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Posts Tagged ‘Begegnungen’

Heut begann der Tag grau und verregnet. Ihr glaubt nicht wie dunkel es am normalerweise hellen Vormittag sein kann. Nebel, Sichtweite ca. 50 m. Als ich vom Sparmarkt kam, hupte es plötzlich hinter mir…Sabine und Marjo hatten Sohn Flori+ Freundin zum Aufstieg geschafft im Wildlahnertal. Nicht ganz ungefährlich bei solcher Witterung. Sie selber wollten von der Touristenrast im Valsertal aufsteigen zur Geraer Hütte.

Aber allmählich wurde es heller. Die regenschweren Wolken lichteten sich…Hatte Karten gekauft, guten Wein. Ja solch gutes Tröpfchen in greifbarer Nähe. Da fließen die Gedanken. Ein Stück hin steht spendierte Bank von der Familie eines Verstorbenen. Blick auf`s alte Anwesen im Wiesental, Kreuzelgeschmückt. Danke für diese schöne Sitzgelegenheit. Singeplatzl, Lieder üben in der Natur herrlich.

Blauer Zweigelt, süffiger trockener Rotwein aus Österreich. Sonne verschwindet in der Bergkullisse. Wolken golden beleuchtet im Strahlenkranz. Nebenan am Tisch Karins Eltern aus Paris. Das ist ein Zufall. Letztes Jahr die Kinder kennengelernt. Alle sehr angenehm. Mutter Elisabeth mit ihren Ideen und Ansichten ein Beispiel dafür sich zu leben, Träume wahr zu machen, Leben gestalten. Interessante Begegnungen….

Wenn`s morgen Mittag nicht regnet, treff ich vielleicht meine Französischen Freunde wieder am Waldhäuschen oberhalb der kleinen Kapelle an der Straße. Picknick+ Gespräch. Wie werden sie aussehen? Ein Jahr vergangen. Berge haben doch große Anziehung….Letzten Juli schon gedacht, werd ich sie wiedersehen?

Bach rauscht, Heu duftet vom Schober herüber, Vöglein singt. So langsam ruht alles in der Dämmerung. Nur die goldenen Wolken ziehen noch am Horizont, durchpflügen abendliche Himmelsbläue. Etwas singen, diese Idylle, da fließen die Melodien…

Auf Verranda geschrieben mit herrlichen Blick in den Abend vor Monis Haus, 27. Juli 2015 von Musesuse ( Schmirn, Tirol)

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Wandertag. raus aus dem Tief, trüben Umhüllung meiner Selbst. Und stellt euch vor, nette Begegnungen gehabt. Einladungen wahr genommen….

Entlang dem Gönnabach. Laub raschelt bei jedem Schritt. Als Kinder hatten wir eine besondere Freude durch tiefes Laub zu waten. Die Blätterbotschaften werden vom Bach getragen, bleiben da und dort hängen. Lustige Bootspartie. Auf dem Weg etwas seltenes gefunden. Eine Abwurfstange vom Rehbock.( Stück Geweih) Doch ein Glückstag für mich.

Irgendwie verstreicht die Zeit. Ab und zu Auftritte. Hoffentlich komme ich um den Bärensaal herum. Zwei Tage singen am Wochenende. Hab mich schon entschuldigt. Lieber draußen unterwegs sein. Ausbrechen aus den eigenen Gefangenheiten. Fenster aufstoßen zum Licht. Lüften, miefigen Geruch ziehen lassen…

Schreibpäuschen auf meiner Bank in Altengönna. Wind läßt Blätter über den Platz tanzen. Krrr, Zss..Hinter der Mauer grüßt eine rote Malve. Nickendes Ringelblumenorange, weinrotblühendes Dickblattgewächs an der Bank. Und diese laue Witterung. Werden wir doch noch beschenkt mit spätsommerlicher Wärme.

Seniorenheim am Kleinertal bekommt auch noch etwas für den Garten spendiert. Blumenzwiebeln, Stauden. Dort gibt es eine Frauengruppe, die gern im Garten hilft. Hab mir schon was ausgeguckt in der Gärtnerei. Gelbe Rudbeckia, blaue und rote Aster. So über das Jahr verteilt immer mal eine Kleinigkeit mitbringen….

Freu mich auf die Zeit, wenn ich das Antibiotika nicht mehr nehmen muss. Solch Appetit wieder ein Sektchen zu trinken nach gelungener Veranstaltung. Es gibt doch Freuden, auf die man kaum verzichten kann. " Ein Gläßchen in Ehren…"

Spatzenzwitschern, Blätterrascheln, Dörfliche Ruhe. Wandertag, Natur auf mich einwirken lassen, Kilometer absolvieren. Äpfel auflesen für Musenschwester Roswitha+ Friedi nachher bei Closewitz. Ohmm, tief durchatmen, Kraft tanken. Schöne Sitzgelegenheit. Geschenkter Tag….

