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Posts Tagged ‘Ausstellung’

Leute, das war heute etwas ganz besonderes. Unsere Vernisage in der Closewitzer Kirche. Eine Menge Besucher….Sogar die Ministerpräsidentin Frau Lieberknecht scheute sich nicht nach dem Winterlingsbeschau, eine kurze Zeit im Kirchlein zu verweilen bei Kaffee und Kuchen. Für sie zum Abschied vertraut den neuen Wegen gesungen + Gedicht gesprochen an der Kirchentür, im Blitzgewitter der Fotographen.

Orje brillierte wieder in alt gewohnter Weise. Er hat ja einen tollen Bass und die schönen Lieder…Mein Part waren gute Gedichte, die ich rezitierte im Wechsel mit dem Onkel. Ja das war eine nette Idee von Pfarrer Tilman Krause uns zusammen agieren zu lassen. Vor einiger Zeit hatten wir im Amvieh Theater Beulbar mal ein wenig Ringelnatz zusammen aufgeführt…..Und Mitsänger gab es im Publikum…Sind bestimmt Chorsänger gewesen. Zum Abschluss unseres kleinen Programms war meine Idee noch mit allen den Osterspaziergang zu sprechen. Ein Gemurmel wie beim Vater unser. Ja das kam an.

Schön an einem Ort zu sein mit Berührungspunkten. Zum einen die Ausstellung, zum anderen das Kirchlein mit mir vertrauten Menschen….Hier hatte ich im September Kästner gesprochen….Klein aber fein. Heut gab es noch eine Laudatio gehalten von Dr. Bormann, jemand liebes aus unserer Lobedaer Gemeinde+ Künstler. Und die schönen Blumen, Dankesworte…

Ein Brieflein rührte mich besonders…"Sie haben so ein großes Herz und eine schöne weite Seele und schenken der Welt eine Fülle an Licht…."
Ja die Fülle an Licht…Singerunden in Seniorenheimen, unterwegs oder wie heute an der Kirchentüre Kanon singen Freude für die Seele…….
Strahlen die oft aus der eigenen Dunkelheit herraus helfen…..Genauso geht es mir mit den Gedichten….wie vorhin eine Kirche ausgefüllt…Ja das sind besondere Momente….Sternstunden….Werde noch ein wenig träumen……

Liebe Grüße von Musesuse

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In der letzten Zeit habe ich viel Programme durch gesprochen. War selten im Netz. Am 1. März vor bestimmt 40 Leuten in Hermsdorf Kästner rezitiert mit 10 Zugaben. Bücher wie die lyrische Hausapoteke und 13 Monate vorher besorgt, fanden dankbare Abnehmer. Auf diese Weise wird der Buchhandel gleich mit unterstützt. Gestern war ein Auftritt bei Senioren in der Altenburger Straße. Gemeinsam singen zur Gitarre und Gedichte zu Gehör bringen. Etwas über den Vorfrühling, Wolken, die Mode, der Schnupfen….Dank meiner Vorarbeit auf Karteikarten, eigentlich gedacht für eine Antologie mit Dichtern, Gedichttiteln + Anfängen, lassen sich herrlich Programme zusammenstellen.

Morgen ist etwas nettes dran über die schönen Musen….Für dieses Programm wird noch ein lustiges Heinz Erhardt Gedicht später gelernt. Die Tänzerin….. Heiter bis besinnlich und dieses für eine Lehrerwandergruppe dargeboten. Stellt euch vor die Wanderleiterin ist eine jungebliebene Frau von 85 Jahren….. Und sonst die Wandersleute mit Gesang begrüßen…..Natürlich gerne. Es geht Bergauf, das letzte Tal ist durchquert. An Kraft gewinnen, Freude….Mir gehts oft wie Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat…..

