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Posts Tagged ‘Cospedaer Kirche’

Kommet ihr Hirten…Heiliger Abend, Sitzecke an der Jahneiche zwischen Closewitz und Krippendorf. Warm angezogen, Kerzenlicht, Abendbrot, diverse Getränke und natürlich meine alte klingende Freundin….So oft hat sie mich schon begleitet..Aber so was tolles wie heute…Zu viert, Lichtlein, Klampfe, Mond und ich. Glockengeläut tönte über Felder…Süßer die Glocken nie klingen…Mensch, da haste einen Bezug beim singen dieser Lieder.

Stille Nacht, heilige Nacht…Einzelne Lichter der Dörfer ringsherum. Vollmond gebadete Landschaft. Spärlicher Verkehr auf Landstraße. Genieße den guten Enzian. Auf diese besondere Nacht. Mein Geschenk. So vielen jetzt Freude gebracht in zahlreichen Veranstaltungen. Das ist meine Weihnachtsfeier….

Auf zum Stall nach Bethlehem…Nachtwanderung zur Cospedaer Kirche. Volles Haus, Stern leuchtet, Verkündigung, Gesänge. Wenn ich die Augen schließe, grüßt der Mond von der Jahneiche…Orgelspiel, Segen, Leute strömen nach draußen. Frohe Weihnachten….Rotwein mundet…

Freue mich auf den Heimweg. Früher haben die Jäger immer von Neuschnee, Vollmond und 15 Grad+ geträumt…Für mich war das heute wie Ansitz. Nur im Unterschied zu den Achziger Jahren, das ich die Gitarre dabei hatte. Nostalgie, die Liebe zur Nacht…Kommt jetzt wohl der Schlaf? Eine große Familienfeier steht an…

Uns allen schöne Feiertage hoffentlich in Harmonie, Frieden, was wir uns wünschen und brauchen…Liebe Grüße von Musesuse.

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Chirurg war recht zufrieden. “ Naja, was anderes als abwarten, könne man nicht tun.“ Noch 14 Tage krank geschrieben. Zum Glück bin ich den Vorderfußentlastenden Spezialschuh los. Im ersten Moment ein komisches Gefühl. Mußt wieder laufen lernen. Es geht langsam, Schneckentempo.

Jeden Tag kleine Unternehmung und wenn es nur in die Kaufhalle ist. Ende November gibt es eine Krippenausstellung in Cospedaer Kirche. Gerade jetzt auf Grund der günstig warmen Witterung meine ägyptische Krippe nach Cospeda zum Pfarrer geschafft. Mitbringsel vom roten Meer, Töpferarbeit. Diese Darstellung wäre ein Glückssymbol im Islam, sagte mir damals jemand beim Kauf.

Nun sitze ich seit langem wiedereinmal in der Dichter und Denkerecke und schreibe, alter Pfarrhof. Alle Vögel ausgeflogen. Orleander sieht etwas gebeugt aus. Möglicherweise durch den kurzen Schneegruß von neulich.

Aber wißt ihr, am 28.10.15 das 300. Gedicht eingeprägt, seit Oktober 98. Jipi, Kreuzchen im Kalender. Kästners Rezitation bei Regenwetter. Und in deutsch eine vier gehabt in der 10. Klasse. Manchmal platzt der Knoten erst spät. Hab große Lust in den nächsten Tagen alle zu wiederholen. Vom Vierzeiler bis 7,8 Strophen. Jetzt habe ich Zeit. Mal sehen, ob noch alle flüssig parat sind. Sonst Blick in Bücher…Letztens frug mich jemand, was ich lerne? Was mich besonders anspricht.

Aktive Selbsthilfe im Lebenskampf, wenn Gedankenkarusselle gefangen halten. Themenwechsel Gedichte üben, ausbrechen aus krankmachendem. Und natürlich Selbstbewußtsein fördern in kleinen Veranstaltungen für`n guten Zweck. Eigenes wachsen zwischen den engen Grenzen, in denen man Zuhause ist. Auch ich kann etwas schreiben über mein Kampf….