Mittwoch, Wochenmitte…bin doch ein wenig neugierig, erwartungsfroh auf die nächsten Tage. Pläne werden geschmiedet…Mal sehen was der Donnerstag schönes zu bieten hat? Lassen wir uns überraschen. Liebe Grüße von Musesuse

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Ja Ernte Dank….Vor dem Altar der Drackendorfer Kirche waren liebevoll Gaben dargebracht. Kartoffeln, Möhren, Trauben, Äpfel, Konserven umduftet von herrlichen Gartenblumen. Diese Spenden kommen der Jenaer Tafel zu gute. Schön anzusehen, in unseren doch schlicht gehaltenen Evangelischen Kirchen Körbe voll Obst, Gemüse, Brot, Wein, Ähren….Je nach dem für wen gesammelt wird. Aktive Nächstenliebe.

Ernte Dank…auch bei mir am Nachmittag. Wanderung verbunden damit, an alt bekannter Stelle bei Vierzehnheiligen Fallobst aufzulesen. Nicht nur einen vollen Beutel, sondern auch Aus und Einblicke geerntet in der Umgebung. Reizvolle Ansicht von der Landstraße auf Krippendorfer Flur. Überhaupt diese ganzen Dörfer oft in wenigen km. Abstand, nett anzusehen. Ums Kirchlein stehen versammelt Gehöfte umgeben von Gärten und Äckern. Wie Nester aber jetzt nicht abfällig gemeint.

Gestern war zum Abschluss der interkulturellen Woche in der Jenaer Friedenskirche ein Friedensgebet. Mit geistlichen Vertretern aus verschiedenen Konfessionen. Ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde, ein Moslemischer Bruder, der Katholische Pfarrer und von unserer Kirche. Ja Zeichen setzen der Verständigung. Eigentlich müßte so etwas weltumspannend greifen. Wie die Kinder gleich miteinander spielen, Kontakte knüpfen, gemeinsames finden, neugierig sind, aufeinander zu gehen…..Der Schillerische Gedanke, „Alle Menschen werden Brüder wo dein sanfter Flügel weilt….“ Ich füge noch „Geschwister“ hinzu….

Ausklang dieser Begegnungen nach dem Gebet im Katholischen Gemeindehaus. Gemeinsames Essen, Gespräche, Gemütlichkeit…Werd mal am 3. Oktober 2012 zum Tag der offenen Tür, die Moschee besuchen bzw Räumlichkeiten ansehen in der Wagnergasse. Blick in andere Glaubenswelten. Auf meinen Reisen in der Türkei und Ägypten hab ich auch Moscheen angeschaut mit kundiger Führung in der Reisegruppe. Von den Minaretten erklangen die Rufe zum Gebet fünfmal am Tag…..Erinnerungen…..Danke allen, die diese Kirchenveranstaltung vorbereitet haben. Es war ein zu Herzen gehendes inniges Erleben….

Uns allen Frieden im Herzen, in der Seele, im Miteinander…
Grüße von Musesuse

Hevenu schalom alejchem….Wir wünschen Frieden euch allen, Frieden aller Welt. ( Kanon)

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Ein tolles Sommerwetter….Da pfeift der Fuchs. Die jungen Pferde in mir wollen traben….Gestern bin ich meinen eigenen “ Kirchenmarathon“ gelaufen von Cospeda bis Stiebritz mit klingender Begleiterin. Zwar 30 Grad aber angenehm. Sonne von hinten und frischer Gehwind vorn. Für jedes offene Kirchlein ein Solo. Hier weilten gerade Gemeindeglieder aus der Partnergemeinde Willmandingen, Schwäbische Alb. ( Reutlinger Ecke) Pfarrer Tilman Krause ganz pfiffig, ideenreich, war mit einigen Leuten unterwegs per Auto marathonmäßig. 10 Kirchen in 4 Stunden.

Na jeder macht seinen Stiefel….Mir ging`s um Kondition, sportlicher Ehrgeiz und ihm, wissenswertes, Besonderheiten der Gotteshäuser nahe zu bringen. Und in Krippendorf wartete köstlicher Kuchen auf hungrige Gäste…..lecker….Kalorien….Keine Angst, mein Abnehmwille lodert weiter. Am Donnerstag zeigte die Waage 133,600 kg. Mal gut essen+ sportliche Betätigung, brauchbare Kombination. Im gestrigen Falle linker Straßenstrich…..Fühle mich hervorragend vital…..So ein herrlicher Tag….Landschaft, Andacht, Einkehr, Begegnungen. Bei Bergführern in Navis stand auf dem Pullover folgendes:“ Wo du nicht zu Fuß gewesen bist, warst du nicht.“ Ja, da ist was dran….

