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Beschaulicher Platz am Wege. Im Tale liegt Schmirn verstreut in Ortsteilen.

Beschaulicher Platz am Wege. Im Tale liegt Schmirn verstreut in Ortsteilen. Innehalten, auf den eigenen Atem hören, einatmen, ausatmen, zur Ruhe kommen…Genießen.

Einige Bilder zum unterstreichen meiner Texte. Bei meinen Veranstaltungen merke ich doch oft, wie gut es ist noch Fotos gemeinsam zu betrachten, wie letztens zum Thema geh aus mein Herz und suche Freud. Eigene Geschichten, passende Gedichte, miteinander Volkslieder singen+ kurz vorm Schluss noch Bilder. Sehr gut angekommen. Ja diese drei Urlaubsfilme eignen sich auch wieder als Material für diverse Fotokarten von der Wiege bis zur Bahre, Kirchspiel Altengönna, Nerkewitz, Zimmern und zum weiterreichen der Klinikseelsorge am Krankenbett. Meine eigene Kunstherapie. Wie sagte doch Augustinus: “ Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich freut!“

Liebe Grüße von Musesuse und genießt den Sommer.

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Der blühenden Wildrose auf der Brache….
Dem freien Flug des roten Milans in den Lüften….
Den sanften Berührungen des Windes….
Der wartenden, einsamen Bank am Wegesrand….
Den wunderbaren Wolkengebilden im Himmelsblau….
Dem roten Mohn am wogenden Ährenmeer….
Dem netten Gespräch mit lieben Menschen….
Das zur Rast einladende, offene Kirchlein am Weg….

Bilder einer Wanderung in der Krippendorfer Gegend vom 30. Mai 2012, festgehalten mit Stift und EXA….
Ja dieses Thema ist ein weites Feld…Schönes vielgestaltig….Zu diesem neuen Kind werden noch einige bunte Geschwister kommen….Landschaften, Jahreszeiten, Umwelt….inspiriert von einem lieben Menschen….eigene Ideen der Umsetzung…Kreativ sein…

Möge auch euch viel schönes begegnen….
Liebe Grüße von Musesuse

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Hinein hören, Schwingungen spüren, verschmelzen mit dem Klangkosmos, Tönen lauschen, ein nachklingen von bestimmt bald 20 Sekunden, große und kleinere Klangschalen angeschlagen mit einem Klöppel. Gooooooong….Meine Seele spannt weit ihre Flügel aus…Davon fliegen…Bilder ziehen vorbei…Schneelandschaft im Sonnenuntergang, endlose Weite, der Gong von Orjes Standuhr, Gesang des Windes in der freihängenden Überlandleitung…Spiel mit den Schalen, Melodien in Harmonien, Tiefe, Wärme, innere Ruhe, schweben….

Diese feine Sitzung heute war ein Dankeschön für mein Lieder singen im Seniorenheim, Anfang Dezember. Wir hatten eine unglaubliche innige Stimmung. Engel waren unter uns. Diese Andacht, verklärten Gesichter, die alten Lieder…ein erleben…Ja so schön kann Ehrenamt sein. Und dann dieses Angebot einer Angehörigen…ich möchte ihnen etwas schenken dafür, das sie hier immermal mit den Leuten singen….

Goooong…..ich nehme einen Klöppel und probiere selbst…Ja Rilke..das Gedicht ich lebe mein Leben gesprochen, gehaucht, Klänge untermalen Worte, Glockenspiel im Gesang der großen Klangschalen, schwimmen durch Tonräume, Rilke einmal anders…Hesse, Hertzsch, Fauser, Hauptmann..Lyrik eingebettet im Klangschalenkosmos….Zu Musik lassen sich manche Gedichte sehr gut sprechen. Ja das macht mir Freude. Vielleicht ist ein neuer Impuls heute geboren…Die gute Frau wollte mir die Schalen schon mitgeben für meine Vernisage. Haben da schon etwas anderes vor. Aber diese Harmonie zwischen bestimmten Gedichten und den Klangschalen…..Mal sehen was daraus wird…..