Nun ihr lieben genießt Spaziergänge durch raschelnde Blätter. Da ist man wieder Kind. Tut euch was gutes. Herzliche Grüße von Musesuse.

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Eine blühende Kastanie auf dem Jenaer Marktplatz. Rote Blütenkerzen über frischen grünen Laub. Daneben ihre herbstlich geflaggten Schwestern. Aufleben, feiern, neben Vergänglichkeit. Wie das Leben gestrickt ist.

Mich hat`s seit dem letzten Sonntag leicht erkältungsmäßig erwischt. Na wenigstens nur beim Schnupfen geblieben. Mein geldliches Budget in Medikamente angelegt. Zahlt die Kasse nicht. Hausärztin hat mich auch nicht gesehen. Soviel Muggen jetzt. Zum Glück geht`s singen und sprechen. Gott sei Dank!!!

Vaters Festlichkeiten ausgelassen. Möge er mir verzeihen. Am Ende gedacht wer weiß, wozu es gut war? Familientheater oft aufreibend. Von meinem Sohn Johannes nur am Telefon gehört, das es ihm gut geht. Kämpfe jeder an seinem Platz. Sohni meinte früher immer gern“ Das Leben ist kein Ponnyhof .“ Ja Johannes, angekommen. Viel Glück auf deinem Weg. Uns geht`s oft wie der blühenden Kastanie auf dem Markt. Wechsel von Freuden und Traurigkeit. Mensch sein in allen Schattierungen…

O Leute, schöne Muggen erlebt. Singen mit meinen Lieben am Dienstag in der Altenburgerstraße. Frau Härtel, Berliner Urgestein sang olle Kamellen, Zickenschulzes aus Bernau…Wir haben fast flach gelegen vor lachen. Und alles ohne Prozentiges.

Mittwoch Herbstprogramm in Eisenberg beim Bund der Vertriebenen. Gleich kleine Vorübung für gestrige Veranstaltung in Lützerodaer Kirche. Sehr gut angekommen. Stimmige Gedichte zum gemeinsamen singen oder Harmoniumspiel. Liebe Kräuterfee hatte Kirche wunderbar dekoriert mit allem, was der Garten her gab. Schmaus für Seele, Augen, Ohr, Zunge. Ursel hatte köstlichen Zwiebelkuchen gebacken. Mm lecker, Blech ist alle geworden. Lob der Bäckerin…

Mittwoch frug mich eine Frau, ob ich meine Veranstaltungen als Arbeit sehe? Nein als Seelentherapie. Gestern war ja auch der Tag der Seelischen Gesundheit. Zur Woche der Seelischen Gesundheit in Jena, am 22.10.15 um 15 Uhr in der Neugasse 13, gestalte ich eine Lesung zum Thema bunt sind schon die Wälder. Eigene Texte, gemeinsames singen, passende Lyrik. Damit am Freitag das Literaturfrühstück gefüllt in Winzerla, bei der Volkssolidarität. Zuhörer waren ganz Ohr…

Nun nutze ich die Morgensonne zum schreiben neben Cospedaer Kirche. Etwas Wärme in einer kühlen zugigen Ecke. Gemeinde strömt…Orgeleinweihung. Das für unmöglich gehaltene ist Wirklichkeit. Gleicht einem Wunder. Ca. 76 Tausend Euro teuere Projekt dank vieler Spenden, Eigeninitiativen vom Freundeskreis Cospedaer Kirche, Förderern…Dran bleiben, Visionen haben, hat sich gelohnt. Das ist ein Fest…. Uns allen einen erfüllten Sonntag…