Inzwischen lauf ich die Meindl Stiefel ein. Mögen sie lange halten….Hatte mir extra breite Schuh geben lassen im Geschäft. Für Orthopädische Einlagen muss auch Platz sein. Senk+ Spreizfüße beanspruchen Raum. Zu schmales Schuhwerk einfach furchtbar…. Genießen wir diesen wunderbaren August…. In den letzten Jahren zeigte er sich nur von der mürrisch, kühlen Seite.“ Pack die Badehose ein….“

Seid alle gut behütet….Plätzchen im Schatten….Da fällt mir doch etwas ein.

IRISCHER SEGEN

Ich wünsche dir die Gesundheit des Lachens,
ein langes Leben,
ein starkes Herz
und immer was flüssiges im Mund!

Liebe Grüße von Musesuse

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Ostersamstag….Meine Kleidung riecht noch nach dem Osterfeuer. Welch magische Anziehung….Gemeinde steht um das knisternde, lodernde Feuer. Funken stieben, flackerndes Schauspiel umsorgt von Pfarrer Friedrich Schneider. Ummantelt von der einbrechenden Dunkelheit stehen wir alle hinter der Lobedaer Peterskirche. Fettbemmen, Tee, Schwestern und Brüder….Habe die Gitarre dabei. Singe und improvisiere wundervoll mit Musenschwester Rosi. Ja das ist eine Freude. Heute Abend erklingen Geistliche Lieder und früh auf dem Markt waren es Weltliche Gesänge, Volks+Kunstlieder und einige Madrigale.

Erst war`s trüb und kalt, die Finger steif, habe kaum die Saiten greifen können vor Kälte….Doch dann riss der Himmel auf. Bläue, Sonne….die Menschen wie verwandelt. Erstaunlich was das bewirkt. Freude, lachen, gelöst sein….Die Gaben auf meiner Gitarrenhülle mehrten sich. Hatte einen Blumenkranz im offenen Haar. Ja den Frühling heraus locken, Licht….Was wir sähen…die Saat auf fruchtbaren Boden fällt, kommt auch auf uns zurück. Nette Gespräche, natürlich den Osterspaziergang gesprochen und von Mascha Kaleko einiges. Appetit auf den Buchkauf gefördert….Bekam vom Biobauernstand ein gutes Kastenbrot geschenkt. Ist doch nett.

Die Wetterprognosen trafen nicht ganz zu am Vormittag. Aber dafür kamen die ohnmächtigen Schauer körnigen Eises erst später. Frühlingsschnee. Große Flocken tanzten über die grünende Flur. Und die schöne Osternacht in der Peterskirche….Jedes Jahr erstaunlich, Ideenreich, kreativ, Bildhaft. Diesmal wurde die kleine Luise getauft. Ihrem Namen nach könnte sie die Enkelin sein vom Ortsteilbürgermeister. Auch die Großeltern freuten sich.

Osternacht…..Das Kreuz blumengeschmückt….gemeinsames Abendmahl…kleine und große Besucher und unsere Gesänge später am Feuer….Danke Rosi, mit dir kann ich gut musizieren. Ein Geschenk für mich, dich und deinen Mann im Großstadtgetriebe kennengelernt zu haben….Ein Weinchen auf all die netten Begegnungen dieser Tage….auf das Leben, Himmel, Erde, heute, morgen, Ostern und das was im Verborgenen liegt…..

Gottes reichen Segen für uns alle…
Liebe Grüße von Musesuse

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Nun komme ich endlich zum schreiben über die Silberhochzeit meiner Spielfreundin aus Kindertagen. Putzig, da ist man wieder einmal auf Usedom und ein großes Fest steht ins Haus. Ein kleines Programm zusammengestellt…..Leute das hat mich ja gerührt. Die Usedomer Kirche…..Kerzen+ Blumengeschmückter Mittelgang. Der Weg vom Haus zur Segnung mit Herzballons dekoriert. Ja die Jugend lässt sich vieles einfallen. Ein Strohballenpaar grüßend an der Straße.

Festlicher Umzug zur Kirche bei Glockengeläut. Christine und Dieter in einem alten Oltimer gefahren von Cousin Ralf. Erstaunlich was so ein kleiner Ort wie Usedom alles auf die Beine bringt. Der Evangelische Pfarrer…..Klasse sag ich euch wie er den Gottesdienst ausgestaltet hat. Es war auch sehr zu merken, wie beliebt doch das Silberpaar im Ort ist. So ein langes Glockengeläut vor und nach der Segnung…..

