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Posts Tagged ‘Cospeda’

Volle Straßenbahn, eiliges gehen Ziel orientiert. Mitschwimmen. Kleinen Traum verwirklichen solange Witterung noch zulässt. Temperaturen über Null. Lichter schieben sich durch die Dämmerung. Rote Rückleuchten, grelle Scheinwerfer, Motoren, Abgase, Kreuzung. Bremsen, halten, anfahren, Gestank, Dunst, Straße im Berufsverkehr…Hoffentlich bringt mich der Bus bald auf die Alm…Flaues Gefühl in Magengegend. Raus, Flucht mit Busvogel, geborgen, Stadt ade. Dankbar…,bequem hinaus tragen lassen nach Cospeda.

Mir ist es schlecht….Dicker Nebel hier oben. Elster schackert, fast Stille, Hühner gaggern in Stallungen. Gehe Weg an alten Linden vorbei. Den vertrauten von Frühsommermorgen, hin zum Napoleonstein. Übelkeit weicht. Nebel liegt schwer auf der Landschaft. Einsames Flugzeug tönt Schleifen am Himmel. Wieder so dunkler Novembertag. Leuchtende Farbtupfer im Grau. Rote Hagebutten, gelb- grünes Herbstlaub, Flechten am Gehölz….Hundegebell bleibt zurück.

Hermann Hesse hatte alles in seinem melancholischen Gedicht Nebel festgehalten. Eines, was ich nicht gelernt habe. Schon genügend in solch Nebelzuständen unterwegs. Wo`s nicht gut geht. Gestern erst so erbärmlich gewesen. Hatte schon Dienstagabend gedacht im Entzug zu sein. Unruhe, fast Aggression…Oder war`s tatsächlich der fehlende Zucker, oder zuwenig ausgelastet, mangelnde Harmonie? Weißbrot gekauft, wurde nicht besser. Kästnergedichte laut geübt auf der Landstraße. Und siehe da, Beschwerden verflüchteten sich. Vom Kopf geht doch viel aus…Muss nicht organisch sein…

Zum Glück auch köstlichen Apfel probiert am Lutherweg, kein Zahnweh. Theas Plätzchen genascht in Altengönna, Zahn blieb friedlich. Au fein, brauch ich mich nicht mehr allen guten gebackenen Dingen dieser Zeit verwehren. Macht echt kein Spaß zusehen müssen, wie`s anderen schmeckt….Unwirklich am Napoleonstein, wie auf`m Mond. Kalte Winde, Feuchtigkeit..Leute erzählen von Wetteränderung. Ja dieser milde Frühlingsgruß wird nicht ewig nachklingen.

Seit Sonntag mundet Prozentiges wieder in Maßen. Muss nichts übertreiben. Abends kleiner Schluck. Lieder und Gedichte sind wiederholt, ein Lied gelernt. Kirchliches Adventslied. Wir sagen euch an den lieben Advent….Noch etwas Zeit, bis Marathon der Advents- und Weihnachtsfeiern beginnt. Für mich so richtig nach 2. Advent.

Mmh November duftet. Na, ob das heut noch mal richtig hell wird? Vögel nicht in Singelaune. Geflügelpest auch in Jena schon angelangt, von Stettin kommend. Wassergeflügel vor allem betroffen. Amtlicher Aushang an Cospedaer Bushaltestelle. Weiß nicht, ob das alle Vögel heimsucht?

Absteigen, fahren vom Berg hinab ins Tal. Kikeriki, die Nebelmarie ist wieder hie. Kälter geworden oder scheint es nur…Meine Schreiberei vor der Brust, klamme Finger, Gedanken wärmen, trotz in Sachen kriechende, unangenehme Nebelhauch….Heut letzter Tag Ruhe im Jenaer Stadtzentrum. Morgen beginnt der Weihnachtsmarkt…1. Advent vor der Tür. " Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet die erste Kerze brennt…."

Unterwegs zum Napoleonstein notiert 24. November 2016. Mensch in einem Monat ist Heilig Abend. Lasst es euch gut gehen bei heißen Getränken, angenehmen Runden, hoffentlich ohne Hektik, Stress. Bleibt gesund und munter. Liebe Grüße von Musesuse.

