freut." Augustinus

Uns allen eine erfüllte Zeit mit schönen Erlebnissen….
Liebe Grüße von Musesuse

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Gestern bin ich mit dem topfen in der Gärtnerei fertig geworden. Einige Wochen Balkonpflanzen, Tomaten und anderes getopft. Ja was länger stehen bleibt und nicht gleich gekauft wird, braucht dann ein wenig Zuwendung. Die Tomaten müßtet ihr mal sehen….Von der Jungpflanze zum stattlichen Gewächs reich mit Tomaten behangen in verschiedenen Formen und Größen. Da kommt Freude auf. Hoffentlich finden sich Käufer, die noch ein freies Plätzchen auf dem Balkon oder der Terasse haben. Auch zum verschenken gut. David, ein lieber Freund hat sich am Montag riesig über eine gelbe Tomate gefreut für seinen sonnigen Balkon.

Beim topfen ist es wichtig den Wurzelballen etwas aufzulockern. Entsprechende Erde und genügend große Töpfe. So eine Tomate braucht schon mindestens einen 5 Litertopf wenn nicht größer. Außer den kleinen Sorten, da reichen auch 3 Litertöpfe. So ein Sack Blumenerde und einige Töpfe verschiedener Größen liegen bei mir auf dem Balkon. Läßt sich gut verwenden für den Hausgebrauch. Mal hatte ich Buntnesseln vermehrt durch Stecklinge. Letzten Herbst Blattkakteen. Für diese muss natürlich Kakteenerde her. Usambaraveilchen lassen sich auch gut vermehren. Steckt einfach ein Blatt mit dem Stiel in die Erde. Braucht etwas Zeit. Nicht gleich verzagen, wenn es nicht beim ersten Versuch gelingt. Gärtnern auf dem Fensterbrett…..

Jetzt kommt die Kraft wieder zum Glück. Nach dem Besuch der Nervenärztin vor einiger Zeit ging kaum noch etwas. Komisch, was so ein Gespräch bewirken kann. Hemmende Beeinflussung auf den Patienten. Mein Sohn hat nach so einem Arztgespräch wieder mit dem rauchen angefangen…..Montag gehts los in die Alpen mit Verwandten. Tapetenwechsel, Urlaub…dem Gesange fröhnen, Texte festigen….Stabilität….Kondition…Kraft tanken….

Liebe Grüße von Musesuse

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" Und die dunklen Wege gehen wie im Traum aus der Enge in ein weites Land hinaus….." So heißt es in einem Gedicht, was ich vor kurzen gelernt habe. Die Enge des Winters, manchen Tagen, Momenten….Hinaus, meinen Traum leben…50. Geburtstag. Blick in die Ferne über flimmernde Landschaft, lieblich gezeichnet….Bewegung auf den Straßen unten im Tale. Gelb blühende Kornelkirschen auf dem Johannisberg, Kieferngrün, Vogelgezwitscher im Himmelsblau. Geburtstag! In den guten Römern, ja ihr habt richtig gelesen, heute mal nicht Wein aus Plastikbechern, sondern in den guten Glaspokalen ein fantastischer Rebensaft aus Chile, der Herz und Gaumen erfreut. Dank dem lieben Erhardt für den Reserva Elemental von der Rebsorte Carmenere, die nur in Südamerika angebaut wird. Neben Brot, Wurst und Käse zu zweien mit Lothar, der mich die letzten 20 Jahre begleitet hat.

Ja die Zeit….Jahreszeiten geben sich die Klinke in die Hand, auf und ab, Wellen. Alles fließt, gestern, heute, morgen?! Vor dreißig Jahren habe ich davon geträumt, was ich heute bin. Alles braucht seine Zeit. Wie lange? Was wird? Zukunft eine Wundertüte, geheimnisvoll….Neue Ideen bringen immer wieder Bewegungen…Vorwärts rollt das Rad…..Stagnation bedeutet Enge. Deshalb ging es gerade heute auf den Berg. Sehen was vor mir liegt. Auch dem Himmel ein Stück näher. In dieser Führung liegt meine Zuversicht.