In der Gärtnerei ist es auch wieder losgegangen. Ja Strukturen sind wichtig….Zur Zeit fällt mir das Aufstehen wieder leicht. Schon vor Wecker klingeln. Die Bilder und Texte für unsere Ausstellung sind gerahmt und aufgehängt. Da muss ich wirklich sagen, ohne den Pfarrer Tilman Krause hätt ich das nicht zu Wege gebracht. Er hat die Texte geschrieben, gerahmt, gewerkelt….Ja da gibts ne Menge Arbeit vorher, bis dann eine Vernisage stattfinden kann…..Freue mich auf den Sonnabend, aufs Klosewitzer Kirchlein. Wird bestimmt schön. Für unser Programm werd ich auch noch üben. Onkel Orje singt und ich spreche einige gute Gedichte. Denkt mal an uns.

Uns allen eine interessante, gesegnete Zeit.
Liebe Grüße von Musesuse

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Hier ein paar Infos zu unserer Veranstaltung "Frühlingserwachen" am 10. März 2012 in Closewitz.

Eine Veranstaltung der Evangelisch- Lutherischen Kirchgemeinde Altengönna- Kirche Closewitz.

Zusätzlich zur Eröffnung der Ausstellung in der Closewitzer Kirche, ist im Angebot das kleine Closewitzer Naturwunder zu bewundern….Winterlings Blüte auf knapp 2 ha. Bitte festes Schuhwerk anziehen, der Weg könnte schlammig sein.

Programm: 14.00 Uhr Treff auf dem Dorfplatz, Wanderung zu den Winterlingen ( ca. 1 km ) mit Erläuterungen.

15.00 Uhr Kaffee und Kuchen in bzw. an der Kirche

16.00 Uhr Buntes Frühlingsprogramm mit Liedern und Gedichten
( Orje und ich ) und Eröffnung der Ausstellung.

Na hat jemand Lust? Mal sehen ob uns das Wetter halbwegs hold ist. Freuen uns schon darauf.

Liebe Grüße von Musesuse, Pfarrer Krause und Gemeindekirchenrat Dr. Grunow

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Dienstag Abend Chorprobe im Martin Niemöller Haus. Kirchenchor Lobeda eine nette Gemeinschaft. Wir üben gerade etwas ganz interessantes eine Jazzpassionsmusik von einem Herrn Ruppel. Gosplig, modern. Also wenn da nicht dieser ernsthafte Text wäre, so könnte man von einem echten Knaller sprechen. Musik die bewegt, die unter die Haut geht. 2001 haben wir das schon mal aufgeführt. Mir ist es, als erst vor kurzen gesungen. Mensch die Zeit….

Das erlebte ich auch bei der Fotoausstellung im gleichen Gebäude. Ein junger Biologe hat da ausgestellt. Bildbearbeitung vom feinsten. Hat mich zwar frustriert und ganz klein werden lassen. Na ja jeder hat sein Stil. Um heute in eine Galerie zu kommen, muss man sonst wie technisch ausgefeilt sein…So scheint es. Aber trotz allem Fortschritt, meiner alten EXA bleib ich treu. Hoffentlich gibt es noch recht lange Filme. Kreativität und gute Ideen sind auch hier gut umzusetzen mit so einem alten Mädel an der Hand.

Übrigens unser Vernisagetermin am 25.2.2012 in der Kirche in Closewitz, ist verschoben auf den 10. März 2012 um 16 Uhr. Thema Erwachen und Auferstehung. Mit Fotos bebilderte Gedichte aus meinem Reportoire. Bin gespannt, was wir alles an der Wand aufhängen können. Eigentlich umfasst diese Austellung 22 Bilder und Texte. Kirchlein ist recht klein. Habe da ein paar Lieblingsfotos, wenn schon nicht alles Platz findet, dann wenigstens diese mit den passenden Gedichten. Ein schönes Programm wird`s auch geben Lieder von Onkel Orje gesungen und Lyrik gesprochen von mir. Mal sehen… bin gespannt….Nehme auch die Gitarre mit um zum geselligen Teil noch ein wenig zu singen. Hoffentlich ist es nicht so kalt, das unsere Besucher gleich wieder davon laufen….Bitte warm anziehen…

