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Posts Tagged ‘Diakonie’

Der gestrige Sonnabend hatte etwas besonderes. Viel Licht…..Sonniger Markt mit seinen bunten Verkaufsständen, verweilende Passanten….Marktflair behütet vom Hanfried, wie er im Volksmund genannt wird. Johann Friedrich, Gründer unserer Universität. Unter einer Kastanie stehend mit Straßenzeitungen, sah ich diesem Treiben zu. Manche blieben stehen um ein Gedicht zu hören. Was wäre die Welt ohne liebe Gönner? Eine Engelkarte wollten sie nicht. Schade, die verschenke ich so gern. Von Engeln behütet, ist doch eine schöne Sache. Der Erlös dieser vormittäglichen Beschäftigung wurde zum Gemüsestand getragen. Meine vier Engel auch. Alle fanden einen dankbaren Menschen. Ja ihr lieben geflügelten Wesen, euch bestelle ich nach bei Foto Michel. Die Filme herausgesucht…

Nun zurück zum Licht. Es strahlte auch auf der Dankeschön Veranstaltung des Kirchkreises Jena für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie der Diakonie. Die Kirchenchöre zählen dazu, + alle die unser Zusammenleben und Wirken unter dem Dach der Kirchen verschönern. Miteinander- Füreinander. In der Einladung steht….." Ist es wahrhaft unverzichtbar, dass sich Menschen mit ihrer Lebenszeit und Kraft, mit Ideen und Ausdauer einbringen, oder wie es heute heißt: ehrenamtlich engagieren." Was wären wir ohne Lektoren, Orgelspieler, Kirchenblattverteiler, rührigen Frauen, Männern, helfende Hände bei Seniorennachmittagen, Besuchsdienst….und mehr?

Unter einem Bibelzitat aus Prediger 3,13 trafen wir uns alle zum gemeinsamen Miteinander in der Mensa.
" Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, der ist eine Gabe Gottes."

Genuss für alle Sinne. Heiteres Kirchenkabarett….wusste gar nicht, das es auch sowas gibt. Lieb umsorgt mit Gtränken, die Gläser gefüllt, kullinarische Spezialitäten gekostet…Keiner wird hungrig nach Haus gegangen sein. Danke ihr guten alle, die ihr so schön gekocht habt, vorbereitet….Danke dem Einkaufszentrum Globus Isserstedt für seine Unterstützung. Danke für diese Idee, den vielen Ehrenamtlichen einige schöne Stunden beschert zu haben. Meiner Meinung nach macht sich das am besten mit solch einem geistvollen, kullinarischen Zusammensein, wie gestern gehabt. Besser noch als Urkunde oder Medallie. So gewürdigt und gestärkt schauen wir in die Zukunft.

Freuen wir uns alle auf weiteres, gehen in unseren Aufgaben auf…Wie heißt es im Kanon: Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen, Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei.
Liebe Grüße von Musesuse

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" Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele!" Peter Rossegger.
Ja genau das haben wir heute getan, meine Musenschwester Rosa und ich. Premiere für die Gedichte, die 13 Monate von Erich Kästner in der Öffentlichkeit. Als erster Aufführungsort hatte ich das Zentrum für Seelische Gesundheit von der Diakonie gewählt. Lustig zum 13.2.2011, im Kaffee 13, Neugasse 13 um 3 bzw. 15 Uhr, die 13 Monate…Hier ist ein sehr dankbares Publikum. Einmal im Monat findet das Sonntagskaffee statt. Erst zusammen sitzen bei Getränken und Kuchen im vertrauten Miteinander. Dann eine Lesung oder ein Diavortrag oder gemeinsames singen und sonstiges kulturelles.

Es ist gut, das die Besucher Ansprechmöglichkeiten haben, sich treffen, basteln, Karten spielen und anderes von Montag bis Freitag. Viele leben am Rand der Gesellschaft oft auch von Vorurteilen, Spott, Unwissenheit gedemütigt. Dabei sollten wir nicht vergessen, das jeder eine psychische Erkrankung bekommen kann. Gut das es solch rührige kirchlichen Einrichtungen gibt….Ein Netz das auffängt, trägt, schützt…

Rosa spielte phantastisch Altblockflöte. Sie ist im Blindenverband. Wie sie ihr Leben meistert fast blind…? Für uns Sehende kaum vorstellbar…Wir beide harmonieren gut zusammen. Das freie Sprechen ohne Buch der 13 Monate, ist ein Geschenk zu meinem 50. Geburtstag dieses Jahr. Halte deine Träume fest…Probieren geht über Studieren. Meine halbe Familie war heute unter den Zuhörern. Die fünf besorgten Kästner Bücher wurden gern mitgenommen. So hatte ich richtig gedacht, wem diese Gedichte gefallen, der kann ein Buch mitnehmen. Wird doch gleich mein Buchhändler von der Jenaer Bücherstube mit unterstützt.

Im April werden wir mit dem Kirchenchor und meiner Rezitation, zum Thema Jahreslauf in der Drackendorfer Kirche brillieren. Schön mal etwas anderes als Leidensgeschichte Christi musikalisch aufführen. Wie sonst üblich in der Passionszeit. Dieser Leidensweg zieht mich oft nach unten, macht traurig….Dieses Jahr nun Lyrik und Chormusik im sakralen Raum…..vermutlich zu Palmarum, eine Woche vor Ostern. Wird bestimmt ein Erlebnis für alle.

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