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Posts Tagged ‘Bänke’

Die Bänke in Stiebritz zu besingen war heut schon mein Ziel. Wettermäßig solls morgen durchwachsen sein. Eine schöne Wanderung von Krippendorf aus über Altengönna, Lehesten, Nerkewitz Straße. Mein erstes Ziel auf Berges Mitte die Sitzgelegenheit bei der hohen Pappel vor Stiebritz. Diese Aussicht bis hin nach Vierzehnheiligen. Alte Wanderlieder gesungen….

Dann weiter, liebe Bank unter der blühenden Linde ich komme. Und es dauerte nicht lange und Mitsänger stellten sich ein. Weiß nicht ob die Frau mein Magenknurren gehört hatte. Stellt euch vor ein leckeres Stück Kirschpfanne wurde mir gereicht. Habe schon beim Pfarrer angefragt wegen dem Sommerfest im August hier in Stiebritz. Würde mich auch mit einbringen. Kleines Gedichtprogramm+ gemeinsames singen.

Dieses Gehen durch sommerliche Landschaft eine Muse. Trotz relativ hohen Temperaturen auf dem Rückweg ein frischer kühlender Wind von vorn. In Altengönna noch eine Überraschung erlebt bei Einladung auf einen Hof zum Erdbeerlikör. Der Wunsch nach gemeinsamen Singerunden unter der Linde am Dorfplatz. Leute, da kommt was ins rollen. Alte Traditionen beleben sich wieder.

Gekrönt wurde meine Tour noch zum Abschluss von den Posaunenklängen begleitet vom Orgelspiel, was von der Krippendorfer Kirche zur Bushaltestelle herüber wehte. Danke dem Herrn für diesen erfüllten Tag.
Uns allen einen gesegneten Sonntag+ guten Start in die neue Woche. Liebe Grüße von Musesuse.

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"Komm gieß doch mal die Blumen auf dem Balkon, lieber Lothar." Endlich nach vielen Zureden überwindet er seine Angst und holt Wasser. Für ihn ist es Realität, was die Stimmen ihm sagen. Noch schwieriger gestaltet es sich für sein Umfeld, die richtigen Argumente zu finden. Aber wichtig die Integration solcher Leute, denen es oft an Krankheitseinsicht mangelt. Eigentlich kennt doch fast jeder kleinere oder auch größere Ängste, Mich suchen dann und wann Versagensängste auf bei passender Gelegenheit. Wie am Sonntag im 18 Uhr Gottesdienst in der Jenaer Stadtkirche. Zum Thema Abseits wollte ich ein Wolfgang Borchert Gedicht sprechen. Wegen zweier Taufen war der Kreis größer als sonst, sogar mit Chor.Und nun der Gedanke, wenn ich stecken bleibe ist die schöne Andachtsfeier versaut. Man schießt sich oft selbst mit solchen Gedanken in das Abseits. Die Folge dieses erhöhten Innendrucks waren Zustände, die mich zu Hause überfielen. In der Erinnerung an diese Taufen, höre ich immer noch, wie Pastorin Sabine Nagel so klangvoll das Wasser in die Taufschale goss. Aber aus solchen Begebenheiten lernen wir ja. Das nächste mal wird es bestimmt besser.

Wisst ihr, wo die gemischten Gefühle mich auch heimsuchen und begründet, meinen Eltern von manchen Aktionen zu erzählen, die mich begeistern. Zum Beispiel anderen oder der Allgemeinheit etwas gutes zu tun. Unverständnis, endlose Diskussionen, Vorurteile sind häufig die Folgen. Mein teures Lexikon habe ich an die Grete Unrein Schule geschenkt in Jena. Die haben sich sehr gefreut über dieses neue Bildungserlebnis. Johannes mein Sohn und ich waren da zur Schule gegangen. Dieser Umstand so etwas wertvolles zu verschenken, würde bei meinen Eltern bestimmt totale Entrüstung hervor rufen. Und wer weiß was noch? Freue sich doch derjenige, der ein offenes, tolerantes Elternhaus hat.

In spätestens drei Wochen, wenn alles gut geht, wird meine zweite gespendete Bank im Jenaer Botanischen Garten stehen. Da soll ein Zitat von Novalis drauf stehen: Die Liebe ist der Endzweck des Seins, des Amen des Universums. Musesuse 24.6.2010. Diese Idee beflügelt mich seit einigen Tagen. So eine Bank ist preiswerter als eine Jack Wolfskin Jacke und hält 10 Jahre. Auf der ersten Bank steht : Die Besinnlichkeit des Augenblicks, stärkt uns für die Hektik des Alltags. Auf jeden Fall werden wir die Bank gebührend begießen und einweihen.

Euch allen wünsche ich tolle umsetzbare Ideen und alles Liebe
Musesuse

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