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Für mich schon etwas besonderes, Fenster weit öffnen nach dem Aufstehen. Kühle und Vogelgesang hineinlassen. Morgen umgibt wohltuend, Frühstück mundet. Die zwei, nach Gefühl weichgekochten Eier, köstliches Eigelb löffeln. Ein Gedicht. Kaninchen begrüßen im Park, Leben zwischen Betonmauern…

Busfahrt nach Cospeda. Dörfliche Beschaulichkeit. Hühner gackern, Bienengesumm in den Linden vor dem Museum. Feiner Ton duftumwebt. Bleibe stehen, atme tief durch die Nase ein. Der liebe vertraute Weg. Lasse meine Blicke schweifen über Felder und Höhen….

Gestern zwei Rehe gesehen. Ihr rotbraunes Fell leuchtete im Grün. Gräser, Blumen…Sonntag ganz schönen Weg entdeckt vom Napoleonstein nach Closewitz. In bestimmten Blickrichtungen verwandt mit Umgebung um Stolpe/ Insel Usedom. Heideähnlich, nur das keine Sandwege. Bilder, die ich in mir trage. Erinnerungen aufgefrischt, überflogen von wunderbaren Wolken.

Was nicht nur mir gut getan hat, am Napoleonstein aufzuräumen. Glas, Papier, Zigarettenkippen, Müll…Wird Zeit für ein neues denken an Umwelt und Natur. Vergangenen Freitag schon so ein Glücksgefühl gespürt. Früh Glas auflesen rings um den Gedenkstein, gewappnet mit Handschuhen und Messer, Scherben aus der Erde hebeln…

Nachmittag lieben Kollegin geholfen. Die frisch pikierten Jungpflanzen Kisten in der Baumschule zugetragen. Sie hat die Töpfe dann ausgestellt…. Gerade etwas Not in der Gärtnerei. Innendienst kann warten. Hauptsache Klo ist sauber. Und Abends das Größte…Die wohlverdiente Melone. Früherer Gipfeltraum bei unseren Karpatentouren in Rumänien oben angekommen, wenn jetzt eine Melone oder ein Bier…Verschwitzt, abgekämpft, glücklich, Phantasien blühten…

Und heute 1 Tag Urlaub. Mädeltreff. Meine liebe, alte Freundin Ingrid mit Schwester Irene. Zeit miteinander verbringen, Gitarre dabei. Unser Lied singen am Tierbrunnen im Jenaer Paradies. Vertontes Borchertgedicht….Stell Dich mitten in den Regen…

Ja bleibt nur allen zu wünschen, viele schöne Erlebnisse…Liebe Grüße von Musesuse.

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Blühende Wiesen, Junifarbene Natur…In freudiger Erwartung des Sonntag`s, Rucksack gefüllt, Gitarre gestimmt, auf nach Lehesten zum Gottesdienst. Herrlich musiziert mit Manuel dem Theologengeiger. Richtig gut für uns beide dieses Gestalten, formen, Leben geben…Und Gemeinde hat`s auch erfreut. Ja, ich kann wieder singen und Lust dazu, nach nervlichen Einbruch+ viel Schwäche.

Gestern Sport+ Vereinsfest in Cospeda. Bei Wandertour teilgenommen. Stempel für`s Bonusheft AOK, Sportveranstaltung. Schlußlicht, angenehmes Tempo, 6 km erst durch den Wald, später unterhalb des Napoleonsteines gewandert. Einzelne Orchideen gesichtet. Viele andere Wanderer, starkes Begängnis. Beim Zieleinlauf gesungen: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen…“ Ein Hallo. Dabei sein ist alles. Gewinner, alle Teilnehmer. Freu mich, schön mitgehalten zu haben, trotz wenig Kraft.

Hab was tolles erlebt, später auf meinem Weg nach Vierzehnheiligen. Ein Fuchs beobachten können. Hatte kein Wind von mir. Bin ganz ruhig stehengeblieben. Interessant, sein Verhalten. Unschlüssig kam er bis ca 30 m ran. Geschaut, stehen geblieben, wieder Stück weiter…Vorsichtshalber in der Deckung des Rapsfeldes verschwunden…

Gemütlich treiben lassen. Zum Glück Wiesenweg trocken gewesen, sonst bei dem hohen Gras…Jazzmesse in Vierzehnheiligen. Musikschulen öffnen Kirchen. Tolle Musik. Satzweise konnte ich schön entspannen. Bei lauten Passagen Ohren zugehalten….Moderner Jazz eben. Schüler und Lehrer überzeugten trefflich, musikalisch, schwingend im Gesamtbild. Statt Streuselkuchen nach dem Konzert, stand mir der Sinn nach Vogelgesang, Mohnblumen, Felder, Weite und blühender Natur.