Bimm! Die Gläser klingen. Sonne malt im Glas rubinfarbenes leuchten auf grünen Fuß. Leben, Grün, Rot, Gelb, Blau, Weiß, Braun…Erde, lieber Planet, wie kannst du auch schön sein…..Hoffnungen sprießen, an Menschen, Regierungen, an die Welt….An mein eigenes Dasein. Hauptsache halbwegs gesund, Licht in der Dunkelheit, Kreativität, Freude, Bewegungen….mein Lied singen….

Die Sonne meint es gut mit uns. Insekten fliegen, Wärme und das am 24. März 2011, 50. Geburtstag mit Traumwetter." Und die dunklen Wege gehen wie im Traum in ein weites Land hinaus…." ( Aus dem Gedicht Frühlingsnacht von Hildegard Jahn- Reinke)

Am 24. März 2011 auf dem Johannisberg geschrieben, mit Blick auf Ortsteile von Jena und Umgebung.
Jetzt erhebe ich das Glas auf uns alle, auf unsere Träume, die Gesundheit, gute Ideen, Glück,….auf das Leben.
Alles Liebe wünscht Musesuse

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Im Garten

Vor blauem Himmel leuchten grüne Bäume,
und auf den Wegen tanzen Sonnenfunken,
die ganze Erde ist vom Sommer trunken.

Mit bloßen Füßen steh ich bei den Rosen.
Sie schimmern schöner noch als Edelsteine,
und auf dem Boden tanzen Sonnenfunken,
die ganze Erde ist vom Sommer trunken.

HILDEGARD JAHN- REINKE

Welch schöne Sprache. Sonnenfunken, Rosen, Edelsteine, Erde….Das erinnert mich an viele innige Momente erlebt und im Herzen bewahrt. Tau und Regentropfen auf Rosenblüten. Sonnenlicht gefangen in Rosengesichtern, Blumenantlitze. Seht euch mal eine Blüte an. Kunstwerke ! Und doch würde ich nicht die Rosen vor die anderen blühenden Pflanzen stellen. Jede ist eine Königin auf ihre Weise.

Viel Freude bei euren Betrachtungen wünscht von Herzen Musesuse

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Wer von euch hat früher gern im Sand gespielt oder in der Erde? Eine Burg bauen im Sandkasten, den kühlen Sand formen fantasievoll. Wisst ihr, in der Gärtnerei gibt es ja bekanntlich viele Möglichkeiten mit Erde in Berührung zu kommen. So wie die letzten Tage unter anderem getopft wurde aber ganz außergewöhnliche Kreationen. In Kästen und große Töpfe kamen Gemüsepflanzen und Blumen. Erst die Gefäße voll Erde geschaufelt, etwas an gedrückt und dann… Meine Kollegin Susann legte mir die Pflanzen in der Reihenfolge her und ich pflanzte alles wie gewünscht. Ohne Handschuhe die Erde spüren, fühlen. Wie singen wir in dem Kirchenlied, eine Handvoll Erde " Mit der Erde kannst du spielen…."Im Blumenkasten beispielsweise Pflücksalat, Dill, Paprika, Tagetes. Oder in einen großen Topf eine Tomate an den Rand und davor Sellerie, Kohlrabi, Hängepelargonien. Übrigens alter Schrott, so etwas wie Gießkannen, kaputte Eimer, Wannen, Schüsseln eignen sich auch hervorragend um einiges hinein zu pflanzen. Möglichkeiten zum kreativen gestalten gibt es viele. Nach dem angießen unserer Werke, bemerkte ich die vielen segelnden Schwalben am Himmel. Sind sie wieder da die lieben. Auch wenn die Wetterlage zur Zeit doch alles andere ist wie einladend. Der Wetterbericht kündet von wärmeren Tagen. Pfingsten steht vor der Tür. Familienfeste, Wanderungen und noch mehr. Sicher wird jeder das passende für sich finden. Nun ein Glas Spanischen Tempranillo auf diese hoffentlich schönen Tage getrunken.
Euch allen ein schönes Pfingstfest wünscht Musesuse

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