Ja leben wir unsere Träume. Allen eine gute Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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Glühweinwolke im Cospedaer Kirchlein, Bänke füllen sich. Sogar Else ist da. Pfarrers Hund. Ob er bzw. sie auch eine Rolle spielt im Krippenspiel? Adventsstern glüht magisch, große Fichte Kugelbehangen in der Ecke, Kerzenbestückter Leuchter. Blickfänge im Raum neben Kanzel, sakraler Gegebenheiten…Requisiten warten auf Belebung…

Glockengeläut kündet vom Beginn des Stückes. Mit Gesang geht`s los. Man merkt, die Spieler sind in ihrem Element. Was sie sich immer einfallen lassen…Heilig Abend in Cospeda. Pfarrer als russischer Tourist, wird zum Kurrende singen eingespannt. Familie im Durcheinander der Festvorbereitungen. Nur gut, das es Opa gibt. Bürgermeister als Ehemann. Herrliche Dialoge, so ganz aus dem Leben gegriffen…

Interessant, das sie sich alle einladen lassen mit der Kurrende von Haus zu Haus zuziehen. Stimmige Weihnachtslieder weben einen feinen Stoff fast Musical ähnlich. Bilder, zufriedenes, älteres Paar vor`m Fernseher….Junges Glück mit Neugeborenen. Kurrende singt, ich steh an deiner Krippen hier. Sogar ein Segen darf nicht fehlen. O du fröhliche…

Danke ihr guten alle, das war die richtige Einstimmung auf Weihnachten. Und Else wedelt mit dem Schwanz dazu. Liebes Ensemble, euer sogenanntes Neuland habt ihr trefflich bestellt.

Liebe Grüße und allen Cospedaern+ Welt einen erfüllten 4. Advent + hoffentlich auch erholsame Feiertage. Musesuse

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Bitte entschuldigt, wenn ihr von mir jetzt wenig lest. Der Veranstaltungsmarathon hat begonnen….Sehr schön die Premiere am Sonnabend in der Galerie. Adventsbrunch. Noch sind die alten Weisen nicht abgedroschen. Bei dieser täglichen Rundumbeschallung in Kaufhäusern, Weihnachtsmärkten…könnte das aber irgendwann der Fall sein.

Auch schön das Adventseinläuten in Cospedaer Kirche. Diese leuchtenden Fenster in der Dunkelheit, Frieden…Dörfliche Beschaulichkeit…Weg vom städtischen Rummel. Pfarrer Tilman Krause hat schöne Geschichte vorgelesen. Erste Kerze anzünden am Kranz. Süße Cospeder Kirche. Klein aber fein….Ein rühriger Freundeskreis kümmert sich hier.

Anschließendem singen am Lichterbaum mit zwei Muttis, Kindern und einem Cospedaer. Auf diese Muggen freu ich mich schon das ganze Jahr. Mittwoch Abend gibt`s da noch eine Wiederholung. Kirchgemeinde und Heimatverein gibt sich die Hand. Mal sehen, wieviel Leute kommen. Hab auch was gehört von Bratwurst und Getränken. Das heizt die Stimmung an….

Heut war was beim VdK in Winzerla. Was mich doch anrührte, hinterher sprach mich eine Frau auf meine Vergangenheit an. Es gab Geschichten die gerade 1971 in aller Munde waren. War doch ganz gut noch zur Psychiatrieandacht zu gehen hinterher. Vergessen kann Frau nicht. Vergebung schwierig…So ruht einiges unter einer dünnen Kruste…Aber schön in der Klinik der Posaunenchor. Hab zum Abschluss noch tolles Gedicht gesprochen. Von der Spende des VdK kam der gute Unikum, ein ungarischer Kräuterschnaps mit nach Haus….

