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Archive for April 2016

Frau Musika spricht:
Die beste Zeit im Jahr ist mein, / da singen alle Vögelein, / Himmel und Erden ist der voll, / viel gut Gesang, der lautet wohl.

2 ) Voran die liebe Nachtigall / macht alles fröhlich überall / mit ihrem lieblichen Gesang, / des muß sie haben immer Dank.

3 ) Vielmehr der liebe Herre Gott, / der sie also geschaffen hat, / zu sein die rechte Sängerin, / der Musika ein Meisterin.

4 ) Dem singt und springt sie Tag und Nacht, / seins Lobes sie nichts müde macht: / den ehrt und lobt auch mein Gesang / und sagt ihm einen ewgen Dank.

Text: Martin Luther 1538
Kirchenlied aus dem Evangelischen Gesangbuch Nr. 319
Zitat von Martin Luther. “ Die Musik ist die beste Gottesgabe.“

Lerne dieses Lied gerade, nehme es auf in meinen Reigen alter Lieder, der schon zur Gitarre gepflegt wird….
Uns allen eine schöne Frühlingszeit, auf in den Mai…Liebe Grüße von Musesuse

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Gerad kleinen Schwung Vitamin C genommen nach dem Abendbrot. Mir ist ein wenig komisch. Immunsystem stabil halten. Sonntag den 1. Mai 2016 steht nächste große Sache an um 17 Uhr in Isserstedter Kirche. Mein Heinz Erhardt Programm. Gedichte aus eigener Auswahl, Lieblinge, na halt was mir gefällt, umrahmt von Orgelmusik. Natürlich, bewährter Mitstreiter Ingo Reimann. Unsereiner bringt ja zu Benefiz noch 5 l Wein und einige Bücher mit. Auf Zugaben vorbereitet. Hauptsache gesund bleiben…

Morgen ist der Sonntag Kantate. Singet dem Herrn ein neues Lied…Hab schon Theologengeiger angespitzt, ob wir beide nicht in Zimmern zum Gottesdienst die Omis erfreuen können. Kleine Einlage, Geige, Gesang, Gitarre. Gerade großer Gott wir loben dich, wird da so gern gesungen…Promte Reaktion, das machen wir…Kanon zum mitsingen, Frühlingslied. Wetter soll sich wieder regnerisch gestalten. Hoffentlich kommt jemand….

Glücklich war ich doch am Donnerstag mit meinem guten Zeissfernglas von Closewitz nach Rödigen zu pilgern, Greifvogelbüchlein in der Jacke. Wachsam, ganz Auge und Ohr. Na die Greife müssen einen scharfen Blick haben. Trotz Gegenwind, in ca 100 m Entfernung saß einer auf Baum… und flog davon. Graureiher beobachtet. Vom Feld ertönte ein schnarrendes, klapperndes Rufen. Musenschwester Ruth meinte, das wäre die Brautwerbung. Mußte an den “ Klapperstorch“ denken.

Im Holz ertönte ein Wiiuuh von oben. Suchte alles ab mit dem Glas. Geheimnisvoll…Ein grünmetallic farbenes Auto fuhr langsam Feldweg entlang. Stand dann versteckt hinter einer Hecke. Fahrer war nicht allein im Auto. Brautwerbung modern oder wer weiß, was die beiden da gesucht haben…Abseits von Landstraße und Behausung.

Na nun noch ein wenig Gitarre üben für morgen. Hohe Ascorvitgabe scheint zu wirken. Werd heut Abend zeitig schlafen. Freu mich auf Zimmern. Kirche innen ein Schmuckkästlein. Singet dem Herrn ein neues Lied. Kantate. Und allen ein frisches Lied auf unseren Wegen durch die letzte Aprilwoche. Liebe Grüße von Musesuse.

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Freitag fragt mich doch ein Kunde in der Gärtnerei, ob ich die Eigentümerin wäre. Nein, nur rezitierende, singende Klofrau. Auf was für Ideen die Leute kommen, wenn sie jemand in alten Klamotten, Eimer und Scheuerlappen bewaffnet sehen…Mein Gedanke danach, das Objekt möchtest du nicht geschenkt haben. Die Arbeit, Verantwortung, Ballast…