Uns allen eine gesegnete Zeit.
Liebe Grüße von Musesuse

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Ein kleiner Wunsch ist Wirklichkeit. Genießen auf der Fischerbastei, untermalt von Ungarischer Live Musik beim Weine. Ist gar nicht so teuer, wie erst vermutet. Mm der Riesling mundet und dieses bunte Bild vor mir….Schiffe auf der Donau, Margit Insel, Margit Brűcke, bunte Dácher, grűne Zwiebeltűrme, Kirchen, belebte Straßen. Da fállt mir ein Kinderlied ein: Auf der Donau wolln wir fahren, wo das Schifflein sich dreht und das Schifflein heißt Uwe und der Uwe muss mit. ( und die Friedi, Klaus, Ines..muss mit. Kinder fassen sich an der Hand und singen dieses Lied.)

Hoffentlich hált der Stuhl mich aus. Wirkt nicht so stabil. Schőn im Schatten sitzen. Heute meint es die Sonne zu gut mit uns. Baustellengeráusche mischen sich mit der Kapelle. Konzert fűr Kreisságe und traditionelle Klánge. Ja es wird gebaut an der Fischerbastei und Matthiaskirche. Aber dieses Ambiente vor mir…Sáulenkapitelle, nachgebaute Romanik, geschwungene Fensterbőgen, birgt eine eigene Schőnheit von Nostalgie und Gegenwart. Weiße Wőlkchen ziehen am blauen Himmel dahin, Bewegungen draußen….Hier Kaffeduft, Bargeráusche, Musik, Gespráche und wieder die Kreisságe. Werde noch ein wenig weiter gehen. Die Brűcken begeistern mich…..

Szenenwechsel…Markthalle am Moskwa Ter. Hándler auf mehreren Etagen. Geműse, Obst, Fleisch, sonstige Lebensmittel hűpsch dargeboten. Salamiwűrste scheinen zu rufen, kauf mich…Daneben lacht das Brot, nein mich zuerst…Hűhnerschenkel, Speck, Eier…Alles in großer Auswahl Landestypisch. Weine, Honig, Langosch, Kaffee…Paprika. Bauersfrauen mit Gartenblumen. In der Náhe des Marktes Frauen, die mit bestickten Tischdecken auf dem Arm auf Káufer warten. Eine preist Unterwásche an. Schon frűher haben mich diese Budapester Markthallen begeistert. Das war große Welt. Zumal die DDR Gescháfte so ein Fall fűr sich waren. Viele haben das vergessen, was nur als sogenannte Bűckware unter dem Ladentisch zu haben war. Manches nur, wenn man Beziehungen hatte…

18 Uhr, der Feierabend naht. Einpacken. Die letzten spáten Kunden verlassen mit vollen Tűten die Halle. Auch fűr den Reklameverteiler hat sich der Tag gelohnt. Glűcklich, die Beutel gefűllt geht er. Das Tor schließt rasselnd. Nun geht es wieder mit dem Bus, Linie 22 nach Budakeszi. Wohltuende lándliche Ruhe empfángt mich. Nach diesem lebhaften Budapest das richtige. Unter dem Nussbaum sitzen, Bier trinken. Buksci liegt erwartungsvoll auf dem Gartenweg mit Blick zum Tor. Frauchen wird bald kommen und dann gibt es Abendbrot.

Zur Erklárung des veránderten á. Ich schreibe auf einer Ungarischen Tastatur. Auch wenn dieser Buchstabe etwas anders aussieht als wie gewohnt in der deutschen Schreibweise, mit ein wenig Fantasie….

Herzliche Grűße aus Budakeszi von Musesuse

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Leute,in so einem noblen ICE 915 sitze ich heute zum ersten Mal. Ledersitze, viel Holz, gemütlich, emsiges Personal. Dachte schon, mich in der Klasse geirrt zu haben. Fűrstliches reisen… Der 15. Mai zeigt sich durchwachsen, frisch. Noch offenbaren sich meinem Auge vertraute Landschaften an der Saale. Zwar Jahre her, sie das letztemal gesehen zu haben. Ja man müsste so vieles….In den Jahren 1977-79, bin ich oft diese Strecke gefahren in die Berufsschule nach Rudolstadt. Ja, ja….

