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Posts Tagged ‘Bewegung’

Heut war es interessant im Nebel unterwegs sein als bunter Vogel. Von Cospeda nach Lützeroda und nach dem Gottesdienst wieder zurück einen kleinen Umweg. Der Pfarrer sprach von Lebenswegen. Sprach von seinem ersten Marathon. Das erinnerte mich an meine Versuche in den Achziger Jahren. Zweimal 55 km gewandert bei den Tschechen und zweimal 42 km gewandert, Rennsteiglauf.

Unser Leben ist auch wie eine große Wanderung…Dieser Nebel heut regte zum philsophieren an. Sichtweite weniger als 50 Meter. Geheimnisvoll. So geht es uns doch im übertragenen Sinne täglich. Kein Tag ist wie der andere. Vieles lässt sich planen, manches kommt unverhofft…..Gutes, schlechtes. Der bekannte Strich durch die Rechnung. Prüfungen….. Freund Zufall oder Bestimmung?

Der Pfarrer hatte Recht mit seiner Warnung aufzupassen auf der Straße. Mein Gang war nicht ungefährlich. Bei solch geringer Sichtweite und vielleicht noch schnellfahrende Autos. Da nützten einem die bunten Sachen wenig. Aber wollte wandern, da brauch ich mich Abends nicht zu spritzen mit Blutverdünner. Bewegung macht viel aus. Ist immer eine Zirkelei mit der Spritze. Meist erwischt Frau ein feines Gefäß. Mal hören was der Unfallchirurg spricht am Dienstag. Muss auch zum Röntgen. Denkt mal an mich.

Uns allen einen angenehmen Start in die neue Woche.
Liebe Grüße von Musesuse

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Sonnenduft mit Vogelgezwitscher…..Ein strahlender Sonntag in Cospeda. Zweiter Tag an der Lebenswegmarkierung 51. Begonnen im Kirchlein, meiner kleinen Freundin. So viele Besucher. Pfarrer Tilman Krause gestaltete sehr lebendig. Schön wenn die Theologie nicht nur trocken herüber gebracht wird, sondern farbig transparent leuchtet.

Ja das Leben….Im eigenen Dasein gesehen wie ein Meer. Ebbe, Flut, Wellenbewegungen…..ruhig bis aufgewühlt. Meist macht man es sich selbst schwer. Dieses ganze Gepäck an Gedanken, die oft herunter ziehen. Die vielen Fragezeichen. Hab mal gelesen: Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze. Nämlich so wie man ist. In der diesjährigen Fastenaktion bei der Evangelischen Kirche geht es darum. Gut genug… 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz.

Holunderbusch schiebt grüne Blättchen und der Flieder lässt die Knospen aufspringen. Ja die Kraft der Frühlingssonne….Gestern hatten wir Kaiserwetter bei unserer Geburtstagstour, Rosa und ich. Ihr habt richtig gelesen. Wir haben beide am 24. März Geburtstag. Zwar waren wir nur in kleiner Runde aber schön war es trotzdem. Viel gesungen unterwegs, auch einen Kanon geübt von Telemann, der`s in sich hat. Krippendorfer Windmühle, Europaweg, Picknick in lauschiger Natur…..Meine lieben Schwestern hatten etwas gutes vorbereitet. Leider konnten sie nicht mitwandern.

Diese feinkrümmlige Erde auf den vorbereiteten Äckern…..Mutter Erde, jungfräulich, braun, wartend…Was wird da wohl in ein paar Wochen sprießen? …..Auch Neugier wie es im neuen Lebensjahr weiter geht. Eigentlich konnen wir anknüpfen am vergangenen. Manches versuchen besser zu gestalten….Jeder Tag ist ein Neuanfang….Zur Obstblüte werd ich wieder nach den Kirschbäumen sehen am Europaweg. Singend flanieren in blühender Aue. Kleine Träume in greifbarer Nähe….Ostersamstag auf dem Jenaer Markt singen und rezitieren wie schon in den vergangenen Jahren.