Samstag durch die Natur gestrolcht hinter Krippendorf. Nicht noch zu Ende sauber gemacht in der Firma. Arbeit reißt nicht aus. Kann ich Montag früh teilweise noch erledigen. Für Gotteslohn läuft schon so viel. Aber dieser Wald, Blumen, moosige alte Stämme, Wildschweinspuren- aufgerissenes Erdreich…Meine Blicke suchen Baumkronen ab. Bin auf Greifvögel unterwegs. Pirsch, Nostalgie, Beobachtung, hören wie die Erde atmet…

Da fliegen sie, Könige der Lüfte..Vom freien Feld aus bessere Sicht. Krähen attackiert, Ausweichmanöver dicht über dem Boden. Plagegeister losgeworden steiler Flug nach oben, Freiheit…Heut vor dem Gottesdienst in Altengönna erlebt, wie ein Bussard sein Revier verteitigt hat. Gab eine Rangelei in der Luft und der Eindringling suchte mit einem gellenden Hiiiäääh das Weite…

Hatte Wanderstiefel an, Weg verschlammt, Hose sah dementsprechend aus aber glücklich. Baumgestalten links und rechts am Wege vom Wuchs so wild, vielgestaltig…Keine vom Menschen gezogene Einheitskultur….Landschaftsschutzgebiet am Lutherweg vor Altengönna. Auch ein Reh gesehen. Na, das nächste Mal kommt`s Fernglas mit. Den grünen Waldsachen aus meiner Jagdzeit zwar entwachsen, langsames gehen reicht schon, Windrichtung.

Gut, das noch fruchttragende Heckenstreifen angelegt sind auf großen Feldern. Ruheplatz für Vögel, Unterschlupf vielen Getiers, Nahrung…Wanderer erfreuen jetzt die Blüten, später dann was zum naschen.. Wetter heut naßkalt. Eine Stimmung, Bilder, interessantes Grau, Naturkino. Trotzdem noch Leute in kurzen Hosen gesehen. Huh, bei der Kälte. Trage immernoch die dicke Winterjacke. Daheim heiße Brühe, Vitamin C, warmes Bett…

Na mal sehen, was die neue Woche alles interessantes zu bieten hat? Weiterhin Immunsystem stärken mit Ascorvit 500. Projekte stehen an. Bei diesem kontrastreichen Wettertheater kalt, warm, naß und inneren Befindlichkeiten wirkungsvolle Vorsorge…

Viel Glück und Segen auf all unseren Wegen…Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Gestern wie in alten Zeiten mit Fernglas auf Pirsch gewesen bei Closewitz. Die großen Greifvögel im Flug auf Grund ihres Stoßes ( Schwanz) hinten abgerundet, als Bussarde angesprochen. Der Rotmilan hat einen gegabelten Stoß, daher auch Gabelweihe genannt. Leider setzte sich auf den Feldern Pflanzenschutzmaßnahme mittelst großer Maschinerie in Bewegung…

In einem Nachschlagewerk über Greifvögel, Eulen, Rabenvögel steht, das durch die hohe Giftbelastung mit Pestiziden die Greifvogelbestände, Eulen gefährdet und vom Aussterben bedroht sind+ immer drastischere Lebensraumzerstörung. Weiter steht da:“ Um diese unheilvolle Entwicklung aufzuhalten, ist ein umfassender Schutz der Lebensräume, die Schaffung neuer geeigneter Biotope sowie die Herabsetzung der Schadstoffbelastung unserer Umwelt zu fördern.“

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Vorhin nochmal Programm für den morgigen Seniorennachmittag in Altengönna durchgesprochen. Thema: „Frühling läßt sein blaues Band..“ Fotos, eigene Texte, stimmige Gedichte, gemeinsam singen. Geistliches kommt nicht zu kurz. Am Anfang etwas und zum Schluß.

Interessanter Weise in einer Geschichte vom letzten Jahr, diese auch jetzt wieder gefühlte Schwere. Bekommst kaum die Knochen hoch. Müdigkeit..Heut den ganzen Nachmittag geschlafen. Hätte nicht gedacht, früh die 2 Stunden in der Gärtnerei rumzukriegen. Irgendwie ging`s aber. Am Abend zuvor mäßigen Weinkonsum.

Aber schöne Idee bekommen für Mai Seniorennachmittag, wenn gewünscht. Eigentlich wollte ich mit den Leuten kleines Stück Lutherweg begehen hinter Altengönna. Unterwegs singen, Andacht im Grünen..Weißt ja nicht, wie Wetter wird? Wie zu Fuß? Also einen Gang mit bunter Kästnerischer Wortmalerei durch 13 Monate, an der Kaffeetafel im Gemeinderaum.