Kaffee trinken, leckere Torten, Gratulationen, Darbietungen, Tanz….Nette Begegnungen mit der Verwandtschaft von der Christine. Abends Salate, Fisch in Variationen, heißes, kaltes….Bier, Sekt, Schnaps. Und das alles durfte ich miterleben……Dieser Zufall! Gerade im schönen Urlaub auf Usedom und Spielfreundin Christine vom Kiebitzkrug feiert Silberhochzeit. Mensch bin ich dankbar dabei gewesen zu sein. Diese großen Bilder…..Mögen den beiden noch viele gute Jahre beschert sein.
Gottes Segen auf all euren Wegen, das Gott euch behüte das wünsche ich euch.

Liebe Grüße von Musesuse

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Heute sehe ich zum ersten Mal die kleine Enkelin Anna von Julia. Sie ist 1 Jahr und 6 Monate jung. Der ganze Stolz der Familie. Wie man doch so kleine Kinder begeistern kann….Gestern war es auch gut bei Tibor auf dem Kortovan Platz. Er hatte einen Aushang gestaltet und zum Konzert eingeladen. Singeort Spielplatz. Zu dieser Gelegenheit waren neugierige Anwohner gekommen und seine Wandergruppe, die ich kannte.

Wir wanderten zusammen im Bűckgebirge und im Slovakischen Paradies. Schőn sie wieder zu sehen. Ja viele Bilder ziehen vorbei in den Erinnerungen von diesen interessanten Ausflűgen. Das Gemeinsame…+…Buchenwálder, Blumen, Quartiere, Singereien…Begegnungen. Einmal hatten wir eine Baracke als Schlafort, mit Iso Matte und Schlafsack. Aber nach einem Weinseligen Abend + viel Gesang, war es dann fűr alle lustig, so primitiv zu űbernachten. Der gute Tibor. Inzwischen ist er 83 Jahre alt aber keinesfalls műde in seinen Ideen. Seine Spezialstrecke das Organisieren….

Die lieben, welch Freude wieder zusammen zu sein. Auch singen steckt an. Sie sangen wunderbare Lieder nach meinem Konzert. Gut, Konzert ist űbertrieben, eigentlich mehr wie Straßenmusik. Einige hőrten zu, andere unterhielten sich, Kinder schauten neugierig. Hatte extra auch Lieder gesungen, wo ich annahm. das sie bekannt sein kőnnten. Und hinterher bei Tibor und Maria in der Wohnung, guter Palinka ( Schnaps), Wein, Wasser. Maria hatte fleißig gebacken fűr die muntere Gesellschaft. Ihr grőßter Wunsch war das Lied zu hőren, am Brunnen vor dem Tore…Gern erfűllte ich ihren Wunsch. Gleich noch im schőnsten Wiesengrunde hinterher. Sie freute sich riesig darűber. Aber diese Ungarischen Gesánge….Ganz anders als unsere Lieder in der Art. Sie sangen mehrstimmig dirigiert von einer Musiklehrerin aus dieser Gruppe. Ja singen steckt an. Bei den Wanderungen war es immer so, erst sang ich alleine und dann spáter alle. Julia sagte immer:" Susi, du hast das singen in Mode gebracht!" Danke lieber Tibor fűr diese Idee, die Gruppe zum Kortovan Platz einzuladen.

Heute Mittag waren wir in einer alten Budapester Markthalle, so groß wie ein mittlerer Bahnhof. Die vielen Stánde….Eine Auswahl….Noch verlockender, noch űppiger……Lustvoll, wie das Geműse daliegt…In den Seitengángen lásst sich das eine oder andere Schnáppchen machen….Habe Mitbringsel gefunden fűr meine Lieben. Preismáßig ist es fast so wie in Deutschland. In der Náhe dieser großen Halle befindet sich die Freiheitsbrűcke. Ein fantastisches Bauwerk, geschwungene Eisenkonstruktion…Etwas fűr das Auge…Am Gelánder tranken wir Bier..prost du alte Brűcke, liebe Donau, schőner Urlaub, liebe Julia…Ein Brűckensolo musste natűrlich auch sein von mir gesungen..Oh kommt und staunt…bei laufendem Verkehr, mit Panoramablick auf die Großstadt. Und eine Wárme…37 Grad im Schatten. Am Wasser ging noch ein Lűftchen…

Inzwischen hat es etwas geregnet. Ich sitze unter Julias Nussbaum und schreibe. Vőgel singen. In der Luft liegt der Duft eines Holzfeuers…Schőner Sonnabend…

Liebe Grűße aus dem Ungarland von Musesuse.

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