Mein Hauptwunsch seit einiger Zeit ist in Bewegung zu bleiben körperlich und geistig….Hoffentlich spielt die Gesundheit mit. Mein Lebensspruch seit dem 40. Wiegenfeste:
" Dies sei mein Wappen, ein grünender Baum und eine schimmernde Straße im unendlichen Raum. Wandern und Werden."
HILDEGARD JAHN REINKE
Das könnte auch für Musenschwester Rosa passen und für einige andere, die den schönen Künsten fröhnen.

Alles Liebe und Gute uns allen die wir unterwegs sind…..
Herzliche Grüße von Musesuse

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Zerzaust vom Windsbruder schauen wir über das Stettiner Haff. Wechselnde Beleuchtung, Bewegung um uns herum. Alles scheint zu tanzen…..Linksherum, auf, nieder….Sonnenküsse flimmern auf den Wellen. Und wieder der Tanz links….Lothar beobachtet dieses Treiben. Schon erstaunlich mit seinen 78 Lenzen, wie rüstig er noch ist. Hoffentlich bleibt es noch eine Weile.

Schön wieder im Stolper Ferienhäuschen zu wohnen. Ja die Erinnerungen…..an Menschen, Feste, Landschaft…..Die Pappeln müßtet ihr sehen, welch gewaltige Statuen. Markante Punkte in der Gegend. Nun sitzen wir an Gummliner Badestelle. Wolken fliegen, der Wind braust….Lothar meint," das Wasser leuchtet so schön." Sonnenfunken blitzen, eine hörbare Welt um uns herum. Kleine Brandung, Wind…..innehalten, zuhören….

War doch die vergangene Woche etwas stressig. viel Arbeit in der Gärtnerei. Hatte kaum Kraft für andere Beschäftigungen. Ein Glück das ich berentet bin. Unter diesem Druck heutzutage…..haben es sensible Menschen sehr schwer. Stress macht krank. Was meine Kollegen leisten müssen. Ihre Arbeit schaffen, daneben Kunden bedienen, Auskunft geben am Telefon und und….Hut ab!!!! Über den Lohn…Auf jeden Fall eine idielle Angelegenheit. Wie mit so vielen Dingen im Leben…..

Aber jetzt genießen wir den Urlaub. Werden ein Stück weiter gehen. Weiter oben im Dorf verkauft jemand Gemüse. Eine Stimmung hier am Wasser, Tanz in allen Räumen…..

Vom 13.9.2011 geschrieben an Gummliner Badestelle von Musesuse.

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Wind umspielt mich, tanzt mit den Gräsern, treibt die Wolkenherde wie ein Hirt. Mittag an der Sommerlinde….Jetzt zwitschern die Vögel in einem vielstimmigen Konzert. Ausruhen, träumen, ins Weite schauen. Wieder einmal hier oben sein, in unserer schönen Jenaer Umgebung. Habe schon früh um 7 Uhr am Start einer 35 km Wanderung gesungen. Vielleicht kennt jemand diese Veranstaltung Horizontale Jena. Strecken von 100 km und 35 km werden bewältigt in einem anspruchsvollen Profil. Das eine geht über Nacht rund um Jena. Eine Herausforderung für Wagemutige verschiedener Altersgruppen.

Wenn man sich überlegt, die ersten Langstreckenwanderer leichten Schrittes am km 88 getroffen zu haben…Na meines ist das Marathonsingen. Erst früh eine Stunde und jetzt noch am letzten Verpflegungsstand der langen Strecke einige Zeit mit singen verbracht. So ein bisschen Mut machen für die letzten 12 km. Für manche ist die selbst auferlegte Leistung eine sichtbare Qual…..Aber trotzdem gehen sie weiter. Aus sich herauswachsen. Sehen was in einem steckt an Reserven. Dabei sein…..