Gedanken werden zu Papier gebracht und auf meinem Tisch gelagert bis erledigt. Könnt ihr euch ja vorstellen, da liegt einiges in Sichtweite. Kleine Insel ausgespart für täglichen Mahlzeiten….Besuch kommt nur selten. Bücher griffbereit um mich herum….Persöhnliche Wohlfühlwelt….

Na dann wie letztes Jahr im April schon gewünscht. Uns allen eine hoffentlich beschwingte, leichtfüßige Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Ein Arbeitskollege aus der Gärtnerei meinte heut, das Müdigkeit und gefühlte Schwere von einer Pollenallergie herrühren könnte. Na immernoch besser als Heuschnupfen…Baumblüte gerade stark….

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Was hat die Traumfee in der Wunderbüchse?
Vor allem ein Gebirg von bestem Mist!
Dann einen Weg, auf dem kein Unkraut wüchse,
Ein Katzenpaar, das keinen Vogel frißt.

Ein Pulver auch, mit dem bestreut alsbald
Blattläuse sich in Rosenflor verwandeln,
Robinien jedoch zum Palmenwald,
Mit dessen Ernte wir gewinnreich handeln.

O Fee, und mache daß uns Wasser flösse
An jedem Ort, den wir bepflanzt, besät;
Gib uns Spinat, der nie in Blüten schösse
Und einen Schubkarrn, der von selber geht!

Und Eines noch: ein sicheres Mäusegift,
Den Wetterzauber gegen Hageltücken,
Vom Stall zum Hause einen kleinen Lift,
Und jeden Abend einen neuen Rücken.
Hermann Hesse

Aus dem Buch Hermann Hesse Freude am Garten, insel taschenbuch
Betrachtungen, Gedichte, Fotos, Malereien von H. Hesse

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Eine Woche vergangen seit unserem schönen Fest in Rödigen. Ich schwelge noch immer in den Erinnerungen daran. Muß mir zwar jetzt auch anhören von meiner Schwester, „Du hast doch wenig Geld. Wie hast du denn das gemacht? Hat doch alles was gekostet.“ Gärtnerei kaum gezahlt wegen Minusstunden…Hab einfach Anfang des Jahres Geld weggelegt, sparsam gelebt, darauf hin gearbeitet. Schließlich war dieses bunte Frühlingserwachen schon seit Januar in der Planung.

Machen, was man im Herzen hat. Na, von vielen Aktionen wissen meine Leute nichts. Besser so. Sie würden sich nur unötig sorgen…Ich leb mich halt auch. Warum nur an später denken? Weiß keiner, wie sich alles noch gestaltet….Nun Urlaubskasse füllen. Ende Juli geht`s nach Schmirn und Navis in die Berge und Ende August auf die Insel Usedom.

Ideen sprießen für neue Freuden, Benefiz Truhenorgel Rödigen im Herbst. Frisches Grün ebenfalls. Herrlich, wie alles in Bewegung scheint um uns herum. Nicht nur die vielen Studenten in Kaufhallen und Kneipen den Umsatz steigern bei der Frühlingswärme. Park`s wie das Jenaer Paradies verwandelt sich zum Grill- und Tummelplatz sonnenhungriger junger Leute….Haupsache, sie nehmen ihren Müll auch wieder mit. Es sprießt, wächst, blüht allerorten….

Nun steht`s Wochenende vor der Tür. In Jenas Stadtzentrum ist morgen Holzmarkt. Nichts für mich, viele Menschen werden unterwegs sein. Gehe vormittags zur Gärtnerei, sauber machen, was heut nicht geschafft…

Hach eine Freude, dieses gelungene Fest am 1. April 16 , Gemeindezentrum Rödigen. Nächsten Donnerstag Seniorennachmittag in Altengönna. Ja wird vorbereitet. Eigene Texte, Fotos, dazu viel singen und einige stimmige Gedichte. Geistliches auch dabei…Thema: Frühling läßt sein blaues Band…

Nun uns allen eine schöne, erfüllte, sonnige Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Führe Buch über meine Veranstaltungen. Bei unseren bis jetzt 4 Musikalisch/ Literarischen Benefizprogrammen im Kirchgemeindezentrum Rödigen und einer Saatgutstifteaktion zu gunsten der Truhenorgel, sind bisher 1090 € gespendet worden. Danke unseren spendierfreudigen Zuhörern…

Selbst wenn irgendwann die Orgel bezahlt ist, Gesundheit mitspielt. Rödigen ist uns immerwieder ein lieber Aufführungsort, Treffpunkt, wo auch im Winter keiner frieren braucht…

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Fenster offen, Balkontür auf, Frühlingswärme durchziehen lassen. Blumen um mich herum, bunte Grüße lieber Menschen in Wort und Blüten….Jetzt beginnt wieder etwas. Ideen reifen für nächsten Seniorennachmittag in Altengönna. Du liebe Amsel zwitscherst dein Abendlied dazu.