In Cospeda war Abends Andacht vor Museum. Fröhliches feiern klang vom Festplatz herrüber, Kegelbahn rumpelte….Liebevoll vorbereitete, gedachte Andacht unter betagten Linden. Alter Mühlstein, Tisch als Altar umdekoriert, Wiesenblumen geschmückt. Schöner Tag, Knie schmerzte aber glücklich, viel erlebt zu haben. Kraftmäßig ging`s auch. Musik, Anklänge, Bilder…Tolles Wochenende. Geschrieben vom Holunder beduftet, in “ Dichter und Denkerecke“ alter Pfarrhof Cospeda.

Uns allen viel schöne Erlebnisse. Seid lieb gegrüßt von Musesuse.

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Gut, das der Fernseher schon lange abgeschafft ist. Radiosender MDR Figaro vermittelt genügend Informationen. Vorhin meinte ein Psychologe zur Verarbeitung der Ereignisse vom letzten Freitag, das dauernde Beschäftigen mit den schlimmen Bildern, würde genauso ein Trauma auslösen, wie bei den Betroffenen… Warum gerade Freitag der 13…? Zufallskonstellation? Auf meine Frage hin am Samstag, neue Ohnmacht, Gewalt erzeugt Gegengewalt, was können wir tun? Schrieb ein lieber Freund, bei Kräften bleiben! Er hat recht.

So war doch sonst das Wochenende ein schönes. Einladung zum gemütlichen Entenschmaus bei meinen lieben Musenschwestern, Samstag Mittag…Gefühlte Schwäche weicht merklich. Sehr treffend, mir die Depospritze schon eher verabreichen zu lassen. Zusätzlich noch B Vitamine und Blütenpollen besorgt zur Stärkung. Orange- gelbe Rosen mit Freesien+ grünes Beiwerk erfreuen das Herz seit Donnerstag.

Gestern erstmalig nach vier Wochen der Genesung wieder über Land gewandert. Ziel Gottesdienst in Nerkewitz. Als ich an Krippendorfer Kirche vorbeikam, tönte gerade die Melodie von, was Gott tut, das ist wohlgetan aus dem Gemäuer. Eine Freude, Betrachtungen, vertraute Gegend, nasser Rückenwind, vorsichtiges gehen. Herrlich. Hatte vorsorglich gelbe Warnweste drüber gezogen, das man besser wahrgenommen wird auf der Landstraße….

Rückzu in Cospeda an meinem Lieblingsplatz noch tolles Bild gesehen. Ringsherum dunkel, grau, nur über der Jena helle Wolken. Also Leute, wie erleuchtet lag die Stadt umgeben von dunklen Höhenzügen für Minuten. Es war, als leuchtete sie von innen herraus. Gedichte sprechend, zog ich meinen Weg.

Viele Bekannte getroffen unterwegs, fast nur nette Gespräche. Aber auch gemerkt, wie wichtig es ist Schutzmöglichkeiten zu suchen. Abstand!!! Gerad bei Leuten, die fast nur negativ gespurt sind. Man muß für sich sorgen…Der Tag fängt sonnengewandet gut an. Nachmittag wieder Boock- Gartenkultur. Schöne Aussichten…

Uns allen, trotzallem einen guten Start in Tagwerk + neue Woche. Liebe Grüße von Musesuse.

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Sitze auf meiner gespendeten Bank vor`m alten Pfarrhof in Cospeda. Sonne scheint, Vögel zwitschern tirili. Nachbar hat im Herbst Krokusse auf die Wiese gesteckt. Kleine grüne Inseln sprießen. Na, wie werden sie blühen? Neben mir Eimer voll Narcissensträuße für den Familiennachmittag in Neuengönna. Weltgebetstag.

Aber wißt ihr, das hat richtig Freude gebracht aus 10 ner Bunden von REWE je 3 Blumen zu binden. Na meine Singefrauen, am Dienstag beim DRK in der Altenburger Str. werden auch noch damit erfreut. Wenn man überlegt, ein Bund Osterglocken 0,99 Cent. Letzte Woche sogar nur 0,77 Cent. Passt doch und läd geradezu ein, etwas schönes zu kreiren….

Na gesundheitlich muß ich jetzt aufpassen. Mehr Neuroleptika kann depressiv machen. Wieder einmal mit dem Schinken nach der Wurst geschmissen. Lieber extrem dünnhäutig sein, als nun noch ein Tief. Wackelt das Selbstbewußtsein. Braucht Frau doch. Leben ist Kampf. Mußt so aufpassen auf jeden Gedanken, was du sagst…Seelische Stabilität hängt maßgeblich davon ab…

Vorhin wurden Ponys von Schulmädchen durch die Gasse geführt. Nett anzusehen. " Überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farben beleben…" Johann Wolfgang von Goethe. Kirschbaum zeichnet scharfen Schatten auf die Scheunenwand. Erwartungsvolle, dicke Knospen am Holz. Dörfliche Beschaulichkeit. Na wird mein Blumengeschenk heut gut ankommen?….Ja es ist sehr gut angekommen….