Diese Ausstellung wird parallel zu den Winterlingen im Jenaer Rautal sein. Stellt euch vor in einem Tälchen am Rande der kleinen Großstadt Jena ein gelber Teppich von vielen, vielen Blütchen. Nicht nur von zahlreichen Insekten besucht an wärmeren Tagen im Frühjahr sondern auch von zahlreichen Schaulustigen. Aber zieht gutes Schuhwerk an. Oft ist durch das rege Begängnis der Weg matschig. Die Closewitzer lassen sich zur Blütezeit etwas einfallen. Kaffee und Kuchen wird da angeboten…Initiative ist gefragt. Wenn`s jetzt vielleicht doch etwas wärmer wird, werden die Winterlinge bestimmt bald blühen.

Eine gute Woche euch allen.
Liebe Grüße von Musesuse

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Werden wir doch toll verwöhnt mit diesen farbenfrohen milden Tagen. Sich jeden Tag eine kleine Freude gönnen. Manchmal fällt`s schwer oben zu bleiben. Vieles berührt, manches nervt aber irgendwie geht das meiste seinen gewohnten Gang. Die Vorbereitungen zur Ausstellung schreiten vorran….Heute die Negative ins Fotolabor gebracht. Aber glaubt mir sich pro Gedicht nur für ein Bild zu entscheiden braucht Zeit. Inzwischen hab ich mir statt Lebenslauf etwas überlegt + vollendet. Ist ein kleines Spiegelbild meiner selbst geworden. Andere weisen in ihren Künstlerbiographien sonst was auf an Wertegängen….Und bei mir steht etwas von Leidenschaften, Facharbeiter für Gemüsebau, Kunsttherapie…..Darauf bin ich stolz. Trotz erschwerten Lebensumständen doch meinen Weg gefunden zu haben.

Gestern Nachmittag kleinen Ausflug nach Stadtroda unternommen. Das Fachkrankenhaus ist ja gewachsen. Einige neue Gebäude im grünen Kliniksgelände. Dazu ein neu gebauter Maßregelvollzug gleich einer Festung. Keine hohen Zäune aber dafür Mauern mit Lüftungsschlitzen und eigenartige Fenster durch die wenigstens ein bisschen Licht durchscheint. Hofft man. Ja hier werden auch Menschen betreut…Oft Schicksale, die durch die Folgen von Alkoholmissbrauch, Drogen, Demütigungen und anderen straffällig geworden sind. Der Klinikseelsorgerin hatte ich ein paar Karten geschenkt. Sie wollte zwar nur 20 haben. Hatte 120 gedacht. Gerade auch im Hinblick auf den Vollzug. Aber vieleicht hat sie eine schöne Verwendung für mein Geschenk.

Stadtroda hat sich kaum verändert auf den ersten Blick. Kleinstadt an der Roda. Vieles sieht noch so aus wie in den achziger Jahren. Erst beim zweiten Blick offenbaren sich Veränderungen. Den Chinesen gab es früher nicht an der Kreuzung. Und so manches andere Geschäft auch nicht. Weiß gar nicht ob früher Fische in der Roda schwammen wie jetzt. Dafür umso mehr Enten. Meine Zeit reichte doch aus um mal einen Bogen zu gehen im Zentrum. Am 17.11.2011 hab ich mit einem guten Bekannten hier im Schützenhaus kleinen Auftritt mit Gedichten und Musik vor Senioren. Freue mich schon darauf. Und sonst hoffentlich gesund+ Stuhlgang. Kleine Freuden suchen…

Uns allen ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße von Musesuse

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Eben war ein sehr angeregtes Gespräch im Pfarrhaus zu Cospeda. Ja unsere kleine Ausstellung….Rahmen, Fotogröße, Gedichte und was alles so dazu gehört. Vorsorglich hatte ich auch eine Mappe mit Texten für die Pfarrersleute vorbereitet. Das hilft noch besser zur späteren Zusammenstellung in die Rahmen, wenn die Inhalte bekannt sind, Hach Leute welch Freude….Nun noch die Fotos komplettieren, hatte nicht alle da. Stattdessen auf einem Zettel Bildnummer, Monat+ Jahr vermerkt. Später dann die Endauswahl. Bei manchen Gedichten hatte ich mehrere Fotos ausgesucht. Nun es wird….