Aber dieser Zug begeistert mich. Wie mag es erst in der ersten Klasse aussehen? Nun sind wir hinter unserer Partnerstadt Erlangen mit leichter Verspátung. Eine vorausfahrende Regionalbahn…..Soll vorkommen. Hauptsache mein Anschlusszug in Műnchen steht noch da. Werde mir vielleicht eine schőne Ledertasche kaufen in Budapest. Meine liebgewordene Umhángetasche ist etwas altersschwach. Die Ungarische Sattlerkunst hat Tradition. Mal sehen, was so etwas kostet?

Einen kurzen Gang űber den űberfűllten Műnchner Hauptbahnhof. Eigentlich kenne ich jemand nettes hier, der in der Bahnhofsmission ehrenamtlich arbeitet. Die Zeit láuft. Na vielleicht auf der Rűckfahrt….Bahnsteig 12, der Railjet der ŐBB wartet. Mit dem Europa Spezial Ticket reisen….Welt, Sprachen, Lánder, bunte Menschen…Neben mir Ungarn, der erste Vorgeschmack auf dieses stolze Volk. Was werden wir wieder zusammen erleben? Freue mich auf Schafsquark den Julia immer so gut bereitet, Kastanienpűree….Wie groß ist die Enkelin von ihr? Ob mich Hund Bukshi noch erkennt?

Oh, die Alpen sind in Sicht, zum Teil noch bezuckert weiter oben. Zu euch komme ich im Juli. Zum Wohle ihr Berge. Mit einem grűnen Veltiner proste ich euch zu….und auf diesen Urlaub, Impressionen, Begegnungen, Lieder….Zwar ist es in diesem Zug etwas beengt in der 2. Klasse aber das űberstehen wir auch. Dieses Grűn…Im Galarock des heiteren Verschwenders….Der Mai von Erich Kástner. Ihr findet ihn auf meiner Seite.

Salzburg, Linz, St. Pőlten, Wien. Ein Glűck, das ich reserviert habe. Die Jagd nach freien Plátzen bei jedem Halt…Die paar Euro, die so eine Platzkarte kostet….Lohnt sich und erspart Stress. Die Robinien stehen in voller Blűte. Man ahnt den Duft….Heyeshalom. Ungarischer Boden. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Oder táuscht der Schein? An der Grenzstation das gleiche Bild…

Freue mich auf Budapest, die Donau….Nehmen wir die Metro oder die Straßenbahn? Diese Stadt im Lichtermeer….Donaumetropole. Ganz gegensátzlich Julias Dorf. Hőre die vielen Hunde bellen. Lándliche Beschaulichkeit….Bilder aus der Erinnerung. die wieder neu belebt werden in der kommenden Woche.

Herzliche Grűße von unterwegs. Zu Gast bei Ungarischen Freunden.

Musesuse

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Einst ein alter Baum
auf dem Feld neben unserem.
Die Krone breit, der Stamm gedrungen.
Ein Freund,
geduldig und gut mit jedem.
Du, ich und Ihr.
Jungvögel wuchsen heran
in seinem Kronenblattwerk.
Dem Wild gab er Nahrung.
So manche harte Winter
eingefroren bis zu den Astenden
gingen an ihm fast spurlos vorüber.
In der Stille rauschten leise seine Blätter…
Es klang wie tröstende Worte
für den der einsam war.
Stürme rissen an seinen Ästen….
Er stand, festverwurzelt und geduldig.
Ein alter Baum.
Freund jedes Lebewesens.

Grelle Blitzschläge in der Nacht
haben den Baum umgebracht.
Übrig geblieben eine Holzruine.
Einige Stück Erinnerung an den Freund
zieren mein Haus.
Geformtes Holz.
Einst ein alter Baum….

In Laasdorf, November 1984 von mir geschrieben.

Noch ein Nachruf diesmal für einen lieben Freund und Kollege, der in der Roda ertrunken ist. Eigentlich ein flaches Flüsschen bei Zöllnitz. Ich sehe ihn noch mit seiner Zigarre im Mund, immer hilfsbereit. Haben mal zusammen Nachtschicht gemacht in der Heizung von der Gärtnerei, eine Woche lang. Ja Bilder, Erinnerungen, Begebenheiten, Geschichten…Öfters auch ein Schnäpschen zusammen getrunken. Und dann diese Nachricht….
Gleich trinke ich noch ein Schnaps im Gedenken an dich lieber Arno…..

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