Naja ihr Lieben, bis bald mal wieder. Eine schöne Adventszeit. Herzliche Grüße von Musesuse

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Sonntag den 1. Advent. Ja einige Zeit ist wieder ins Land gegangen. Zeiten in der Umarmung eines Tiefes. Trübe Gedanken an der Tagesordnung. War gleich bei der Nervenärztin Hilfe holen. Wie sagt man doch so schön? " Aus einem verzagten Arsch fährt kein fröhlicher Pfurz!" Im Blick auf kommendes die beste Lösung noch etwas gegen die Dünnhäutigkeit einnehmen und was antriebsteigerndes, Amisulprid. Ein dringlicher Wunsch von mir ist es gelassener zu sein. Manchmal gelingt`s, oft nicht…

Zum Glück ist meine Stimme wieder da. Hab jeden Tag trainiert, Stimmübungen, einige Lieder durchsingen. Hat geholfen. Nicht zu zeitig damit anfangen. Gestern war Adventseinläuten in Cospeda. Lieder begleiten zur Gitarre im Kirchlein. Anschließender Umzug singend zum Lichterbaum. Das war fein. Und so viele waren gekommen. Die nächsten dreimal werd ich mit Freude wieder dabei sein, wenn es heißt Adventseinläuten in Cospeda.

Auf meinem Tisch sind einige Karten entstanden. Kreative Musenstunden. Geschenke fürs Kirchspiel Altengönna- Nerkewitz. Auch die Passepartoutkarten gestaltet von Rossmann, die bisher ein Schattendasein gefristet haben im Schrank. Da geht die Seele auf. Bilde mir ein, das Medikament hilft schon. Bin doch zur Ruhe gekommen. Jetzt heißt es Selbstbewusstsein stärken, sich aufbauen.

Am Dienstag ist die nächste Veranstaltung. Die Tage gehen dahin. Freue mich die Feiern auszuschmücken mit alten Liedern und Texten. Glänzende Augen, Gemeinschaft, ruhende Pole im Kontrast zu den turbulenten Weihnachtsmärkten. 2,50 € kostet inzwischen der Glühwein. Naja nehme Bilder mit, Gerüche, Geräusche im vorübereilen. Auf dem Tisch liegt ein Zettel der abgearbeitet werden will. Papier, Briefumschläge, Vitamin C, Cistustee….Kleine Gedächtnisstütze.

Ein Glück, ich sehe die Sterne wieder leuchten. Die grauen Tage liegen hinter mir. Vorfreude, schönste Freude…Mein Kerzenlicht lächelt mich an, gestaltet von den Vorkonfirmanden von Altengönna- Nerkewitz. Danke lieber Pfarrer für diese nette Gabe. Macht hoch die Tür….Durch den Advent gehen gewappnet mit Gitarre und Liederbuch. Hauptsache gesund + fröhlich.

Uns allen eine hoffentlich eine gesegnete, lichte Adventszeit.
Liebe Grüße von Musesuse.

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3. Advent, Sonntag früh. Es rappelt auf dem Weihnachtsmarkt. Händler beliefern ihre Stände. Flüssiger Nachschub hier, getöpfertes dort, Wurst da. Der Karusellmann poliert seine Autos. Alles wird schmuck gemacht für den neuen Ansturm. Was mich am meisten berührt, ein schlafender Obdachloser im warmen Automatenraum der Sparkasse. Liegt auf einer roten Decke in einer Nische. “ Schön, das man ihn noch nicht vertrieben hat“ denke ich. Sparkasse dein Freund.

Nun geht`s mit dem Bus ins winterliche Cospeda. Musikalische Andacht im Kirchlein. Zuweilen sind doch gesteckte Ziele ganz hilfreich um beizeiten aus dem Bett zu steigen. Und der Tag ist voller Überraschungen…Allerdings die Straße auch…vereiste Stellen, da walte Hugo. Hach geschafft, die rettende Kirche erreicht. Man spielt sich schon warm, letzter Schliff vor dem Konzert. Besetzung zwei Geigen, Posaune, Orgel. Ein Stück von G.F. Händels Triosonaten auf dem Pult. Und der schöne leuchtende Herrenhuter Adventsstern…Warme Töne in dem so kalten Raum. Bänke teilweise geheizt. 3. Advent, drei brennende Kerzen auf dem Kranz. Atemfontänen sichtbar. Bestimmt sind hier nur 2-3 C. Nicht leicht mit klammen Fingern Instrumente spielen. An der Posaune Pfarrer Tilman Krause. Heut in Doppelfunktion….