Allen Frauen und Mädchen einen schönen Frauentag, Freuden, Liebe, Wertschätzung, Achtung, Selbstvertrauen, weiteres…und das nicht nur zum 8. März. Uns allen einen sonnigen, gesegneten Sonntag + guter Start in die kommende Woche. Liebe Grüße von Musesuse.

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Sonne ist untergegangen. Frischer Abendwind weht, bewegt die Bäume, bläst den Tagesstaub aus den Ohren…Vollmond, oh Du schöner. Dir werd ich nachher etwas singen. Sitze wieder am Cospedaer Feldrand und sehe Jena leuchten. Hunderte blinzelnde Lichter. Vor mir glückliche Pferde aus dem alten Pfarrhof…

Die letzten Tage waren von Höhen und Tiefen geprägt. Sehr hilfreich, das es die kleine Soforttherapie gibt, Fotokarten basteln für den guten Zweck. Klinikseelsorge dankbarer Abnehmer. Fertigung nicht in kommerzieller Absicht…Die Gesundung steht im Vordergrund. Gerad ein Packen für Weimar abgeliefert. Gestern und heute gebastelt.

Mein Vater hatte zum Sonntag Geburtstag. Fazit, man ( Frau) läßt sich volllaufen… Jeder stellt sich dar. Vieles ist nicht erwünscht. Also viel zu gut gegessen und einen mächtigen gehoben. Aber vor dem Nachhauseweg noch die verblüffte Familie gesegnet mit dem Aronitischen Segen…

Aber jetzt, das müßtet ihr seh`n den abgestorbenen Baum im Mondlicht. Skulptur geformt von der Natur. Der Wind hat mir ein Lied erzählt…Flugzeugsummen am Nachthimmel. Ein reisender Stern, an, aus…Eisenbahngeräusch im Tale, schnaubende Pferde vor mir auf der Weide. Singt mit mir, stimmt in mein Gesang ein, lauft nicht fort. Ich tue euch nichts. Du schöner Vollmond…

Cospedaer Feldrand am 6. Oktober 2014, um 19.15 Uhr verfasst von Musesuse. Uns allen schöne Erlebnisse.

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Päuschen am Feldrand von Cospeda. Neben mir am Weg stehen die 12 frischgepflanzten Apfelbäumchen der Pfarrersleute. Hab hier im Vorfeld mit einem Gutschein der Gärtnerei Boock unterstützt. Und die Firma hat sich im Dezember gefreut, doch noch einige wurzelnackte Obstbäume loszuwerden.

Ja das neue Jahr…Silvester halb verschlafen. Gar nicht wie sonst bis nach zwölfe aufgeblieben. Beim größten Krach friedlich geruht. Das werte ich als Weg zu mehr innerer Gelassenheit. 2014 hat gut angefangen. Am Dienstag ist wieder Termin beim Unfallchirurgen. Hoffentlich ist er zufrieden. Knie sieht jetzt wieder normal aus. Nicht mehr so ein Wummer wie nach dem Sturz.

Das Laufen geht ganz manierlich. Heut von Lützeroda die Straße nach Vierzehnheiligen gegangen, ca 3 km in 45 Minuten. Ein Glück nur das so eine freundliche Wetterlage herrscht. Zwar zum Schaden von Wintersportgebieten. Aber was des einen Freud, ist des anderen Leid. Alte Tatsache.

O schön Sonnenuntergang, rotgoldenes leuchten hinter dunklen Gehölz. Jena liegt ruhig im Tale. Erste Lampen blinzeln schon in der Dämmerung…Besuch. Ein weißer Hund schnuppert an der Bank herum. Familienausflug, den Sonntag Nachmittag genießen. Flammender Himmel. Kontrastreich, gold auf blau. Pfarrer zu Pferd. Ja endlich Freizeit nach drei Gottesdiensten… Werd zum Bus gehen. Mal sehen, was die neue Woche alles bringt. Lassen wir uns überraschen.

Allen einen guten Start, nach den vielen Festtagen ins normale Leben. Wer auch ein paar Pfunde mehr hat, möge sie recht bald wieder loswerden….

Herzliche Grüße von Musesuse.

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