Früher vor ca 25 Jahren und 50 kg leichter, hat mich das Leistungswandern auch fasziniert. Alle Läufe mitgewandert im Umkreis. Die Zeiten ändern sich. Heute bin ich froh noch beweglich zu sein mit meinem großen Gewicht….Ja ein Abstecher in die Alpen, dahin, dorthin, wandern, schauen, genießen, singen. Hauptsache in Bewegung bleiben körperlich und geistig. Wer Psychopharmaka bekommt weiß wovon ich schreibe. Natürlich lässt sich nicht alles darauf schieben. Aber man muss ganz viel Eigendisziplin entwickeln….Zauberwort Strukturen…

Der Tag ist so schön….Und die Wolken…. Wiesen, Schmetterlinge. Bald wird sie blühen die Sommerlinde….Du liebe Schwester….Mein mitgebrachter Wein mundet. Ein Prosit auf diesen Tag, die Wanderer, meine Unternehmungslust und auf den, der uns alle erhält.

Einen schönen Sonntag und guten Start in den Juni wünscht Musesuse.

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" Und die dunklen Wege gehen wie im Traum aus der Enge in ein weites Land hinaus….." So heißt es in einem Gedicht, was ich vor kurzen gelernt habe. Die Enge des Winters, manchen Tagen, Momenten….Hinaus, meinen Traum leben…50. Geburtstag. Blick in die Ferne über flimmernde Landschaft, lieblich gezeichnet….Bewegung auf den Straßen unten im Tale. Gelb blühende Kornelkirschen auf dem Johannisberg, Kieferngrün, Vogelgezwitscher im Himmelsblau. Geburtstag! In den guten Römern, ja ihr habt richtig gelesen, heute mal nicht Wein aus Plastikbechern, sondern in den guten Glaspokalen ein fantastischer Rebensaft aus Chile, der Herz und Gaumen erfreut. Dank dem lieben Erhardt für den Reserva Elemental von der Rebsorte Carmenere, die nur in Südamerika angebaut wird. Neben Brot, Wurst und Käse zu zweien mit Lothar, der mich die letzten 20 Jahre begleitet hat.

Ja die Zeit….Jahreszeiten geben sich die Klinke in die Hand, auf und ab, Wellen. Alles fließt, gestern, heute, morgen?! Vor dreißig Jahren habe ich davon geträumt, was ich heute bin. Alles braucht seine Zeit. Wie lange? Was wird? Zukunft eine Wundertüte, geheimnisvoll….Neue Ideen bringen immer wieder Bewegungen…Vorwärts rollt das Rad…..Stagnation bedeutet Enge. Deshalb ging es gerade heute auf den Berg. Sehen was vor mir liegt. Auch dem Himmel ein Stück näher. In dieser Führung liegt meine Zuversicht.

Bimm! Die Gläser klingen. Sonne malt im Glas rubinfarbenes leuchten auf grünen Fuß. Leben, Grün, Rot, Gelb, Blau, Weiß, Braun…Erde, lieber Planet, wie kannst du auch schön sein…..Hoffnungen sprießen, an Menschen, Regierungen, an die Welt….An mein eigenes Dasein. Hauptsache halbwegs gesund, Licht in der Dunkelheit, Kreativität, Freude, Bewegungen….mein Lied singen….

Die Sonne meint es gut mit uns. Insekten fliegen, Wärme und das am 24. März 2011, 50. Geburtstag mit Traumwetter." Und die dunklen Wege gehen wie im Traum in ein weites Land hinaus…." ( Aus dem Gedicht Frühlingsnacht von Hildegard Jahn- Reinke)

Am 24. März 2011 auf dem Johannisberg geschrieben, mit Blick auf Ortsteile von Jena und Umgebung.
Jetzt erhebe ich das Glas auf uns alle, auf unsere Träume, die Gesundheit, gute Ideen, Glück,….auf das Leben.
Alles Liebe wünscht Musesuse

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Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

WILHELM BUSCH

Uns allen ein farbiges, kreatives, sonniges, glückliches, erfolgreiches, gutes, hoffnungsvolles, gesegnetes 2011. Der größte Wunsch ist die Gesundheit und geistig und körperlich in Bewegung zu bleiben. Jeder steckt sich seine eigenen Ziele. Uns allen noch etwas von Franz v. Assisi

" Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche."

Vertraut den neuen Wegen, vertraut dem neuen Jahr und vertraut auf euch….Für die Christen unter uns: Vertraut auf den Herrn!!!
Herzliche Grüße von Musesuse aus Jena.

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