Gut begabte Leute im Ort zu haben. Das bereichert die Kirchliche Kulturlandschaft. Ja die Eigeninitiative von Organistin Frau Röpke und Herrn Proff. Hecker hat diese Veranstaltungsreihe musikalische Andachten ins Leben gerufen. Geistliche Texte….in diesem Fall aufbauende Predigt. Helfe dem Pfarrer hinterher beim Kollekte zählen. Spendable Gemeinde..zum Wohle der Orgel.

Nun sitze ich unter alten Linden am Dorfanger. Zum Teil knorrig, haben schon was gesehen. Unter ihnen die Schafslinde (Tilia platyphyllos), geschätztes Alter mindestens 300 Jahre. So steht es in meinem Buch über die ältesten Bäume des Saale- Holzland- Kreises und Jenas… Zu Mittag gibt es Wasser und Brot bescheiden aber mundet trotzdem. Ente gab`s am Freitag… Werd noch ein wenig spazieren gehen bis der Bus kommt. Klärchen ist mir hold….

Uns allen eine gute Woche.
Liebe Grüße von Musesuse

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Es ist 3 Uhr in der Frühe. Ja der Blues….Hat er doch wieder ein Zuhause bei mir gefunden. Inspiriert durch das Lied: Komm, sag es allen weiter, im Evangelischen Gesangbuch die Nr. 225 ein Spiritual. Wir sangen es in der Cospedaer Kirche letzten Samstag. Da ging die Post ab. Pfarrer Krause erblühte in Höchstform zum klatschen der Gemeinde. Ja das ist wie ein Rausch. Was doch durch eingängige Melodien in Bewegung kommt. Es braucht gar keiner großen Instrumentierung. Unsere Stimme ist ein großartiges universell einsetzbares Instrument. Dazu noch ein Grundrythmus, Musik im Blut und es lässt sich herrlich improvisieren….Müssen nur die richtigen zusammensein.

Gospel+Blues hat mich schon oft in den Bann gezogen. Selbst immermal versucht zur Gitarre zu singen. Da kann ich mich doch an manches erinnern, in lauen Nächten früher mit Freunden musiziert zu haben. Kann richtig befreiend wirken…und macht Freude so nach Lust und Laune zu gestalten. Mal ganz ruhig oder etwas flotter, wie man gerade in Stimmung ist. So auch gestern nach der gelungenen Premiere beim Hospizverein auf dem Heimweg vor mich hin geträllert. Ich träume ja von einem lebendigen Gottesdienst mit Spirituals und Gospels als Gemeindelieder. Müssen gar nicht viel sein. Na vielleicht wird dieser Traum mal Wirklichkeit.

Draußen singen die Amseln so schön. Mutet irgendwie Frühlingshaft an. Winterblüher wie Jasmin und Winterschneeball erfreuen das Herz. Diese kleinen zarten Blüten…Du musst Zeit mitbringen die kleinen Wunder am Wegesrand zu schauen. Im vorbeihasten entgeht vieles.

Lassen wir uns tragen von erfüllenden Freuden.

Liebe Grüße von Musesuse

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Heute war ein Gewühle in der Stadt. Alles strebte dem Weihnachtsmarkt zu. Die Bahnen und Busse übervoll. Mit der Klampfe in der Hand ging es gen Cospeda. Schön diese ruhige Beschaulichkeit im Cospedaer Grund. Eigentlich wollte ich im Angesichts des Vollmondes auch was singen am Feldrain. Aber oft gestaltet sich die Sache anders als man denkt. So blieb singender Weise zum Kirchlein zu traben. Und die zahlreichen kleinen und großen Besucher….Letzten Sonnabend war es schon nett hier. Und heute erst….Mit der Gitarre ein paar Lieder begleitet. Pfarrer Krause begeisterte in seinen lebendig erzählten Geschichten nicht nur die Kinder.