Heut früh noch bewährt im Winteranorak losgestiefelt. Gitarre im Gepäck, Wandervogelsaison eröffnen. Bus nach Krippendorf Freunde besuchen, ländliche Ruhe genießen. Frühschoppen an der Feuerwehr. “ Willste auch ein Bier?“ Nein, möchte losziehen, Gitarre vor den Bauch und aus Herzenslust geträllert. Urlaub, mich leben, alte Lieder üben…

Frühling hervorlocken…Und er kam mit Wärme. Ausflügler per Fahrrad, Bewegungen in Natur, Blütengrüße da und dort…Sitzecke an der Jahneiche bei Closewitz. Weite genießen, Sekt trinken, singen. Viele vorbeiradelnde kurzärmlig. Noch etwas früh um alle Hüllen fallen zu lassen. Stecke mein Tuch in Jackentasche, ziehe weiter.

“ Wir machen uns auf den Weg…“ Geistliche Lieder auf der Landstraße. Schön, wie anbaden.3. April 2016, Wandervogelmanier. Leberblümchen, Veilchen tönen im Blau zurück. Herzen auf, Augen, Frühlingsboten erhaschen…Biergärten wohl gefüllt. Eindrücke mitnehmen. Herrlicher Sonntag…

Genießen wir es…Uns eine erfüllte Zeit. Liebe Grüße von Musesuse.

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O Mann, das hätt ich nicht erwartet, so viel Zulauf Kirchgemeindezentrum Rödigen.. Erste Gratulanten stellten sich schon 15 Uhr ein und die vielen guten Wünsche. An die 50 Gäste waren es bestimmt an der Kaffeetafel. Jeder brachte etwas kulinarisches für die Tafel mit. Ja hier auf den Dörfern erlebe ich etwas, was in Stadtgemeinde nicht denkbar ist. Ob das nun die herrlichen Blumengestecke sind von Ehepaar Stühmke aus Porstendorf oder die geschwisterliche Liebe untereinander…

Programm lief gut. Lerche aus Magdala sang in hohen Tönen Frühlingslieder mit Ingo Reimann an der Orgel begleitet. Meine bunte Gedichtauswahl dazwischen. Blume auf der Alm sein…Doch ein Wachsen und Werden. Zum Glück hatte sich alles im letztem Moment noch gewendet. Ingo hat Ersatzorganisten für Goldene Hochzeit in Isserstedt gefunden. Fahrt ins Blaue einmalig schön.

Großeinkauf bei Boock- Gartenkultur dankbar angenommen worden. Ist doch nett, bei der Orgelspende noch etwas brauchbares für den Garten mitzunehmen….Dahlien, Gladiolen, Montbretien, diverse Blumen+ Gemüsesamen. Bohnen, Radischen, Möhren, Schnittsalat.

Und das Zusammenspiel mit Manuel Vogel auf der Geige und mir. Wein mundete, Töne perlten gegriffen, gesungen, Musik die beseelt…Leute haben sich bedankt für ausgewogene Stunden. Aber gern doch. es war uns ein Vergnügen. Eine Geburtagsfeier, wo alle was davon haben. Ob nun kulturell oder kulinarisch. Ein gemeinsames Geben und Nehmen. Truhenorgel hat was abbekommen. Weiß jetzt nicht genauen Stand aber 250 € waren nach Programm durch Saatgut und Kollekte schon beieinander….

Nun fliegen wir beschwingt ins Wochenende. Fliegt ihr mit? Um viele Bilder, Impressionen reicher. 1. April 2016, ein Tag der im Winterzauber erwachte und im Blütenschnee der Wildpflaumen endete. Laßt es euch allen wohl ergehen. Liebe Grüße von Musesuse.

PS: Spendenrekord bis jetzt bei unseren Veranstaltungen in Rödigen, zu gunsten der Truhenorgel. 337,50- Euro zusammengekommen. Dank allen Gebern…Und Danke, das wir alle so schön zusammen harmoniert haben….

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