Vor mir eine herrliche Aussicht auf buntgefärbte Landschaft. Bewaldete Höhenzüge und wie in einem Nest die urbanen Weiten von der Stadt Jena. In der Ferne die Leuchtenburg. Zwei hohe Schornsteine bohren sich in die Dämmerung. Heute hatten wir ja wieder ein bombastisches Herbstwetter…..Das Herbstsemester ist angesagt bei der Friedrich Schiller Universität. Spürbare Bewegungen in Verkehrsmitteln, Bahnhöfen, Gassen und Plätzen. So mancher Wirt freut sich auf den Gästezulauf….Schulferien sind jetzt auch zwei Wochen lang.

Pferde grasen, genießen die Freiheit. Rotes leuchten im Hagebuttenstrauch neben mir. Dank dem Feuerwehrverein Cospeda, der diese schöne Sitzgelegenheit hier gestiftet hat. Und der Weitblick….Na Jena hat schon eine sehr nette Umgebung. Meine Stadt, meine Heimat…." In Jeene lebt`s sich beene!" heißt es in einem alten Studentenlied. Wie wahr!

Geschrieben in Cospeda am 17.10.2011 auf der Bank am Feldrain. Bin noch nicht früher zum veröffentlichen gekommen.
Aber trotzdem liebe Grüße an alle von Musesuse.

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Der Mond lächelt mir zu. Dankbar bin ich meinem Herrn über dies große Glück mit der Ausstellung Wort und Bild. Kann es kaum erwarten meine Vorarbeiten am Montag in Cospeda zu zeigen. Wißt ihr das Thema schon einmal: Auferstehung, Erwachen. Da lässt sich vieles darstellen im Bezug auf das Leben und den Frühling. Mal sehen wie meine Ideen dazu bei den Pfarrersleuten ankommen. Auch wenn diese Austellung erst nächstes Jahr geplant ist aber was man hat…..Gleich gehts mir wieder besser.

Ebenso mit der Straßenzeitung unterwegs sein…..Die vielen neuen Studenten…Leben, was sehen, Gespräche, Abwechslungen…Gewohnheiten denen ich mehr fröhnen sollte. Es tut gut. Die Straße meine Bühne….Hab noch ein Gedicht gelernt von Rilke, Vorfrühling. Geht zwar langsam auf den Winter zu doch ein neuer März winkt in der Ferne+ Ausstellung. Noch ein Gedicht reizt mich. Nie bist du ohne neben dir, von Joachim Ringelnatz. Wenn es gelernt ist, bekommt ihr es hier zu lesen.

Meine Blattkakteen durften heute wieder vom Balkon herein auf die Fensterbank. Die eingezogenen Cyclamen und Amaryllistöpfe gleichfalls. Interessant, obwohl letzteres kein Wasser mehr gesehen hat von Juni an bis gestern aber kleiner Austrieb unter dürren Blättern. Die Kakteen haben sich prächtig draußen entwickelt. Denen hat diese Balkonkur gut getan. Einige werd ich verschenken. Fast jeder Steckling ist etwas geworden. Blühen auch schön nach ihrer Ruhezeit im Winter. Holt mal eure nicht frostharten Topfpflanzen rein, sofern Platz dafür da ist. Selbst Pelagonien erweisen sich sehr dankbar im kühlen Schlafzimmer zu überwintern. Eigentlich schade immer alles dem Frost opfern zu müssen, da möglicherweise kein Platz da ist.

Der Mond ist ein Stück weiter gewandert. Eine Stunde noch bis Mitternacht. Werd langsam müde…
Uns allen einen gesegneten Sonntag und guten Wochenbeginn.
Liebe Grüße von Musesuse

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