Anschließend wieder singen draußen am Weihnachtsbaum. Gerade wegen diesem schönen Brauch hatte ich diesmal die Klampfe mitgenommen. Früher war es üblich an der Dorflinde sich Abends zu treffen, bevor die Unterhaltungsmaschinerie aufkam. Wieviel ist doch verloren gegangen. Aber zum Glück trägt es der eine oder andere im Herzen, alte Bräuche wieder aufleben zu lassen. Unsere alten Lieder….Also weiter ihr Idialisten jeder auf seine Weise. Wieviel Glück gibt es doch, was nicht käuflich ist. Mein Gefieder sträubt sich bei der Werbung, Weihnachten wird unter dem Baume ausgemacht…..Sichtweisen, Markt ankurbeln. Naja soll halt jeder machen, wie er es für richtig erachtet.

Meine Bank steht. Hurra!!! Unterhalb der Lobdeburgklause. Gute Arbeit. Wird noch gebührend gefeiert. Vor Freude darüber, war der Nachtschlaf etwas kürzer. Im Radio laufen so schöne Nachtkonzerte. Programme durchsprechen für Veranstaltungen früh um 2 Uhr. Oder Karten basteln zum verschenken. Viele Leute haben zwar die Auffassung, was nichts kostet ist nichts wert. Blöde Einstellung. Immer wieder höre ich, wie gut doch meine Spenden angenommen werden. Sei es als Geburtstagsbrief in Kirchgemeinden, am Krankenbett oder sonst wo.

Nun Ihr lieben einen schönen gesegneten 3. Advent.
Herzliche Grüße von Musesuse

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Ein Tabu scheint gebrochen. Offene Berichterstattung über rechte Gewalt. Und dieses tolle Konzert gestern Abend mit einigen Rockgrößen. Das bewegt natürlich noch mehr, wenn sich Spitzenleute klar Stellung beziehen als nur in " kleinen Bürgerinitiativen." Natürlich dürfen wir nicht vergessen erst mal bei uns zu schauen. Wie tolerant und offen sind wir mit unseren Ausländichen Mitbürgern? Unzufriedenheit treibt manchmal auch eigenartige Blüten…..Was jetzt alles zu Tage kommt in den Ermittlungen über die schlimmen Taten dieser Terrorgruppe….Warum ist das nicht früher aufgedeckt worden? Alles irgendwie schleierhaft für mich. Nun ja…..

Vorhin noch etwas geübt für morgen. Adventlicher Nachmittag im Caffee 13, Neugasse 13, Zentrum für Seeliche Gesundheit in Jena. Die Liedmappe hatte ich zum Glück hier. Sind doch ein paar Lieder dabei, die nicht so bekannt sind. Von 15- 16 Uhr miteinander singen zur Gitarre, gewürzt mit Gedichten.

Sehr schön war es in der kleinen Kirche zu Cospeda heute 18 Uhr. Adventseinläuten mit Familienveranstaltung. Pfarrer Krause las niedliche Kindergeschichten, dazwischen wurde gesungen. In der Mitte der Adventskranz und alle drumherum versammelt. Ja das mutete nostalgisch an. Geschichten, Kerzen, Lieder, Familien. Klein aber Fein. Das Kirchlein wird sich wohl auch gefreut haben. Danach ging es noch zum Weihnachtsbaum nach draußen. Am großen belichterten Baum stehen mit Kinderwagen, Kinderchen, Eltern und singen mitten im Dorf. Alte Traditionen die wieder erwachen….

Allen einen schönen 2. Advent.
Liebe Grüße von Musesuse

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